Die drei Nachklapp-Fragen zur Blogparade: Mein erstes BarCamp

Dort hatte ich ja schon meine Eindrücke zu gar diesem, meinem ersten BarCamp gepostet. Hier die Einladung zur Blogparade zum Nachlesen (und noch Mitmachen, Deadline ist der 13. Oktober), wo auch die drei Nachklappfragen zu finden sind. Und die lauten

Frage 1: Bei wievielen BarCamps warst Du seitdem?

Bei einigen. Aber mit einer ganz genauen Zahl kann ich leider nicht aufwarten. Sie reihten sich aneinander wie die Perlen meiner Kette, ohne dass ich diese an irgendeiner Stelle on- oder offline dokumentiert hätte. Jedenfalls muss es eine zweistellige Zahl sein. Das letzte, das war das HSW BarCamp Hameln, das anstehende, das ich mitorganisiere, ist das #clc13 (Corporate Learning Camp) an diesem (!) Wochenende an der FH Frankfurt. Sind gerade wieder drei Plätze bis 180 frei geworden. So Spontanentscheiderinnen unter der Leserschaft.

Frage 2. Was macht für Dich den Reiz des BarCamp-Formats aus?

Ja. BarCamp reizt mich. Immer noch. Immer wieder. Aber was genau ist es, was mich da kitzelt. Mir einen Tag, meist den Freitag, extra frei zu nehmen, um zu LERNEN?

Mich reizt, dass – so es nicht unbedingt ein EduCamp – eine immer andere Mischung von Menschen da ist. Aus anderen Kontexten, mit anderen Haltungen. Aber mit zumindest einer Schnittmenge von was auch immer, dass Kommunikation möglich.

Mich reizt, dass wir uns, ganz unabhängig von Stellung in unseren Unternehmen, mit Vornamen anreden und duzen. Meist finde ich erst hinterher heraus, mit wem ich da wieder in Argumentationen leidenschaftlich vertieft. Menschen, mit denen ich “im normalen Leben”, also außerhalb des Camps, mitnichten zusammengetroffen wäre. Bzw. mit denen ich nicht so thematisch fokussiert, nicht so unbefangen ansonsten agiert. Das erfreut und überrascht mich ein jedes Mal.

Mich reizt der Wechsel der Rollen. Mal lehrt man, mal lernt man, mal scherzt man. Alles im Fluss. Jeder darf und macht mal.

Frage 3: Würdest Du jemand anderem den Besuch eines BarCamps empfehlen? Und warum?

Definitiv. So als Kulturschock, wenn man aus der traditionellen Konferenzkultur kommt. Auch wenn man sich nicht drauf einlassen kann, alles ganz schrecklich findet. Trotzdem. Einfach zu sehen, dass Lernen auf verschiedene Arten und Weisen geht.

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