Podcast hören – mit Anhör-Empfehlung!

Podcasts hören vor der Podcast Ära

Ich habe eine Kindheitserinnerung. Ich stehe im Schlafzimmer meiner Eltern an extra für die Bügelwäsche aufgestelltem Bügelbrett und bügele. Vor allem die Hemden meines Vaters. Dabei höre ich den im Radio eingestellten Sender, über den zu meinen normalen Bügelzeiten Hörspiele übertragen wurden. Ich habe das geliebt. Und war gar nicht zufrieden, wenn die Bügelwäsche erledigt, bevor das Stück zu Ende war. Ich habe mich so in die Geschichten hineinversetzt gefühlt, dass die Bügelei für mich nicht mehr wahrnehmbar war. Das war mein Podcast hören vor der Podcast Ära. Denn da gab’s bei uns im Haushalt noch keinen Computer, vom Internet oder Smartphone ganz zu schweigen.

 

Wie Podcasts hören die ultimative Bereicherung für dein Leben ist

Zu Kindes- und Bügelzeiten war ich allein im Zimmer. Vertieft in Bügelei und das Gehörte. Und genau dieses doppelte, eine Tätigkeit, die nicht die volle Aufmerksamkeit fordert sondern im Gegenteil davon profitiert, wenn der Kopf noch etwas anders macht, das ist die ultimative Gelegenheit fürs Podcast hören. Allerdings geht das heute nicht mehr so einfach. Ich bin nicht die einzige in der Wohnung, und ich muss ab und zu bei allen relevant in Frage kommenden Tätigkeiten immer wieder das Zimmer wechseln.

Deshalb muss ein Kopfhörer her. Und ich habe das ultimative Teil für mich gefunden. Mit Bluetooth-Verbindung versteht sich. 🙂 Und der Kopfhörer bzw. die Möglichkeit, wieder längere Audio-Dateien anzuhören, war im Endeffekt das Revival meiner Kindheitserfahrung, eben nur in anderer Form.

Revival einer Kindheitserfahrung.

Hier ist er. Von mir getestet, empfohlen und seit Anschaffung exzessiv genutzt. Aber jetzt zu den Podcasts, die ich seitdem höre.

Meine Samsung Kopfhörer*LINK*

Podcast hören – meine Empfehlung – deine Empfehlung?

Ich habe mir jetzt so dies und das an Podcasts heruntergeladen, und in alles mögliche reingehört. Das zu finden, was einen so richtig anspricht und nicht wieder loslässt, ist gar nicht so einfach. Was mich aber wirklich angefixt hat, ist erstaunlicherweise der Vertriebsfunk von Christopher Funk von Xenagos.

Meine Empfehlung

Du kannst ja selbst mal reinhören, immerhin musst du letztendlich selbst beurteilen, was dich gerade inspiriert. Warum mich der Podcast anfixt?

 

VertriebsFunk

Der Podcast steht unter dem Motto „Gib alles!“ und befasst sich thematisch mit den Bereichen Recruiting, Karriere und Vertrieb. Nur in anderer Reihenfolge, aber ich wollte dich nicht gleich abschrecken. 😉 Ich hätte mich nämlich beinahe von dem Aspekt „Vertrieb“ abschrecken lassen, weil Sales und verkaufen ja eher nicht so mein Ding sind. (Das ist böse. 😉 )

Allerdings habe ich dazu meine Meinung – nach intensivem Hineinhören – etwas modifiziert. Was ich unter verkaufen vorurteilsmäßig verstehe ist nicht unbedingt das, was es sein kann. Verkaufen wir uns z.B. nicht alle z.B. bei einem Vorstellungsgespräch?

Wo wir schon bei den anderen beiden Themenbereichen sind: Recruiting und Karriere. Im Podcast besonders spannend, da hier oft BEIDE Seiten in den Blick genommen werden. Die Perspektive des Bewerbers UND die Seite dessen, der nach der passenden Mitarbeiterin sucht.

Ergo: Reinhörn! Meine No. 1 zur Zeit.

Deine Empfehlung?

Und ich schreibe jetzt bewusst nicht in der Mehrzahl. Was wäre der eine Podcast, in den ich von dir aus mal reinhören soll? Auch wenn er nichts mit meiner Leidenschaft Web-Lernen zu tun hat?

Ich brauch‘ nämlich (noch) mehr davon! Um den Kopfhörer angemessen auszunutzen. 😉

Mein Dank wird dich ins Wochenende verfolgen

Deine @mons7

Tschüss E-Mail… hallo was?

Bildquelle. Nach einer aufregenden Woche hatte ich mich heute Abend dazu entschlossen, zumindest den Abend mal ruhig anzugehen. Wie geht man einen Abend ruhig an? Möglichst Hund statt Mensch um einen herum und beschallen lassen. (So wie früher mit dem mittlerweile abgeschafften Fernsehen.) Soweit der Plan.

Beschallen lassen habe ich mit „Schafft die E-Mail ab!“ Und ihr ahnt es (wieder einmal schon): Nicht nur, dass dieser Online Talk mitnichten dazu geeignet war, den Abend ausklingen zu lassen, der brachte mich (vielmehr) erst richtig in Fahrt! Es lohnt sich durchaus einmal hinein zu hören, (denn) am Rande bekommt man kleine Einblicke in Methoden der Selbstorganisation wie GTD (Getting Things Done) oder auch eine Kurz-Zussammenfassung der 4-Stunden-Woche. Was auch immer ihr daraus mitnehmen möget, folgende waren meine drei „Essentials“ der Diskussion:

Mehr organisieren hilft mir…. weniger.
Meine (bisherigen) Bemühungen mich (besser) zu organisieren waren durchaus erfolgreich. Erfolgreich in der Hinsicht, dass ich es mit jedem „Schub“ geschafft habe, ein Mehr während eines Weniger an Zeit zu schaffen. Ist doch gut, mag man sich beim Lesen denken. Ist es jedoch gar nicht. Denn dieser „Verdichtung“ Folge war – gleichsam im Gegenzug – weder eine freudvollere verbleibende Zeit, noch unverdichtete Überzeit. Die Folge waren vielmehr noch viel mehr Pläne/Aufgaben/Projekte, die eine neuerliche Verdichtung erforderten (was zum nächsten Schub führte). Ergo führte bei mir individuell ein organisierteres Vorgehen zumindest nicht zu einer Verbesserung meiner Gesamtsituation.

Weniger Arbeit ist doch gut, oder?
Eine Verbesserung im von mir avisierten Sinne hätte vielmehr in weniger intensiver Zeit bestanden oder eben in mehr unverplanter davon. Doch… wollen wir/will ich das überhaupt?

Konkret: Abendgassi. Hund amüsiert sich gerade dabei, nach einer Maus zu graben. Normalerweise stehe ich dann daneben und freue mich über ein paar Minuten, in denen ich meine Twittertimeline entlangscrollen darf und dem einen oder anderen darüber hereingespülten Link nachzugehen. Diesen Abend jedoch war über die intensive Nutzung des Smartphones der Akku zu Ende. Auf einmal unverlangte unverplante Zeit statt Timeline. Schade, dass ich keines der beiden angelesenen und zuhause ordentlich nebeneinander auf dem Schreibtisch platzierten Bücher eingesteckt hatte. Ich durchwühle meine Handtasche nach Anregung. Nichts außer Schlüssel und (immerhin) dem Geldbeutel.
Unverlangte unverplante Zeit. Will ich die überhaupt?

Gut für mich ist gut für Dich?
Was ich jedoch just in diesem Moment NICHT will, das weiß ich wohl. Und das ist E-Mails beantworten. Dies deshalb, da ich E-Mails für eine unspaßige und ineffiziente Art und Weise halte, zu kommunizieren. Zwar handelt es sich um eine asynchrone (gut), jedoch auch um eine, die dazu verleitet mehr (!) Information zu pushen, die der Empfänger (und das bin in dem Fall ich) für sich nicht gewählt hat zu erhalten und dies auch noch in oft langatmiger Form.
Ganz und gar abschaffen kann ich meine Kommunikation via E-Mail jedoch auch nicht, da diese Art der Kommunikation (mittlerweile) die Wahl Nummer 1 für viele meiner Kommunikationspartner darstellt. Gut für Dich ist aber nicht gut für mich.

Deshalb werde ich weiterhin via E-Mail kommunizieren. Aber nur noch mit Menschen, für die dies das erklärte Kommunikationsmittel ihrer ersten Wahl darstellt. Einen Kommunikationsstrang anfangen von mir aus werde ich jedoch nicht mehr. Denn es geht mir ja (langfristig) ums Abschaffen.

Und hab‘ ich das geschafft… ja was kommt dann? Eure Meinung hierzu sei hiermit erbeten.
Nur bitte nicht via E-Mail 😉