Smartphone hinter mir gelassen. Bleib gelassen.

Was bisher geschah

Nach in meiner alten Heimat ausgelassener runder Geburtstags-Party habe ich doch glatt – da zum Aufladen aus der Hand respektive Tasche gegeben – mein Smartphone (hinter mir) liegen gelassen.

Ihr kennt dieses durch und durch gehende Gefühl dieser Erkenntnis, wenn man einige Zeit später an die gewohnte Stelle greift, diesmal aber in die Leere.

  1. Panik.
  2. Schweiß auf der Stirn.
  3. Aktionistisches wenden gleich hier und jetztauf der Autobahn, um es zurück an seinen angestammten Platz zu holen.

Nach mehreren Durch- und Anläufen von 1-3 findet man sich schließlich mit dem Ist, dem Hier und Jetzt ab. Holt seinen halb eingetrockneten Kuli aus dem Handschuhfach, schnappt sich die alte Tankquittung umgekehrt, also auf der Rückseite, um seine (also meine) Gedanken zu ordnen.

Nächstmöglicher Zeitpunkt der realisierten Rückgewinnung des guten Stückes: Sonntag.

Was vermisse ich eigentlich bis dahin?

  • Telefonieren. Anrufe die reinkommen. Dass ich raustelefonieren kann?
  • Beständiges im Auge haben, wenn ich Mail kriege?
  • Dass ich Fotos schießen kann, die ich später in meinen Blog-Artikel einbaue, damit ich nicht in Urheberrechts-Verletzungen verfalle?
  • Dass ich in der U-Bahn nicht die Kindle-App aufrufen kann, um mein Buch weiterzulesen?
  • Dass ich meinen Kalender nicht parat habe, in dem steht, wie mein Arbeitsleben-Tag losgeht?

Ich weiss nicht. Was würdet ihr vermissen, so mal spontan ohne Smartphone?

Fragt sich und euch

@mons7

 

Apps ohne die ich nicht mehr will!

Quelle.

Wie ihr ja wahrscheinlich twitterlesend und facebookend mitbekomen habt – nerv nerv 😉 – ist mir mein Smartphone VERlustig gegangen. Was ich ja gar nicht lustig finde. Immerhin bin ich mittlerweile so verzweifelt, dass ich mir von meinem Mobilfunkanbieter eine neue SIM-Karte habe zusenden lassen… mir ein (altes aber wunderschön designtes) Mobiltelefon meiner Kollegin ausgeliehen habe… und nun darüber brüte, was es denn für ein Nachfolgemodell sein werden soll. Ob es nun iPhone oder Galaxy II werden wird… oder aber gar das Nexus… Fakt ist, mir fehlen bestimmte Apps. Sozusagen nicht die Spielereien, sondern die schnöde Grundausstattung, sonst immer in der Hosen-/Mantel- sonstwas Tasche dabei.

Bei App Besprechungen finden ja in der Regel jene die meiste Beachtung, die Spielereien sind, “nice to have”, irgendwie auffällig. Zu kurz kommen – wie im Leben – diejenigen, die man irgendwann als selbstverständlich erachtet. Weil so ins Leben integriert. Weil so … ja, eben selbstverständlich und integriert. Und die möchte ich hiermit wertschätzen. Und natürlich gleichzeitig eine Liste generieren, was ich mir gleich als erstes aus irgendwelchen Market Places oder App Stores herunterladen werde, so sie nicht schon ohnehin ab Werk welchen Mobile Phones auch immer enthalten.

Aber langer Rede, kurzer Sinn. Mons7 präsentiert:

Meine 10 am selbstverständlichsten Genutzen und am wenigsten Gewertschätzten.

1. Eine App für Twitter – Twitter oder Tweetdeck

Unterwegs hat man nicht viel Zeit. Aber immer mal wieder. In der Schlange im Supermarkt. In der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Es sind nicht wirklich Zeiten, die ich habe. Eher Zwischenzeiten. Die zu Zwitscherzeiten werden können. Denn zwischendurch twittere ich gerne ein bisschen. Oder lese zumindest gerne eure Tweets. Links die mich mehr interessieren, die markiere ich einfach als Favoriten. Denn manchmal passen eben nur die 140 Zeichen und nicht mehr davon mal schnell dazwischen.

2. Location Based Services – es kann nur einen geben 😉 – Foursquare
Aufgrund meiner Autorinnenschaft des Studienbriefes “Location Based Services und Marketing” habe ich mich ja vertieft mit den verschiedenen Location Based Services auseinander gesetzt. Und für mich persönlich beschlossen: Es kann zur Zeit nur einen geben, und das ist (derzeit) Foursquare. Aber wie im Leben allgemein und im Feld SoMe insbesondere… alles (bleibt) im Fluss. Die anderen – neu aufkommende wie die alten bestehenden – werden von mir immer mal wieder ausprobiert. Und wer weiss, vielleicht geht ja auch in punkto LBS der Trend zur Zweit-App. 😉

3. Evernote – das Blöckchen im Smartphone
Ich fotografiere Information damit ab, die ich mir früher per Hand abgeschrieben, versucht zu merken und doch vergessen hätte oder die ich immer wieder neu recherchieren hätte müssen. Ihr glaubt mir nicht? Hier meine eingängigen Beispiele. Ich vergesse immer den Namen meines Hausarztes. Und die Öffnungszeiten sowieso. Bin ich aber dann doch mal krank, ist es leichter in Evernote nach dem #tag #arzt zu suchen, als … na, ihr wisst schon. Überhaupt. Öffnungszeiten. Sobald die irgnedwie relevant für mich sind (Bibliothek, Supermarkt um die Ecke, ..). Fahrpläne. Ich fahr normalerweise mit dem Fahrrad, aber wenn nicht…. #klick #tagg… und hoffen, … dass nicht das nächste Fahrplanhalbjahr bereits angebrochen ist 😉 .

4. Telefonieren und besser telefonieren – vom Telefon zu Skype und wieder zurück
Wer mich näher kennt, kennt die eine meiner Marotten. Ich mag nicht gerne telefonieren. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich am Telefonieren so stört. Ich tippe mal auf die Synchronität. Skype nun löst genau jenes Problem. Über die Chat-Funktion kann man es auch asynchron nutzen… und falls es doch mal synchron sein soll… kann es das ja (bekanntlich) auch 😉

5. Dropbox – Über die Kiste ab in die Cloud
Rein damit, raus damit. Das rein ist immer in die blaue Kiste. Die erinnert mich an Sterben (“ab in die Kiste”) und Himmel (“So blau wie der Himmel.”). Und das raus damit an Wiederauferstehung. Dabei geht es ja nur um Dokumente, die ich von überall her bearbeiten kann. Aber na ja. Dokumente führen ja von Zeit zu Zeit halt auch ihr Eigenleben.

6. Zugang zu Mails – so überholt wie notwendig
Wie an anderer Stelle bereits im Rahmen des WebmasterFriday deutlichst geäußert, halte ich E-Mail-Verkehr für (mittlerweile) verkehrt. Solange es allerdings die andern nutzen (Umwelt), möchte ich noch ein bisschen “kompatibel” bleiben. Wenn auch über eine schicke E-Mail-App.

7. Und? Immer noch Facebook?
So richtig mochte ich Facebook ja von Beginn an. Nicht. Und – ganz anders wie bei Menschen – gewöhnte ich mich zwar daran, aber mochte es mittlerweile immer noch nicht mögen. Aber auch was man nicht wirklich mag fehlt einem seltsamerweise, wenn man es gerade mal nicht hat. Von daher bleibt die Facebook-App auf der Liste der Top10 – zumindest so lange, bis ich es durch ein anderes ungeliebtes Netzwerk ersetzt habe.

8. Wunderlist – für die Listenliebhaberin
Ja, ich liebte Listen. (Aber überhaupt was kümmert mich mein Geschwätz von gestern – bloß weil es dokumentiert ist? 😉 ) In letzter Zeit lebe ich vollkommen frei von Listen. Warum ich trotzdem Wunderlist als App nicht nur behalte, sondern schätze? Weil sie so schlicht und schön ist. Und weil ich ja einmal rückfällig werden könnte! 😉

9. Den guten alten Terminkalender – mit Erinnerungsfunktion, natürlich
Genauso wie Listen mag ich ja Terminkalender. Früher lag meinem Terminkalender meist (mindestens) eine aktuelle Liste ein. Nachdem ich jedoch die Liste zunächst verwundert virtualisiert hatte, war irgendwann auch noch der gute alte Terminkalender dran in die Cloud zu wandern. Ich habe es nicht bereut, nutze zur Zeit GoogleCalender. Am besten gefällt mir die vertonte Erinnerungsfunktion. Die hatte nämlich weder mein LöhnMethode-Bändchen, noch mein FiloFax.

10. Audioboo. Vom Bloggen zum Audio-Bloggen.
Auch wenn ich es nicht so oft nutze wie ich es nutzte, so es in meinem Alltag integriert wäre. Ich mag es. Und es wird – sofern als App dabei – zukünftig mein Tool der Wahl sein, so ich schnell und unkompliziert einen kleinen PodCast erstellen möchte.

Welche sind eure?