Max spricht! ReadSpeaker im Test

ReadSpeaker für euch getestet

Disclaimer und vorab: Links zu ReadSpeaker sind keine Affiliate Links und ich habe auch keinen anderen Vorteil davon den Blog-Beitrag zu schreiben.

ReadSpeaker – was soll das sein?

ReadSpeaker ist ein Tool, das wir uns gleich zusammen anschauen, das einem einen beliebigen Text in eine Audio-Datei umwandelt. Sprich, mir wird der Text vorgelesen. Die Stimme ist dabei keine menschliche und auswählbar. Im Testbereich zwischen deutsch männlich und deutsch weiblich. Einzelne Worte die Max (ich habe mich für die männliche Variante entschieden) eventuell nicht richtig ausspricht, kann man ihm “beibringen”. Das habe ich selbst aber bisher nicht getestet.

Englische Worte, die in einen Text eingestreut sind, sollten angeblich kein Problem darstellen, da Max bilingual sei. Ich bin gespannt!

Und für was braucht man das?

Im Grunde kann man sich aus einer Textdatei auf Knopfdruck eine Audio-Datei erzeugen lassen.

Beruflicher Anwendungsfall

Ich erstelle E-Learning-Inhalte, und das aber zack zack. Hierbei mische ich – herunter gebrochen auf das Format der Ausgabe – Text, Audio, Video (Talking Heads oder Screencasts oder Aufnahmen mit dem Smarthone und Gimbal*), Dokumente und Fotos/Screenshots.
Am leichtesten von allem ist natürlich Text produzierbar.  Und wenn man den über einen Knopfdruck in Audio verwandeln könnte, hätte man natürlich bei geringstem Zeitaufwand ein weiteres Ausgabeformat. Das man in die E-Learning-Einheit zur Abwechslung einbauen kann.

Privater Anwendungsfall

Hier kann ich mir schon vorstellen als Alternative zum Lesen meiner Blog-Beiträge eine Hör-Version zur Verfügung zu stellen. Dies würde praktisch dann so aussehen dass ganz oben ein Button zu sehen wäre den man anklicken müsste.

Hier ein Beispiel für einen Blogbeitrag, den man sich vorlesen lassen kann.

Das oben ist jetzt der reine Vorlesen-Button, wenn man auf das Pfeilchen rechts davon klickt, tun sich weitere Möglichkeiten wie Lautstärkeregulierung, Einstellungsmöglichkeiten und die Möglichkeit, die Audio-Datei herunterzuladen auf.

Button, den man anklicken kann, um sich einen Text vorlesen zu lassen und weitere Funktionen in Anspruch zu nehmen.

Kosten – im Vergleich

Man muss sich je nach Anwendungsfall und Umfang der Nutzung ein Angebot machen lassen. Ca. 3 Stunden Lesezeit (das kleinste Pakte, das ich erstehen konnte, für Business) haben in meinem Angebot unter 800 EUR gekostet. Das klingt zwar erst einmal gar nicht so wenig, im (hinkenden) Vergleich allerdings rechne ich für eine menschliche professionelle Sprecherin pro Stunde allerdings mit ca. 1600 EUR.

Max selber sprechen lassen

Wenn ihr Max mal für einen kurzen Satz ausprobieren mögt (Achtung, das darf in der Länge nicht mehr als zwei Tweets sein), dann könnt ihr euren Text hier links unten eingeben und vorlesen lassen.

Meine Meinung dazu

Ich war überrascht. Es wird bald die Zeit kommen, in der wir richtig Schwierigkeiten haben werden eine menschliche Stimme von einer so produzierten Audio-Datei zu unterscheiden.

Zur Zeit ist so ein Max einfach nur praktisch. Aber für mich noch (oder nur, weil ich es weiss?) als Max erkennbar.

Was meint ihr?

Fragt

Eure @mons7

 

 

 

 

 

 

4 Antworten auf „Max spricht! ReadSpeaker im Test“

  1. Ich verwende diese Techniken (TTS) eigentlich dauernd – so lasse ich mir beim Frühstück Texte vorlesen! Die Anwendung dazu (Android) heißt @Voice. Die Stimmen kann man für diese, wie auch für andere Anwendungen, dazukaufen – davon hängt nämlich der Wert dieses vorlesen (für mich jedenfalls) ganz entscheidend ab, dass die Stimme mich nicht nervt!

    1. Hi Marcus, echt? Die Idee mit dem Frühstücksvorlesen finde ich ja echt charmant. Ich werde mir dieses @Voice gleich mal holen… DANKE FÜR DEN TIPP!!!!!!!!!!! Hast Du im Moment eine Frauen- oder Männerstimme ausgewählt? #neugier

  2. Frauenstimme(n) sind i.A. besser, vor allem auf Englisch…ich weiß nicht, warum. Probleme mit den Bässen? Die deutschen Stimmen sind gelegentlich etwas knatschig (muffig) … da kommt vielleicht etwas beim Sprechen durch, das auf Aspekte des Nationalcharakters schließen lässt…jedenfalls gibt es VIELE Anbieter von Stimmen mittlerweile. Vor allem für Barrierefreiheit (z.B. bei Sehbehinderung) eine tolle Sache.

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