Meine ganz persönliche Lernumgebung (PLE) – explizit gemacht für euch! #sooc1314

Die PLE – ein mutierendes Monster

Irgendwie entsteht ja so eine Lernumgebung eher wildwüchsig. Zumindest die meinige. Die einzigen Momente, über die ich über meine Lernumgebung nachdenke (außer während MOOCs wie dem #opco11 oder jetzt dem #sooc1314) sind, wenn irgend etwas nicht so richtig gut klappt. Also mein Arbeitsfluss irgendwo unterbrochen wird, ich das Gefühl habe, ich müsse mich mehr um die Form, denn um den Inhalt kümmern. Dann schaue ich – aber nur in Bezug auf diesen einen Aspekt – mal von der Außenperspektive drauf, recherchiere, wie ich das besser und fluffiger gestalten könne. Sie verändert sich also im Zeitablauf. Bleibt niemals dieselbe, erscheint mir aber als die immer gleiche.

Konkretes Beispiel gefällig?

Dieses Innehalten geschah gerade kürzlich. Mein Problem war, dass ich immer mal wieder auf Bücher stieß, die ich mir gerne in der Bibliothek leihen wollte, es mir aber nach einem bequemen durch klickiklicki zu erstellenden Merkzettel fehlte. Dieser war nötig, weil das Buch z.B. in der einen Bibliothek nicht vorhanden, bei der anderen ich aber mein Kontingent von 10 Bestellungen (DNB) gerade ausgeschöpft hatte. Wie zufällig entdeckte ich just in diesem Moment die Funktion „Wunschzettel“ auf amazon neu. 😉 Und habe mir gleich mal eine Liste zu Büchern angelegt, die sich mit dem Begriff des Raumes auseinandersetzen.

Aber zum Punkt. Oder erlaubt mir doch noch mal einen kleiner Schlenker. Zur Sinnfrage.

Zum Sinn meiner ganz persönlichen Lernumgebung (PLE)

Warum brauche ich so etwas? Was mache ich eigentlich damit? Herunter gebrochen im Grunde immer und immer das ewig gleiche. Mich interessieren ganz spezifische Themen, die ich bearbeite und zu denen ich Erfahrungen mache. Auf Arbeit und auch privat. Wie z.B. wie man freudvoller lernen kann, was MOOCs dazu beitragen können, ob und wie, wie sich die Rolle des Lehrenden ändert etc. Da ich das Rad nicht selber erfinden will bzw. schon gar nicht die Fehler mache, die schon tausende zwei Jahre vor mir, versuche ich auch aus wissenschaftlichen Beiträgen zum Thema und aus dem Netz zu lernen. Aus der Kombi dieser beiden erstelle ich Artefakte. Sozusagen Zwischenstands-Meldungen, aber auch Selbst(er)klärungen, Diskussionsvorlagen, ein Archiv. Zumeist im Internet und da zumeist im Blog.

Jetzt aber wirklich zum Punkt

Meine persönliche Lernumgebung (PLE) sieht so aus und besteht aus…

… nun ja. Zumindest ist das ein Teil davon. 😉

PLE

Mein Handtascherl ist im Grunde meine PlE. 😉 Aber noch ein bisschen mehr. Meine PLE  besteht aus (inklusive was da nicht alles draus zu ersehen ist) …

1. Gerätschaften

Wie meinem Smartphone. Und meinem MacBook Air. Und einem ganz besonderen Kuli, den mir meine Eltern geschenkt haben. Und natürlich ein Hefterl dazu, zum hineinschreiben. Nachts wenn ich aufwache. In der U-Bahn, wenn gerade kein Empfang.

Meine Vision jedoch, dass ich diese Gerätschaften nicht mehr brauche, zumindest keinen Laptop. Dass alles Browser basiert läuft… und ich mich einfach überall – wo auch immer – einloggen kann. Und loslegen.

2. Webseiten

Da ich ja Artefakte erstelle aus Erfahrungen und Gelesenem, lese ich gerne. Deshalb habe ich diverse Bibliotheks-Web-Seiten offen, mein Blog, um gleich reinzuschreiben, wenn auch nur als Entwurf, Google Drive, auch zum Reinschreiben, aber anderes, dann myendnoteweb, um Quellen von Literatur gleich einzupflegen, Scholar Google, um Open Access Veröffentlichungen zu finden, Mendeley, auch um nach noch von mir unbekannten Veröffentlichungen zu fahnden, sowie die Web-Interfaces meiner eMail-Anbieter. Um auch mit der Nicht-Netz-Welt in Verbindung zu bleiben.

3. Automatismen

Ich lasse mir regelmäßig Suchergebnisse ins Haus (in die Inbox) liefern, und zwar via Google Alerts, mentions und kuerzr. Das war’s jetzt aber, oder?

4. Dem ganzen Rest. Dem Dazwischen

Twitter. Twitter als letztes, weil als Wichtigstes. Twitter kann alles. Ist irgend was dazwischen. Zwischen 1 – 3. Und damit besonders.

Und bevor ich jetzt wieder eine Hommage ans Microblogging an sich starte…

 

… wünsche ich euch lieber eine gesegnete Nacht. Wir lesen, schreiben und sprechen uns. Spätestens in diesem Internet.

Eure m

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