Jetzt aber noch schnell: Zum Welttag des Buches!

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Jetzt arbeite ich schon in einer Bibliothek, da will ich doch keinesfalls den Welttag des Buches verpassen!!! Und bloggen, das tue ich ja zudem aus Leidenschaft und gern, weshalb ich natürlich dabei bin. Bei Blogger schenken Lesefreude. (Die Anzahl und Liste der teilnehmenden Blogs ist im Übrigen echt beachtlich. Zweitere mehrseitig.)

Was gibt’s zu gewinnen?

Natürlich ein Buch! Und zwar David und Goliath. Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen. Von Malcolm Gladwell, erschienen im Campus Verlag.

Nicht ganz neu, ich habe mir erlaubt, es schon mal vorzulesen. Manchmal überkommt es mich dabei, die eine oder andere Unterstreichung vorzunehmen. Ganz jungfräulich ist es also nicht mehr, aber noch gut zu lesen.

Und wie kann ich das jetzt gewinnen?

Ganz einfach. Ich verlose unter den Kommentaren den/die Gewinnerin am 30. April. Und kommentieren sollt ihr damit, was IHR denn dann mit dem Buch machen werdet, so IHR es ausgelesen habt. Es entscheidet lediglich das Los, keine Bewertung des Inhalts eurer Kommentare, … ihr könnt also auch/sogar gezogen werden und gewinnen, wenn ihr schreibt, ihr klopft es nach dem Lesen in die Tonne.

Ich bin gespannt, was ihr so tut, so danach. :) Und gönne das Bändchen gar jedem, der es haben mag.

Einen schönen Welttag des Buches noch

Eure m

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Trigger-Services?

Bei meinen Streifzügen durch die Bildungs-Blogosphäre bin ich kürzlich auf einen äußerst spannenden Artikel von @khape gestossen, und hier insbesondere auf folgenden Abschnitt.

“Lern-Dienstleistungen werden zu individuell wählbaren Services, die sich Lerner nach eigenem Bedarf selbst zusammenstellen. Pauschal-Services (all inclusive) werden ebenso zur Wahl stehen, wie “Entwicklungs-Begleit-Services”, wöchentliche “Trigger-Services” (Sie wollten doch bis heute …) und “Zielerreichungs-Bestätigungs-Services”. Mit Inhalts-Aufbereitungen und -Darstellungen werden nur noch wenige Lern-Dienstleister Geld verdienen. Wie in anderen Branchen auch, werden nur einige mit ihren Angeboten die Lerner-Mengen erreichen, die notwendig sind um preislich mithalten zu können.”

Trigger-Service. Der Begriff hat doch glatt was bei mir… angetriggert. ;)

Klassische Trigger-Services

Was sind denn solche Trigger-Services, bzw. was könnten die sein? Im Grunde gibt es so etwas in der Art ja schon. Nicht wöchentlich im Takt, sondern täglich, wie z.B. der gute alte Abreißkalender. Oder eMail-Dienste, die eine bestimmte Zeitspanne lang mich anregen sollen, mich mit einem Thema das mir gerade wichtig ist auseinanderzusetzen.

Der Tages-Abreißkalender.

So eine Art Trigger-Service, das gibt es ja eigentlich wie gesagt schon, wir hätten den Begriff dafür nur nicht unbedingt verwendet. Für den guten alten Abreißkalender. Der Gesamtkalender für ein Jahr hat ein Thema. Ein Thema, das mich als Käuferin des Kalenders beschäfigt. Und ich gehe da jeden Tag dran. Zumindest in der Regel. Denn ich will ja, dass der Kalender in meiner Küche tagesaktuell. Ganz nebenbei kriege ich, bei jedem abreissen und nachlesen des Tageskalenderblattes eine kleine Lektion erteilt. Aber eine zu einem Thema, das ich mir ausgesucht habe, und zu dem ich den Mini-Beitrag (mini ist gut, denn dann habe ich es schnell hinter mir) auch hören will.

Typische Abreißkalender, die euch bestimmt schon untergekommen sind, geben einen Spruch des Tages zum Besten, Tipps zum Vereinfachen des Lebens (anderes Thema) oder Rezeptvorschläge für den Tag je nach Jahreszeit (oder anderen Interessen z.B. unter 2 EUR pro Portion).

eMail-Dienste.

Hier sind mir auch schon einige untergekommen. Zuletzt bei Sandra Hylla, die einen Jahres-Mail-Kurs anbietet zum Thema “Minimalismus der Fülle”, an dem ich aber nicht teilgenommen habe/teilnehme. “Der Mailkurs – ein ganzes Jahr lang wöchentliche Anleitung zum Rundum-Erleichtern deines Lebens”, so ist hier zu lesen. Ist mir beim Thema Triggern per Mail als Beispiel in den Sinn gekommen. DER Trigger hat also auch gewirkt. ;)

Trigger-Services, wie ich sie mir wünsche

  1. Von der Form her nicht langweilig. Klar ist es leichter einen Trigger-Service zu entwickeln, der immer zur gleichen Uhrzeit im immer gleichen Format daherkommt, nur mit wechselndem Text. ABER: Das ist langweilig. Wie wär’s mit etwas Abwechslung, ein wenig Überraschung? Mal als SMS, mal als @reply, mal als eMail, vielleicht sogar ein Anruf dazwischen? Das fände ich … erfrischend.
  2. Das Thema* muss eines sein, das mich im Moment beschäftigt. Z.B., wie ich mit dem Text meiner Doktorarbeit weiterkomme. Oder wie ich – in ganz praktisch – meine Weniger ist Mehr-Leidenschaft in meinen Alltag trage. Oder wie ich mit ziemlich wenig Zutaten ziemlich gesund und fix was Leckeres meinen Tisch kriege. So ohne Halbfertigprodukte meine ich. Wenn ich mir die erweiterte Liste im Anhang unten so anschaue wird mir klar, dass Trigger-Services wirklich weniger Inhalte liefern (obwohl das ja auch möglich wäre), vielmehr strukturieren sollen. Erinnern. Anlass geben, etwas, das man gerne möchte, in kleinen Schritten auch zu tun.

Spontane Entwicklung eines Trigger-Services

Und weil es mir gerade so gefällt, entwickele ich doch einfach mal einen Trigger-Service. :)

Dauer und Taktung

Als Dauer finde ich 4 Wochen eine gute Zeit (eventuell sogar mit Wochenende auslassen). Also 28 Tage mit ein paar kleinen Lücken. Warum ca. einen Monat? Weil das *lange genug*, damit das Thema nicht gleich wieder im Alltag untergeht. Aber *kurz genug*, dass das Thema im Leben nicht die totale Dominanz einnimmt.

Nettes Extra – Interaktion

Nettes Extra – aber für den Triggernden mit viel mehr Mühen verbunden – wäre, wenn die Folgen des Triggerns vom Triggernden wiederum kommentiert werden würden. Das macht das Ganze aber wieder nicht mehr wirklich skalierbar, aber um einiges attraktiver für den, der getriggert werden will.

Beispiel: Geht es um einen Trigger-Service, mit dem Twittern zu beginnen und auch dranzubleiben, dann wäre eine Aufgabe (hier also eine Aufgabe, kein Motivations-Kick, kein Inhalt etc.), sich erst mal einen Account anzulegen. Wenn jetzt der Account-Name zurückgespielt werden könnte (über welches Verfahren auch immer), so könnte ich dem neuen (oder im Falle bereits bestehenden) Account folgen, was eine weitere Motivation wäre, den nächsten Schritt zu machen, weiterzumachen. Und das aus mehreren Gründen. Z.B. hätte ich als Trigger-Empfänger, einen Follower mehr, ich würde von Twitter eine eMail erhalten, dass ich einen Follower mehr hätte, ich würde mir wahrscheinlich mal diejenige Timeline näher anschauen, die sich da an mich dran gehängt,… also der eine kleine Hinweis/die eine kleine Aufgabe, würde wiederum viele kleine weitere Trigger auslösen.

Eine Steigerung wäre natürlich noch einen Community, die über einen bestimmten Trigger-Service entsteht/entstehen könnte, in der man sich solange engagieren könnte, wie einem eben das Thema interessiert, bis man damit “durch” ist.

Detail-Plan

So einen werde ich mir mal ausdenken. Über Ostern.

Und? Würdet ihr einen Trigger-Service in der Art in Anspruch nehmen wollen? Oder triggert ihr euch lieber selbst?

Eure m

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ANHANG
*Weitere mögliche Themen, die mir spontan eingefallen sind

  • Ich und mein neuer Twitter-Account. Die ersten 28 Tage. (War klar, oder? ;) ) Sozusagen ein Twitter-Trigger. :)))
  • Motivation vegan essen.
  • Schreibtraining/Schreibanlässe.
  • Maximalen Minimalismus leben.
  • Sprechen lernen. [Beliebige Fremdsprache]
  • Jeden Tag ein bisschen Sport.
  • Jeden Tag etwas lassen. Für mehr Zeit für das, was ich als Wesentlich empfinde.
  • Mini-Artefakte schaffen, zu meinem (welches auch immer das gerade sein mag) Thema.

 

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Schreiben, über was wir lesen, um zu lernen

Letzte Woche wurde mal wieder ein Artikel (Quelle) auf Teufel komm raus geteilt, in meiner Teil- äh Time-Line. Er dreht sich inhaltlich um Mythen in Zusammenhang mit dem Web, also was wir darüber kollektiv glauben… und auch wieder- und weitergeben.

Vorab

Das Maß der Dinge, der Klick. So hieß es zu Anfang. Mit den sich differenzierenden technischen Möglichkeiten, den zuvor lediglich klickenden Menschen zu tracken, entstand daraufhin nicht nur eine ganze Menge an Daten, sondern auch der Wunsch, diese auszuwerten (und zu interpretieren). (Wobei ich mich immer wieder frage, ob man nicht durch eine qualitative Befragung von Menschen die Erkenntnis aus der Auswertung solcher Datenmengen nicht abkürzen könnte, hier bin ich mir aber nicht sicher.)

Und was sind danach denn die Mythen?

Es werden 4erlei angesprochen und kurz erläutert. Für mein Interessengebiet, also LehrLernen, sind auf den ersten Blick erst einmal die ersten beiden interessant und relevant.

 1. Mythos: Wo wir draufklicken, das lesen wir auch.

“Chartbeat looked at deep user behavior across 2 billion visits across the web over the course of a month and found that most people who click don’t read. In fact, a stunning 55% spent fewer than 15 seconds actively on a page. The stats get a little better if you filter purely for article pages, but even then one in every three visitors spend less than 15 seconds reading articles they land on.”

Auch so ein Irrglaube, dem ich regelmäßig aufsitze. Ich schätze Artikel die ich schreibe, die öfter angeklickt werden, als besser gelungen ein, als solche, die weniger angeklickt werden. Jedoch sollte ich solche hoch einschätzen, die jemanden zum Weiterdenken, zum Ablehnen, zu irgend etwas verleitet haben, zum Verweilen, WEIL sich derjenige dann mit dem Inhalt irgend wie auseinandergesetzt, sich zum Inhalt positioniert hat.

Da ich jedoch diese Daten nicht zur Verfügung habe, halte ich mich eben… an die Klicks, resp. Zugriffszahlen.

Real also: Wir klicken, worauf wir klicken.

2. Mythos: Je mehr wir teilen, desto mehr lesen wir.

“We looked at 10,000 socially-shared articles and found that there is no relationship whatsoever between the amount a piece of content is shared and the amount of attention an average reader will give that content.

When we combined attention and traffic to find the story that had the largest volume of total engaged time, we found that it had fewer than 100 likes and fewer than 50 tweets. Conversely, the story with the largest number of tweets got about 20% of the total engaged time that the most engaging story received.”

Ich tue das übrigens in der Tat. Ich teile nix weiter, was ich nicht gelesen habe. Weil ich immer denke… für meinen Tweet bürge ich mit meinem Namen. Also mons7. ;) … Obwohl ich mit der Überprüfung der Qualität dessen, was ich retweete und teile mit solchen strenger bin, die ich nicht kenne, die mir neu unterkommen. So alte Bekannte, denen bringe ich ein grundsätzliches Vertrauen entgegen. Und das ist aber wiederum gewachsen. Also auch eine Art der Qualitätssicherung, oder?

Andererseits habe ich – über meinen Versuchs-Account (dazu hier und hier) – jetzt auch schon weitere, andere und auch legitime Gründe erahnt, Informationen weiterzuteilen, ohne die vorher gelesen, geprüft, aufgenommen, eingeordnet zu haben.

Real also: Wer teilt hat irgend einen Grund. Der nicht automatisch im Inhalt des Geteilten liegen muss.

Schlussfolgerung für mein LehrLernen

Klicken und teilen ist im Lehr-Lern-Prozess ein wertvoller Part. Die Chance aufs relevant Werden von Inhalten, die wir klicken und teilen steigt jedoch massiv, indem wir … über diese Schreiben. Oder Artefakte anderer Art inspiriert durch die Inhalte oder unter Verarbeitung dieser erschaffen.

Konkret für MOOCs: In xMOOCs fehlt der dritte Part, um Lernen zu ermöglichen. Derjenige des Produzierens von relevanten Inhalten durch die Lerner. Solange der nicht inhärenter Teil der xMOOCs werden wird, bleiben sie m.E. langfristig das Schulfernsehen der 80er.

Euch einen schönen sonnigen Sonntag

Eure m

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Mehr Twitter-Experiment-Erkenntnis

Heute für euch 2 weitere Aspekte, die mir mit dem Zweit-Account twitternd auffallen.

Das Kind hat einen Namen: Was mit #eCommerce

Kurz vorab, der Account-Name beinhaltet ja den Begriff eCommerce. Der heißt, mir folgen Menschen, die ein wie auch immer geartetes Interesse an Inhalten dazu haben. Diese hängen sich an mich dran, diese schreiben mir, so ich mich an sie dranhänge DMs. Und genau diese zwei Fälle sind mir gleich zu Beginn untergekommen.

Zum Thema Produktbewertungen

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Just ziemlich zeitgleich, als sich oben abgebildeter Account an mich dranhängte, ging dieser WISO-Bericht durch meine Timeline (ähnliches auch hier zu finden).

Ich als Kundin. Ich gestehe. Wenn es überhaupt Bewertungen gibt, fällt mir positiv ins Auge. Also Produkte/Dienstleistungen, die ich im Internet beäuge, die bewertet sind, sind für mich attraktiver als solche, bei denen zwar eine Bewertungsmöglichkeit vorhanden, aber keinerlei Kundenbewertung.

Trotzdem. Bewerte ich natürlich die Bewertungen, die es da gibt.

Gar nicht interessieren tun mich im Grunde die Bewertungen, die alle Sterne vergeben. Denn den Traum vom Produkt, dass das super wäre, den habe ich ja schon selber. Da brauche ich nicht noch Bestätigung drin. Allerdings schaue ich auf die Sterneverteilung. Wenn jetzt z.B. nur super Bewertungen mit allen Sternen vorhanden, macht mich das erst mal skeptisch. Ein “normale” Bewertungsverteilung ist m.E., dass die guten viele sind und dann die Sterne nach unten abnehmen. Vorletzte Kategorie wird meist ausgelassen, ganz wenige in der letzten Kategorie. Ich schaue mir immer die ganz unten und die ganz in der Mitte an. Die ganz unten haben meist echt ein fehlerhaftes Produkt erhalten. Das hat aber im Grunde nichts mit der Produktreihe an sich zu tun, die hätten sich zumeist einfach nur drum kümmern müssen, das Produkt austauschen zu lassen.

Die in der Mitte haben Mäkeleien, die interessant sind. Mäkelt z.B. jemand lediglich daran herum, dass das Produkt zu teuer, kann ich mir für mich überlegen, ob es MIR zu teuer ist. Das ist ja immer subjektiv. Was einem was wert ist. Mäkelt einer darum, dass das Design zu mädchenhaft, schaue ich mir das Design nochmals genau an. Aber ich steh’ ja auf Mädchen-Gedöns. Also versuche ich herauszufinden, was einer subjektiv daran mag oder nicht, neutralisiere dies und setzte meine subjektive Meinung dagegen. So macht man das doch, oder?

Ergo: Wenn ich mir schon Bewertungen kaufen würde, dann irgendwie … differenzierte. Ich sollte mal Herrn Lamperti oben fragen, ob er das auch im Programm hat. ;)

Zum Thema Reichweite

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Eigentlich ein super Konzept. Man schreibt den Menschen-Accounts, die einen befolgen eine DM. Dass man deren Inhalt verticken werde. Natürlich nach einer Probier-Zeit gegen Kohle. Und die Reichweite hat man natürlich wiederum nur, durch die vielen Inhalte, die einem zur Verfügung stehen.

Obwohl ich das beim reinen Wunsch nach Verkaufen von was auch immer man im Angebot hat, nun ja, fast leicht verwerflich finde, das Konzept noch viel mehr, denn man zockt ja gleichsam von der einen wie der anderen Seite ab, finde ich die Idee an sich schon wieder anziehend.

Übertragen wir das ganze doch mal auf Bildungsthemen. Die wir ja streuen wollen. Also auch eine Art Produkt, allerdings ohne Gewinnabsicht, aber eine Haltung. Etwas, das wir gerne verbreitet sehen wollen. Also doch wieder ein Produkt? Anyway. Nehmen wir mal an, wir hätten etwas Gutes zu Verbreiten ohne Gewinnabsicht. Dann wäre die Idee doch einfach an sich gut.

Wir würden Artikel nicht auf unseren Blogs, sondern gelegentlich in anderen Blogs veröffentlichen, unsere eigenen Follower darauf hinweisen. Die dadurch auf die anderen Blogs aufmerksam werden. Und umgekehrt. Ich denke, diese Idee werde ich mal Morgen auf dem #ecfra14 vorstellen.

Wir sehen uns Morgen dort?

Eure m

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Filed under eCommerce

Twitter-Experimente und Erkenntnisse daraus

Seit zwei Tagen experimentiere ich mit einem zweiten Account.

Kein Thema, das euch Bildungsmenschen interessierte (eCommerce), und keines, mit dem ich mich schon auskennte. Ein wenig inspiriert hat mich vor kurzer Zeit ein MOOC, der auf canvas gelauen ist, gestört hat mich allerdings das Übliche an xMOOCs (und von mir schon vielfach hier Wiederholte, weshalb ich es mir jetzt mal – ausnahmsweise – verkneife. ;) ) Also erstelle ich mein Profil… und folge erst einmal 50 bis 60 Menschen, von denen ich annehme, dass diese eine Ahnung zur Thematik haben könnten.

Wem folgen

Irgendwie merkt Twitter (wahrscheinlich, weil ich über die App in beiden Accounts angemeldet), dass ich eins bin. Deshalb bekomme ich auf Account 2 ziemlich viele Gesichter empfohlen, denen ich mit meinem eigentlichen Account folge. Aber die will ich ja gerade nicht! Außerdem (wahrscheinlich) gesponsorte Empfehlungen, ich greife also auf meine altbewährte Taktik zurück, solchen zu folgen, denen jemand folgt, den ich toll finde. Nur DEN muss mal als Initial-Zündung auch erst mal ausmachen. ;)

Wen entfolgen

Einem der ersten Accounts, dem ich folgte, war mein eigener. Und den habe ich dann auch ganz schnell wieder entfolgt. Grund:

  1. Die beiden Themen passen einfach sowas von gar nicht zusammen, und mit Verlaub, wenn ich im eCommerce-Modus denke, dann stört micht das ganze “Bildungs-Gedöns”. ;)
  2. Wenn man erst mal nur Wenigen (also so 20 bis 50 Accounts folgt) und einer, dem man folgt, twittert so viel wie ich, dann nimmt dieser Account einen unverhältnismäßig großen Platz in der Timeline ein. Ich kenne aber schon, was ich da vertwittere. Meine eigenen Tweets verlängern also, wenn ich gerade in meine andere Timeline schaue, den Weg zu aufschlussreicherer Information, zu spannenderen Hinweisen.
  3. Wem ich auch ziemlich alsbald wieder entfolgte, das waren so unpersönliche Accounts. Die Massen an Followern haben, eine große Bandbreite von Interessen innerhalb des Themengebiets haben, aber im Grunde einfach nur Aggregatoren sind, die Weiterverbreitetes gar nicht werten, nicht in Kontext stellen, nicht kommentieren. Einfach eben weiterverteilen.

Was ich auch und immer noch nicht mag, und bei anhaltendem Tun mit Enfolgung strafe, sind diese leidigen Satzanfänge (von Überschriften?), bei denen man dann auf den Link am Ende drücken muss, um zum Text zu kommen. Das hat sowas von entweder Faulheit (Automatisierung!) oder mangelnder Intelligenz, einen kurzen Satz zu produzieren, der abschließend in 140 Zeichen passt (oder besser in etwas weniger, denn der Link muss ja auch noch rein).

Informationen auf Wert abklopfen

Ganz ganz schwierig in einem Feld, in das man sich erst einmal hineindenkt, hineinlernt, das man wenig (nun ja, immerhin bin ich selbst Käuferin und kaufe überwiegend online) aus der Praxis kennt, verbratene Information auf deren Wert abzuklopfen. Klingt das zwar interessant, sind aber alte Hüte? Ist das ein Aspekt, der schon seit einigen Tagen/Wochen durchs Social Web getrieben wird, schon am Auslaufen, ich hab nur jetzt – am Ende der Kette – erst jetzt was davon mitgekriegt?

Im ganzen muss ich – im Vergleich zu Bildungsthemen – kritisieren, dass

  1. Die Überschriften beim Themenbereich eCommerce ganz oft reißerisch formuliert sind, dann aber nicht viel Erläuterungstext hinterherkommt. Hat man die Überschrift – oder den Teaser auf Twitter – gelesen, kann man sich ganz oft den Text dahinter sparen. Die Info an sich ist in den 140 Zeichen schon drin.
  2. Auch einige Male gesehen, dass auf Studien sich bezogen wird, es aber keine Quelle der Studie zu finden. Ganz zu schweigen von der Studie in Langform an sich.

Die Art von 140-Zeichen-Information

Ich mag’s witzig. Wortspielerisch. Und trotzdem auf die Quelle verwiesen, auf die hingedeutet wird. Ich mag sozusagen, wenn der Zeiger humorig intelligent ist.

Doch nochmals zu den Inhalten, auf die verwiesen wird.

Information, die mir fehlt

Was mir definitv an den Quellen fehlt, die ich bisher gesichtet (und da waren einige!), ist sowohl Breite als auch Tiefe. Ich sollte mir ein paar Lehrbücher zum Thema ausleihen. ;) :) :)

Wer oder was folgt mir?

Von den neun Followern, die sich mir spontan angehängt haben, würde ich sagen, dass die eine Hälfte mir folgt, weil sie gerne möchten, dass ich die befolge, die andere Hälfte, weil es mutige Twitterer sind, die irgendwie das Gespür dafür haben, dass der Account – zumindest langfristig – interessant werden könnte. Die schauen sich das halt mal ein paar Tage an.

Über die Wichtigkeit von Themenexpertise

Follower folgen einem, so erfahre ich jetzt wieder, wenn aus den Tweets, dem In-Kontext-Setzen, selbst in der Auswahl der Verweise, die eigene Expertise durchscheint. Zu einem Thema. Und die eigne ich mir ja gerade erst an. Von daher wäre es vielleicht schlauer gewesen, zunächst einmal nur zu lernen, also auf einem bestimmten Niveau mit dem Themen-Twittern anzufangen.

Oder doch nicht. Denn wie lernt eine mons7 am schnellsten? Indem sie es tut. Und jeden Tag besser versucht. ;)

Trotzdem: Kennt ihr gute Accounts, gute Quellen zum Thema eCommerce?

Über die Rolle einer eigenen Örtlichkeit, in diesem Internetz

Und noch eine zweite alte Gewissheit spüre ich nochmals am eigenen Leibe. Was soll man denn in den Ring werfen (wenn man nicht wirklich Qualitatives oder Elaboratives, Aufschlussreiches gefunden hat), wenn man keinen Platz hat, der einem selbst gehört und den man mit zusammenfassenden Überlegungen, Eindrücken befüllen kann? Eben wie die Lernspielwiese? (Nur dass ich mich auf der mit einem so ganz anderen Themenfeld befasse.)

Blog und Micro-Blog gehören für mich untrennbar zusammen. Im Blog findet sich halb Ausgebrütetes. Via Twitter schließe ich das an eine in der Luft liegende Diskussion an.

Am Feintuning arbeite ich – und zwar in beiden Accounts – noch.

Jetzt aber erst mal gute Nacht

Eure mons7

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Filed under eCommerce, Twitter-allg., Weblog

Für euch (an)gelesen: A typology and dimensions of a description framework for MOOCs

„Our aim is twofold. We need to precisely describe a MOOC and we need to easily assign a type to it.“

 

QUELLE

Roselle, M.; Caron, P.A.; Heutte, J. (2014): A typology and dimension of a description framework for MOOCs. Author Manuscript. Published in European MOOCs Stakeholder Summit 2014, eMOOCs 2014, Lausanne.

Für alle, die’s selber (oder nach-)lesen wollen, einfach <hier> zum PDF klicken, eine Präse dazu auf Slideshare habe ich auch noch <da> gefunden.

WELCHE FRAGE WIRD HIER EIGENTLICH BEHANDELT?

Das ist das schöne an der Wissenschaft, viele Menschen stellen sich zur gleichen Zeit ähnliche Fragen,… und es gibt aller Orten Ansätze und Bemühungen, die kollektiv aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Man kann sich aufeinander beziehen, voneinander lernen, gemeinsam an etwas arbeiten und ein Feld weiterentwickeln.

Eine der Fragen rund um MOOCs (die auch mich interessiert), wurde hier im Blog schon einmal aufgeworfen. Könnte man nicht ein Raster entwickeln, über das sich MOOCs einordnen und beschreiben lassen? Vielleicht ein feineres, als das grobe xMOOC vs cMOOC? Eines, das der weiteren Forschung und Bemühung ums Thema nützlich?

WARUM IST DIE FRAGE EIGENTLICH RELEVANT?

Für was es genau nutzen könnte, das haben Rosselle, Caron, & Heutte gleich vorangestellt. Und das gleich in fünffacher Weise. Zunächst ließen sich tatsächlich stattfindende (oder in der Vergangenheit stattgefundene) MOOCs untereinander besser vergleichen. Man könnte MOOCs an sich besser mit anderen Lehr-Lern-Angeboten kontrastieren, drittens besser beurteilen, ob man Ergebnisse aus anderen verwandten Forschungsgebieten auf MOOCs übertragen könnte, viertens „it could enable us to capitalize on-MOOC research results themself“, was auch immer das heißen mag. Man helfe mir hier. Last but not least hülfe solcher Art Beschreibung, neue MOOCs zu entwickeln, laufende zu beforschen.

WARUM DAS GAR NICHT SO EINFACH IST

Das Vorhaben sei aber nicht ganz so einfach, so die Autoren. Da verschiedene wissenschaftliche Disziplinen ihr ureigenes Interesse am Feld hätten, wäre es schon sinnvoll, für all diese einen Vorschlag der Kategorisierung und Beschreibung zur Verfügung zu stellen, damit man sich interdisziplinär besser befruchte, und nicht jeder unabhängig voneinander die eigene Suppe kocht. Die logische Folge daraus aber, dass Vieles (viel zu Vieles) aus all diesen Perspektiven berücksichtigbar, eine Auswahl tut also gerade deshalb gut und Not. Und dann seien ja nicht nur Wissenschaftlerinnen, sondern noch ganz andere Interessenten zu beglücken, die man ja auch nicht (ganz) vernachlässigen wolle – wahrscheinlich um (öffentlichkeits-)relevant zu sein, über die wissenschaftliche Community hinaus.

WAS ES SCHON FÜR TYPOLOGIEN GIBT

Natürlich schauen sich die Autoren erst einmal um, was es schon gibt, auf dem Markt der MOOC-Typologien. Und da gibt es in der Tat so einiges.

1. Die xMOOC vs cMOOC-Front. Welcher Seite ich bei dieser Unterscheidung, so sie aufgeworfen, angehörte, ist euch ja eh klar. Die beiden Formen haben sich vom Zeitablauf her nacheinander entwickelt. Zuerst war der cMOOC da, auch wenn das in den Veröffentlichungen zu xMOOCs ganz oft ausgeblendet wird, da fängt die Geschichte der MOOCs meistens 2011 an, den ersten MOOC in seiner Original-Form und mit dem Acronym bezeichneten, der fand aber schon 2008 statt. Aber auch das wisst ihr ja schon.

2. Eine weitere Unterscheidung ist schon etwas erweitert und nimmt die Art und Weise in den Blick, wie der Veranstalter den MOOC konzipiert und gedacht haben. Neben dem xMOOC, der die Inhalte, die „vermittelt“ werden sollen, in den Blick nimmt, gibt es eine weitere Form, den tMOOC, bei dem es um „tasks“, also Aufgaben, ein Tun geht, die Kompetenz wofür dabei entwickelt werden soll, und dann noch die wieder Ursprungsform, der cMOOC, bei dem es ums Netzwerken gehe.

3. Als drittes stellen die Autoren die Typologie von Clark vor; hier werden acht Typen von MOOC unterschieden, ich fand’s jetzt nicht SO aufschlussreich, wer mag, soll selber nachlesen. Hier ist zu diesem Zwecke das Paper nochmals verlinkt.  Beispiele für von ihm verwendete Begriffe sind MiniMOOCs, cMOOCs, Adaptive MOOCs, oder auch SynchMOOCs.

4. Der vierte Aspekte bezieht sich auf die Offenheit vs. Geschlossenheit von MOOCs, wobei hier Abstufungen von (ziemlich) ganz offen bis zu (ziemlich) ganz geschlossen vorgenommen werden. Bezeichnet werden die MOOC-Formen hier als cMOOC, iMOOC und xMOOC.

EXISTIERENDE TYPOLOGIEN IN DER PRAKTISCHEN ANWENDUNG

Die vorgestellten Typologien nun wurden an vier real stattgefundenen MOOCs gemessen und ausprobiert. Mit nicht ganz befriedigendem Ergebnis. Der erste Vorschlag hat funktioniert, jedoch verbleiben zu viele Unterschiede zwischen den MOOCs, die aber in die gleiche Kategorie gesteckt werden. Ähnliches Problem beim zweiten Kategorisierungs-Vorschlag. Beim dritten Vorschlag kann man die MOOCs mehreren Kategorien zuordnen (nicht gut), den vierten Vorschlag finden die Autoren ungeeignet für eine Typologie, eher geeignet für „a description framework“, ein – ich nenne es jetzt mal – Beschreibungsraster.

VON BEREITS EXISTIERENDEN TYPOLOGIEN (TEL*) ZU EINEM EIGENEN VORSCHLAG

Um es hier kurz zu machen. Es werden weiters noch Typologien, Technology Enhances Learning zu beschreiben vorgestellt, und dies alles nun genutzt, um einen eigenen Vorschlag zu machen. Und der eigene Vorschlag der Autoren (also im Grunde der Punkt, der im Artikel gemacht wird), der ist – hehe – wohl auch einen eigenen Blog-Post wert.

INSGESAMT UND UNTER’M STRICH

gefällt mir der Artikel. Er ist gut strukturiert. Und strukturierte Ausarbeitung haben so etwas klar geordnetes, so etwas den Geist klärendes. Trotzdem ist das Thema mitnichten noch an seinem Ende angelangt.

Wir feilen weiter daran.
Ich auch.

Eure m.

 

*Technology Enhanced Learning

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Filed under E-Learning, MOOCs

Der Blogstock vom @redaktion42

Ist ein Sonntag und Wochenende nicht geradezu dazu gemacht, einen Blog-Stock aufzufangen, und auch noch so einen interessant zusammengestellten, wie vom @redaktion42? … Lasst mich noch eine Tasse Kaffee dazugeben, und wir haben den (fast) perfekten Sonntag Nachmittag. Was beim Bearbeiten und dran Kauen herausgekommen ist, im Folgenden.

Welches Hobby hast du und wie widmest du dich diesem Hobby?

Über diese Frage habe ich lange vor mich hingebrütet. Ein Hobby? Eigentlich habe ich mehrere. Das eine bedeutende unter ihnen? Das ist auch mein(e) Beruf(ung), also kein wirkliches Hobby. Was macht mir dauerhaft Spass, verpflichtet mich nicht, kann ich lassen, und doch wieder nicht (meine Definition von Hobby). Und da fiel es mir wie Schuppen aus den …. Federn. ;) Ich bin Hobby-Twittererin.

Ich widme mich diesem Hobby, indem ich a) Zeit dort verbringe. In meiner Time-Line. Mich verführen lasse, den einen oder anderen Link anzuklicken, der mich wegführt von Twitter. Nach weiterer Verzweigung fange ich wieder an. In meiner Timeline. Lache zwischendurch über den konkreten Vorfall des eigentümlichen dort vorherrschenden Humors. Favorisiere ein Foto. Das ich aus irgend welchen Gründen nicht retweeten will. Denke über einen Tweet nach, den ich nicht verstehe.

Wenn du ein Haustier hast, schreib eine nette Geschichte und mach ein Foto.

Ja! Und wenn ich mich jetzt – nach dieser Vorlage – nicht bremse, sprenge ich mit Geschichten, Lob- und Liebesreden über meinen Hund alsgleich den ganzen Blog. Und nein! Auch wenn das Twittern mein Hobby ist, ist es KEINE Katze. Sondern ein Hund. Die Bora. Obwohl… sie glaubt wohl sie sei eine Katze. Denn eines ihrer Hobbies ist das Mäusefangen. Und zu Frauchens Leidwesen erwischt sie von Zeit zu Zeit sogar eine. :(

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Filmst du für deinen Blog und warum bzw. warum nicht?

Gerne gerne gerne würde ich mehr für meinen Blog filmen. Die Erfolgsquote der Umsetzung einer spontanen Idee jedoch ist noch mehr schlecht als recht. Ganz im Gegensatz zum Artikel-Schreiben im Blog. Von 10 Ideen mutieren 9 in einen Artikel hinein. Von 10 Ideen ein Filmchen zu produzieren, um es im Blog zu platzieren, überleben 0,2.

Ich arbeite dran. ;)

Was bedeutet bloggen für dich?

Bloggen bedeutet für mich denkend zu kommunizieren.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Ich sammle sie nicht. Sie springen mich an. Oder doch. Ich sammle sie. Sobald sie mich angesprungen haben, lege ich einen entsprechenden Entwurf im Blog an. Der dann – hoffentlich zeitnah – zu einem ausgewachsenen Artikel von mir ausgebaut wird. Meistens am Abend. Oder am Wochenende. Oder wie heute des abends am Wochenende.

Was war denn der eindrucksvollste Film im zurückliegenden Jahr und warum?

Keiner. Ich bin eher die Leseratte. Kein Fernsehen. Kaum Kino.

Arbeitest du mit einer to do Liste und wie sieht die aus?

Ich arbeite ehrlich gesagt mit keiner To-Do-Liste. Obwohl ich Listen nicht nur mag, nein, ich liebe sie. So mache ich mir eine, bevor ich in den Supermarkt einlaufe. Oder auch manchmal morgens, bevor ich auf die Arbeit gehe, um darauf zu schreiben, was ich dort heute unbedingt und wenigstens erledigen mag. Oder eine, auf der alle meine Schuhe verzeichnet sind (und das sogar mit Bild). Nun ja, bevor die Listen noch abstruser werden, verkneife ich mir die 50 weiteren davon aufzuzählen, die ich noch so führe. Ihr so?

Aber das war ja gar nicht die vollständige Antwort. Nein, mit einer To-Do-Liste arbeite ich nicht. Ich habe allerdings eine Liste mit 3 Punkten, was mir 2014 wichtig ist. Kommt mir ein “To-do” unter – und ich vergesse es gerade nicht mal – prüfe ich anhand der drei Punkte ab, ob das To-Do überhaupt getan werden will.

Also ich habe sozusagen eine Meta-To-Do-Liste. ;))

Welchen guten Vorsatz für 2014 hast du und wie steht es um die Verwirklichung?

Ich wollte nochmals einen Anlauf nehmen, mich zu promovieren. Eine Dissertations-Schrift zu einem Ende zu bringen. Und Obwohl erst Februar, habe ich zumindest zweierlei in diese Richtung zustande gebracht. Zum einen das Exposé bei der Frankfurter Uni eingereicht. Am 15.1., dem Stichtag. Jedoch noch keine Antwort erhalten. Zum zweiten schonmal angefangen, das Dokument anzulegen, die Struktur zu legen, ein wenig Literatur einzufügen und angefangen zu Schreiben. Seitenmäßig ergibt das zu heute tatsächlich 42 Seiten. ;))

Gib uns einen Buchtipp: Fachbuch und/oder Roman

Zeit * Wohl * Stand. Das lese ich gerade. Und zwar frei im Internet. Hier.

Wie ist dein Lebensmotto?

Erfreue Dich an den reichhaltigen Geschenken, die Dir vor die Füße fallen und begegne dem Unbill mit Humor. (Vielleicht entpuppt er sich dann als weiteres Geschenk.)

Und wie geht’s weiter? Ich gebe den Stock an 10 bloggende Menschen weiter, mit 10 neuen Fragen? Na dann…

 

10 Fragen

  1. Treibst Du Dich lieber auf Twitter oder auf Facebook herum, und warum?
  2. Schenk uns ein Foto Deiner Lieblingskleidung, wenn Du sie anhast.
  3. Was war das schönste Ereignis, das Dir im vergangenen Jahr widerfahren?
  4. Wie sehr magst Du die Arbeit, mit der Du Dein Geld verdienst, und warum?
  5. Was hälst Du von diesen MOOCs?
  6. Bist Du mehr Apple-Fan-Girl oder stehst Du eher auf die andere Fraktion und warum?
  7. Wenn Du nur ein Weblog noch dauerhaft lesen dürftest, welches würde das sein (warum)?
  8. Welchem Menschen eiferst Du nach (warum)?
  9. Was hast Du erreicht, auf was Du heute leichten Herzens verzichten könntest?
  10. Was sind Deine Essens-Vorlieben?

10 bloggende Menschen

  1. Der Frank Hamm
  2. Die Sandra Hylla
  3. Die Sabine Hueber
  4. Der Uwe Hauck
  5. Die Tine Nowak
  6. Die Franziska Kümmerling
  7. Die Jasmin Jodlauk
  8. Die Denise Brauch
  9. Die Dajana Hoffmann
  10. Die Anna Decemana

Seid ihr bereit, die Herausforderung anzunehmen? Dan losgebloggt, was das Zeug hält.

Ein erquickliches Rest-Wochenende euch und allen andern wünscht

mons7

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Thematische Neujustierung – aller guten Dinge sind 3

Ja, ja, ich weiss. Ein wenig MOOC-lastig ist es hier zugegangen in letzter Zeit. Was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. So habe ich mich sehr über den Tweet von @empeiria im Rahmen des letzten #edchat gefreut. Den ich ansonsten – so habe ich mir vorgenommen – heute Abend noch nachlesen werde.

 

Trotzdem habe ich zwei andere Bereiche meiner Leidenschaft ein wenig zu kurz kommen lassen. Und das soll sich die nächsten Wochen endgültig ändern.

Noch mehr Leidenschaft(en)

Ich habe nämlich noch ein paar (oder besser Paar ;) ) mehr Leidenschaften, als das MOOOCen in allen seinen Aspekten. Nämlich

Qualitatives Forschen – in der Theorie und ganz konkret

Das Projekt 2014+ nimmt langsam aber sicher Konturen an. Einzelne Kapitel kristallisieren sich heraus. Und ja, auch hier geht es ums MOOCen, genereller Web-Lernen, aber eben mehr in der reflektierenden wissenschaftlichen Art und Weise. Ein Kapitel wird sich – natürlich – mit dem Stand der Forschung auseinandersetzen. Viel Raum werden aber auch Ausführungen einnehmen,

  • dazu, was qualitatives Forschen eigentlich und überhaupt ist,
  • welche Grundsätze dem qualitativen Forschen zugrunde liegen,
  • welchen Qualitätskriterien qualitatives Forschen sich verpflichtet fühlt,
  • wie qualitatives Forschen konkret aussehen kann und zwar
  • am Beispiel von Experten-Interviews und
  • am Beispiel der Auswertungsmethode der qualitativen Inhaltsanalyse (nach Mayring).

Über tiefergehendere Erkenntnisse dazu möchte ich kleine Beiträge und Videos erstellen, denn nur wer sich erklären kann, hat’s wohl verstanden. Und als ob das alles noch nicht genug, gibt es noch einen dritten Themenkomplex, der mich schon länger und immer wieder beschäftigt.

Alles ;) ums Weniger ist Mehr

Und dieser Themenkomplex kann ganz verschiedene Aspekte haben, wie z.B.

  • Raum schaffen, Leere (zu)lassen, im direkten (Wohn-)umfeld. (Eigentlich wollte ich hier nur mal stichwortartig aufzählen, und in späteren Posts in die Tiefe gehen, erlaubt mir hier jedoch den Hinweis dass ich nichts davon halte alles wegzuschmeißen. Um diese Leere herzustellen. Zumindest dann nicht, wenn nur temporär, dann doch dies und das wieder angeschafft wird, um dann wieder einen Wegschmeiß-Aktion zu starten.)
  • Weniger Wollen.
  • Minimalistisches Design.
  • Downsizing.
  • u.v.m.

Dies nur als sanfte Warnung, dass es hier demnächst um Mehr gehen wird, als MOOCs, z.B. ums Weniger.

Eure m

 

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#rhizo14 – How I was forced to become an academic (which is in a way an independent learner)

Once upon a time… ;)

Monika is attending her first university seminar

And she is VERY proud of doing so. This as she just moved from a very tiny village there were just three persons having attended university and those being male. Anyway. First question the lecturer is asking is “What does a child learn at school?”.  A lot of really knowledgeable answers are given. Like “The child is being socialized” or “The child is learning conformance”. A lot of students are dropping names to support their statements. I snap up names like Bourdieu, Durkheim, Hurrelmann, Erikson. I write the names down into my otherwise untouched daybook.

I took all my courage to add “Well, a child does learn to read, to write, to calculate”. For any reason – may be my strange accent – the whole class was laughing at me. I looked puzzled. And understood.

Straight after the session I went to library. And ordered at least one book authored by the names on my list. My first semester I spent my time reading each of them. I interacted with books. And can’t remember having interacted with any other counterpart than them.

I was forced to become an independent reader because I wanted to be like them. The students around me.

Monika is looking for the fundamentals of educational sciences

2 years later. A lot of seminars later. Back in my tiny village. Summer break and the sun is shining. My dad asking me “Monika, tell me, what is it what people know after having studied your subject?” It took me quite a while till I could express an answer. “Dad, all of them know different things. As far as I can see, there’s no canon. There’s just different perspectives on issues, they are all interested in.” My dad douted. And asked me to find out till winter.

Back at university I went again to library. Fetching dozens of books about methods and theories in the field of educational sciences, about famous educators and about history of education. In winter I was ready to provide an answer.

I was forced to become an independent reasearcher about the fundamentals of my subject because my dad asked a simple question to me.

Monika is ready for writing her thesis

Another few years later. I passed about thrice the number of seminars I would have needed and still felt not ready to register for my final thesis. Again I took all my courage to ask my professor I was just handing over to a research paper (the first time I ever addressed a professor at university). “Dear Sir, as you have had a look into my reasearch paper, do you think I am ready to register for my finals?” He looked at me, thought about a min and just said “Yes, you are”.

I was forced to take the next step by a simple “Yes, you are.”

Monika is exploring this internet

Quite a while after I had finished my studies I found out that people were thinking aloud within this internet about subjects I still was really interested in. This time I even didn’t have to catch all of my courage. Because they did it in writing. It felt like talking to a book…. and getting an answer out of it referring to my comment. And I first time in my life tasted the joy of …. social learning. And am still overwhelmed by.

What Monika made an independent learner

In a nutshell Monika became an independent learner not just by the lack of any supportive structure provided by university (today my guess is the opposite is the case) thus also meaning having the room to develop at her own pace AND (and that’s the point) by the help of human beings. By them laughing at me, by them asking me a simple question, by them replying to a comment.

It’s basically YOU guys taking part in #rhizo14, it’s blog posts like them of @jaapsoft, like Jennys’.

YOU ARE MAGIC!

Monika

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x vs. c – Der kleine (aber feine) Unterschied

… aber was macht denn jetzt nun den Unterschied, zwischen x und c? Spontan fallen mir folgende Merkmale ein, seht ihr das auch so, habt ihr Ergänzungen?

Merkmal 0 – Themenwahl

Zum Merkmal 0 hat mich Mark Schakkinis mit seinem folgenden Tweet inspiriert.

Ein cMOOC-Veranstalter stellt in der Regel mit seinem Thema eine Frage. Stellt ein Thema in den Raum, auf welches wir noch keine Antwort haben. Und gleichzeitig eines, das viel leichter – oder auch überhaupt – durch mehr als einen Kopf, und zwar im Austausch der Köpfe beantwortbar. Oft höre und lese ich den Vorwurf, cMOOC-Themen seien auf ihre Art “selbstreferentiell”, in dem Sinne, dass sie sich mit Themen befassten, die gleichzeitig das eigene Tun reflektierten. Zum Beispiel Lernen mit Social Media. Oder wie wir ja auch beim #mmc13, einen MOOC darüber, wie man denn einen MOOC macht.

Inspiriert durch Marc kann man diese Themen aber auch auf die Art zusammenfassen, dass wir Fragen stellen, die sich uns – als Veranstalter – gerade stellen. Wie sieht denn die Zukunft des Lernens aus, wie können und wollen wir sie mitgestalten? (#opco11). Wie macht man denn jetzt einen MOOC? (#mmc13). Ich will Open Educational Ressources nutzen und selbst erstellen. Wie geht denn das? (#coer13).

Ein xMOOC-Veranstalter hat schon eine Antwort. Und die gibt er garselbst.

Merkmal 1 – Input

Tritt man in einen laufenden xMOOC ein findet man gar oft zuerst und manchmal sogar lediglich den Input der Veranstalter. Dieser Input ist die Hauptsache, denn der soll ja der interessierten Öffentlichkeit zum Durcharbeiten geschenkt werden. Beim cMOOC jedoch dient der Input lediglich als Impuls. Die eigentlichen Inhalte werden von den Teilgeberinnen erarbeitet. Im Extremfall gibt es so gut wie keinen Input vom Veranstalter,  wie gerade beim #rhizo14 schön zu beobachten. Bereitgestellt wird von Dave hauptsächlich die Struktur. Und – nicht zu vergessen und zu unterschätzen – sein bereits bestehendes Netzwerk.

Merkmal 2 – Motivation Veranstalter

Hier kann ich nur mutmaßen, wissen tue ich es nicht. Bei den amerikanischen Elite-Universitäten mutmaße ich mal, dass es sich beim Abhalten von MOOCs um Marketing-Maßnahmen handelt. Bei so mancher anderen Universität die Hoffnung, die seinerzeit, als eLearing aufkam, in jenes gesetzt. Mehr Studierende mit weniger Geld “abzuwickeln”. Bei der Ausschreibung von iversity und dem Stifterverband wirkten die in Aussicht gestellten 25.000 EUR pro MOOC auch ein wenig motivierend. ;)

Auch bei cMOOC-Veranstaltern kann es sich um ein ganzes Motivations-Bündel handeln, in dem manchmal nicht einmal der jeweilige Veranstalter selber drinsteckt. Sympathisch erfrischend hier erneut Dave Cormier, der den #rhizo14 komplett in seiner Freizeit veranstaltet: “For myself I’m looking forward to running an open course for the pure interest in the subject.

Merkmal 3 – Lehr-/Lernziel

Das Lehr-/Lernziel, dass ich xMOOC-Veranstaltern jetzt auch mal wieder unterstelle, ist das Durch- und Abarbeiten des bereitgestellten Inhaltes, … und die Lösung der dazu bereitgestellten Aufgaben. Dies schließe ich aus der zur Zeit tobenden Diskussion um Abbrecherquoten bei xMOOCs. (Z.B. hier.)

Als Reaktion darauf haben sich Veranstalter eine Art Vorab-Differenzierung ausgedacht. Dies, um Menschen, die von vornherein nicht im Sinne der Veranstalter abschließen wollen, aus der Statistik der Abbrecher herausrechnen zu können.

In cMOOCs ist diese Debatte im Grunde unsinnig, denn…

Course objectives
Just kidding. There aren’t any. You can have personal objectives. You can have group objectives. But I’m not creating objectives for anyone. :)
” (David Cormier)

Merkmal 4 – Kurssubstanz

Die Substanz, also die Artefakte bzw. das von Individuen externalisierte Wissen wird also beim cMOOC von den Teilgeberinnen im Laufe des MOOCs generiert. Input der Veranstalter ist nur als Anstoß gedacht, manchmal sogar gar nicht angedacht:

No pre-reading required.

Die Kurssubstanz des xMOOCs ist unbehelligt überhaupt nur eines Teilnehmers. Sie ist von Anfang an vorhanden. Wird im Laufe des cMOOCs höchstens nach und nach freigeschalten bzw. wird schnell bis zur jeweiligen Freischaltung “produziert”.

Merkmal 5 – Rolle Teilnhemer

Während eines xMOOCs ist es durchaus möglich als Teilnehmer alleine zu bleiben. Dies, da die Hauptaufgabe im Abarbeiten des zur Verfügung gestellten Inhalt besteht.

xMOOCs adopted a more behaviourist pedagogical approach, with the emphasis on individual learning, rather than learning through peers.” (Colone, G.: Reviewing the trajectories of e-learning. Blogpost)

Beim cMOOC hingegen ist Varianz und Anzahl dessen mit dem eine Teilgeberin interagiert höher. Eine Interaktion mit Inputmaterial ist nicht zwangsweise notwendig (wie oben beschrieben ist dieses u.U. gar nicht vorhanden). Nichts desto trotz wird mit inhaltlichen Quellen (verschiedener Herkunft) interagiert, mit Mit-Teilgebern, u.U. den Veranstaltern sowie eigens (von der Teilgeberin oder anderen Personen) produzierten Artefakten.

Zusammengefasst gegenübergestellt ist die Hauptaufgabe des Teilnehmers beim xMOOC Rezeption und Reproduktion, beim cMOOC Interaktion.

Sonja hat es noch besser auf den Punkt gebracht.

 

Nachklapp

Bei diesem Post handelt es sich – genau wie bei jener Liste – um einen dynamischen, den ich nach und nach ergänze, anreichere, verändere. Nicht, dass ihr euch wundert. Und als kleinen Anreiz, in ein paar Wochen hier wieder reinzuschauen.

Bis die Tage und auf zu neuen MOOC-Abenteuern

Eure m

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