Max spricht! ReadSpeaker im Test

ReadSpeaker für euch getestet

Disclaimer und vorab: Links zu ReadSpeaker sind keine Affiliate Links und ich habe auch keinen anderen Vorteil davon den Blog-Beitrag zu schreiben.

ReadSpeaker – was soll das sein?

ReadSpeaker ist ein Tool, das wir uns gleich zusammen anschauen, das einem einen beliebigen Text in eine Audio-Datei umwandelt. Sprich, mir wird der Text vorgelesen. Die Stimme ist dabei keine menschliche und auswählbar. Im Testbereich zwischen deutsch männlich und deutsch weiblich. Einzelne Worte die Max (ich habe mich für die männliche Variante entschieden) eventuell nicht richtig ausspricht, kann man ihm “beibringen”. Das habe ich selbst aber bisher nicht getestet.

Englische Worte, die in einen Text eingestreut sind, sollten angeblich kein Problem darstellen, da Max bilingual sei. Ich bin gespannt!

Und für was braucht man das?

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Newsletter-Abo war gestern. Hier kommt der Messenger Bot!

Hier kommt der Messenger Bot!

Messenger Bot

Warum Menschen Newsletter abonnieren

Ja, ja, ihr kennt das. Man abonniert den einen oder anderen Newsletter, weil es einem irgendwie nahe gelegt wird. Entweder durch beständiges Einblenden wenn man auf einer Webseite sich eigentlich nur in Ruhe umschauen mag… und man sich dann irgendwann denkt, o.k., ich abonniere, aber dafür lass mich in Ruhe weiterschauen.

Oder aber, weil man fürs Abo was bekommt. Ein Whitepaper. Einen Discount. Whatever. Ganz selten mal, dass ich aus Interesse am Inhalt abonniere. Doch. Ich kann ein zwei Beispiele nennen.

Zwischenfrage: Habt ihr (noch) Newsletter abonniert? Und wenn ja, warum?

Ich jedenfalls bestelle die – wenn mir die Anzahl einfach zu viel in der Inbox erscheint – wieder ab. Oder aber blocke die Absender-Adresse einfach. Wobei ich da ab und zu an die Grenze dessen gerate, was mein E-Mail-Anbieter an Blocks erlaubt.

Kurzum: Ich habe keinen Bock mehr auf Newsletter.

Hier kommt der Messenger Bot

Was das ist, so ein Messenger Bot? Seht am Beispiel hier selbst.

NATÜRLICH habe ich den Björn angetextet mit “start” … und dann festgestellt, dass hier – wie beim Newsletter-Abo auch – das Double-Opt-In-Verfahren gilt. Also ich bekunde mein Interesse darüber, dass ich eben “start” texte. Und dann fragt mich der Messenger, ob ich mit Björn texten will… und ich kann anklicken, dass ich wirklich die Nachrichten über den Messenger abonnieren möchte.

Schön. Schön. Bin gespannt, nach wie vielen Bot Abos ich mich wie seinerzeit in meiner E-Mail-Inbox fühle, als ich entweder “unsubscribe” klickte,… oder schlimmer noch “block”.

Alles neu, alles beim Alten?

Eure @mons7

 

Geh dahin, wo die Lerner sind… oder einfach nur übergriffig?

Ich bin ja gerade in zwei (M)OOCs zugange, die unterschiedlicher und ich in meiner Rolle darin nicht sein könnten. Trotzdem lerne ich irgendwie aus beiden. Bei dem einen #web20k kam kürzlich – so ganz offline – eine Diskussion auf, wie das denn zu beurteilen und zu bewerten sei, wenn man als wie auch immer gearteter Lehrender seine Lehre in die Sozialen Medien (zumindest auch) hinverlagere.

Lehr-Lernen rein in die Sozialen Medien – eine Bewertung

Wäre das

  • ein Entgegenkommen? Ich gehe dahin, wo die Lerner (und damit Interessierten) halt sind, ich mache es Ihnen gefälliger (haha, gutes #fb Wortspiel, oder? 😉 ), weil ich ihre “natürliche” (wäre zu diskutieren) Umgebung nutze, oder ist es vielmehr
  • ein Übergriff? Ich dringe in eine Zone ein, in der ich als Lehrende nicht gewollt bin, so wie wenn ich früher in der Grundschule als Lehrerin am Nachmittag den Kindern hinterher wäre, sie bei ihren freien Spielen im Freien … ja, gleichsam diszipliniert, in eine bestimmte Richtung gelenkt, und irgendwie damit auch (irgendwie) bedrängt hätte?

 Mein Lern-Raum in Facebook

Facebook war für mich lange Zeit lästige Pflicht. Pflicht deshalb, weil ich – sozusagen am eigenen Leibe – mitkriegen wollte, wie sich Facebook entwickelt. Also habe ich alle paar Tage mal hineingeklickt, um einen kleinen Blick in meinen Stream zu werfen. Der war geprägt von hochgradiger Heterogenität. Eben so und ebenso wie die Menschen heterogen, mit denen ich dort verbandelt. Nach geraumer Zeit hatte ich dann drei bis vier Überraschungs-Erlebnisse (sowas wie … oh, sie ist Mutter geworden???!?!?) aber gleichzeitig mit dem nagenden und unguten Gefühl im Bauch, hochgradig Zeit verschwendet zu haben. Und mir Veränderungen lieber theoretisch über entsprechende Blog-Artikel draufgeschafft hätte sollen.

Das hat sich mit dem #ldlmooc allerdings verändert. Ich klicke mit Freuden jeden Tag rein, allerdings gehe ich gleich mal links auf die entsprechende Gruppe. Dadurch, dass dort jetzt nicht nur @jeanpol kräftig herumrührt, sondern so einige mehr mitmischen, entsteht dort ein schillerndes Kaleidoskop rund um #ldl. Immer wieder mit Links zum Tiefer- und Weitergraben andernorts. Ort, an dem ich Feedback erhalte, und von wo aus ich euch auf meinen Blog locken kann, so ich thematisch zu #ldl reflektiere.

Speziell bei mir: Bereicherung anstatt Übergriff

Für mich persönlich war das “Eindringen” des #ldlmooc also mitnichten ein Übergriff in eine als “privat” empfundene Facebook-Region. Vielmehr eine Bereicherung und überhaupt Aufwertung einer Örtlichkeit, die mir vorher gar wenig gegeben.

Statistisch belegt/visualisiert

Schaue ich bei Klout rein, springt mir diese starke Veränderung meines Nutzerverhaltens gleich mal entgegeben. Während früher sonst Twitter immer so um die 90% oder mehr Platz beim Thema “Network Contribution” einnahm, sieht der Kuchen jetzt folgendermaßen aus.

Bildschirmfoto 2014-05-30 um 13.58.37

Um die beiden (M)OOCs zumindest etwas auseinanderzuhalten, schaue ich in die #ldl Gruppe auf G+ so gut wie nicht hinein. Sondern G+ steht für mich für den #web20k. Dehalb meine Frage an jene #ldlmooc-Mitmacher, die in beiden Gruppen zugange. Was macht für euch den Unterschied?

Mein Lernraum in G+

… unterscheidet sich jetzt gar nicht so wesentlich von dem Gruppenraum auf Facebook. Außer vielleicht, dass ich da Gruppen-Admin-Rechte habe. Und damit die Tags links ergänzen kann, unter denen gepostet werden kann. Oder einen bestimmten Beitrag oben anzuheften berechtigt. Kleinigkeiten. Die sonstigen Beiträge erscheinen mir immer recht unordentlich angeordnet. Zwar wechselt die Reihenfolge der Beiträge auf Facebook auch anscheinend danach, wie stark diskutiert (?), durch das untereinander stehen wirkt das ganze auf mich jedoch doch noch potentiell “aufgeräumter”. Auch wenn bei beidem mit Mark Schakkinis zu sagen…

 

Aber auch hier. Indem ich (m)eine persönliche Bildungs-Nutzung des Netzwerkes entdeckt habe, nutze ich G+ wesentlich häufiger.

Kommunikation lief und läuft via Twitter

Trotzdem. Twitter bleibt und ist meine erste große Liebe.

Eure @mons7

 

 

Die Q&A-Funktion in Google Hangouts on Air

Das ist schon eine – für unseren MOOCigen Hausgebrauch – seltsame Funktion. Ich habe mir die jetzt ein wenig näher angeschaut, und bin zu folgenden Erkenntnissen gekommen (danke David Weiß, für den einen oder anderen Hinweis.)

Was die Q&A-Funktion nicht ist

Das erste Mal, als die mir unterkam, hatte ich die Vorstellung (ach, wäre das schön), dass es sich dabei um das Gleiche in grün wie die Chat-Funktion handele. Bei der eigentlichen Chat-Funktion nämlich das (gelegentlich empfundene) Manko, dass man damit nur untereinander im Hangout drin kommunizieren kann. Die die “draußen” zuschauen, kriegen also nichts davon mit. (Außer vielleicht, man hört den Sprecher tippen oder so. 😉 ) Das kann gut oder schlecht sein, je nach Situation, ist aber einfach mal so.

Ich hoffte also, man könne jetzt – über die Q&A-Funktion – gleichzeitig mit innen und außen chatten. (Oder vielleicht auch nur nach außen, wer weiß?)

Gemerkt habe ich aber recht schnell, dass ich von innen da gar nichts reinschreiben kann, nicht plussen kann, nichts.

Genau – und für was ist das Plussen dann?

Das Plussen einer Frage geht wiederum “nur” als aktiver Zuschauer von außerhalb des übertragenen Hangouts. Man stelle sich vor, dass hunderte von Menschen zuschauen. Die Referentin kann aber in der vorgesehenen Zeit nur sagen wir mal 10 Fragen abarbeiten. Dann will sie natürlich nicht die 10 ersten Fragen abarbeiten, sondern vielmehr die 10, die den meisten Zuschauenden am wichtigsten sind. Dafür gibt es die Plus-Funktion. Sobald eine Frage mehr Plusse hat, springt sie nach oben. Es ist also mitnichten so, dass die Fragen da chronologisch rechts stehen, sondern nach Wichtigkeit fürs “Publikum” geordnet und immer wieder angepasst. Je mehr Plusse, desto weiter oben.

Und was kann ich dann überhaupt von “innen” machen?

Gute Frage. Man drückt von innen (kam ich aber bisher aufgrund anderer Aktivitäten nicht zu und schon gar nicht zuverlässig) auf just die Frage, die jetzt aktuell im Hangout on Air beantwortet werden soll. Wenn man das von innen tut, setzt man sozusagen einen Sprungmarke. Will heißen, wenn sich jemand HINTERHER den Hangout on Air anschaut und sich die Q&A-Funktion beim Anschauen anzeigen lässt, dann kann er auf eine der Frage klicken. Und wenn alles gut läuft, springt das Video dann zur entsprechenden Antwort hin.

Soviel zu meinen Erkenntnissen zu dieser Google HOA eigenen Funktion. Jemand anderes und/oder mehr dazu rausgekriegt, beim Gebrauch?

Es freut sich wie immer auf und über anreichernde Kommentare

Eure @mons7

Einen eigenen Work-Flow “Rapid Video Production” entwickeln

Toll war er, der Workshop mit Claudia Heydolph, zum Thema Rapid Video Production. Viel gelernt, nicht nur durch deren Input und Kommentare, sondern auch über die Werke der anderen Teilnehmerinnen. Und nun ist es soweit. Habe ich einen eigenen persönlichen Workflow entwickeln können, der es mir ermöglicht, eigene Produktionen, relativ schnell und im Ergebnis perfekt unperfekt bereitzustellen? Einen, der langfristig trägt… und sich immer weiter anpassen und verbessern lässt? Hier der derzeitig Stand der Dinge.

Die Rahmung – das Intro und Outro

Ich habe mir ein Intro und ein Outro erstellt, die ich immer wieder nutzen möchte. Wichtig war mir, dass beim Intro direkt ein konkreter Titel angeschlossen werden kann (egal ob mündlich, als Text oder als hineinzusetzende Folie), dass das Outro insofern veränderbar, als ich da die “Credits” einfügen kann, also die Quellen unter Creativ Commons-Lizenz (z.B. Hintergrundmusik etc.), die ich eingebaut und benutzt habe, sowie Namen von Personen, bei denen ich mich fürs Mitwirken bedanken möchte.

Diese ein Video einrahmenden Sequenzen haben zumindest zweierlei Vorteile. Einmal muss ich Anfang und Ende nicht immer neu erstellen, zum Zweiten haben diese (hoffentlich) mit der Zeit eine Art Wiedererkennungseffekt für Zuschauerinnen. Doch weiter zum Dazwischen.

Nur die Besten bleiben im Kasten – zum Aufnehmen vor Ort

Vom einfach mal alles, viel, hauptsache was im Kasten, bin ich mittlerweile abgekommen. Ich überlege mir sehr genau, wen ich in welcher Einstellung zu was filmen möchte. Von sechs kurzen Sequenzen sind in der Regel mittlerweile vier (nach meinem Geschmack)  brauchbar, die, die nicht brauchbar sind, versuche ich zumindest schon vor Ort zu erkennen und gleich wieder zu löschen. Keine Zumüllung des Smartphones, zwar wäre da – theoretisch – noch genug Platz drauf, praktisch jedoch mag ich keine Zumüllung mit Material, da schlechtes Material zwei mal zu sichten schon einmal gesichtet zu viel.

Die magischen Vier – oder in der Kürze liegt die Würze

Wie viele Sequenzen braucht es nun, um damit eine Geschichte erzählen zu können? Da ich im Ganzen langatmige Videos nicht kurzweilig genug empfinde bin ich (bisher) bei der Anzahl vier gelandet. Diese hat mehrere Vorzüge.

  1. Es sind genügend Sequenzen, um eine Geschichte daraus zu bauen.
  2. Es sind nicht so viele Sequenzen, dass man beim Hochladen (s. nächsten Abschnitt) nicht den Überblick verliert.
  3. Das Gesamtprodukt wird nicht zu lange.
  4. Vier verschiedenen Einstellungen sind immer zu finden.

Aber wie kommt man jetzt von den Einzelteilene zu einem Ganzen?

Die Ingredenzien verbacken – oder wie aus vielen Teilen ein Ganzes wird

Neben den genannten Intro und Outro sowie möglichst vier gute Sequenzen erstelle ich einige Folien für vor und hinter sowie zwischen den Sequenzen mit kurzem Text. Alles habe ich zuvor in einen Ordner gepackt. Den gesamten Inhalt lade ich nun (Achtung: vorher nicht vergessen beim Hochladen auf privat zu stellen) auf YouTube hoch. Dazu klicke ich zunächst auf den Video-Manager und dann auf Bearbeiten unter dem Button Video-Editor. Sobald alle Einzelteile in der richtigen Reihenfolge in den Bearbeitungsbereich gezogen auf Erstellen klicken… und schon wird alles zusammengebacken.

Vielleicht sollte ich das ganze mal als kleinen ScreenCast erstellen, denn in Form von Text klingt es komplexer als getan.

Und die immer wiederkehrende Frage – ist das Ergebnis gut (genug)?

Nun. Mit der Zeit wachsen meine Ansprüche. Was ich anfangs als ganz passabel beurteilt habe, erscheint mir nach weiteren Fingerübungen eben als das. Anfängerhaft. Und genau deshalb plädiere ich dafür, es immer und immer wieder zu versuchen. Einstellungen zu variieren. Neue Ideen einzubringen. Vielleicht aber immer nur eine. Denn dreht man an mehr als einem Rädchen, ist schwer zu beurteilen, an was es denn jetzt genau liegt, dass das nächste Video-Experiment besser oder schlechter wirkt, als vorherige.

Ergo

Moderates Experimentieren macht erstellte Videos besser. Dazu muss man aber erst einmal regelmäßig welche produzieren. Hat man dann noch das Glück auf ehrliches und offenes Feedback aus der Community hoffen zu können, kommt alsbald auch was heraus, das vorzeigbar.

Ein kreatives Rest-Wochenende wünscht mir und euch und ist gespannt darauf, wie ihr gerade so euren Rapid Video Production-Work Flow gestaltet…

Eure mons7