ichMOOC?

Der #ichMOOC ist ein Massive Open Online Course, bei dem es ums digitale Selbst geht. Wie – noch nicht dabei? Dann flugs hier entlang. ——->>>>>>>>>>HIER GEHT’S ZUM #ichMOOC<<<<<<<<<<<<<<———

ichMOOC konkret – die Woche 1

In der ersten Woche ging’s um die eigene Selbstdarstellung… und die Profile, die man im Netz von sich so angelegt hat. Wer sich im #ichMOOC nicht unbedingt anmelden mag, kann die Videos  im Übrigen auch auf YouTube anschauen.

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Und natürlich gibt’s auch Aufgaben. Eine wahrlich geballte Ladung. Zwei davon habe ich versucht, über YouTube zu beantworten, denn YouTube ist meine neue Lernspielwiese. 😉

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„Nenne zwei oder drei deiner digitalen Identitäten, gerne mit Link und kurzer Beschreibung, inwieweit sie sich unterscheiden“, so lautet die Aufgabe konkret. Die eine kennt ihr ja als Leserinnen der Lernspielwiese schon. Das ist die @mons7. Und die andere? Die stelle ich euch (auch) in dem kleinen Video vor.

P.S.: Bitte seid gnädig, wegen des Tippfehlers, das hätte irre Arbeit gemacht, den zu eliminieren!

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„Schreibe hier einen kurzen Beitrag: Bei welchem Anlass hast du bisher die größte digitale Resonanz erhalten? Woran lag’s?“

 Die größte digitale Resonanz habe ich definitiv (wenn auch nicht mehr Zugriffszahlen mäßig so doch von der Anzahl der Kommentare her) mit diesem Blog-Artikel erfahren. Woran lag’s? Nun, ich habe wohl eine ganze Branche, zwar freundlich aber dennoch, angegriffen. Die mussten ihren Ruf verteidigen. Was auch noch wohl geholfen hat, ich war so geschockt und neugierig, ob alle so sind, dass ich einzelne angesprochen habe und gefragt, ob sie mir einen Kommentar aus deren Perspektive geben können.
Ergo: Leicht trolliges Verhalten plus Direktansprache. Bringt offensichtlich Aufmerksamkeit.
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Zwar heisst die genaue Frage, WO ich wie wahrgenommen werden möchte. Da mache ich aber gar nicht so einen Unterschied. Zwischen online und offline, oder zwischen den verschiedenen Plattformen. Ich möchte gerne – und das überhaupt – wahrgenommen werden als Menschen, dem nichts Menschliches fremd. Der gerne dazulernt. Der aber auch (einige wenige) Grundsätze hat. (Die wir hier wahrscheinlich alle teilen, wie z.B. keinem andern Schaden zufügen, aber auch den andern begrenzen, wenn er/sie jemandem extrem schadet.)

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Hier das zwar aufgabenmäßig zweite Video, das ich jedoch zeitlich vor dem oberen aufgenommen habe. Welches findet ihr – so ganz spontan – ansprechender? (Dazu würde mich ein Kommentar freuen!)

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Dazu habe ich zwei Gedanken.

Gedanke 1: Zur Transparenz.

Sicher gibt es die eine oder andere Information (oder insbesondere das eine oder andere Kinderbild!!!!), die (das) ich nicht unbedingt im Internet von mir finden möchte. Deshalb stelle ich das nicht rein. Was andere über mich schreiben, habe ich nicht unter Kontrolle. Deshalb poste ich die Dinge, die mir wichtig sind, regelmäßig und auch einigermaßen viel davon, um so eine Art „Agenda Setting“ zu betreiben. Will sagen, ich möchte das Bild von mir, das sich im Internet konstruieren lässt, maximal mitbestimmen.

Gedanke 2: Zur Dauerhaftigkeit.
Das Internet ist meiner Erfahrung nach in dieser Beziehung launisch. Bestimmte Kamellen behält es ewiglich, andere tauchen unvermittelt mal wieder aus einem gefühlten Nirvana auf. Extrem irritiert bin ich z.B. wenn irgendjemand einen Tweet von mir retweetet, den ich vor über einem Jahr abgesetzt hatte. Kommt vor. Kein Scherz! Andererseits habe ich mir aber auch schon Quellen gebookmarked, die auf einmal nicht mehr exisiteren (oder vielleicht umgezogen sind, ohne Weiterleitung). Das Schlimmste hat mich getroffen, dass ein Video „Mons7 tanzt die Bildung“, das ich mir nie angesehen hatte, ich mir mal nach zwei Jahren doch anschauen wollte – und es war wie vom Erdboden verschwunden. Nicht mehr aufzufinden.

Will meinen Dauerhaftigkeit im Netz? Pah! Und von wegen!

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„Dein Profilbild für den Kurs hast du schon eingestellt? Dann erkläre hier im Forum, warum du dieses Bild benutzt.“

Ich nutze immer das gleich Bild in den Netzwerken, die ich gerade aktiv besuche. (Kann also sein, dass noch olle Kamellen von mir in Netzwerken bestehen, die ich irgendwann … vergessen ? habe.) Wechsle ich also ein Foto, wechsle ich es gleich gefühlt überall.

Hier dasjenige, das ich zuvor hatte (und das mir in Wahrheit besser gefällt als mein jetziges).

mons7

Das finde ich wirkt offen auf mein Gegenüber aber dennoch professionell.

Zwei Gründe, warum ich das nicht mehr habe. Erstens hatte ich in den letzten Monaten eine Art „Altersschub“ (kennt ihr das? Ihr seht ewig gleich aus und auf einmal verändert ihr euch – ganz schnell). Das bin also (leider) nicht mehr ich heute auf dem Foto. Zweitens muss ich heutzutage nicht mehr so professionell wirken, weil ich beruflich den Bereich gewechselt habe. Ich habe also  ein Foto geknipst, ein bisschen körniger gemacht… und rausgekommen ist… ähem… wo isses denn, … egal, es ist das, das ich auch hier als Profilbild verwende. Ah, da ist es ja! 🙂

mons7 verpixelt

Na? Was meint ihr? Doch lieber wieder das alte?

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[Hier fehlt noch was]

„Stelle hier besonders gute, schlechte oder lustige Pseudonyme vor. (Es müssen nicht unbedingt Deine eigenen sein.)

Ich persönlich mag das nicht so, wenn andere Pseudonyme verwenden. Deswegen folge ich solchen von vornherein nicht,… und kenne deshalb auch keine schlechten oder lustigen.

Obwohl – Asche auf mein Haupt – ich habe zu meinen Internet-Anfangszeiten selbst eines verwendet habe. Marianne (wie Marianne Rosenberg. 😉 )

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Spannend übrigens die Bandbreite der Antworten, nachzulesen im jeweiligen (oben verlinkten) Forum.

Aber dazu in einem anderen Post.

Eine entspannte Woche euch wünscht

die @mons7