Die dümmsten Bauern… zur Blogparade: Mein erstes BarCamp

Ich hatte da – auf dubiosen Kanälen – schon immer mal wieder von diesem #educamp gehört. Es war so … inspirierend, neu, ich wollte dahin. Ilmenau. Angemeldet. Nein. Ich traute mich nicht. So ging das eine ganze Weile lang. Zum x-ten Mal meldete ich mich wieder an. Dieses Mal in Graz. Das war 2009. Ist also noch gerade mal vier kleine Jährchen her. Aber auch wieder diese Hürde. Ich würde einen Weg finden, an diesem Ding nicht teilzunehmen, sosehr es mich lockte. Ich postete also, wie es war. Kein Bahn-Ticket, Bahn-Ticket zu teuer, oder was es auch war.

Ich bekam Antwort.

Der Karlheinz Pape meinte… gar kein Problem. Ich müsse es nur bis Erlangen schaffen. Er nähme mich dann mit. Zum #educamp nach Graz. In seinem Wohnwagen. Und zwei weitere Mitfahrende gäbe es auch noch. Diesem Angebot konnte ich jetzt schon gar weniger widerstehen. Da war jemand, dem es wert war, mich dabei zu haben. Ich wunderte mich darüber. Er kannte mich doch gar nicht? Offensichtlich tat er es… einfach so?

Karlheinz Pape hat es also geschafft, dass ich es freiwillig bis nach Erlangen geschafft habe. Ich war mir sicher, da kam/war keiner. Da hatte ich mich aber (in ihm und überhaupt) getäuscht. Er war da. Las mich auf. Und gleich darauf, … ihr werdet es kaum glauben, den Marcel Kirchner und den Thomas Bernhardt. Die Begründer des #educamp. Aber das wusste ich seinerzeit ja noch nicht.

Wir waren also eine gar lange Anfahrt zusammen. Ich in so aufgeregt. Und ich fragte und fragte. Und was wir dort taten, bevor wir überhaupt in Graz ankamen. Wir barcampten. Intuitiv verhielten die drei sich zu mir, wie auf einem BarCamp. Erklärten mir die Regeln. Lebten sie mir vor.

Ich glaube, ich war gar geschwätzig, aufgeregt und unerträglich. Aber die drei, so BarCamp geübt wie sie waren, waren offen. Alles für mich.

 

Und deshalb behaupte ich hier und jetzt. Mein ersts BarCamp, das hatte ich in einem Wohnwagen. In dem von Karlheinz Pape, mit dem ich nächste Woche zusammen die Ehre habe, das clc13 zu organisieren. Und mit Marcel und Thomas.

Und wieder behauptete sich das Sprichwort aus meiner Heimat: Die dümmsten (oder in meinem Falle unwissendsten und sich unschlüssigst seienden) Bauern, die ernten die größten Kartoffen. ;)) Und die Kartoffeln, die seid ihr, Marcel, Thomas und insbesondere Du, Karlheinz!

 

In diesem Sinne. Letz BarCamp! 🙂

P.S.: Auch mitmachen? Hier geht’s im Übrigen zur Blogparade.

3 Antworten auf „Die dümmsten Bauern… zur Blogparade: Mein erstes BarCamp“

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