Smartphone hinter mir gelassen. Bleib gelassen.

Was bisher geschah

Nach in meiner alten Heimat ausgelassener runder Geburtstags-Party habe ich doch glatt – da zum Aufladen aus der Hand respektive Tasche gegeben – mein Smartphone (hinter mir) liegen gelassen.

Ihr kennt dieses durch und durch gehende Gefühl dieser Erkenntnis, wenn man einige Zeit später an die gewohnte Stelle greift, diesmal aber in die Leere.

  1. Panik.
  2. Schweiß auf der Stirn.
  3. Aktionistisches wenden gleich hier und jetztauf der Autobahn, um es zurück an seinen angestammten Platz zu holen.

Nach mehreren Durch- und Anläufen von 1-3 findet man sich schließlich mit dem Ist, dem Hier und Jetzt ab. Holt seinen halb eingetrockneten Kuli aus dem Handschuhfach, schnappt sich die alte Tankquittung umgekehrt, also auf der Rückseite, um seine (also meine) Gedanken zu ordnen.

Nächstmöglicher Zeitpunkt der realisierten Rückgewinnung des guten Stückes: Sonntag.

Was vermisse ich eigentlich bis dahin?

  • Telefonieren. Anrufe die reinkommen. Dass ich raustelefonieren kann?
  • Beständiges im Auge haben, wenn ich Mail kriege?
  • Dass ich Fotos schießen kann, die ich später in meinen Blog-Artikel einbaue, damit ich nicht in Urheberrechts-Verletzungen verfalle?
  • Dass ich in der U-Bahn nicht die Kindle-App aufrufen kann, um mein Buch weiterzulesen?
  • Dass ich meinen Kalender nicht parat habe, in dem steht, wie mein Arbeitsleben-Tag losgeht?

Ich weiss nicht. Was würdet ihr vermissen, so mal spontan ohne Smartphone?

Fragt sich und euch

@mons7

 

Kritik kriegen, Kritik nehmen. Kritisches zur Kritikfähigkeit.

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Die Kritikfähigkeit der “Mitglieder” der Edu-Community sowie der Community als Ganzes wird ja seit geraumer Zeit immer mal wieder aus- und angetestet und als mäßig beurteilt.
Beispiele gefällig?

0. Das Schulmeister-“Pamphlet”
Ich denke, da ist es mir zum ersten Mal aufgefallen. Rolf Schulmeister veröffentlichte just ein oder zwei Tage nach dem EduCamp in Hamburg im Internet eine Untersuchung ausgewählter Edu-Blogs mit dem (sehr verkürzt ausgedrückt) Ergebnis, dass auf diesen – obwohl von den Autoren und -innen aufs Wärmste als angesagtes Mittel der Wahl (für?) angepriesen – darselbst kein wissenschaftlicher Diskurs stattfinde. Und dort wo eine Art Diskurs stattfinde, sei dieser wiederum nicht wissenschaftlich. Wem’s damals entgangen sein sollte, oder wer der gedanklichen Auffrischung bedarf, ich habe seinerzeit hier einen kleinen (ganz unwissenschaftlichen) Kommentar dazu verfasst.

1. Der Bertelsmann-“Skandal”
Dann war/kam lange nichts. Erstaunlicherweise wiederum auf ein EduCamp hin, dieses Mal dasjenige in Bielefeld, veröffentlichte der @ciffi, seines Zeichens Journalist und Bildungsredakteur, einen Beitrag zum Sponsoring von der Bertelsmann Stiftung. Hier geht’s zum Beitrag, dort zum darauf folgenden Blog-Nachtrag.
Hierzu hatte ich seinerzeit nichts gebloggt, dies deshalb, weil ich den Sponsoren der Edu-Camps (außer es gab irgendwie Meinungsverschiedenheiten um diese herum, z.B. wie um Apple auf dem Grazer EduCamp) von jeher (zu?) wenig Beachtung schenke. Versteht mich nicht falsch. Ich freue mich schon darüber, dass EduCamps für mich kostenfrei sind, meine Suppe bezahlt wird und die Location auch im kostenlos (aber hoffentlich nicht umsonst) inbegriffen. Sie waren nur vorher nicht wirklich auf “meinem Schirm”.
Inhaltlich bin ich deshalb auch nicht der Meinung gewesen, gekauft gewesen zu sein. Und wenn jemand Ideen von dort  mitnehmen will, um so besser! Falls ich welche habe, stelle ich sie auf BarCamps ohnehin frei zur Verfügung. Zudem habe ich den Eindruck, dass Sponsoring in großen Konzernen nicht wirklich geplant verläuft. Es sich vielmehr um eine zufällige Sache handelt. Nicht wirklich strategisch eingesetzt, weil die Teile von großen Konzernen m.E. und i.d.R. nichts über solche Ziele wissen, außer es handelt sich um ganz grobe und offensichtliche Richtungen, eher schon Haltungen.
Aber hier kann ich mich irren. In einem Punkt habe ich mich wirklich geirrt. Der @ciffi ist nämlich wirklich kein Verkehrter, hat umfassendes Wissen über allerhand Bildungsthemen. Kann diese kurzweilig an die frau bringen. Und macht halt eben seinen Job, den Job eines Journalisten. Das war zumindest mein Eindruck von einem Zusammentreffen mit ihm auf der diesjährigen #learntec, auf der er auf meine schräge Anfrage hin ein echt reichhaltig mit Bildungsthemen gespicktes Interview gegeben hat. Danke nochmals dafür, insbesondere die Anregungen und anderen Sichtweisen auf ein gleiches Feld.

2. Der Debakel-Artikel aus und über ebenso Bielefeld
Den ich ja ursprünglich und fälschlicherweise ebenso dem @ciffi zugerechnet hatte. Und – ganz nebenbei und im Überigen – dafür, dass es Bielefeld ja gar nicht geben soll, hat das EduCamp dort – überraschenderweise und im Nachhinein – einiges an Kontroversen ausgelöst. So auch die Ausführungen von @mediendidaktik_ und zwar hier. Wieder sehr verkürzt und aus dem Kopf: Die Weise des Umgangs der Edu-Community mit Twitter sei nicht geeignet diesen auf Lehr-Lern-Settings zu übertragen, da er an sich schon problematisch sei. Und dies aus Gründen wie, dass beim Twittern nicht auf Inhalt fokussiert werde, sondern zu viele als inhaltlich irrelevant zu beurteilenden Tweets zu einem Hashtag gepostet würden, die zu filtern wiederum vom Inhalt/Wesentlichen und präsent Geschenhenden ablenke.
Auch hier habe ich mich nicht dazu geäußert. Ehrlich gesagt, weil (auch) ich mir “ans Bein gepinkelt” gefühlt habe. Obwohl ich den Freitag tagsüber noch gar nicht da, sondern brav auf Arbeit 😉 war. Nichts desto trotz kann man die Stoßrichtung des Textes nicht ganz von der Hand weisen, allerdings fehlt mir noch die zündende Idee, wie man auf Events wie einem BarCamp anders twittern könnte, da
1. man sich zu solchen Events regelmäßig (und auch gerne) in rage twittert.
2. twittern – auch sinnlos twittern – einfach Spass macht.
3. ich immer nur mich aber nie die Welt ändern kann.
4. auch ich mein Übungsfeld brauche, wie und wo ich Twitter benutzen möchte und wie nicht.

3. Das Lehrstück 2.0 und dessen Rezension
Das Lehrstück 2.0 war jenes, u.a. auch kommentiert und (für gut) bewertet von mir, mit Sprachwitz zerrissen dort. Dorten war schon beurteilt in deutlichen Worten, beendet das Ganze mit einem Rant am Rande (s. dorten ganz unten). Ich hoffe Daniel, den @spaniel, bei Gelegenheit mal persönlich kennen zu lernen, um vom Lehrstück noch einiges an Mehr mitzunehmen.

4. Die Echo-Kammer-Theorie
Last but not least ein weiteres Beispiel aus meinem geliebten HerrLarbig-Blog. Man lese den ersten (mich) irritierenden Kommentar zu einem guten Beitrag hier, die Konkretisierung des Kommentars zum Beitrag dort. Keine Ahnung, um was es sich bei dieser Echo-Kammer-Theorie eigentlich handelt, ich habe aber (so) meinen Vermutungen. (Hat jemand vielleicht einen Link/Links?) Aber wenn es das ist, was ich vermute, dann ist es nichts anderes, was es in der Wissenschaft schon die ganze Zeit gibt. Nämlich, dass es eine bestimmte abgegerenzte Gruppe von an einem Thema interessierten Menschen gibt, die sich gegenseitig zitieren und damit wiederholen, Redundanz schaffen, was (diese) Inhalte aber auch beim Einzelnen einprägt. Auf diese wiederholten Inhalte wird wiederholt reagiert.
Wenn also die Echo-Kammer-Theorie das und nur das besagt, was ist dann schlimm daran?

Dass ein Echo nur unkritisch sein kann?

Aber dass es ja offensichtlich doch gehe, einen (kritischen) Diskurs via SoMe zu führen, hat Gabi Reinmann kürzlich hier, belegt mit da, konstatiert.

Sind wir (bin ich) über oben beschriebene Anlässe kritikfähiger geworden? Was heisst das überhaupt – kritikfähig sein? Und wie geht’s (dann) weiter?

Wissenswert BlogCarnival: Liest Du noch oder speicherst Du schon?

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Ein Thema, das trifft
“Haben sich Ihre Lesegewohnheiten verändert, und wenn ja wie?”, so harmlos kommt das Thema des diesmonatigen BlogCarnivals von WissensWert daher. So harmlos fühlt sich diese Frage aber gar nicht an. Vielmehr eher wie eine der intimeren Art, eine, die man nicht in aller Internetöffentlichkeit bespricht. Dies rührt wohl daher, dass ich mich in Bezug auf meine Lesegewohnheiten – und dies schon seit längerem – in einer Phase des Umbruchs, einer Phase der Veränderung und ja – man kann es schon als Selbst(wieder)(er)findungsphase bezeichnen – befinde.
Was bisher geschah:

Hin zum E-Book-Reader … und wieder zurück
Und ja. Ich habe zwei davon durch. Und diese in weitere interessierte Hände weiterziehen lassen. Dies aus dem Grund, da ich im Grunde meines Herzens ein Gerät, das nur dazu da ist, gelesen zu werden, für überspezialisiert halte. Das regt mich schon immer (in Analogie dazu) bei Geschirr auf. Warum brauche ich ein anderes Glas für Weißwein als für Rotwein und wiederum ein neues für mein Wasser? …. Und überhaupt… Warum kann ich mit meinem iPad nicht Kaffee kochen? 😉

Also doch die Taschenbuchausgabe?
Jein. Man erwischt mich zwar ab und an noch mit einem Buch in der Hand, dies jedoch ausschließlich mit geliehenen aus der Bibliothek, in der Deutschen Bibliothek sitzend, oder – nur kurzfristig. Kurzfristig deshalb, weil ich diese direkt nach der Lektüre wieder weitergebe. (Ganz schlechte sogar wegwerfe.) Was mir natürlich das Nachschlagen (zwecks z.B. Zitierens) recht schwer macht. Entweder nämlich, ich habe ein potentielles Zitat schon in irgendeiner Art und Weise verdigitalisiert, oder aber es ist für immer, genau, entweder in gute Hände weitergegeben oder in die Tonne gekloppt worden.

Gibt es auch Positives zu berichten?
Nun. Ja. Ich bin zwar mit der Gesamt-Lesesituation unzufrieden. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es das (annähernd) ideale paar Schuhe gibt, dass es die (für mich annähernd) ideale Handtasche gibt… und nicht zu vergessen, das ideale Endgerät 😉
Durch diesen (vielleicht Irr-)Glauben angetrieben, bin ich natürlich konstant und weiter auf der Suche danach.

Und wohin soll diese Suche im Idealfalle führen?
Ich beschreibe mal schlicht und ganz einfach wie ich – unabhängig von dem was geht und was nicht – gerne lesen möchte. Hier meine Anforderungen/Vorstellung(en):
1. Weiterverarbeitbarkeit
Wenn ich etwas lese, möchte ich (zumeist) auch etwas damit machen, das Gelesene weiterverarbeiten. Wenn auch nur in Form eines Tweets, schon komplexer als Blog-Post, wünschenswertester Weise als Aufsatz oder noch schöner in eine potentielle Dissertation hinein. Dieses Rezipieren und Kreieren wechselt sich immer mal wieder ab. Früher hat das konkret so ausgesehen, dass ich das Buch einen Moment aus der Hand gelegt habe, um ein Zitat an der entsprechenden Stelle des Word-Dokumentes einzufügen.
2. Nicht noch ein Gerät
Das hat mich schon damals am Kindle gestört. Irgendwann, wenn ich “alles mitnehme was geht” und was ich unterwegs dann gebrauchen könnte steckt neben dem Handy das Netbook, neben dem Netbook das iPad, neben dem iPad diverse Stecker (da ja der Strom ausgehen könnte), daneben der anfangs genannte Kindle (o.ä.). Ich bin ein Fan des All-in-One. Statt Lesegerät also entsprechende Funktion/entsprechendes Programm auf anderweitig (ohnehin) genutztem Endgerät.
3. Zugriff von verschiedenen Endgeräten aus
Warum dann jetzt diese Forderung, wenn doch das Ziel darin besteht, nur noch an und von einem Gerät aus zu arbeiten? Genau das eben nur ist es. Eine Forderung. Da meine derzeitige Realität aber ganz anders aussieht, und ich morgens in der U-Bahn vom Smartphone aus “arbeite”, tagsüber vorm Riesen-Rechner und abends auf der Couch mit dem MacBook Air(chen), so will ich auch alles von überallher (weiter-)lesen können.
4. Sofort auffindbar
Und um dies zu können, muss ich es – und zwar möglichst zielsicher – finden.
5. Ohne Aufwand zitierbar
Sobald gefunden komme ich – wie oben beschrieben – alsbald in die Situation, eine Passage davon weiterverarbeiten zu wollen. Dies soll natürlich – möglichst stressfrei, möglichst komfortabel und möglichst nach dem Zitiervorgang nicht mehr zu bearbeiten müssend – möglich sein.
6. In sich integriert
In sich integriert. Noch ein mehr an Forderung denn Zustand. Im Moment ist nämlich gar nichts integriert. Fest steht allerhöchstens die “Zieldatei”, in die ich meine Erkenntnisse hineinintegrieren will. Das geht aber bisher nur von Hand. Besonders händisch wenn es sich um eine HardCopy-Ausgabe eines Buches handelt, schon besser wenn es sich um eine bei Diigo gebookmarkte Quelle handelt, am besten vom Laptop aus Citavi heraus.

Was zusammengenommen wiederum zur Forderung nach dem optimalen Gerät in Kombination/bespielt mit der ultimativen KillerApp führt. Da diese Kombination so allerdings von mir noch nicht entdeckt wurde, bleibt mir nichts anderes übrig, als meine digital noch rudimentär entwickelten und im Flusse befindlichen Lese- und Verarbeitungsgewohnheiten weiterzuentwicklen, also zu lernen.

Was mich wieder zurück zur Ausgangsfrage bringt: Haben sich meine Lesegewohnheiten verändert?

Ja, meine Lesegewohnheiten haben sich geändert, sie ändern sich gerade und sie werden sich (hoffentlich) zukünftig noch viel mehr verändern.

Und beim Lernen helft ihr mir alle – wie immer – dabei!
Eure mons7

Das Educamp Ausgabe #echb11 – diesmal von Außen

Kurzfristig wurde es von meiner Seite aus nichts (ab wann gilt man eigentlich – dies als Nachfrage an die Veranstalter – als “noshow”?… und was wird mit denen gemacht??), mit meiner Teilnahme am Educamp in Bremen, was mich zeitweise sehr bedrückt hat. Dafür hatte ich einmal mehr die Chance, ein Educamp von Außen mitzuverfolgen.

Um eines vorab klarzustellen. Mir geht es nicht ums Einfangen der Stimmung (die war anscheinend hervorragend), nicht um die Beurteilung der Location (die war anscheinend außerordentlich und ungewöhnlich), noch um eine möglichst lückenlose Dokumentation, was denn bei mir als Außenstehender hätte ankommen können. Hier und hier mag sich die ebenfalls Außenstehende ein Bild verschaffen.

Nein, mir geht es lediglich um die Darstellung der subjektiven Erfahrung, was dabei hier vom Inhaltlichen her zwischen Gassi, Kaffe trinken und sonstigen Verfplichtungen, angekommen ist.

Vorhang auf.

Da gab es z.B. die – insbesondere im statistischen Teil (Und? Wie hoch ist euer GTI-Index?) äußerst witzige und kurzweilige Twitterlesung von @jowede. Der im Übrigen auch nicht ganz life dabei war.

Da gab es ein gar dubioses (weil für mich nur teilweise verfolgbares) Google-Quiz. Das gar in der Gründung einer Facebook-Fanpage mündete.

Da gab es die Sessions, an denen ich von Außen nur sporadisch teilgenommen habe, und die ich jetzt erst nach und nach nachverfolge. Ich stürtze mich deshalb auf die Dokumentation des #echb11, um der Quellen, die mir entglitten sind, wieder habhaft zu werden. Ich klicke mich durch die Teile der Mixxt-Matrix, hinter denen kein Fragezeichen platziert ist. Und erfreue mich an den bereits auf der Doku-Seite eingestellten Videos.

Dieser Außenblick hat mich einmal mehr grundsätzlich über die Web 2.0-Kultur in Grübeln gebracht.

Mein Zwischen-Fazit zum Web 2.0 (zu der auch das EduCamp an sich gehört) oder
Web 2.0 – was es bringt und wo es hinkt

Das Web 2.0, was auch immer genau darunter verstanden sein mag oder was dahinter stehe, hat für mich einige (Plus-)Punkte in mein Leben gebracht, die ich keinesfalls mehr missen möchte. Allerdings habe ich auch mit einigen Nachteilen zu kämpfen, denen ich auf die eine oder andere Art versuche entgegenzuwirken. Das Für und Wider in Stichpunkten:

(+) Soziale Einbindung
Es erfreut einfach zutiefst mein Herz, wenn ich wissenschaftliche Artikel lese, die mich thematisch interessieren UND ich die Autoren persönlich kenne. Es erfreut mich zutiefst, im Internet Spuren zu verfolgen, die mich auf Seiten tragen, auf denen als Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter vom Fach vorgestellt werden, mit denen ich mich auf Twitter (oder EduCamps) austausche.

(+) Orientierung und Verweis
Ich erhalte Orientierung, an welchen “Problemfeldern” gerade geforscht und gearbeitet wird, wer an was dran ist und wohin ich mich bei tiefergehendem Interesse wenden kann.

(+) Lernen durch Lehren
Dadurch, dass ich mich – aufgrund z.B. einer Session – mit dem Thema so auseinandersetzen muss, dass ich meine Überlegungen und Erkenntniss (in möglichst verständlicher Form) explizieren kann, bringt diese Gedanken und Erkenntnisse an sich schon weiter, verstärkt noch durch das darauf folgende Feedback.

(-) Faszination
Ein (eigentlich) positiv belegtes Wort. Ein Zustand jedoch – so die Schattenseite – der mich oftmals daran hindert, dass ich mich einige Stunden zurückziehe, um einen linearen Text am Stück zu rezipieren oder zu formulieren.

(-) Übersicht zu Lasten von Tiefe
Die vielen “Baustellen”, die es wohl alle wert sind, dass man sich an ihnen konstuktiv beteiligt führen bei mir gelegentlich dazu, überall mal eine Schippe Sand draufzuwerfen, jedoch nirgends ein größeres Loch zu graben.

… apropos Baustelle, …. da hab’ ich ja noch eine, mit der ich ganz in Verzug geraten bin. Ich geh’ dann mal schnell ‘ne Schippe draufwerfen 😉