Smarter Working mit der @acwagner von #ununitv

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Warum ich #pressemitteilung en nicht lese und wie ich sie lesen würde

Pressemitteilungen

Ich merke einer Pressemitteilung, selbst, wenn mir das Wort Pressemitteilung nicht ins Auge gestochen ist, ziemlich schnell an, dass es sich um eine solche handelt. Und nicht nur, dass ich sie dann überhaupt nicht gerne lese, nein, ich ärgere, dass ich die (für mich) zwei bis drei aufschlussreichen Sätze konsumiert habe, bei dem (für mich) schlechten drumherum.

Ihr wollt ein Beispiel haben? (Ich könnte Analoges an JEGLICHER Pressemitteilung aufzeigen, also *bitte* nicht persönlich nehmen, falls Verfasser.) Für einen Pressemeldung ist sie wahrscheinlich gut. Für meine Zwecke… na ja, Details im Folgenden. Die Original Pressemeldung, die ich kopiert habe und der Text derer im Folgenden lila ist habe ich hierher kopiert. Wohlgemerkt. Einer Internet-Seite.

Erste und grundsätzliche Kritik: Mit keiner einzigen Verlinkung?

Tatsächlich. Keine einzige Verlinkung.

Berlin, 09.04.2015 – Erstmalig in Kooperation mit der Berliner Zeitung und erneut mit der Self-Publishing Plattform epubli sowie der Deutschen Journalistenschule in München (DJS) gibt es auf der Gesellschaftskonferenz re:publica (5.-7. Mai) auch in diesem Jahr wieder das schnellste Buch der Welt: den re:publica re:ader.

Macht eigentlich Lust, den weiteren Text zu lesen, der erste Satz. Self-Publishing (bitte Link zu epubli) ist #cool. Deutsche Journalistenschule (Quelle hier) finde ich superinteressant, Berliner Zeitung auch irgendwie *anders* gut. …. Obwohl die Überschrift (siehe Screenshot) hätte mich ja schon wieder zum sofortigen Schließen der Internet-Präsenz veranlasst, so ich da aus anderen Gründen gelandet wäre.

Bildschirmfoto 2015-04-09 um 20.51.49

Quintessenz: 3 Institutionen, die auf ihre Art was haben, arbeiten zusammen. Das gefällt mir. Da kann was bei rauskommen. Und weiter geht’s im Pressetext…

Angeleitet von den erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren der Berliner Zeitung produzieren die Journalistenschüler und -schülerinnen live vor Ort, in einem Newsroom in der STATION-Berlin, für jeden Konferenztag einen umfassenden re:ader. In den drei eBooks werden die wichtigsten Themen der re:publica auf ansprechende Weise neben Artikeln multimedial mit Video-Beiträgen, O-Tönen, Bildergeschichten und nicht zuletzt News aus der Twittersphäre aufbereitet.

Kann ich auch gut lesen. Klingt, als hätten #epubli und die #DJS super spritzige Ideen. Aber müssten in kurzer Zeit auf die Erde geholt, formuliert, zu was solidem gemacht werden.

Ergo: Die Berliner Zeitung sichert, dass alles zu einem Produkt wird. Das ist der (neue) Beitrag, und deswegen hat man einen dritten jetzt in der Runde dabei. Die anderen beiden hatten noch so viel Rest-Kreativität und -Inhalte die letzten beiden Jahre, die auch noch zu was gemacht werden sollen. Dazu kann man erfahrene Redakteurinnen gebrauchen.

Also bis hierher noch alles gut.

Über Nacht wird der re:ader von epubli veröffentlicht und ist schon am nächsten Morgen in den eBook-Shops von Apple, Google, Amazon & Co. verfügbar.

Die eBook-Shops verlinken. Aber ich wiederhole mich.

Bereits in den letzten beiden Jahren wurde das Projekt sehr erfolgreich durchgeführt.

Der Satz ist der, an dem ich erstmals überlege, abzubrechen zu lesen. Das ist so ein typischer Satz, bei dem das passiert. Frage mich warum. Findet den jemand von euch auch so scheisse? Aber gut. Von einem Satz lasse ich mich nicht abhalten. Ich lese weiter.

So wurde der re:ader im vergangenen Jahr über 8000 Mal heruntergeladen.

Zu wenig Info.

  • Wo heruntergeladen? Kann man das verlinken? Sich vielleicht einen Auszug davon zum Lesen runterladen (verlinken)?
  • Wie waren die (genauen!) Zahlen für Jahr 1 – Jahr 2 – Jahr 3 – auch für einen Vergleich?
  • Interessant auch der Vergleich zur TN-Zahl. Waren das nicht so um die 6K? Also der e:reader auch was, der Durchlässigkeit schafft zu denen, die daheim geblieben?

Updates und Details zum re:ader gibt es auf Twitter mit den Hashtags #rp15 und #rdr15.

Gut. Verlinken. Ich wiederhole mich. #rp15 und #rdr15.

Im Folgenden schweift mein Blick über drei Aussagen der drei Partner. Man will wohl jedem seinen Raum geben. Politisch korrekt sein?
Schon die erste Aussage überflüssig und sinnfrei. (Sorry.)

Andreas Gebhard, Gründer und Geschäftsführer der re:publica, erklärt: „Dieses Jahr gehen wir neue Wege mit dem re:publica re:ader, der seit zwei Jahren die wichtigsten Talks und Themen der Gesellschaftskonferenz dokumentiert. In einer neuen Kooperation mit der Berliner Zeitung werden die Redakteurinnen und Redakteure mit Journalistenschüler und -schülerinnen neue, ansprechende Formate entwickeln, die die Inhalte der digitalen Gesellschaft innovativ wiedergeben.“

Weiters blablabala nichtssagend….

Auch Sophie Schmidt, Leiterin Business Development der Self-Publishing-Plattform epubli, ist begeistert: “Toll, dass es den re:publica re:ader nun schon das dritte Jahr in Folge gibt und wir die Zusammenarbeit mit dem Team der re:publica, der Deutschen Journalistenschule sowie dem Berliner Fenster fortsetzen können. Wir freuen uns, dass mit der Berliner Zeitung ein weiterer äußerst professioneller Partner an Bord ist, von dessen redaktioneller Erfahrung wir alle profitieren. Durch die Integration multimedialer Inhalte in den re:ader wird die Konferenz für die Leser noch erlebbarer.”

So. Weiter im Takt. Genau so.

Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung, betont die Vorzüge der Kooperation: “Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Projekt. Die erfahrenen Redakteure der Berliner Zeitung werden gemeinsam mit den jungen Kollegen der Münchner Journalistenschule die re:publica  begleiten. Wir werden zeigen, wie anspruchsvoll moderner digitaler Journalismus sein kann, wenn er sich auf neue Formen und ansprechende Formate einlässt. Im Netz kennt Qualität keine Grenzen. Die re:publica wird das zeigen.”

.

Über die Berliner Zeitung:

Die Berliner Zeitung ist die meistverkaufte Abonnement-Zeitung in Berlin und damit Reichweitenführerin der Abonnement-Zeitungen im Großraum Berlin-Brandenburg. 2013 bekam die häufig ausgezeichnete Tageszeitung einen Preis für die beste mobile App.

Reichweitenführerin. Kein schönes Wort und interessiert mich auch nicht. Aber die App interessiert mich. Gibt’s da… einen Link? ;)

Über die Deutsche Journalistenschule:

Link? Was sagen die 2.000? Sind das wenige? Viel? Warum ist die Zahl überhaupt relevant? Sie soll (aus)sagen, dass die Schule was G’scheits ist?

Die DJS ist die renommierteste Journalistenschule in Deutschland. Seit 1949 wurden hier mehr als 2000 Studenten zu Redakteuren ausgebildet.

Und weiter blablabla is ja klar.

Absolventen arbeiten heute in Redaktionen aller Medien, in Agenturen, als Korrespondenten im In- und Ausland oder als freie Autoren.

Über epubli:

Über epubli würde mich eher interessieren, wen die als “Kunden” wollen, der/die veröffentlicht, vielleicht wie man das machen kann. Eher in die Richtung als Top-Konditionen-Wort-Gedöns.

Die Self-Publishing-Plattform epubli ist Initiator des re:publica Readers, verantwortet Konzeption und Projektsteuerung sowie den breiten Vertrieb der eBooks in alle relevanten Shops. Über epubli können Bücher und eBooks unabhängig und zu Top-Konditionen weltweit veröffentlicht werden.

Über die re:publica:

Hier würde ich einfach schreiben: Und die re:publica kennt ja eh’ jede Leserin von uns. Die hier weiterlesen möge.

Die re:publica ist die größte Konferenz Europas im Themenbereich Internet und digitale Gesellschaft. Sie versteht sich als politische, kulturelle, vor allem aber als sehr junge Veranstaltung mit über 6.000 TeilnehmerInnen im letzten Jahr.

Die 9. re:publica findet vom 5.-7. Mai 2015 in der STATION-Berlin statt.

Early-Bird-Tickets verpasst? So kommt man noch an Tickets [hier einfügen].

Eine in der Art modifizierte #pressemeldung. Die würde ich von Herzen gerne lesen und teilen. Kann ich sowas haben?

fragt @mons7

 

P.S.: Gerade gefunden: Auf der re:publica-Seite gibt es die gleiche Pressemeldung, nur um die ganzen Füllstücke erleichtert. :)

 

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Frohe Ostern, in die illustre Runde!

Liebe Leserinnen und Leser,

allen von Herzen ein Frohes und Besinnliches Ostern. Das ist mir heute Morgen bei meinem Spaziergang an der Nidda geschenkt worden, und  das möchte ich alsgleich an euch weiterreichen.

Osterglocken

 

Ansonsten arbeite ich gerade an Artikeln zu verschiedenen Udemy-Kursen. Außerdem an einem Udemy-Kurs darselbst. Und an einem Blog-Post zum Sinn und Unsinn von Badges und Zertifikaten.

Aber die werden wohl alle erst nach Ostern fertig.

Bis dahin und herzlich

Eure @mons7

 

 

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Filed under #web20k, Bilder & Fotos

Mal was ganz anderes… #musik

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Udemy konkret: Meine Erlebnisse in einem Kurs zu Video-Erstellung und Monetarisierung auf Youtube

Wie im Beitrag vorher berichtet, hatte ich die Werbung von Udemy in der Mail-Box, ich könne den einen oder anderern Kurs anstatt für den vollen Preis für 21 EUR buchen. Titel, die mich vorher entweder wegen der offensichtlichen Aufmachung des Kurses oder des Preises – oder im besten Falle beides – nicht in Erwägung gezogen hätte, kamen damit in mein Blickfeld.

Der Kurs des Begehrens

Den Kurs, den ich letztendlich für 21 EUR gebucht habe und gerade am Bearbeiten bin ist Folgender.

Youtube Secrets Online Kurs

Was mich daran geschreckt hat …

Ich mag ja nicht so reißerische Formulierungen. Und überhaupt. Überzogene Erwartungen schon im Titel zu wecken ($2000 und so). Außerdem war er mir – und das noch obendrauf – zu teuer im Originalpreis.

… und warum ich ihn dann trotzdem gebucht habe?

Weil ich mir dachte, vielleicht kannst Du doch das eine oder andere daraus lernen. Also über Youtube und Video-Erstellung. Letzteres ja ein Dauerbrenner-Thema bei mir. Das ich immer mal wieder angehe. Loslasse. Wieder weiter daran und darin arbeite. Insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass es mir mir mit jedem Anlauf besser von der Hand geht. Das jeweilige Resultat zumindest ein bisschen besser, als das vorherige rüberkommt. Aber es ist halt noch nicht so ein konstantes Weitermachen wie beim Bloggen.

Aber zurück zum Kurs an sich.

Gesamteinschätzung

Gesamteinschätzung ist vielleicht etwas übertrieben. Immerhin habe ich erst 23% abgearbeitet. ABER diese lediglich 23% waren jetzt schon extrem aufschlussreich. Ich habe nämlich konkret was gelernt.

Konkret gelernt

Beispiele gefällig? Aber gerne!

Text ist wichtig!

Tja, das klingt jetzt erst mal widersinnig. Und gern fülle ich diese Felder rund um’s Video hochladen auch nicht aus. Ich habe aber mittlerweile verstanden, dass es wichtig ist, dem Video einen sprechenden Namen zu geben, das Feld für die Beschreibung ausführlich und treffend zu befüllen und das Video zu taggen. Denn Google kann ansonsten gar nicht wissen, um was es sich bei meinem Video eigentlich dreht. Vielmehr wird das Video von Interessierten nur dann gefunden, wenn eben (treffender) Text zur Verfügung steht. Verstanden. Werde meine diesbezügliche Faulheit überwinden.

Apropos Tagging

Angenommen ich habe mehrere Videos auf Youtube zum Thema Lernen hinterlegt, möchte ich natürlich, dass wenn jemand eines davon aufruft, ein weiteres rechts zum Anschauen angeboten wird. Youtube weiss aber natürlich nicht, dass die thematisch zusammengehören. Dies kann man dem System über entsprechendes Tagging mitteilen. Indem ich z.B. alle thematisch zusammenhängenden Videos mit einem gleichen – aber nicht gewöhnlichen – Tag versehe. Z.B. mons7lerntv. Würde sonst niemand benutzen, und gerade ich deshalb. Um eben den Zusammenhang der Videos zu transportieren.

Musik von Youtube, zum Hinterlegen

Auch sehr sehr interessante Erkenntnis. Nehme ich die Musikvorschläge aus dem Youtube Video Editor und monetarisiere das Video hinterher, bekommt alles Geld der Komponist/die Komponistin. Was ja in Ordnung ist, man muss es halt nur wissen. Will ich mein Video mit cc-Musik hinterlegen, so muss ich es erst veröffentlichen (kann man ja auch tun, obwohl’s auf privat gestellt) … und DANN ERST bekomme ich die cc-Musik überhaupt vorgeschlagen.

Und das waren jetzt nur drei Mini-Erkenntnisse, von denen ich noch die eine oder andere mehr erwarte. Wenn ich den Kurs weiter durcharbeite.

Aber wird es nur bei der Erkenntnis bleiben?

Von der Rezeption zur Tat

Ihr kennt das. Man macht einen Kurs/Workshop/eine Weiterbildung mit, ist davon ganz angetan. Hochmotiviert. Alles wird jetzt besser/anders in punkto jeweiliges Thema der Veranstaltung. Und dann? Zwei Tage später befindet man sich im alten Arbeits- und Lebenstrott. Nicht nur ist jegliche Motivation verpufft, nein, man kann sich gar nicht mehr dran erinnern, überhaupt da teilgenommen zu haben. Wichtigeres (meint meist nur tagesaktuelleres) hat sich davorgeschoben.

Ich bin deshalb gespannt, ob ich nach Abschluss (mindestens) ein weiteres Video in meinem Kanal veröffentliche. Ich bin zumindest guter Dinge,… und werde das Produkt sobald erstellt genau hier verlinken.

[Einschub vom 3. April: Hier der flugs erstellte Screencast mit – ganz stolz – zwei Annotations. ;) Dieser soll einfach mal einen kleinen visuellen Einblick in das, ja, man nennt es wohl so, Learning Management System, wie es Udemy entwickelt hat. Das im Übrigen sehr viel leichtfüßiger daherkommt als Moodle oder OLAT, weil weniger Funktionen, aber erstaunlicherweise doch alles beinhaltet, was ein Lernenden-Herz begehren könnte.]

Bis dahin euch eine gute Zeit wünscht

die @mons7

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Kleiner Einblick in meine Erfahrungen mit Udemy

Udemy? Das ist ein Portal für E-Learning-Angebote, die sowohl vom Preis als auch vom Inhalt ganz unterschiedlich sind. (Hier geht’s zum englischsprachigen Wikipedia-Artikel zu Udemy.)

Inhalte: Was gibt’s da zu lernen?

Auf den ersten Blick: Alles was man sich vorstellen kann.
Im Folgenden eine kleine spontane Auswahl von Kursen, die mir ins Auge gestochen sind.

… oder einfach mal selbst irgend einen Begriff des Interesses ins Suchfeld links oben eingeben:

Suchfeld Udemy

Umfang Angebot in deutsch

Wenn man Englisch verstehen kann, ist man auf Udemy klar im Vorteil, weil das Angebot um einiges größer. Allerdings sind auch einige deutsche Angebote bereits dorf finden.
Im Folgenden drei Beispiele. (P.S.: Wenn man links oben neben dem Suchfeld nach Sprache filtert nutzt im Übrigen nix, da dadurch nur Deutschlern-Kurse angezeigt werden.)

Preis: Was kostet das?

Ganz unterschiedlich. Von kostenlos bis günstig bis richtig teuer.

Wenn Du es schaffst ein wenig nach Deiner Erstanmeldung auszuharren, dann bekommst Du nach ein paar Tagen einen Code zugeschickt, mit dem Du einen Kurs für die Hälfte buchen kann. Schaffst Du es noch weitere Tage auszuhalten, bekommst Du einen Code, mit dem Du ausgewählte E-Learning-Angebote (unabhängig von dem Betrag, den Sie kosten) für 21 EUR buchen kannst. Damit habe ich selbst mich locken lassen. Für welches Angebot ich mich entschieden habe, dazu im nächsten Blog-Post.

Wie buche ich das?

Das wird einem einfach gemacht. Rechts neben der Kursbeschreibung ein blauer Button mit dem Text “Belegen Sie diesen Kurs” drauf. Mit Paypal verbinden und schon ist der Kurs nicht nur bezahlt sondern auch freigeschalten.

Und wenn ich den Kurs für Schrott halte?

Das ist ein Screeshot, den ich auf der Angebotsseite eines beliebigen Kurses geschossen habe.

30 Tage Geld zurück-Garantie

“30 Tage Geld-zurück-Garantie” wird da versprochen. Und: Ich habe es ausprobiert. Funktioniert. Ohne Nachfrage und ohne wenn oder aber. Von daher ist die Gefahr, auch wenn nur wenige Videos anschaubar im Vorhinein, nicht allzu groß, dass man einen totalen Fehlgriff landet, … da man den ja unkompliziert rückgängig machen kann.

Von der Lerner- zur Anbieter-Sicht

Man kann anscheinend recht einfach selbst einen Kurs anlegen und befüllen, das werde ich diesen Sommer auch noch tun und euch davon in einem Extra-Beitrag berichten.

Interessant fand ich noch, was hier passiert ist: Den Kurs, den ich auf Englisch gebucht hatte, den hat einer auf deutsch übersetzt und bietet den in Deutsch anscheinend in Kooperation mit dem Ersteller an. Interessantes Konzept insofern, als man als Mit-Anbieter Inhalte nutzen kann, die anderweitig schon laufen, immer hat der Original-Kurs bis heute schon 24.211 Menschen dazu veranlasst, diesen zu buchen. Wie viele den vollen Preis davon gezahlt hatten ist zwar nicht zu sehen, nichts desto trotz eine beachtliche Zahl. Zu beachten, dass das System hochzählt. Also die nicht alle gleichzeitig drin sind, sondern nach und nach den Kurs durchgearbeitet bzw. gebucht haben. In den deutschen Kurs hat sich aber offensichtlich bisher nur einer eingeschrieben, wahrscheinlich, da dieser erst recht neu ist.

Von einer meiner konkreten LERNerfahrungen auf Udemy berichte ich in meinem nächsten Blog-Post.

Bis dahin einen schönen Sonntag wünscht euch

Eure @mons7

 

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Geschützt: 10 Gründe in Lehre und Wissenschaft zu twittern

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Flipped Classroom mit @dunkelmunkel an der Uni Frankfurt

Eine Veranstaltung mit @dunkelmunkel ist doch immer wieder ein Erlebnis. Heute ging es um …. na?

Flipped Classroom

Ganz nach der Manier des Flipped Classroom sollten sich die (bis auf zwei Ausnahmen) Teilnehmerinnen vorbereiten. Und ganz nach Manier @dunkelmunkel war Aufgabe und Worksheet das zu tun, online gestellt. Wer mal reinschauen mag, der klicke hier herein.

Einstieg

Erfrischend schon der Einstieg in der Präsenzveranstaltung. Die Vorstellungsrunde ging über ein witziges Spielchen.

  1. Wie hast Du von dieser Veranstaltung erfahren? Ich beginne und beginne meinen Satz mit A. Der nächste mit B, der nächste mit C usw.
  2. Was erwartest Du Die von dieser Veranstaltung? Und weiter geht’s im Alphabet.

Große Lacher bei X und Y, so könnt ihr euch vorstellen, aber von denen die jeweils dran waren, souverän gelöst. :)

Gruppenarbeit

mit Moderatorin und Protokollanten. Die eine Seite der Gruppe sollten die Verfechter des Flipped Classroom werden, die andere Front (in der ich mitmischte, wurden zu argumentativen Gegnern. Heraus kam letztendlich, dass … Flipped Classroom wie alle anderen Methoden eben ihre Vorteile und Nachteile hat.

Pro_Contra_Flipped_Classroom

Aufkommende Fragen dabei

waren z.B. wie geht man mit nicht vorbereiteten Studierenden um? Wie steht’s mit dem (Mehr-)Aufwand? Und vor allem wollten wir Hinweise zu Produktion und Länge der Videos. Und noch einige mehr.

Didaktik vor Methodik

Auch bekamen wir eine kleine Vortragseinlage, nämlich zu Didaktik vor Methodik, interessant hier das Angebot-Nutzungs-Modell frei nach Helmke.

Angebot-Nutzungs-Modell

Aktive Lernzeit zu erhöhen (sowohl draußen als auch drinnen in der Uni) will der “Flipped Classroomer”. Überlegen sollen wir uns (und das auch aufschreiben!), was die Studierenden lernen sollen. Die Studierenden können…. [hier die eigenen Gedanken eintragen]. Wir weden also outputorientiert und der Prozess wird das, was vorher/früher der Inhalt war.

Kompetenzformulierung? Gar nicht so leicht!

Und dann ging es ans (selber) Eingemachte. Wir sollten in kleinem Grüppchen für eine Vorlesung aus der Runde genau das. Formulieren, was die Studierenden hinterher können sollen. Unsere Kärtchen wurden alsdann der jeweiligen Stufe der Bloom’schen Lernzieltaxonomie subsumiert.

Flipped Classroom zielt dabei auf die oberen Bereiche. Also “understand” und “remember” soll vorher passieren, “apply, analyze, evaluate and create”, das soll in der Präsenzphase geschehen.

Methodik

Sehr beeindruckend die Vorführung einer kleinen Aufnahme, also die Live-Erstellung eines kurzen Videos, durch @dunkelmunkel. Auch eine kleine Störung wurde nicht wirklich zum Problem, vielmehr Anlass, hinterher zeigen zu können, wie man das ungewollte Stück flugs herausschneidet. Die so erstellte Wissenseinheit war der Vortrags-Input zum Modell des “Cognitive Apprenticeship“.

Ebenso erhielten wir die Erstansprache vor einer Veranstaltung, wie sie von @dunkelmunkel so vor den Studierenden gehalten wird. Dieser setzt auf selbstverantwortliches Lernen damit, sprich legt die Verantwortung in die Hände der Studierenden. Expliziert aber auch seine Unterstützungsangebote wie Plenum, Übungsgruppen, Forum im LMS oder auch die Sprechstunde. Alternatividee z.B. schriftliche Spontanabfragen vor einigen Veranstaltungen, für die es Bonuspunkte gibt.

Tipps:

  1. Nicht fragen, wer das Video angeschaut hat. Wenn man es im Laufe der Gruppenarbeit merkt, Individual-Feedback geben. “Wo sind Deine Fragen für die heutige Veranstaltung? … Oh. Nicht vorbereitet? Wird schwierig heute.” So in etwa.
  2. Fragerunde: Fragen sammeln, priorisieren, ausgesuchte Frage vom Frager nochmals formulieren lassen, Frage an die Studierenden zurückgeben, z.B. über “Think – Pair – Share” (nach Lyman 1981).
  3. Ansprüche nicht zu hoch setzen. Z.B. Ich bin nicht der Individual-Betreuer. Aber ich mache meine Veranstaltung ein bisschen interaktiver.
  4. Aktives Plenum: Studierende werden nach vorne geholt, um den Prozess zu managen. Dozent sitzt ganz hinten, um raus zu sein. Studierende vorne schreiben und moderieren, müssen nicht inhaltlich mitarbeiten. (s. auch Berger, Grzega & Spannagel (2011). Lernen durch Lehren im Fokus. Berlin: epubli.) Vorteil: Dozent nicht unmittelbar im Zugzwang, sondern kann sich überlegen.
  5. Hörsaalspiele. Wen die interessieren, der lese mal bei der @Luciluius mit. Oder hier: Lucius, K., Spannagel, J. und Spannagel, C. (2014). Hörsaalspiele im Flipped Classroom. In K. Rummler (Hrsg.), Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken. S. 363-376, Waxmann.
  6. Überrasche Deine Studierenden!
  7. Nicht bei jedem Prozess ist es sinnvoll, Input vorher zu geben. Z.B. Impulsvideo mit Aufgabe.

Konzeptionsblatt eines eigenen FC-Szenarios

Das haben wir nun für unsere Veranstaltung ausgefüllt. Ergebnisse wurden flugs von @dunkelmunkel abfotografiert und hernach beispielhaft präsentieren lassen. Hier der Vordruck, dankenswerter Weise cc BY SA.

PlanungFlippedClassroomSzenario

Wer sich vertieft und selber damit beschäftigen mag, hier noch eine Master-Arbeit zur Thematik.

Message zum Abschluss

Es geht nicht darum, Aufwand zu senken. Sondern es geht darum, die Lehrqualität zu erhöhen. Und das macht eben Arbeit/Aufwand.

Ergo zum Workshop

Motivierender Input und Selbermachen, der und das den Wunsch in einem erstehen lässt, sofort mal alles umzudrehen.

 

 

 

 

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Filed under Lehre, Seminare und Weiterbildung

#lernlust, aber ja! Aber in der Schule?

LernLust – ein Beitrag zur #blogparade

Ja! Lernen macht mir Lust. Die Lust des Momentes, in dem ich eine Erkenntnis habe. Die (für mich) neu ist. Die Lust, nach einer Phase harter konzentrierter (Lese-)Arbeit, wenn sich in meinem Kopf ein Gesamtbild über die Thematik anfängt zusammenzusetzen. Und nochmals, wenn es in diesem neuen Gebälk ein wenig knirscht… und sich das Gesamtbild vergrößert, verändert,… und mir dieses dann neue Handlungs- und Sichtweisen in meiner kleinen Welt eröffnet.

Lernlust, die hatte und habe ich! Aber in der Schule?

LernLust in der Schule?

Ich muss einige Minuten nachdenken, bevor mir Momente der Lernlust einfallen. Warum? Waren das so wenige … oder habe ich die guten Seiten zusammen mit den schlechten (hier hatte ich schon mal über meine Schulerfahrungen geschrieben) gleich mitverdrängt? Ich bin ratlos. Beschäftige mich mit etwas anderem. So zwei drei werden es doch wohl gewesen sein? Sie werden zurückkommen. Wenn ich ihnen die Zeit gebe. Und tatsächlich. Da war so einer. Ein Moment der Lernlust.

Mathe aus Pädagogensicht

Mathe (wie auch Englisch, obwohl ich das in London ruck zuck fließend sprechen konnte), war nicht so mein Ding. (Einschub: Dafür war Deutsch meine Leidenschaft, hier hatte ich es aber viel schwerer, sehr gute Noten zu schaffen als in den Fächern, die mir fern lagen. Seltsamerweise.) Aber ich hatte Strategien (insbesondere eine) dafür entwickelt, wie ich trotzdem sehr gut durchkam. Ich suchte nach Mustern. Es gab immer Aufgaben der gleichen Art. Die bündelte ich,… und lernte eine mit kompletter Lösung auswendig. Wenn eine Aufgabe solcherart in der Ex oder Schulaufgabe drankam…. schrieb ich mir die auswendig gelernte entsprechende Aufgabe aus meinem Gedächtnis auf… und rechnete die geforderte einfach analog danach nach.

Ich weiss, das klingt ziemlich hirnlos. War aber sehr effektiv. Verschaffte mir meist sehr gute Noten. Viel mehr, als etwas “nachbeten” können, war (auch) damals nicht wirklich gefragt.

Und dann kam dieser Moment. Wir hatten, wie im letzten Jahr (Mustererkennung schon wieder) abrupt das Thema gewechselt. Vorher hatten wir noch irgendwas mit Winkeln berechnet, plötzlich kam er mit Gleichungen daher. Ich nahm allen meinen Mut zusammen, sagte ich doch wenig in der Schule. Ich hatte mit Auswendiglernen bessere Erfahrungen gemacht. Ich fragte, was das für ein Bruch sei, in der Thematik.

Es folgte das Aufschlussreichste, was ich seit langem in der Schule gehört hatte. Die Mathematik bestehe aus verschiedenen Teilgebieten. Z.B. der Geometrie und der Algebra. Unser Lehrplan sei eben wie eine Wendeltreppe gestrickt. Wir durchlaufen verschiedene Bereich (die gleichen wie letztes und nächstes Jahr), nur auf jeweils höherem Niveau.

Von dieser Auskunft überwältigt bekam ich Mut. Den Mut, eine weitere Frage, eigentlich eine Nachfrage, zu stellen. Die da lautete… “Und gibt es Querverbindungen zwischen den Bereichen? Haben die etwas miteinander zu tun?”. Die Antwort war so erfrischend wie erstaunlich. Ja, die gebe es. Die Antwort auf die einfach anmutende Frage sei aber so komplex, dass er noch ein wenig weiterstudieren wolle, bevor er sie in hier gebotener Kürze und so spontan beantworten könne.

Meine Gedanken überschlugen sich.

“Es gibt also weitaus größere Fragen, als jene, die mit Auswendiglernen getan.”
“Ich kann mir diese selbst – über ein Studium – beantworten.”
“Wenn ich weiss, was sich diese Pädagogen hinter dem Unterricht denken, … dann kann ich noch viel effizienter lernen.”
“Noch besser wäre es, wenn ich den Stoff selbst strukturierte.”

“Und die Königsdisziplin wäre wohl, wenn ich wüsste, wo und wie man Gelerntes praktisch anwenden kann.”

 

In diesem Moment – so wird mir heute und jetzt klar – war der Wunsch nach einem Pädagogik-Studium geboren.

Denn damit konnte ich die Schule besiegen. ;)

 

 

 

 

 

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Filed under BlogCarnival, Lernen 2.0

“Mobile Audience Response (Voting-) Systeme in der Hochschullehre“ …. sind….

Vorspann

Mobile Audience Response (Voting-) Systeme in der Hochschullehre sind blöd. So mein langjährig gepflegtes Vorurteil. Warum? Na, weil man “seine” Studierenden mit Namen kennen muss, mit ihnen überhaupt in Dialog/Diskurs (ein-)treten sollte… und jedem (zumindest versuchen) den individuellen Hinweis zu geben, der genau der richtige zum jeweiligen Stand in der (am besten noch Persönlichkeits-)Entwicklung ist.
“Danke Frau König, für Ihren Beitrag. Leider haben wir nächstes Semester zwei Veranstaltungen der anderen Art.  Eines mit etwas über 250 Studierenden, ein weiteres mit ca. 400 plus. Gerne können wir das machen, wie Sie vorschlagen. Bitte um weiteren Hinweis, wie das zu skalieren wäre.”
Ich: Schweigen. Mit Schrecken denke ich an meine letzte Veranstaltung mit lediglich 40 Studierenden. Ich melde mich umgehend zur Veranstaltung “Mobile Audience Response (Voting-) Systeme in der Hochschullehre“ an.

Zwei dieser wurden vorgestellt, und angesichts der „Massen“, die im Seminar zu erwarten, war ich offen, mein Vorurteil zumindest zu überdenken. Hier das, was ich mitgenommen habe.

eduVOTE
*Was geht?*
MC-Fragen stellen, oder Ja/Nein-Fragen, das war’s. Die kann man allerdings geschickt einsetzen. Z.B. man findet Fragen, bei denen die Antworten wahrscheinlich ziemlich gleich verteilt sein werden (erfordert ein wenig Übung) und lässt dann für eine begrenzte Zeit die Studierenden Ihre Argumente in Kleingruppen austauschen. Vorteil, Studierende kommen zu Wort, tauschen Argumente aus. Austausch/Diskurs findet also SEHR WOHL statt.

Besonders geeignet für die PowerPoint-Fraktion unter den Lehrenden. Die können nämlich die Fragen in Powerpoint über ein Add-In darin erstellen, und die Abfrage aus PowerPoint heraus starten. Auch das Ergebnis ist **flupp die wupp** schön grafisch dargestellt und flugs verfügbar.

*leicht leicht bedienbar, für Studis UND Dozenten*
Egal ob die Studie iOS, Android oder sogar Windows als Betriebssystem des Smartphones nutzen, geht. Einfach App runter laden. Mitmachen.

*Mögliche Probleme trotzdem in der Praxis*
1. Laptops mit hoher Auflösung, da gibt’s Probleme, da muss man vorher was umstellen (ist aber gut in den FAQs des Anbieters beschrieben), da darf Windows nicht skalieren.
2. MS Updates können Probleme verursachen.
3. Ohne W-LAN bzw. Netzempfang geht nix. Apropos nix.

*Nichts ist umsonst*
Test-Account möglich für 3 Monate (also kein ganzes Semester!), Einzellizenz kostet 299 EUR, Lizenz für die ganze Uni pro Jahr 2.800 EUR.

ARSnova
*Was geht?*

Über Browser, also nicht mal eine App notwendig.

Ein bisschen mehr, Fragen verschiedener Art, also Multiple Choice, Single Choice, Ja/Nein, aber auch offene Fragen… und noch mehr. Einfach mal reinschauen unter arsnova.eu. Auch kann man als Studierender zur Veranstaltungsgeschwindigkeit sich konstant äußern, und es gibt ein Feld zum offene Fragen der Studierenden stellen, … ergo: Tolle Möglichkeiten, aber auch ein bisschen ein Einüben des Zusammenspiels der Dozenten mit den Studierenden notwendig.

Und das beste: Die schreiben einen Blog. Hier mal reinlesen. Da werdet ihr reingezogen… in die Tiefen der didaktischen Möglichkeiten, in Studien und … seht selbst. Wenn ihr auf der ARS nova-Seite seid, ganz unten in der Mitte gucken, und dann links auf Blog klicken.

Soviel nur in Kürze. Später mehr, nach Praxis-Einsatz.

Eure @mons7. Wieder da.

P.S.: Wenn ich richtig verstanden habe, gibt es eine Video-Aufzeichnung der Vorträge, die ich natürlich, so verfügbar hier auch noch verlinken werde.

 

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