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Ich will Community Manager werden!

Weiterbildung  Community Manager

Gemäß meinem Motto „Hauptsache was gelernt“ schaue ich mir ja gerne immer mal wieder Weiterbildungsangebote aus Teilnehmersicht an.

Darf ich vorstellen? Die 6-wöchige Weiterbildung von oncampus/FH Lübeck in punkto Community Manager.

Community

Was ist drin, an Inhalten

Die Inhalte sind gruppiert und auf 6 Wochen verteilt.

Die Woche 1 steht ganz im Zeichen der Vernetzung und des Kennenlernens. Und diese Vernetzung geschieht natürlich nicht nur innerhalb des virtuellen Klassenraumes (über Moodle, obwohl wohl der Wechsel auf Mooin geplant ist). So bringt die Teilnahme einer virtuellen Weiterbildung auch gleich ein paar neue „Friends“ mit sich, die sich auch noch für etwas Ähnliches interessieren und z.T. ganz beeindruckende Werdegänge beschreiten. Inhaltlich erfährt man in der Woche 1 wie ganz nebenbei was ein Community Manager alles sonst noch so macht, das über das Internet nicht gleich offensichtlich einsehbar ist.

In der Woche 2 dreht sich alles um Inhalte. Content zu neuhochdeutsch. Wir haben uns gemeinsam im Netz einmal umgesehen, in von uns ausgewählten Communities. Welche Inhalte werden da gerne geteilt, welche sind da, werden aber eher nicht so geteilt? Wo werden die Geteilten geteilt … und auf welche Art? Und letztendlich inwieweit kann ich selbst (und wie) gute Inhalte erstellen? Spätestens an dieser Stelle wird wieder einmal klar: Video! Video! Video! Wenn Du mit diesem Format spielen kannst, hast Du eine weitere Stufe hin zur Community Management Superwoman genommen. Deshalb gebe ich mir jetzt gleich nochmals im Anschluss diesen Udemy-Kurs, … ich werde auch dazu berichten.

Die Woche 3. Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Wie kommuniziere ich für meine Zeilgruppe „richtig“, und wie gehe ich mit der Kommunikation der anderen um, wenn die mal aus dem Ruder läuft? Oder das Thema anders ausgedrückt in den allseits bekannten Stichworten Kommunikationstechnik und Krisenmanagement. Seit Woche 3 existiert im Übrigen auch ein Redaktionsplan für die Lernspielwiese.

In der Woche 4 dreht sich alles um die Entwicklung einer Strategie, Woche 5 nimmt die daraus abgeleiteten KPI (Key Performance Indikatoren) in den Fokus, außerdem geht’s ums Monitoring. Als praktische Aufgabe zum Monitoring hat jede von uns eine kleine Listening-Station gebaut. Apropos Erfolgsmessung, hier neue Lektüre (Mai 2016) aus dem Hause BVDW, der Leitfaden Erfolgsmessund in Social Media (PDF, 47 Seiten).

Die Woche 6 diente zur Bearbeitung eines realen Kundenauftrages, hier haben wir einen Vorschlag für einen Instagram-Strategie für eine Bank entwickelt. Das war m.E. der bereichernste Teil, da man hier wie gesagt a) ein reales Gegenüber hatte, einen Auftraggeber und b) wir uns über physische Distanz hinweg mit allen möglichen Mitteln abstimmen mussten um zu einer Strategie und Präsentation zu kommen. Hier habe ich zum ersten Mal erlebt, dass Menschen What’s App und Co. zum einen effizient und zum zweiten fokussiert für tatsächliche Arbeit einsetzen.

Aufbau innerhalb der Wochen

Der Aufbau innerhalb der einzelnen Wochen variierte ein wenig, grundsätzlich gab es neben dem Lesestoff auch regelmäßig eine Videoaufzeichnung, von Zeit zu Zeit eine Online-Sprechstunde und zweimalig ein Vortrag in Form eines Webinars. Das musste man sich irgendwie alles „reinschaffen“, der entscheidende Punkt waren jedoch die Aufgaben, die innerhalb der jeweiligen Woche individuell oder in Zusammenarbeit bearbeitet werden mussten. Klar, dass das Niveau und die inhaltliche Tiefe, in die man sich darüber begibt, zu einem großen Teil an einem selber als Lerner hängt.

Wer gibt die Instruktionen und managed die Learning Community

Das ist Bruno Kollhorst, seines Zeichens ex Community Manager in einer Gaming Community und mittlerweile seit einigen Jahren bei der TKK tätig. Wenn ihr euch einen Eindruck von der Person machen wollt, könnt ihr euch ja das Einführungsvideo zum Kurs anschauen.

Im Grunde ist so eine Gruppe von Weiterbildungswilligen ja auch eine Art von Community, eine Learning Community. Und in die gibt Bruno Impulse rein und spielt auf der Klaviatur des Community Managements, dass es gar schön anzuschauen ist. Sozusagen veranschaulichte Praxis der Theorie.

Der Preis

Knapp 600 EUR. Nun ja, der eine mag sagen, ist ja ganz schön viel, die andere dagegenhalten, dass es immer drauf ankommt, ob sich das lohnt, also ob man das Gefühl hat dass man was gelernt hat… oder aber das Zertifikat für das berufliche Weiterkommen einsetzen kann. Für mich war tatsächlich das Zertifikat ein wesentlicher Punkt, mit dem ich nachzuweisen gedachte, das was ich eh‘ schon weiß dann Schwarz auf Weiß auf einscannbarem Papier geschrieben zu haben. Gelernt habe ich aber trotzdem noch was … und mein Fokus hat sich etwas verschoben. Während ich bisher und privat eher auf Inhalteerstellung, Distribution und Interaktion wert gelegt habe, sind jetzt definitiv für mich mehr das Monitoring und die Erfolgsmessung (und damit auch die Frage, was will ich eigentlich damit) mehr in den Vordergrund gerückt.

Das Zertifikat

Das kommt per Post und ist bisher leider noch nicht eingetrudelt, ich werde es aber sofort nach Eintreffen hier verlinken.

Nachtrag 04. Juli 2016… und hier ist es.

 

Eure

@mons7

 

 

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Gut Ding will Weile haben – Die Bildung und das Netz

Die Bildung und das Netz – das ultimative Buch von Martin Lindner

Die Bildung und das Netz, das Buch, das Martin Lindner schreiben will und für das er vor zwei Jahren eine Crowdfunding-Aktion auf startnext gestartet hatte. Was? Zwei Jahre ist das schon her? Es fühlt sich an wie gestern… und nein, ich freue mich immer noch auf das Werk, weil der Martin Lindner Ideen hat. Weil er formulieren kann. Weil er spaltet. Und weil er Qualität liefert. Und gut Ding will halt manchmal ein bisschen Weile haben.

Zum Stand der Dinge

Zum Stand der Dinge wurde Martin nun kürzlich von Jöran Muuß-Merholz interviewt, aber hört selbst. Im Originalton.

Die Bildung und das Netz

Ich kann das dort besprochene gut nachvollziehen. Und ihr wahrscheinlich ebenso. Und beim Nachdenken darüber kam mir eine Idee.

Das Prinzip des Crowdfunding weitergedacht

Aha. Das bestehende Manuskript wird von ihm also auf Scrivener bearbeitet. Ich selbst arbeite ja auch mit Scrivener und finde das super praktisch und super übersichtlich. Außerdem gibt es auch Platz für die eigenen Recherchen, man hat also ein geordnetes Gesamtpaket.

Trotzdem. Warum das bestehende Manuskript nicht aus Scrivener exportieren, z.B. auf Google Drive hochladen… und dann gemeinsam fertig bearbeiten? Die Crowd hat geholfen, das Projekt Buch zu initiieren, also überhaupt erst möglich zu machen. Warum nicht einen Schritt weiter gehen und das Projekt gemeinsam zu einem Ende bringen?

Konkreter

Ein gewisser Vorlauf wäre schon nötig, denn man müsste ja – als Mitmacherin – das gesamte Geschriebene erst einmal lesen. Um nicht Sachverhalte einzufügen, die an anderer Stelle schon abgefrühstückt sind. Und um sich ggf. auf andere Kapitel beziehen zu können. Um einen einigermaßen einheitlichen Sprachgebrauch sicherzustellen.

Man könnte dann z.B. für die einzelnen Kapitel Paten gewinnen, die sich bereit erklären, den Text zu lektorieren, Lücken zu schließen. Eventuell könnte man das Ganze wie eine Art Booksprint organisieren? Was das ist? Hier einfach mal bei @edyssee im Blog dazu stöbern.

Der Macher bleibt Martin

Klar, Martin müsste das auch wollen. Und man müsste die Umsetzung nochmals konkret überdenken und entsprechend planen.

Was meint ihr dazu, Jöran und Martin?

Fragt eure @mons7

 

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Web-Lernen: Offene Bildung Online Lernen

Web-Lernen – zum Thema *So geht E-Learning in NGOs*

Da ist mir doch gerade in punkto Web-Lernen ein weiteres Angebot untergekommen. Das ich sogleich mit euch teilen möchte. Es ist der Kurs Offene Bildung Online Lernen. Ich habe mich – mit weiteren 100 Teilnehmern und Teilnehmerinnen bisher – dazu jedenfalls angemeldet. Und auch schon einen ersten Blick in die Lernumgebung geworfen.

Lernumgebung OBO

Wann geht’s los?

01. Juni, also am kommenden Mittwoch. Ende ist der 22., gut 3 Wochen lang im Ganzen also. Einen Kennenlern-Chat gibt es allerdings schon am Montag, dem 30. Mai, und zwar ab 20.00 Uhr abends.

Was geht ab?

Der Titel sagt schon (fast) alles. Es geht um offene Bildung. Und darüber gelernt wird im Online-Modus. Inhaltlich geht’s konkret darum, was gutes E-Learning ausmacht, warum und welche Vorteile offene Bildung hat, es geht um Datenschutz, um die ersten Schritte zum eigenen E-Learning-Projekt und um mediendidaktische Gestaltungsprinzipien.

Dabei gibt es anscheinend Input gleichermaßen wie Diskussionsanlässe.

Aber schaut euch einfach mal das Promo-Video dazu an.

Promo-Video

Wo kann ich mich anmelden?

Ihr wollt auch mal in den Kurs reinschauen? Dann geht’s zum Anmelde-Link hier entlang.

Eure @mons7

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Newsletter-Abo war gestern. Hier kommt der Messenger Bot!

Hier kommt der Messenger Bot!

Messenger Bot

Warum Menschen Newsletter abonnieren

Ja, ja, ihr kennt das. Man abonniert den einen oder anderen Newsletter, weil es einem irgendwie nahe gelegt wird. Entweder durch beständiges Einblenden wenn man auf einer Webseite sich eigentlich nur in Ruhe umschauen mag… und man sich dann irgendwann denkt, o.k., ich abonniere, aber dafür lass mich in Ruhe weiterschauen.

Oder aber, weil man fürs Abo was bekommt. Ein Whitepaper. Einen Discount. Whatever. Ganz selten mal, dass ich aus Interesse am Inhalt abonniere. Doch. Ich kann ein zwei Beispiele nennen.

Zwischenfrage: Habt ihr (noch) Newsletter abonniert? Und wenn ja, warum?

Ich jedenfalls bestelle die – wenn mir die Anzahl einfach zu viel in der Inbox erscheint – wieder ab. Oder aber blocke die Absender-Adresse einfach. Wobei ich da ab und zu an die Grenze dessen gerate, was mein E-Mail-Anbieter an Blocks erlaubt.

Kurzum: Ich habe keinen Bock mehr auf Newsletter.

Hier kommt der Messenger Bot

Was das ist, so ein Messenger Bot? Seht am Beispiel hier selbst.

NATÜRLICH habe ich den Björn angetextet mit „start“ … und dann festgestellt, dass hier – wie beim Newsletter-Abo auch – das Double-Opt-In-Verfahren gilt. Also ich bekunde mein Interesse darüber, dass ich eben „start“ texte. Und dann fragt mich der Messenger, ob ich mit Björn texten will… und ich kann anklicken, dass ich wirklich die Nachrichten über den Messenger abonnieren möchte.

Schön. Schön. Bin gespannt, nach wie vielen Bot Abos ich mich wie seinerzeit in meiner E-Mail-Inbox fühle, als ich entweder „unsubscribe“ klickte,… oder schlimmer noch „block“.

Alles neu, alles beim Alten?

Eure @mons7

 

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Native Advertising – auf der Suche nach einer Definition

Native Advertising – Buzzword des Tages

Während meiner derzeitigen Weiterbildung (zum Online-Marketing) kam gleich zu Beginn eine Diskussion zum Sinn und Unsinn von neuen Begriffen für alte Hüte auf. Buzzwording. Warum es Spass macht. Warum es nervt. Eines der Buzzwords auf der seeehhhhr langen Liste, in die von allen Seiten Begriffe reingeworfen wurde, war… Native Advertising. Ich habe deshalb mal das Internet für euch durchblättert, um mir eine Vorstellung davon zu machen, was das denn sein könnte.

BUZZ

Native Advertising ist…

… wenn ich mich als Werbebotschaft, je nach dem wo ich mich gerade hinverirrt habe, in der Form ändere.

Gehe ich auf Twitter, und schwupps werde ich zum Tweet. Beispiel gefällig? So sieht das unter einem Tweet aus, für den jemand bezahlt hat.

SponsoredTweet

Gehe ich auf Facebook, verwandle ich mich in einen Post. Auf Google+ sehe ich eben aus, wie man auf Google+ aussieht und so weiter und so fort. Ich, die Botschaft, verhalte mich wie ein Chamäleon. Dafür, dass ich mich so schön anpasse, legt mein Werber Geld auf den Tisch. Das macht er aber gerne, weil er glaubt, ich sei insgesamt billiger und treffe nur die Menschen, die auf mich anspringen. Weniger Streuverlust sozusagen.

Kritik

Kritiker würden das nicht so nett als Chamäleon ausdrücken, sondern behaupten, das sei schon Schleichwerbung (s. z.B. hier). Ich persönlich empfinde Hinweise, das das Werbung sei, die lauten „Ein Service von XY“ als affig. Mir würde ein erfrischend ehrliches „Das ist Werbung“ darunter wesentlich besser gefallen. So in der Manier von „Achtung heiß“. 😉

Und ich erkenne Sponsored Tweets i.d.R. schon von der Formulierung her auf 100 Meter als solche. Zumindest bisher. Allerdings kann man ja auch gut laufende Tweets gleichsam im Nachhinein zu Sponsored Tweets machen, da wird die Sache (ohne den Hinweis darunter) schon schwieriger.

Links zum Weiterlesen/ tiefer graben

Ihr möchtet euch selbst ein Bild machen? Dann nehmt hier ein paar Einstiegslinks von mir … und vergesst nicht mir einen Kommentar zu hinterlassen, falls ihr zu einem anderen Schluss kommt.

Einen schönen Feiertag euch allen da draußen wünscht

die @mons7

 

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