Ich habe ja kürzlich von den Google Digital Workshops berichtet, und wie man über diese ein Zertifikat (nochmals zur Erinnerg: klicken, klicken, klicken 😉 ) erlangen kann, heute soll es um ein weiteres Google Zertifikat gehen, nämlich das AdWords-Zertifikat. Aber nicht durch die Digital Workshops, sondern vielmehr über meine Teilnahme an dieser offline Online-Marketing-Schulung in Bad Vilbel, bin ich auf

das Google AdWords-Zertifikat

gestoßen.

AdWords-Zertifikat – nicht für alle!

Im Unterschied zum Digital Workshop Zertifikat steht das AdWords-Zertifikat nicht für jeden Interessierten zur Verfügung, vielmehr muss man mit einem Google Partner assoziiert sein, zum Beispiel ist der Google Partner eine Agentur, man selbst Angestellte(r) dieser. Oder auch freier Mitarbeiter.

Selbst ist die Frau

Natürlich kann man sich, um den Test zu machen, mal schnell bei Google als Partner registrieren, dies zu bleiben, ist jedoch eine ganz andere Sache: In 90 Tagen mal schlappe $ 10.000 zu investieren, das wäre ein teures Zertifikat. 😉

Ich bin drin

Ich bin jetzt jedenfalls erst einmal drin und kann euch von daher ein paar Insights geben.

Das Lernmaterial

Das Lernmaterial dazu ist aber im Übrigen auch dann einzusehen, wenn man mit KEINEM Google Partner zusammenhängt. So z.B. die AdWords Hilfe, die sich wie ein Handbuch runterlesen lässt, zugehörige Videos sind auf YouTube zu finden. Es gibt wohl Material, das nur wiederum den Google Partner-Assoziierten zur Verfügung steht, meiner Ansicht nach ist das öffentlich gestellt ist jedoch schon so umfangreich, das muss man erst mal durchgearbeitet kriegen. 😉

Der Ablauf

Man fängt einfach an, wenn man sich genügend vorbereitet fühlt. Dann hat man 2 Stunden, also 120 Minuten Zeit, die 100 Multiple Choice-Aufgaben zu beklicken.

(Also zumindest die Adwords-Grundlagen Prüfung, es gibt auch solche mit 90 Minuten.)

jeweilige Prüfung, Prozentsatz zum Bestehen und Dauer

Drei Prüfungen stehen zu 120 Minuten bereit, drei davon zu je 90 MInuten

Es gibt immer vier Vorschläge an richtiger Antwort, eine davon ist richtig. Entscheidet man sich für eine andere Version an Antwort VOR dem auf „Antwort senden“ klicken, dann springt der Punkt eifach dahin. DANACH kann man sich nicht mehr umentscheiden. Will meinen, einmal auf die nächste Frage gehüpft ist die letzte passé.

Vom zeitlichen her ist es großzügig bemessen, man könnte theoretisch wenn man das wollte ab und zu nach einer richtigen Antwort googeln. 😉

Die Module

Zu den Modulen, also einzelnen Prüfungen, s. Screenshot weiter oben. Um das Zertifikat zu bekommen muss man zum einen den Grundlagen-Test bestehen UND einen weiteren, wobei man sich hier frei entscheiden kann, welchen. Zur Auswahl stehen wie auf dem Screenshot zu sehen Suchmaschinenwerbung, Displaywerbung, Mobile Werbung, Videowerbung und Werbung bei Google Shopping.

Zum Aspekt der Wiederholbarkeit und zum Verfallsdatum

So durch meine Bildungswissenschaftler-Brille hindurch fallen mir die Aspekte Wiederholbarkeit und Verfallsdatum ins Auge. Wiederholbar ist jeder der Tests, und zwar nach 7 Tagen nachdem man durchgefallen ist. Fällt man wieder durch, darf man nach 7 Tagen wieder und so weiter. Hat man das Zertifikat errungen (was ab 80 von 100 richtig beantworteten Fragen der Fall ist), so hält das Ergebnis ein Jahr. Es verfällt also nach einem Jahr wieder.

Die Wiederholbarkeit finde ich gut, weil sie den Druck rausnimmt. Man kann sich erst einmal ein Bild davon machen, was und wie so alles gefragt wird. Und man hat die Chance die Bereiche zu erkennen, mit denen man sich wohl nochmals beschäftigen muss. Zwar bekommt man keine richtigen Antworten zu sehen, aber man merkt ja selber wo man sich unsicher ist, die Antwort einfach nicht weiß.

Das Verfallsdatum finde ich gut, da sich in dem Bereich ja auch so einiges ändert. Ein Google AdWords-Zertifikat von 2003 (falls es das da schon gegeben haben sollte, was ich eher nicht glaube) wäre ja in der Tat nicht nur nichts mehr wert, sondern gar nichts.

Vielleicht sollten wir über Wiederholbarkeit und Verfallsdatum auch bei anderen Zertifikaten nachdenken. 😉

Eure @mons7

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Beispiel 1

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Beispiel 2

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Beispiel 3

Beispielaufgaben

Beispiel 4

 

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