Ideenfindung – leicht gemacht!

Ideenfindung – nicht nur für Pod- und Vodcasting

Ideenfindung finden manche gar nicht so einfach. Aber wenn man sich die 3 Fragen aus dem vorherigen Blog-Post schon beantworten konnte, dann gibt es einige Kreativ-Techniken, die es ganz ganz einfach machen.

Kribbeln im Kopf

Diese Lektüre „Kribbeln im Kopf“ war die Empfehlung des Dozenten dazu, aus der folgende Punkte abgeleitet, modifiziert und auf unsere Zwecke angepasst wurden.

Wer sich das ganze Werk mal dazu reinziehen will, der klicke möglicherweise auf meinen Amazon-Affiliate-Link dazu. 😉

Aber ihr wisst ja, ihr müsst vorher ein Produkt haben/eine Dienstleistung oder das, was ihr promoten wollt,… und einen Gedanken dazu, was ihr so toll daran findet. Siehe hier. Wenn ihr das habt, kann’s losgehen.

Beispiel gefällig?

Nehmen wir an das *Produkt* sei mit einem Hund zusammen leben zu dürfen, der USP, als Vorzug/Vorteil davon, mit diesem regelmäßig raus zu müssen/ bzw. ander ausgedrück Gassi gehen zu dürfen. 🙂

Die Übertreibung

Gebt man in die Suchmaschine euerer Wahl den Begriff Hund wie Herrchen ein. Dann müsste das Suchergebnis in etwa wie im Folgenden aussehen.

Google Suchergebnis für Hund wie Herrchen
Google Suchergebnis für Hund wie Herrchen

Kennst ihr, ne? Diese ganzen Fotos, wo der Hund wie das Herrchen/ das Frauchen aussieht. Pudel mit Locken, Frauchen mit Dauerwellen usw. Man nehme ein paar Szenen dieser Art und kommentiere sie mit

„Ohne meinen [Namen einfügen] bin ich nicht ganz.“

 

Die Dinge falsch herum ansehen/ eine Drehung um 180 Grad machen

Hundi führt Frauchen Gassi. Sie gehen über die Zeil. Frauchen, das von Hundi an der Leine geführt wird, will erst bei den Taschen stehen bleiben. Hundi zerrt Frauchen weiter, weil ja Taschen wohl aus seiner Sicht TOTAL uninteressant sind.

Slogan: „Für Hunde-Mamis werden selbst Taschen total uninteressant.“

Geschichten aus dem Leben erzählen

Kennen alle mit Hunden. Du triffst einen total fremden Menschen im Supermarkt, und der spricht Dich mit dem Namen Deines Hundes an.

Erklärung für Nicht-Hundehalter: Weil man sich auf der Wiese persönlich nahe kommt, aber zwar mal den Namen gehört hat, aber nie nachgefragt/diesen wiederholt, den Namen des Hundes des andern aber dauernd hört. Deshalb verbindet man die Gesichter mit Namen des Hundes. Und spricht die Gesichter dann auch so an.

Einen Perspektiv-Wechsel vornehmen

Aus Blick der Nachbarin. Die andere Nachbarin springt immer fröhlich morgens zu aller Herrgottfrüh aus dem Haus, tollt mit dem Hund, geht mit ihm joggen… und kommt nach einer halben Stunde wieder zurück.

Die Nachbarin denkt laut: „So eine Motivation möchte ich auch mal haben.“

Vom Produkt aus/aus der Sicht der Dinge denken

Gleiche Szene mit der glücklichen aus dem Haus springenden Frau mit Hund. Jetzt aus Sicht des Hundes, der sie mit aller Gewalt versucht glücklich zu machen…. und denkt

„Eigentlich bin ich ja kein Frühaufsteher. Aber wenn’s Frauchen glücklich macht….“

Somit haben wir die vier Ideenfindungstechniken am Beispiel Gassi gehen mit dem Hund durchexerziert.
Jetzt seid ihr dran, mit euren konkreten USPs.

Eine schöne Zeit euch noch

Eure @mons7

 

 

Vor der Idee zum Vodcasting? Teil 2

Vodcasting

Vodcasting. Hier habe ich behauptet, am Anfang komme die Idee. Doch nicht ganz ganz am Anfang ist die Idee.

Wir hatten also den Tag 2 an der Akademie für Marketing-Kommunikation zum Thema Vodcasting und Podcasting. Und da ging es ans Machen. Leider hat mich seither eine Erkältung gepackt, weshalb ich erst jetzt zum Berichten komme. Aber lieber spät als nie. 😉

Vor der Idee

Bevor wir zu Brainstormen anfingen, sollten wir uns überlegen, was der USP, also der Vorzug des Produktes das wir gleich marketingmäßig ver vodcasten wollten, für uns denn ist. Und welche Frage wir denn beantworten.

Das Produkt (Aufgabe 1)

Das Produkt war uns vorgegeben. Den Online-Marketing Studiengang, den wir eben selbst besuchen. Aber, wir hätten uns auch anders entscheiden können. Haben wir aber nicht. Also damit weiter.

***Exkurs: Bedenkt bei aller Produktion immer, der Ton ist wichtig. Meine Empfehlung: Von ZOOM das H2N*. Hat mir schon aus der einen oder anderen Klemme geholfen, weil ich damit parallel aufgenommen habe. ***

Der USP/Vorzug für uns (Aufgabe 2)

Da gab es schon etwas Diskussion. Letztendlich kristallisierte sich bei den meisten Stimmen heraus, dass es Dreierlei war.

  1. Gemeinschaft und Kontakt. Die Kontakte, die man eben mit im Kurs sitzen hatte, ganz verschiedene Menschen aus Agenturen, Firmen oder sonst wo her.
  2. Und diejenigen Kontakte mit den Dozenten. Sofern ich jetzt ein Newsletter-Problem hätte, wüsste ich, dass ich mich an den Jens Dittberner wenden kann, wenn ich einen professioneller Filmer und Cutter brauche, kenne ich den Rolf Eckel und wenn ich meine Social Media Aktivitäten revolutionieren und puschen will, so ist der Christian Wenzel ein mega Ansprechpartner. Und so habe ich Ansprechpartner für SEO, SEA und für alles, was im Online Marketing und in diesem Digital-Bereich überhaupt aufpoppen könnte.
  3. Begriffe, die wir vorher schon kannten, haben wir in etwas tiefer und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zwar sind wir keine richtigen Fachexperten in den einzelnen Themen, ABER … wir können jetzt die richtigen Fragen stellen.

Auf welche Frage geben wir die Antwort? (Aufgabe 3)

Wir haben uns für 3 entschieden, also dass der USP der Marketing-Akademie-Ausbildung für uns ist, jetzt soweit in die Teilgebiete eingedrungen zu sein, die Sprache der Fachexperten nicht nur zu verstehen, sondern mitreden und uns erklären lassen zu können, was sie denn jetzt genau meinen. Und erkennen können, wenn es nur Luftgebabbel ist.

Und was ist jetzt die Frage, die wir damit beantworten? Die Frage lautet:

Was bekommst Du, wenn Du an der Akademie für Marketing-Kommunikation den Online-Studiengang besuchst?

Und wie komme ich jetzt zur Idee?

Da gibt es die eine oder andere Kreativtechnik-Methode. Aber die gibt es im nächsten Blog-Post.

Einen schönen Rest-Sonntag noch wünscht euch

 

die @mons7

Podcasting und Bewegtbild im Fokus

Podcasting und Vodcasting im Fokus

Im Rahmen meines Studiums an der Akademie für Online-Marketing habe ich dieses Wochenende eine Veranstaltung zu Podcasting und Bewegtbild, von der ich einige Aspekte mit euch teilen möchte.

Heute, am Freitag Abend, gab es erst einmal theoretischen Input, morgen am Samstag geht’s dann in die Produktion. Ich werde berichten. 😉 Verlasst euch drauf!

Die fünf Kernkompetenzen beim Podcasting und Vodcasting

Fünferlei sollte man drauf haben, um zu einem ansehbaren Endprodukt zu kommen. So zumindest die beiden Referenten. Und zwar  Michael Härtlein und Rolf Eckel von MainPod. Vom (1) Konzept über die (2) Herstellung zur (3) Veröffentlichung. Dann (4) verbreiten und (5) auswerten.

Konzepterstellung (1)

Am Anfang war und ist die Idee. Und die Idee bringst Du zu Papier. Was man Treatment nennt (und Vorformen eines Drehbuches). Was quasi die textliche Beschreibung darstellt. Diese wird in ein Storyboard gegossen. Und aus dem wird im Idealfalle ein Animatic. EinE?

Animatic?

Eine Animatic, auch Story Reel genannt, ist ein gefilmtes Storyboard. Dabei werden die Einzelbilder des Storyboards zusammengeschnitten und gegebenenfalls rudimentäre Dialoge und Soundtrack hinzugefügt. Damit kann zum einen geprüft werden, ob das Timing der Dramaturgie im fertigen Film stimmt und Soundtrack und Film zusammenpassen. (Quelle.)

Anmerkung: Das stellt bei meinen eigenen Versuchen in der Tat gerade die größte Herausforderung dar. Die Bildsequenzen so zeitlich zu takten, dass sie zum Timing meines Sprechens passen. Oder sollte ich vielleicht umgekehrt vorgehen? Was geht vor? Bild oder Ton? Das werde ich morgen erfragen!

Herstellung (2)

Tatsächlich ist bei professionellen Produktionen ein PreProductionMeeting (PPM) ein elementarer Posten vor dem Dreh. Während dessen beteiligte Menschen zusammenkommen und Fragen abgehandelt werden, da würdet ihr im Leben nicht drauf kommen. Und dann kommt der Dreh(termin).

Wenn das geschafft, geschafft? Mitnichten. Jetzt geht’s erst richtig weiter. Mit der Sichtung des Materials, der Postproduktion, die mit dem Rohschnitt beginnt. Auf ein roh folgt in der Regel ein fein, so auch hier. Feinschnitt und dann die Abnahme. Es werden Korrekturen eingearbeitet, im Extremfall muss auch schon mal nachgedreht werden, aber das mag niemand so richtig, wie ich aus den Erfahrungen und Anekdoten der Experten herausgehört habe. Und mit was wird das alles gemacht, die Herstellung?

Equipment

Unter Equipment fasse ich jetzt sowohl die Hardware als auch die Software.

Hardware

Da bin ich ja richtig gespannt drauf, mit was der Profi morgen anrückt. Und ob meine eigene Ausstattung ausreicht für meine Zwecke. Ich habe ja

Mikrophone

für verschiedene Zwecke, aber natürlich Audio fokussiert:

  • das H2N*, das nehme ich für alles, wofür die beiden anderen nicht passen. Kann man auch separat nutzen, ohne irgendwo anzuschließen, muss man nur drauf achten, dass die Batterien nicht versagen.
  • dieses Ansteckding von RODE (ich glaube ich habe das*, bin mir aber gerade nicht ganz sicher), Steckt man auf der einen Seite ins Smartphone, auf der anderen Seite ans Jacket.
  • das Samson Meteor* (hier bin ich mir sicher 🙂 ). Fürs reine Podcasting.

Mikrophone von Samson, Rode und Zoom

den Gimbal*

zum Filmen. Zu dem muss ich echt noch was eigenes schreiben. Der ist – in aller Kürze – einfach NUR SUPERGEIL! Natürlich braucht man da auch ein Smartphone dazu.

Na ja, und dann gibt es noch meinen Laptop. Mit Software.

Software

Ich habe schon erfahren, dass die Profis mit FinalCut pro arbeiten, das ich natürlich auch auf meinem Laptop installiert habe. Nur leider ist es mir persönlich zu komplex. Ich nutze wie an anderer Stelle schon angemerkt entweder Screenflow oder iMoovie oder den MovieMaker.

Mir wurde aber auf Nachfrage denkform als Schulungsanbieter empfohlen, um in das Programm reinzukommen, ich denke, das werde ich mal ausprobieren.

Außerdem wurde der Teleprompter angesprochen. Sowas benutze ich bisher ja noch gar nicht, finde die Idee aber gar nicht schlecht. Was ein Teleprompter ist? Im Grunde ein Bildschirm, z.B. der eigene Laptop, auf dem der Text, den man sprechen will, einfach abläuft. Man liest einfach ab. Und schaut dabei in eine Richtung, die genau richtig für die Aufnahme ist. Werde ich auf jeden Fall ausprobieren und hier auf der Lernspielwiese berichten.

Die tatsächliche Produktion, Veröffentlichung (3) , Verbreitung (4), Auswertung (5)

… gibt es dann Morgen. Also im Teil 2. Und hoffentlich mit einem vorzeigbaren Video für euch auf Youtube.

Max spricht! ReadSpeaker im Test

ReadSpeaker für euch getestet

Disclaimer und vorab: Links zu ReadSpeaker sind keine Affiliate Links und ich habe auch keinen anderen Vorteil davon den Blog-Beitrag zu schreiben.

ReadSpeaker – was soll das sein?

ReadSpeaker ist ein Tool, das wir uns gleich zusammen anschauen, das einem einen beliebigen Text in eine Audio-Datei umwandelt. Sprich, mir wird der Text vorgelesen. Die Stimme ist dabei keine menschliche und auswählbar. Im Testbereich zwischen deutsch männlich und deutsch weiblich. Einzelne Worte die Max (ich habe mich für die männliche Variante entschieden) eventuell nicht richtig ausspricht, kann man ihm „beibringen“. Das habe ich selbst aber bisher nicht getestet.

Englische Worte, die in einen Text eingestreut sind, sollten angeblich kein Problem darstellen, da Max bilingual sei. Ich bin gespannt!

Und für was braucht man das?

„Max spricht! ReadSpeaker im Test“ weiterlesen

Noch mehr Bewegtbild selber produzieren

Bewegtbild – mein derzeitiges Lernfeld

Wie ihr an den letzten Beiträgen unschwer erkennen könnt z.B. hier über Videoproduktion in 4 Schritten und da über einen Inhalt/ ein Video interaktiv machen, habe ich in punkto Bewegtbild produzieren Feuer gefangen.

HERAUSFORDERUNG Rohmaterial zu einem Thema erstellen

Das „Rohmaterial“, das ich zwischen Intro und Outro in mein Video einbaue bevor ich es interaktiv mache, besteht wie an anderer Stelle schon ausführlicher beschrieben aus

  • sog. Talking-Head-Sequenzen (also ich nehme mich oder ein anderer Sprecher sich auf, während ich oder er über ein Thema spricht),
  • Screencasts (man kann sehen was ich oder jemand anderes gerade auf dem Bildschirm macht) und
  • Bildern bzw. Folien, die ich einblende,
  • bzw. eine Mischung aus zwei oder mehr der o.g.

Anmerkung: In diesem Blogpost vernachlässige ich mal den Ton, sondern konzentriere mich nur auf den visuellen Aspekt.

Bewegung kommt also entweder dadurch zustande, dass sich eine Person vor dem Bildschirm bewegt, oder dass sich auf dem abgefilmten Bildschirm etwas tut. Vielleicht noch, indem ich Effekte oder Übergänge beim Schneiden einbaue.

WAS FEHLT Kamera-Aufzeichnungen/ Szenen aus anderer Perspektive

Was mir definitiv noch in meinem Repertoire fehlt bisher sind einfache Kamera-Aufnahmen. Allerdings will ich mir nicht noch ein technisches Gerät anschaffen, da sollte das Smartphone doch dafür zu gebrauchen sein? So dachte ich mir die ganze Zeit. Die ganzen erstellten Sequenzen waren aber einfach zu verwackelt.

Kann ein Gimbal DIE LÖSUNG sein?

Natürlich habe ich ein wenig herumrecherchiert und bin auf ein äußerst interessantes – aber auch nicht ganz billiges – Stück Hardware gestoßen. Einen Gimbal. Ein Teil, in das man sein Smartphone hinein klemmt, und das man dann wie über einen Steuerknüppel über Bluetooth bedienen kann. Wenn man dann herumläuft und film, gleicht das Teil die eigene Zitterei irgendwie aus… und das Beste, wenn man auf dem Display ein Objekt markiert und herumläuft, verfolgt das Teil genau dieses Objekt.

So sieht das aus.

*

Das muss getestet werden

Und das werde ich nächste Woche mal austesten. Und natürlich auf der Lernspielwiese.com berichten.

Ich bin selber TOTAL gespannt.

Euch einen schönen entspannten Sonntag noch wünscht

@mons7 – Monika (E. König)