Wieder im MOOC-Fieber

MOOC-Fieber, aber wie!

MOOC-Fieber? Wie kann das sein? Diese Leidenschaft ist doch schon so lange her und gar nicht mehr wahr? Nun ja, sie ist über meine neue Errungenschaft, den Rhaspberry Pi 3 (Modell B) wieder aufgeflammt. Und mich lachen seitdem zwei MOOC ganz besonders an, und zwar einer zu Objektorientierter Programmierung in Java (für Anfänger) und einer zu Maschinellem Lernen. Eckdaten und Inhalte, … und warum die nicht nur für mich sondern auch dich interessant sein können im Folgenden.

MOOC Objektorientierte Programmierung in Java

Screenshot von der Landing-Page zum MOOC des HPI
Bildchen ist Teil-Screenshot von der Landing-Page des MOOC hier

Ist es vielleicht, weil hier mein Pädagoginnen-Herz höher schlagen muss? Es wird sich darin nämlich nicht nur mit den Grundlagen der Objektorientierten Programmierung beschäftigt, sondern es gibt gleichsam eine zweite Ebene, ein Geschichtchen dazu. Oder besser gesagt die Geschichte einer Figur, der auf dem Bildchen. Und das ist der Dedektiv Duke. Der soll einen Entführungsfall aufklären helfen.

Ob die Macher wirklich Inhalt und Story verwoben haben, so dass es überzeugend ist, oder aber das nur als Aufhänger benutzen und die Story nur nebenher läuft oder irgendwann ganz irrelevant wird, darauf bin ich besonders gespannt.

Eckdaten

Fängt an einem Montag an, dem 27. März, geht ca. einen Monat, also bis Mitte April. Voraussetzungen keine, die du nicht erfüllen kannst. Im Klartext Internet und Interesse.

Inhalte

Im Idealfalle, dem Durchhalten und Mitmachen bis zum Ende, weisst du was grundlegende Begriffe und Konzepte bei der Programmierung bedeuten, also unabhängig von der Programmiersprache und kannst ein paar Zeilen in Java lesen und schreiben. Das ist doch schon mal ein Anfang, oder?

Kommt für dich in Frage wenn

du erst einmal in Programmierung herein schnuppern willst, aber nicht wenn du über die ersten Anfänge des programmieren lernen schon hinaus bist.

MOOC Maschinelles Lernen


Im MOOC-Fieber wegen dem MOOC zu Maschinellem LernenTeil-Screenshot der Landing-Page des MOOC hier

Wenn ihr das Video im Vergleich anschaut, ist es nicht nur ein wenig länger, sondern von der Mache auch ein wenig trockener aufgezogen, dies wohl deshalb (im Vergleich), weil openHPI (der Kursgeber von oben) schon lange Erfahrung in der „Ausstrahlung“ mit MOOC hat und sich deshalb eine „Pädagogisierung“ oder Experimente damit anstehen, während hier die Seriösität noch mehr im Vordergrund steht, da ja Macher aus der Wirtschaft als gewünschte Zielgruppe angesprochen werden sollen.

Bin gespannt, ob sich hier meine Vermutungen im Laufe der Kurse bestätigen.

Eckdaten

Fängt eine Woche früher an als obiger Online-Kurs, nämlich am Montag dem 20.03., hört aber auch schon am 10. April auf.

Inhalte

In 3 Kurswochen bieten Wissenschaftler, Vertreter aus Unternehmen, Entwickler und Anwender in insgesamt 38 Videos Orientierungswissen für das maschinelle Lernen. Sie erhalten einen Überblick über Methoden des maschinellen Lernens, Anwendungsfelder und Werkzeuge. Konkrete Anwendungsbeispiele aus unterschiedlichsten Branchen wie der Automobilindustrie, der Gesundheitstechnologie oder der Finanzindustrie vermitteln einen Einblick, welche Probleme bereits heute mit Hilfe des maschinellen Lernens gelöst werden können. (Quelle)

Kommt für Dich in Frage wenn

du dir einen Überblick machen möchtest, was Maschinelles Lernen überhaupt so sein soll und wo es bereits eingesetzt wird.

Und noch was anderes

Einen schönen Sonntag euch noch, und falls ihr euch lieber eher grundsätzlich mit Bildung(sthemen) beschäftigen möchtet, dann helft doch das Buch Bildung und das Netz von Martin Lindner mit zu redigieren. Das entsprechende Koordinationsdokument findet ihr hier.

Eure @mons7

Ideenfindung – leicht gemacht!

Ideenfindung – nicht nur für Pod- und Vodcasting

Ideenfindung finden manche gar nicht so einfach. Aber wenn man sich die 3 Fragen aus dem vorherigen Blog-Post schon beantworten konnte, dann gibt es einige Kreativ-Techniken, die es ganz ganz einfach machen.

Kribbeln im Kopf

Diese Lektüre „Kribbeln im Kopf“ war die Empfehlung des Dozenten dazu, aus der folgende Punkte abgeleitet, modifiziert und auf unsere Zwecke angepasst wurden.

Wer sich das ganze Werk mal dazu reinziehen will, der klicke möglicherweise auf meinen Amazon-Affiliate-Link dazu. 😉

Aber ihr wisst ja, ihr müsst vorher ein Produkt haben/eine Dienstleistung oder das, was ihr promoten wollt,… und einen Gedanken dazu, was ihr so toll daran findet. Siehe hier. Wenn ihr das habt, kann’s losgehen.

Beispiel gefällig?

Nehmen wir an das *Produkt* sei mit einem Hund zusammen leben zu dürfen, der USP, als Vorzug/Vorteil davon, mit diesem regelmäßig raus zu müssen/ bzw. ander ausgedrück Gassi gehen zu dürfen. 🙂

Die Übertreibung

Gebt man in die Suchmaschine euerer Wahl den Begriff Hund wie Herrchen ein. Dann müsste das Suchergebnis in etwa wie im Folgenden aussehen.

Google Suchergebnis für Hund wie Herrchen
Google Suchergebnis für Hund wie Herrchen

Kennst ihr, ne? Diese ganzen Fotos, wo der Hund wie das Herrchen/ das Frauchen aussieht. Pudel mit Locken, Frauchen mit Dauerwellen usw. Man nehme ein paar Szenen dieser Art und kommentiere sie mit

„Ohne meinen [Namen einfügen] bin ich nicht ganz.“

 

Die Dinge falsch herum ansehen/ eine Drehung um 180 Grad machen

Hundi führt Frauchen Gassi. Sie gehen über die Zeil. Frauchen, das von Hundi an der Leine geführt wird, will erst bei den Taschen stehen bleiben. Hundi zerrt Frauchen weiter, weil ja Taschen wohl aus seiner Sicht TOTAL uninteressant sind.

Slogan: „Für Hunde-Mamis werden selbst Taschen total uninteressant.“

Geschichten aus dem Leben erzählen

Kennen alle mit Hunden. Du triffst einen total fremden Menschen im Supermarkt, und der spricht Dich mit dem Namen Deines Hundes an.

Erklärung für Nicht-Hundehalter: Weil man sich auf der Wiese persönlich nahe kommt, aber zwar mal den Namen gehört hat, aber nie nachgefragt/diesen wiederholt, den Namen des Hundes des andern aber dauernd hört. Deshalb verbindet man die Gesichter mit Namen des Hundes. Und spricht die Gesichter dann auch so an.

Einen Perspektiv-Wechsel vornehmen

Aus Blick der Nachbarin. Die andere Nachbarin springt immer fröhlich morgens zu aller Herrgottfrüh aus dem Haus, tollt mit dem Hund, geht mit ihm joggen… und kommt nach einer halben Stunde wieder zurück.

Die Nachbarin denkt laut: „So eine Motivation möchte ich auch mal haben.“

Vom Produkt aus/aus der Sicht der Dinge denken

Gleiche Szene mit der glücklichen aus dem Haus springenden Frau mit Hund. Jetzt aus Sicht des Hundes, der sie mit aller Gewalt versucht glücklich zu machen…. und denkt

„Eigentlich bin ich ja kein Frühaufsteher. Aber wenn’s Frauchen glücklich macht….“

Somit haben wir die vier Ideenfindungstechniken am Beispiel Gassi gehen mit dem Hund durchexerziert.
Jetzt seid ihr dran, mit euren konkreten USPs.

Eine schöne Zeit euch noch

Eure @mons7