E-Learning, Blended Learning, Social Blended Learning, Social Workplace Learning und noch mehr?

E-Learning oder was?

E-Learning. Ich mache gerade mit, beim #cl20, ein MOOC, der sich so vorstellt:

„Wie gestalten wir zukünftig das Lernen in Organisationen” ist die Leitfrage des Corporate Learning 2.0 MOOCs, kurz #CL20. Das Besondere: Jede Woche wird von einem anderen Unternehmen gestaltet. Wir wollen über Erfolge mit neuen Lernszenarien und -umgebungen diskutieren, aber auch über die Herausforderungen, die der Wandel und das Neue bringen.

Dieser findet auf der Plattform mooin statt, aber es gibt natürlich auch eine Facebookgruppe, in der Simon eine Frage in den Raum gestellt hat, die  mich spontan zu diesem Blog-Post animiert hat. Aber lest selbst:

Begriffsvielfalt

Ja und Nein.

Ja? Ja (1), weil wenn ein Wort ganz neu ist, die Menschen, die sich für Lernen interessieren, offener sind, sich inhaltlich auszutauschen.

Konkret: Man tauscht sich gerade über seine Leidenschaft aus, das Wort „Social Learning“ fällt. Das Gegenüber: Social Learning? Was ist denn das? Und schon entspinnt sich ein aufregender Austausch, über Lernen, wie und warum, was könnte und was man gerade ausprobiert (hat).

Ja? Ja (2), weil man sich gerne in Kürze positionieren will. Schreibe ich mir Social Learning auf die Fahne ist klar, ich bin eher nicht die Vorlesungsfraktion, die das was Wissen heißt und ist definiert und alle anderen folgen. Dann bin ich die Fraktion, die Wissen gemeinsam konstruiert.

Nein? Nein, weil wenn es so ein neues Wort dann eine Weile gibt, wie z.B. das Wort eLearning oder MOOC, jeder zu wissen meint, was das bedeute. Und entweder davon ausgeht, dass der andere genau die gleiche Vorstellung davon hat (schlimm) oder aber (noch schlimmer), jeder dann versucht, seine Vorstellung als die gültige im Gespräch zu manifestieren.

Konkret: Blablabla bla, MOOC, blablablaaabla. Gegenüber: Aber das ist doch gar kein richtiger MOOC, der wahre MOOC ist ein cMOOC (könnte ich sein 😉 ). Der die Andere: cMOOCs? Noch nie gehört. Also müssen die irrelevant sein. Wir sind hier an einer Hochschule, da hat ein c nichts zu suchen.

Ergo

Eigentlich braucht man die ganzen Wörter nicht und auch wieder doch irgendwie. Vielleicht sollten wir einfach nur die Liste öfter ausmisten?

Eure

@mons7

 

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1 Kommentar

  1. Ha! E-Learning. Da bin ich ganz bei meinem Kollegen Thomas Czerwionka. http://www.olivertacke.de/2015/03/03/e-war-einmal/

    Und beim Thema Vorlesung und Nicht-c bin ich dann wieder bei mir. https://youtu.be/9ZszoTIWjT8 Dann fehlt wohl an Hochschulen häufig ein c.

    Und trotzdem: Begrifflichkeiten klären hilft. Irgendwie hat ja alles einen tieferen Sinn (Schwejk)…

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