Tag 2 – die 2 Highlights

Zurück aus dem Tag 2 meines Bildungsurlaubes. Heute habe ich 2 Highlights mitgenommen, die ich gerne mit euch teilen möchte, weil sie auch euch bereichern mögen.

1 – Die ersten 2 Minuten eines Vortrages souverän überstehen – Präsentationstechnik

Wer mich persönlich und näher kennt wird wissen, dass ich mit der Lehre immer so meine persönlichen Problemchen hatte. Also wenn ich vorne stand. Und meist habe ich es schon in den ersten Minuten „verkackt“. Diese ersten Minuten kann man aber souverän meistern, und ich frage mich nach dieser Übung heute, wie ich sie jemals wieder nicht meistern könnte, diese ersten Minuten der Vorstellung.

Alle – also ich meine ALLE – Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben, nachdem Sie das drauf hatten, was so um die 2 bis 3 Versuche gedauert hat, super souverän und kompetent gewirkt. Also so erster Eindruck mäßig. Und danach waren sie ja ohnehin mit ihrem Thema top. Es ging also wirklich nur um den Einstieg.

Den Du auch vor dem Spiegel üben kannst, allerdings ist eine Rückmeldung von einer anderen Person wertvoller, weil man seinen eigenen Fehler, der bei allen so ziemlich der gleiche war, manchmal selber nicht sieht. Jetzt aber wirklich los. Die Übung. (Von mir nach meinem Gusto abgewandelt aber vom Prinzip DIE Übung)

  1. Sage den Satz: „Ein ganz herzliches Willkommen zu meinem Vortrag, darf ich mich kurz vorstellen, mein Name ist“
  2. der Person Deines Vertauens in der Gruppe in die Augen schauen und 1 – 2 zählen
  3. Dich umdrehen
  4. Deinen Namen hinschreiben
  5. Dich umdrehen und 1 – 2 zählen
  6. Deinen Namen aussprechen
  7. „und ich freue mich Ihnen die nächsten halbe Stunde über das Thema [hier einfügen] zu berichten.“

Wichtig ist das zweimalige zählen, sich nicht umzudrehen, bevor bis zwei gezählt (GANZ schwierig beim ersten Mal) und… dass man das Schweigen beim Schreiben aushält, bis man wieder Blickkontakt hat, um tatsächlich seinen Namen zu sagen.

Wie auch immer sich die Probanden gefühlt haben mögen, wenn sie sich daran gehalten haben, waren sie einfach gut. Und um einiges besser als ohne dieses Raster.

Ergo. Ich mach das ab jetzt.

2 – Kurz, knapp & rund meinen Punkt machen – Argumentationstechnik

Super gut für Besprechungen einsetzbar. Da gibt es ja als Ausreißer in die eine oder andere Richtung diese, die da gerne und viel reden und nicht auf den Punkt kommen, andere, die zu wenig reden. Für beiderlei ist das heute vorgestellte Argumentationsraster m.E. gewinnbringend (fürs Selbst UND die Besprechung 😉 ) einsetzbar.

  1. These (gerne ein wenig provokant und eindeutig formulieren)
  2. Argumente 1 – 2 – 3 (jedes Argument WIRKLICH nur einen Satz)
  3. Appell (hier die Aussage so formuliert, dass sie nicht für Dich, sondern das Gegenüber relevant)

Fertig.

Klaro, ohne vormachen (per live oder Video?) könnt ihr auch nicht nachvollziehen, wie gewinnbringend das im Vergleich zur im Alltag praktizierten Argumentationskultur ist. Aber dann müsst ihr halt auf ein Video von mir warten oder den Dirk Hannemann zwischenzeitlich selber buchen.

Ich bin dann mal weg für den Tag 3

Eure @mons7

 

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Organisierte Bildung…. und sie funktioniert doch? – Tag 1 (m)eines Bildungsurlaubs – Ein Bericht

Einen wunderschönen Abend euch allen da draußen, [ihr merkt schon, ich bin ausgezeichneter Laune :) ]

und das, obwohl ich gerade vom ersten Tag einer organisierten Bildungsveranstaltung zurückkomme.
Die nicht mal online stattgefunden hat.
Gerne hätte ich euch das eine oder andere Zitat über Twitter zukommen lassen, leider gab die Location kein W-Lan her (liebe VHS, das wäre mal was, wenn ihr das ändern könntet, ihr würdet bestimmt noch viele weitere Menschen zu euren Angeboten locken), aber das nicht vorhandene W-LAN war letztendlich nicht der Grund meines Schweigens auf Twitter heute.

Ich wäre schlicht und einfach nicht dazu gekommen, denn ich … war zu beschäftigt was (und über mich) zu lernen.

Um was ging’s

Hier also die „Hard Facts“, … aber ihr versprecht trotzdem, weiterzulesen, o.k.? 😉

Charisma-Training.
Ausstrahlung für privaten und beruflichen Erfolg

Weiterlesen!

Spässle gmacht. ;)

Wer war alles so dort

  • Der Trainer, Details weiter unten
  • ein Finanzbeamter, der richtig witzig war
  • zwei Versicherungsmenschen, denen ich – auch nach Kenntnis dieser Tatsache – spontan vertraue
  • Frauen, die es drauf haben. Und die ich sofort zwei Gehaltsstufen höher einsetzen würde als diese beruflich lokalisiert sind, so ich eine Firma hätte
  • zwei total bereichernde Moppel, die mich überlegen haben lassen, ob es eine gute Idee von mir war, mitteldünn zu werden.

Und was habe ich jetzt gelernt?

Ein bisschen Inhalt, noch viel mehr über mich selbst.

Inhaltliches

  • Meinen und den Händedruck meines Gegenübers wahrzunehmen.
  • Man (vielleicht) Charisma an- und abschalten kann. [Dazu brauche ich aber noch weitere Informationen/Input]
  • Es in der Theorie verschiedene Arten von Charisma gibt, und der Meister/die Meisterin zwischen diesen springen kann.
  • NATÜRLICH gab es noch viel mehr Inhalt, aber ihr wisst ja, ihr bekommt hier immer nur meine spezielle Auswahl davon. 😉

Über mich persönlich

[Das war über die Bildungsmaßnahme keinesfalls intendiert, aber durch diese verursacht.]

  • Ich habe einen lange festgehaltenen Glaubenssatz über mich verloren. (Und das ist ein Ereignis, das selbst nach langjähriger Psychotherapie nicht unbedingt eintreten muss, also echt ein Ding!) Wann habt ihr zuletzt einen Glaubenssatz losgelassen?
  • Warum ich online bevorzuge gegenüber offline.
    Weil ich die Dosierung der Interaktion online beeinflussen und modifizieren kann. Wenn ich keine Lust mehr habe/keinen Nerv, klappe ich den Laptop zu. Fakt ist aber, dass man die Dosierung der Interaktion offline auch beeinflussen kann. Über nur so schlichte Sätze wie „Jetzt nicht“. Das war für mich aber nie eine Option. Es ist aber eine. Eine legitime sogar. Und auch wenn das für euch einen banale Erkenntnis sein mag, für mich ist die … neu.

Und wie geht’s weiter?

Noch 4 weitere Tage. Ich freue mich diejenigen, die dabei sind, näher kennenzulernen, bin sehr neugierig auf ihre Geschichten und Erfahrungen. Und auf den weiteren Input.

Und falls sich dieser Wunsch nicht erfüllen lassen sollte, so hat sich schon der Tag 1 gelohnt. Echt.

Während ihr nichts von mir hört…

Falls es aber so weitergeht, werdet ihr weder auf Twitter noch hier die nächsten Tage von mir hören. Ihr könntet aber solange mal den Trainer im Internet nachschlagen. [Irgendwie muss er ja an der ganzen Sache ja doch beteiligt sein.] Hier die entsprechenden Links.

Slideshare
Facebook
Youtube
Twitter
Homepage

Eure @mons7 … bis auf Weiteres

 

 

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Wieder was gelernt: Was Auxmoney ist und was man da macht

Und wieder ist der Andi Schuld. 😉 Hier hat er nämlich in seinem Vlog die gute alte Sparschwein-Methode vorgestellt. Was ich davon halte werde ich auf der Minimamuse demnächst zum Besten geben (bzw. was ich für mich daraus gemacht habe). An dieser Stelle aber zum zweiten angesprochenen Punkt, was er nämlich mit jeden 25 EUR, die er da im Sparschwein hat, tun wird. Nämlich Crowdlending betreiben.

Crowdlending, was soll das denn sein?

Ganz aufs Wesentliche heruntergebrochen heisst das, dass irgend jemand (Person aber auch Unternehmen) einen Kredit möchte. Und zwar nicht von der Bank. Entweder, weil die Bank keinen herausrückt, oder aber, weil aus Sicht desjenigen die Zinsen dafür zu teuer sind. Aber von wo soll das Geld dann herkommen? Von vielen. Von vielen einzelnen Privatpersonen. Die das können, weil es sich bei jedem einzelnen nur um Kleinstbeträge handelt, die jeder hergibt. Und in der Hoffung, dass man dafür eben die mehr als 1% Zinsen kriegt, also mehr als beim Tagesgeld, für die wenigen Kröten, die man sich eben über die Zeit von seinem Lohn abgespart hat.

Am Beispiel Auxmoney

Das Beispiel bei dem er zunächst investieren möchte ist Auxmoney. Aber dazu wird er noch ein weiteres Video produieren, das ich natürlich auch hier verlinken werde.

Dafür habe ich doch viel zu wenig Geld

Nein und Ja. Nein, weil man kann ja offensichtlich in 25 EUR-Packerln investieren. Ja, weil es sicherer ist (so habe ich aus sicherer Quelle erfahren), wenn man diversifiziert. Das heißt auf deutsch, in ganz viele Projekte investiert, um das Risiko zu minimieren. Wenn man jetzt nur alle Monate sagen wir 50 EUR investiert, kann man halt am Anfang nicht so wirklich diversifizieren. Aber das hält den Andi nicht ab, denn mit der Zeit werden es ja immer mehr.

Und was kostet das jetzt?

Bei den meisten Plattformen, wie auch Auxmoney, 1% dessen, was man investiert. Oder gar nix. Aber dann ist es m.E. NOCH gefährlicher. Z.B. auf Mintos. Aber dazu ein anderes Mal.

Und wie geht das jetzt (konkret)?

Da habe ich mal wieder ein Video für euch. Denn ein Bewegtbild sagt mehr als einige Worte. Das Video ist produziert von Lending School, der übrigens noch weitere äußerst interessante Videos über Crosslending im Programm hat.

 

Was für Plattformen es sonst noch so gibt

Viele. Und die heißen wie oben schon mal genannt Mintos, CrossLend, Lendico, Smava, Bondora, Viventor und noch viele mehr.

Und jetzt?

Ich weiss nicht. Auf der einen Seite liegt mir der Gedanke (als Erziehungswissenschaftlerin) nahe, Menschen, die sich entwickeln wollen zu fördern. Und wenn es nur mit einem Leihen von 25 EUR ist. Auf der anderen Seite liegt mir der Gedanke (so als Minimalistin) fern, gegen Geld (Zinsen) einen Konsumentenkredit zu unterstützen.

Ergo: Ich habe zwar einen Einblick in eine neue Welt erhalten, bin mir aber unschlüssig, was ich damit jetzt machen will.

Was meint ihr dazu?

Eure @mons7

 

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Kommentar zum Vlog von Andi: Ein paar Ideen zur Ausgabenreduzierung

Ich mag ja Vlogs auf Youtube generell gerne. Just zwischen den Jahren habe ich Andis Vlog entdeckt, der gerade gestartet hat. Er möchte gerne in (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) 16 Jahren finanziell unabhängig sein… und lässt uns an seinen Ideen und seinem Weg dahin auf seinem Kanal teilhaben. Der sympathisch rüberkommende Typ hat dabei nicht weniger vor, als eine Community um die Idee zu entwickeln, die sich wertschätzend gegenseitig Tipps dazu gibt und die jeweiligen Bemühungen gegenseitig kommentiert. (Das einzige dabei, was ich nicht so teile ist seine Leidenschaft fürs Traden.) Ich bin dennoch gespannt auf Weiteres und habe nicht nur gleich mal den Kanal abonniert, sondern werde auch mit diesem Blogbeitrag einen ersten ausführlicheren Community-Beitrag leisten.

Ganz am Anfang seiner zweiten Folge (von dato heute insgesamt 3) berichtet er, dass sein allererster Schritt ist, monatlich einen fixen Betrag beiseite zu legen, weil alle finanzielle Unabhängigkeit mit dem Ansparen beginne (wie er in Büchern und Blogs zum Thema dazu gelesen hat). Da seine Anmerkungen zur Reduzierung seiner Ausgaben, um überhaupt 500 EUR zum Ansparen zur Verfügung zu haben knapp ausgefallen sind (mit guter Begründung, da das ja eigentlich nur jeder für sich finden und entscheiden kann), habe ich mir überlegt, einen kleinen Input für euch zu schreiben, wie ich selbst meine Ausgaben versucht habe zu reduzieren. Bzw. bei einigen Punkten gerade anfange, es zu versuchen. Sozusagen als Ideen- und Inspirations-Input.

Und natürlich bin ich im Gegenzug neugierig auf EURE Ideen dazu!

Einschub und wichtig: Nebenziel ist und war im Übrigen dabei, nicht etwa das Reduzieren um des Reduzierens willen, sondern vielmehr dabei mindestens so gut zu leben wie zuvor. Oder sogar besser!

1 – Selber kochen

Gefüllte Paprika

Ja, seltsam, dass ich das als erstes schreibe, wo ich doch vor gar nicht so langer Zeit so gar nicht kochen konnte (und wollte). Wie das passiert ist? Zunächst. Auf Arbeit gibt es ja eine Kantine. Oder Mensa, wie das an der Uni heißt. Allerdings zahle ich da als Nicht-Studierende schon mal 1,80 EUR mehr als die anderen. Es handelt sich aber in der Gegenleistung dafür für nicht wirklich leckere, eigentlich leicht selbst herstellbare Gerichte. Und ich esse so ich dort esse in einer absolut stressigen Atmosphäre.

Entscheide ich mich stattdessen mir ein belegtes Brötchen zu holen um es im nahegelegenen Park zu mümmeln, wo es zumindest ruhiger ist, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht SO viel besser, außerdem denke ich dann immer, Mensch, warum habe ich mir das übrige Brötchen nicht heute Morgen flugs nach dem Frühstück belegt und mitgenommen?

Ergo: Ich koche jetzt selbst. Meist abends. Und nehme mir ein Brötchen in belegt, das vom Frühstück über ist, für die Mittagspause mit. Ungefähre Kosteneinsparung: Pro Arbeitstag 3 EUR, macht ca. 60 EUR im Monat, also 720 aufs Jahr gerechnet. Oder habe ich mich da verrechnet? Das klingt so viel??????

2 – Klamotten beschränken

Bildschirmfoto 2015-12-29 um 23.54.42

Die Klamottenfrage ist eher eine Frauenfrage? Vielleicht. Dann können ja alle, die sich als „Mannsbilder“ fühlen zum nächsten Punkt 3 springen, zu Ausgaben minutiös aufzeichnen, das liegt euch dann bestimmt (besser). :) Aber zurück oder bleibend bei den Klamotten. Ihr kennt ja den Spruch: „Schatz, ich habe [oder mit etwas mehr Nachdruck mit „ja gar“ versehen] nichts zum Anziehen.“.

Die unglaubliche Erkenntnis (die ihr mir nicht glauben müsst, aber vielleicht seid ihr neugierig genug, das auszuprobieren): Wenn man weniger davon hat, hat man immer was zum Anziehen. Ein tolles Spiel, das auszuprobieren m.E. loht, ist das Project333. Hier auf der Minimamuse ist zu finden, wie es funktioniert,… und welche Folgen das ganze zeitigen kann.

Beispiel, von dem ich im letzten Minimalismus-PodCast gehört: Von 5 Krawatten auf die eine. Sozusagen „die kleine Schwarze“ 😉 geht wohl für Beerdigung, Taufe UND Hochzeit.

Mit diesem reduzierten Satz an Kleidung kann ich persönlich sehr gut leben, da ich mir 5 Kombinationen zusammenstelle, die ich abwechselnd immer wieder auf die Arbeit anziehe und zuhause eh‘ weniger ein Problem damit habe, ein paar Tage nacheinander das Gleich anzuziehen, weil ich da ja keinen Stress habe und die Kleidung nicht immer nach einem Tag in den Wäschekorb fliegen muss. Kleidung, die ich reinigen müsste habe ich gar keine mehr.

3 – Ausgaben minutiös aufzeichnen

Büchlein mit Stift

… is solange blöd, wie man zu viele hat. 😉

Aber wenn man wenig genug hat, die aufzuzeichnen – oder sich für 4 Wochen einfach mal disziplinieren kann das zu tun (um der Erkenntnis willen), gibt es diverse Möglichkeiten. Apps, schnöde alte Excel-Listen oder noch antiker aber nichts desto trotz ziemlich wirksam, die Auflistung der Ausgaben auf … Papier.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich zwar immer geglaubt habe, dass ich ziemlich genau wüsste, wie die Aufteilung der Gesamtausgabe, die am Monatsende weg ist, faktisch aussähe. Jedes Mal, wenn ich einen Monat Haushaltbuch geführt habe war ich entgegen dieser Sicherheit immer wieder überrascht, welche Erkenntnis ich daraus ziehen und ableiten konnte. Erkenntnis insofern, dass für die Dinge, für die man die größten Brocken ausgibt, nicht unbedingt jene sind, an denen man die meiste Freude hat. Und entsprechend kann man ja sein Ausgabeverhalten die Monate drauf modifizieren.

4 – Experimentierfreudig sein

Insgesamt empfehle ich, nicht in alten Gewohnheiten zu verharren, sondern sich „einfach“ mal auszuprobieren. Immer im Hinterkopf, dass es bei diesen kleinen Projekten um Versuche geht. Um Versuche, sich selbst und seine Bedürfnisse, was dahinter steht, kennen zu lernen. Und vielleicht beim einen oder anderen Punkt zu der Erkenntnis zu kommen: Das jetzt möchte ich aber wirklich nicht missen, das andere habe ich so was von gar nicht vermisst.

Am Beispiel: Haare

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Ich hatte ja eine zeitlang EXTREM kurze Haare. Was zur Folge hatte, dass ich einmal im Monat für ca. 15 EUR zum Frisör musste. Eine Wette mit einer Online-Freundin kam mir da gelegen. Wer zuerst zum Frisör geht um seine Haare zu schneiden, hat verloren. Was soll ich sagen? Ich habe die wirklich harte Zeit des Übergangs überstanden. Mittlerweile kann ich mir mein Haarprächtlein zusammenstecken, so dass es wieder wie kurze Haare aussieht. Nur eben ohne Frisör. Ich denke, dass ich auch 2016 noch nicht hin muss (also zum Frisör). Eingesparte Ausgaben 15 EUR x 12. BäMM. :)

Am Beispiel: Kaffee

Käffchen gefällig?

Wir glauben ja immer (insbesondere auf Twitter 😉 ), dass insbesondere ein Montag nur durch Kaffee angehbar sei. Das glaubte ich auch lange Zeit (und in Wirklichkeit glaube ich das immer noch :) ). Trotzdem habe ich meinen Unterwegs-Kaffee-Konsum mittlerweile eingestellt. Aber das war richtig hart am Anfang.

Mittlerweile bin ich froh, die Hand frei zu haben. Und auch froh, nicht noch mehr zum Einweg-Verpackungs-Wahnsinn beizutragen.

Am Beispiel: Spass am Leben haben

Bildschirmfoto 2015-12-29 um 23.59.45

Ich sitze hier und versuche mich zu erinnern, wann in meinem Leben ich den meisten Spass hatte. Und jetzt ist es mir eingefallen. Als Studentin im Karlshof (einem Studentenwohnheim) in Darmstadt. Ich war zunächst meinem Heimatdorf entronnen, und dann der großen Stadt Frankfurt. Gelandet an der TUD (damals noch Technische Hochschule), auf dem Stockwerk mit ganz vielen ERASMUS-Studierenden. Und die wollten was erleben (und hatten wohl auch nicht soviel Kohle dabei) und nahmen mich einfach mit. Zum Waldsee. Auf Wanderungen. Und wir organisierten auch die eine und andere Party. Die eine unter dem Motto ALDI, die andere war die OETTINGER-Party. Nein, ich trinke immer noch nicht gerne Bier, aber die Party war trotzdem super. Was haben wir eigentlich noch so alles gemacht? Ich muss mal in mich gehen, denn es müssen wohl alles Erlebnisse sein, die wenig gekostet haben, aber trotzdem dazu geführt haben, dass ich diese Zeit als meine freudigste in Erinnerung habe. Oder war es einfach nur, viele lebendige Kontakte zu leben, die anders von mir sind, aber mir trotzdem wohlgesonnen? [Hier muss ich noch weiters drüber nachdenken.]

Am Beispiel: Mobile

Genug Spielraum zu haben, jederzeit meinen Twitter-Stream abzurufen, auch mal – ausnahmsweise – ein Youtube-Video zu streamen, das war mir unglaublich wichtig. Ich könnte ja in einer Schlange im Supermarkt festsitzen und in einem gepfefferten Tweet eines Menschen, der aus meiner Sicht relevant ist, könnte sich eben solches befinden. Das ich dann aufrufen können möchte.

Ca. 40 EUR hat mich das ganze monatelang gekostet, manchmal sogar ein wenig mehr, wenn mein Datenvolumen blöderweise drei Tage vor der nächsten Abbuchung erschöpft war. Drei Tage? Kann eine kleine Ewigkeit sein. Für solche Gewohnheiten.

Was auch immer mich gerissen hat, ich schaffte, es, auf einen PrePaid-Vertrag umzusteigen, der zudem monatlich kündbar ist. Mit Eskapaden dann und wann verbrate ich mittlerweile durchschnittlich 15 EUR. (Also Ausreißer schon eingerechnet.) Wie kommt’s? Ich habe mein Verhalten und meine Gewohnheiten auf wunderbare Weise den neuen Rahmenbedingungen angepasst. Nutze konsequent alle W-LAN-Möglichkeiten, die sich mir in meinem Alltag bieten. Und wenn ich wirklich mal an der Supermarktkasse anstehe (ist euch eigentlich aufgefallen, dass dann heutzutage immer gleich eine neue Kasse aufgemacht wird?) dann nutze ich die Zeit, nachzudenken. Mich zu fokussieren. Oder einfach entspannt die Waren in den Einkaufswägen um mich herum zu inspizieren.

Am Beispiel: Bücher

Ich bin und bleibe eine Leseratte. Früher habe ich vorwiegend Lehr- und Sachbücher gelesen. Eine zeitlang dann Ratgeber und Lebenshilfe. Mittlerweile sogar Romane. Lesen ist für mich wie das Eintauchen in ein Anderes. Jedoch muss immer irgendwie ein Bezug zu mir oder meinem Sein herstellbar sein, sonst verliere ich die Lust am Werk (was aber sehr sehr selten passiert). Nachdem ich von Papier auf eBooks umgestiegen war (und noch mehr gelesen habe), habe ich gemerkt, dass meine Leselust gerade so teuer ist wie zuvor. Mich dann aber daran erinnert… es gibt ja die Stadtbibliothek.

Da habe ich mich mittlerweile wieder angemeldet. Und was soll ich sagen, … schon meine ersten 5 spannenden Bände hinter mir, weitere 3 zum Glück noch vor mir liegen, denn zwischen den Jahren hat meine Lokalstelle ja zu.

Kostenpunkt pro Jahr für die Ausleihe: 16 EUR.

Am Beispiel: Freizeitverhalten

Gassi gehen

Passives Freizeitverhalten kostet Geld. Was machen wir so? Essen gehen. Kostet. Ins Kino gehen kostet auch. Ins Theater gehen. Kostet noch mehr. Aktives Freizeitverhalten nicht unbedingt. Laufen gehen. Kann umsonst sein, wenn man die Sportschuhe schon hat. Im Chor singen. Na ja, abgesehen von einem eventuellen Vereinsbeitrag. Fahrrad fahren. Ideen für Upcycling entwickeln. Bloggen. Hunde fürs Tierheim ausführen.

Und noch weitere 100 Tätigkeiten, aber dafür braucht es wohl einen eigenen Blogbeitrag. Mit dem Titel Freizeit für umme. Oder so.

Am Beispiel: Versicherungen

Ich traue es mich ja kaum zu schreiben. Ich hatte jahrelang einen vollen (breiten!) DIN A4-Ordner mit diversen Versicherungspolicen im Schrank stehen. Als der Fall eintrat, zu dem mir klar war, jetzt springt wohl eine ein, habe ich drei aus dem Ordner ausgemacht. Alle drei haben mir nette Briefe zurückgeschrieben, dass in diesem einen individuellen Fall die Versicherung nicht greife.

Ich war wutentbrannt und habe den gesamten Ordner (bis auf 2) aufgekündigt. Das ist 15 Jahre her. Und ich habe keine der anderen vermisst.

Glück gehabt? Mag sein. Fest steht aber: Ich war wohl lange Jahre überversichert. 😉

5 – Alkohol und Ausgehen

SEKT

Alkohol, warum man auch immer den zu sich nimmt, ist besonders teuer in Verbindung mit ausgehen. Deshalb bin ich dazu übergegangen, Menschen nach daheim einzuladen. Und wenn die eine Flasche (trockenen!!!!!) Wein als Gastgeschenk mitbringen, um so besser.

P.S.: Gerne lasse ich mich auch einladen, und nehme Bestellungen entgegen, was ich aus dem Supermarkt an Getränken mitbringen soll.

__________________
Mal schauen, ob sich Ausgehen komplett privatisieren lässt.

6 – Einkaufstechnik

Hier meine ich, a) mit Zettel einkaufen gehen und b) für nicht Lebensmittel erst eimal das Netzwerk anfragen.

Ein besonders erfreuliches Erlebnis hatte ich zu letzterem gerade. Ich suchte einen mp3-Player für mein Onleihe-Abo. Bei der Stadtbibliothek kann man nämlich nicht nur Bücher ausleihen, sondern viel viel Mehr, für einiges dieses Mehr bracht es jedoch einen mp3-Player. Und habe meine Anfrage auf Facebook gepostet. Und die Diana Sauerwein (HERZLICHSTEN DANK DAFÜR AUCH IN DIESEM BLOGBEITRAG NOCHMALS, DU HAST MIR EINE RIIIIIIEEEESIGE FREUDE GEMACHT) hat mir den ihrigen gespendet. Hätte ich mir einen gekauft aus der Not heraus, nie hätte ich mich über diesen so freuen können! DANKE! :)

 

Soweit meine 6 Punkte.

Sollten mir noch mehr einfallen, werde ich diese nach und nach noch hinzufügen. Vielleicht hat aber von euch der eine oder die andere spontan noch eine Idee? Die würde ich auch in die Liste mit aufnehmen, natürlich nicht ohne zu vergessen, den Credit an denjenigen oder diejenige zu geben.

Bin gespannt auf weitere Ausgaben von Auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit

Eure

@mons7.

 

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Zwischen den Jahren-Gedanken

Rückblick – Ausblick … oder einfach nur ein paar Gedanken

Fernrohr

Warum wimmelt es zwischen den Jahren eigentlich immer so von Rück- und Ausblicken in den Blogs, die ich frequentiere? Meine Vermutung ist, weil wir in der Zeit mal wieder richtig Zeit haben. Und was macht man/frau, wenn er/sie so richtig Zeit hat? Richtig. Kriegt Lust aufs Bloggen und Sinnieren. So auch ich, von mir allerdings keine wie auch immer gearteten Blicke, sondern einfach nur ein paar Gedanken zur Lernspielwiese.

Bildung & MOOCs, warum bei mir die Luft mittlerweile draußen ist

Seinerzeit (ist es 10 oder 15 Jahre her?) gab es wohl einen rechten Hype ums E-Learning. Menschen fühlten sich von einer für sie neuen Idee angefixt, begannen Dinge auszuprobieren und hatten (ganz verschiedene) Hoffnungen. Institutionen wie Hochschulen machten sich diese Aufbruchstimmung für eine innere Erneuerung zunutze, setzten aber nicht die ganz gleichen Hoffnungen in diesen damals neuen Begriff. Weder die Hoffnungen der einen noch der anderen haben sich bisher realisieren lassen, die Menschen sind jedoch zum Teil in den Institutionen mit neuen Aufgaben untergekommen.

Eine analoge Entwicklung meine ich bei der Sache mit den #MOOC s beobachtet zu haben. Der anfängliche Spirit ist lange abgelöst von Fragen wie man denn jetzt diese #MOOC s ins Semester integrieren könne, wie diese CP-fähig werden (könnten), wie man eine sog. „Abbrecherquote“ mit welchen Mittelchen beeinflussen könnte. Gähn.

Ich schaue mich um nach dem „next interesting thing“ in diesem Bildungsbereich, aber entweder ist es mir entgangen oder es entwickelt sich erst noch. Also #MOOC s, es war recht schön mit euch und tschüss? Die kleinen positiven Effekte, die der ganze Hype doch gebracht hat mitnehmen und froh sein, dass überhaupt etwas davon weiterlebt/ -geht?

Oder vielleicht doch nicht?

Immer noch gespannt bin ich jedenfalls auf den #A40MOOC. (Mehr über die Macher und Macherinnen findet sich im Übrigen hier.) Und mindestens darüber werde ich noch berichten.

A4.0 MOOC

Das werden voraussichtlich die Themen sein:

  1. Arbeitskultur: Umgang mit Entgrenzung & Mobilität
  2. Arbeitsorganisation: Papierloses Büro und gelebte Kollaboration
  3. Abbau der Hierarchien: Neue Organisationsformen und Wege dorthin
  4. Bildung: Arbeiten = Lernen 4.0
  5. Networking: Transformation der Orte und Beziehungen
  6. Mensch-Maschine: Plattformen und Internet of Things
  7. Creative Thinking: Bedeutung von User Experience und kreativer Umgebung

Spannend, dass jedermann/-frau jetzt schon und demnächst die heiße Phase der Vorbereitungen auf (in?) Slack mitverfolgen und besser noch mit gestalten kann. Wer im neuen Jahr mit reinspringen will, in das Abenteuer, der kann hier mehr dazu erfahren wie.

Ansonsten habe mich aber entschlossen, zukünftig meinem gesamtem Themenspektrum den Raum hier einzuräumen. Also nicht nur Bildung, Digitales und Lernen. Sondern vielmehr auch meinem Ringen und Erforschen einer minimalistischen Lebenshaltung. Mein Sinnieren darüber, was ein gutes Leben bedeutet. Und wie das eine mit dem anderen zusammenhängt/zusammenhängen könnte. Das habe ich bisher eher drüben auf der Minimamuse ausgelebt. Wer einen kleinen Vorgeschmack davon kriegen will, sei eingeladen, sich mit etwas Muse mal umzuschauen.

Themenwechsel oder doch nur Verbreiterung?

Da möchte ich mich gar nicht mal so festlegen müssen. Ich bin selbst gespannt, und tippe anstatt eines programmatischen Statements lieber an einem nächsten Blogbeitrag.

Auf dass das Leben und Bloggen weiters aufregend bleibe und ich auf welchen Kanälen auch immer mit euch in bereichernder Weise verbunden bleiben mag, das wünsche ich mir für 2016. Und euch das, was auch immer euer Begehr sein mag.

SEKT

Einen guten Rutsch!

Eure @mons7.

 

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Finde Parallele/Analogie zwischen Tafel, Bildung und OER

Lange habt ihr nichts mehr von mir gehört. Jetzt bin ich aber zurück, um euch mit einem Knaller-Video zu beglücken. Eure Kommentare und Gedanken dazu nehme ich gerne in Kauf. 😉

Eure @mons7 – demnächst wieder öfter hier.

 

 

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Zwischenmeldung zu #twitter #ads

So, jetzt will ich euch mal eine kurze Zwischenmeldung geben, zu meinen #twitter #ads Experimenten. Wie hier schon versprochen.

TwitterAds

Wie ich auf/zu #twitter #ads komme

Also im Grunde gibt es zwei (naheliegende) Möglichkeiten. Ich habe in letzter Zeit allerhand E-Mail-Werbung zu Twitter Ads erhalten, ihr bestimmt auch. Hier könntet ihr draufklicken. Eine Zeit lang hatte ich auch Twitter Ads zu Twitter Ads in der Timeline. 😉 Oder aber einfach die URL direkt eingeben: http://ads.twitter.com/. So mache ich das zur Zeit, denn: Wirklich offensichtliche Verlinkungen von Analytics auf Ads sind mir bisher komischerweise nicht aufgefallen.

Wie ich so eine #twitter #ad anlege

Das ist super einfach. Erst mal Kreditkartendaten eingeben. 😉 Und alsdann gibt man ein:

1 – …z.B. den Kampagnennamen

1_Kampagnennamen

2 – falls man es z.B. auf ein bestimmtes Geschlecht abgesehen hat….

2_Geschlecht und Targeting-Kriterien

3 – …und noch mehr, z.B. wie viel man pro Tag ausgeben mag, also höchstens (einiges Anderes optional)…

3_Tagesausgabemaximum

4 – …und natürlich muss man dann einen Tweet erfinden… oder einen guten Bestehenden nutzen, um die potentiellen Follower damit anzulocken.

4_Anlock-Tweets

Es ist im Übrigen wirklich wert, die erweiterten Einstellungen zu modifizieren, da man sonst ganz schön viel für einen neuen Follower ausgeben kann. So im Vergleich (bei mir so): Ohne diese Einstellung um die 1,60 EUR, mit dieser so um die 70 Cent.

5_Automatic_vs_MaximumBid

Wichtig auch noch hat man mal eine Kampagne aktiviert, kann man die nicht mehr modifizieren. Nur stoppen, kopieren, und die Eckdaten ändern. Aber das macht auch Sinn. Sonst könnte man im Nachhinein noch weniger erfahren, wie erfolgreich diese jetzt war:

Was so eine #twitter #ad bringt

Schwer zu sagen. Denn: Zwar gibt es die Info, wie viele mir gefolgt sin aufgrund einer Twitter Ad, jedoch NICHT die Info, wer diese Follower sind. Ergo: Ich kann weder beurteilen, ob das Follower sind, die mir den Preis der Twitter Ad wert sind (wie auch immer man das bemessen mag) oder auch, ob diese Follower am nächsten oder übernächsten Tag nicht schon wieder abgesprungen sind. Also sowas wie eine Verbleibszeit ist nicht abzulesen.

Ergo: Da weder zu sehen, wer mir aufgrund der Ad folgt noch wie lange, ist die Erfolgskontrolle ziemlich schwierig.

Was ich für #twitter #ads bisher ausgegeben habe

In Zahlen ausgedrückt und mit den gerade genannten Einschränkungen und mit meinen Kampagnen-Einstellungen: Ca. 15 Follower für ca. 15 EUR. Empfindet ihr das als angemessen?

Quintessenz: Weitere Versuche notwendig

Ich habe ja jetzt eigentlich nur ANGEFANGEN auszuprobieren.

  1. Es gibt ja viel mehr Wahlmöglichkeiten als nur das Ziel, seine Followerschaft zu erhöhen.
  2. Vielleicht findet sich auch die Info, wie lange die so generierten Follower verbleiben irgendwo, und ich habe sie nur übersehen.
  3. Auch an der Formulierung der Tweets, die da in den Timelines derer eingeblendet werden, die mir noch nicht folgen, könnte ich ja noch feilen.
  4. Und und und.

Und deshalb wie immer: „Stay tuned, I’ll keep you posted.“ :) :) :)

Eure @mons7

 

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eLearning, Blended Learning, Social Blended Learning, Social Workplace Learning und noch mehr?

Ich mache gerade mit, beim #cl20, ein MOOC, der sich so vorstellt:

„Wie gestalten wir zukünftig das Lernen in Organisationen” ist die Leitfrage des Corporate Learning 2.0 MOOCs, kurz #CL20. Das Besondere: Jede Woche wird von einem anderen Unternehmen gestaltet. Wir wollen über Erfolge mit neuen Lernszenarien und -umgebungen diskutieren, aber auch über die Herausforderungen, die der Wandel und das Neue bringen.

Dieser findet auf der Plattform mooin statt, aber es gibt natürlich auch eine Facebookgruppe, in der Simon eine Frage in den Raum gestellt hat, die  mich spontan zu diesem Blog-Post animiert hat. Aber lest selbst:

Begriffsvielfalt

Ja und Nein.

Ja? Ja (1), weil wenn ein Wort ganz neu ist, die Menschen, die sich für Lernen interessieren, offener sind, sich inhaltlich auszutauschen.

Konkret: Man tauscht sich gerade über seine Leidenschaft aus, das Wort „Social Learning“ fällt. Das Gegenüber: Social Learning? Was ist denn das? Und schon entspinnt sich ein aufregender Austausch, über Lernen, wie und warum, was könnte und was man gerade ausprobiert (hat).

Ja? Ja (2), weil man sich gerne in Kürze positionieren will. Schreibe ich mir Social Learning auf die Fahne ist klar, ich bin eher nicht die Vorlesungsfraktion, die das was Wissen heißt und ist definiert und alle anderen folgen. Dann bin ich die Fraktion, die Wissen gemeinsam konstruiert.

Nein? Nein, weil wenn es so ein neues Wort dann eine Weile gibt, wie z.B. das Wort eLearning oder MOOC, jeder zu wissen meint, was das bedeute. Und entweder davon ausgeht, dass der andere genau die gleiche Vorstellung davon hat (schlimm) oder aber (noch schlimmer), jeder dann versucht, seine Vorstellung als die gültige im Gespräch zu manifestieren.

Konkret: Blablabla bla, MOOC, blablablaaabla. Gegenüber: Aber das ist doch gar kein richtiger MOOC, der wahre MOOC ist ein cMOOC (könnte ich sein 😉 ). Der die Andere: cMOOCs? Noch nie gehört. Also müssen die irrelevant sein. Wir sind hier an einer Hochschule, da hat ein c nichts zu suchen.

Ergo

Eigentlich braucht man die ganzen Wörter nicht und auch wieder doch irgendwie. Vielleicht sollten wir einfach nur die Liste öfter ausmisten?

Eure

@mons7

 

2 Comments

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Lust auf #barcamp: #clc15

Das muss ich jetzt schnell doch mal teilen. Weil… da krieg‘ ich wieder mal Lust auf #barcamp. :)

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Kurzeinblick Twitter, TwitterAnalytics und TwitterAds – ganz kurz ;)

Heute ist es mal wieder soweit, ich darf (einen 20 minütigen) Input zu meiner Leidenschaft, die da wäre Twitter geben. Allerdings soll es über meine subjektive Begeisterung hinausgehen (Teil 1) und auch ein kleiner Blick auf TwitterAnalytics (habe ich z.B. schon aktiviert) und TwitterAds (oh weh, schnell anmelden und Kreditkarte eingeben) geworfen werden. Ganz meiner Natur entsprechend auch für euch, die Vorbereitung soll sich ja lohnen. 😉

Teil 1 – Twitter – so sieht das aus und das mache ich (als USER) da

Teil1_Twitterleidenschaft

Das ist ein Screenshot, wie meine Timeline heute Morgen ausgesehen hat. Was kann man daran erkennen/erklären? Was ist ein Tweet, eine Erwähnung, eine Direktnachricht. Wie man Twitter als User benutzen kann, was aber auch alles als Nichtnutzer geht. Wer was sehen kann, … das Bilder gut ankommen und wo alles Promotion im Spiel ist (nämlich links bei den Hashtags, rechts bei den Vorschlägen und auch der Tweet von der TK reiht sich hier ein).

Teil 2 – TwitterAnalytics – was man da über seine Tweeterei und Follower erfahren kann

Teil2_TwitterAnalytics

Das ist meine Statistik von heute Morgen, sieht ja nicht so rosig aus. :( Außerdem: Ich hatte mir anfang des Jahres, da lag ich um die 2.000 Follower herum vorgestellt, dass ich jetzt so interessante Inhalte twittern wollte, dass ich pro Monat einhundert neugierige Follower dazubekomme. Nun, entweder meine Tweets sind doch nicht so interessant, oder ich muss mich mal mit Teil 3 anfreunden, und diese Einblendgeschichte selbst mal ausprobieren. 😉

Was kann man zu diesem Screenshot erzählen/was hier erfahren? Z.B. Veränderungen in der Anzahl der Tweets, die man so absetzt (dachte, ich tweete mehr!!!!), der Impressions, der Profile Visits, der Mentions und wie sich die Followerzahl entwickelt. Unterm blauen Strich dann, was in den ersten 8 Tagen des Montags bisher passiert ist.

Wenn m an die Reiter anklickt, findet man DAS

Wie die einzelnen Tweets ankamen

Teil2__Tweets

oder auch

Infos über die/euch Follower

Teil2__Followers

TwitterCards

Hiermit kann man seine Tweets modifizieren/sichtbarer machen, weitere Infos gibt es dazu hier.

Tools

Teil2__Tools

Damit muss ich mich erst näher beschäftigen, hab ich bisher nicht so gebraucht.

Teil 3 – TwitterAds – was bekomme ich für mein Geld?

Ja. Und da ich ja jetzt mich bei TwitterAds angemeldet habe UND meine Kreditkarten-Details hinterlegt habe, dachte ich mir, dass ich live einfach mal zusammen mit dem Publikum so eine Ad generiere. Und dann die nächsten Wochen schaue, was passiert. Wie immer: I keep you posted. :)

Gerne Ergänzugen und Anmerkungen in den Kommentaren, die werde ich gerne nach und nach hier einpflegen (mit Credit versteht sich).

 

Es grüßt

Eure @mons7

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