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Geh dahin, wo die Lerner sind… oder einfach nur übergriffig?

Ich bin ja gerade in zwei (M)OOCs zugange, die unterschiedlicher und ich in meiner Rolle darin nicht sein könnten. Trotzdem lerne ich irgendwie aus beiden. Bei dem einen #web20k kam kürzlich – so ganz offline – eine Diskussion auf, wie das denn zu beurteilen und zu bewerten sei, wenn man als wie auch immer gearteter Lehrender seine Lehre in die Sozialen Medien (zumindest auch) hinverlagere.

Lehr-Lernen rein in die Sozialen Medien – eine Bewertung

Wäre das

  • ein Entgegenkommen? Ich gehe dahin, wo die Lerner (und damit Interessierten) halt sind, ich mache es Ihnen gefälliger (haha, gutes #fb Wortspiel, oder? ;) ), weil ich ihre “natürliche” (wäre zu diskutieren) Umgebung nutze, oder ist es vielmehr
  • ein Übergriff? Ich dringe in eine Zone ein, in der ich als Lehrende nicht gewollt bin, so wie wenn ich früher in der Grundschule als Lehrerin am Nachmittag den Kindern hinterher wäre, sie bei ihren freien Spielen im Freien … ja, gleichsam diszipliniert, in eine bestimmte Richtung gelenkt, und irgendwie damit auch (irgendwie) bedrängt hätte?

 Mein Lern-Raum in Facebook

Facebook war für mich lange Zeit lästige Pflicht. Pflicht deshalb, weil ich – sozusagen am eigenen Leibe – mitkriegen wollte, wie sich Facebook entwickelt. Also habe ich alle paar Tage mal hineingeklickt, um einen kleinen Blick in meinen Stream zu werfen. Der war geprägt von hochgradiger Heterogenität. Eben so und ebenso wie die Menschen heterogen, mit denen ich dort verbandelt. Nach geraumer Zeit hatte ich dann drei bis vier Überraschungs-Erlebnisse (sowas wie … oh, sie ist Mutter geworden???!?!?) aber gleichzeitig mit dem nagenden und unguten Gefühl im Bauch, hochgradig Zeit verschwendet zu haben. Und mir Veränderungen lieber theoretisch über entsprechende Blog-Artikel draufgeschafft hätte sollen.

Das hat sich mit dem #ldlmooc allerdings verändert. Ich klicke mit Freuden jeden Tag rein, allerdings gehe ich gleich mal links auf die entsprechende Gruppe. Dadurch, dass dort jetzt nicht nur @jeanpol kräftig herumrührt, sondern so einige mehr mitmischen, entsteht dort ein schillerndes Kaleidoskop rund um #ldl. Immer wieder mit Links zum Tiefer- und Weitergraben andernorts. Ort, an dem ich Feedback erhalte, und von wo aus ich euch auf meinen Blog locken kann, so ich thematisch zu #ldl reflektiere.

Speziell bei mir: Bereicherung anstatt Übergriff

Für mich persönlich war das “Eindringen” des #ldlmooc also mitnichten ein Übergriff in eine als “privat” empfundene Facebook-Region. Vielmehr eine Bereicherung und überhaupt Aufwertung einer Örtlichkeit, die mir vorher gar wenig gegeben.

Statistisch belegt/visualisiert

Schaue ich bei Klout rein, springt mir diese starke Veränderung meines Nutzerverhaltens gleich mal entgegeben. Während früher sonst Twitter immer so um die 90% oder mehr Platz beim Thema “Network Contribution” einnahm, sieht der Kuchen jetzt folgendermaßen aus.

Bildschirmfoto 2014-05-30 um 13.58.37

Um die beiden (M)OOCs zumindest etwas auseinanderzuhalten, schaue ich in die #ldl Gruppe auf G+ so gut wie nicht hinein. Sondern G+ steht für mich für den #web20k. Dehalb meine Frage an jene #ldlmooc-Mitmacher, die in beiden Gruppen zugange. Was macht für euch den Unterschied?

Mein Lernraum in G+

… unterscheidet sich jetzt gar nicht so wesentlich von dem Gruppenraum auf Facebook. Außer vielleicht, dass ich da Gruppen-Admin-Rechte habe. Und damit die Tags links ergänzen kann, unter denen gepostet werden kann. Oder einen bestimmten Beitrag oben anzuheften berechtigt. Kleinigkeiten. Die sonstigen Beiträge erscheinen mir immer recht unordentlich angeordnet. Zwar wechselt die Reihenfolge der Beiträge auf Facebook auch anscheinend danach, wie stark diskutiert (?), durch das untereinander stehen wirkt das ganze auf mich jedoch doch noch potentiell “aufgeräumter”. Auch wenn bei beidem mit Mark Schakkinis zu sagen…

 

Aber auch hier. Indem ich (m)eine persönliche Bildungs-Nutzung des Netzwerkes entdeckt habe, nutze ich G+ wesentlich häufiger.

Kommunikation lief und läuft via Twitter

Trotzdem. Twitter bleibt und ist meine erste große Liebe.

Eure @mons7

 

 

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Filed under #ldlmooc, #web20k, Tools

Die Q&A-Funktion in Google Hangouts on Air

Das ist schon eine – für unseren MOOCigen Hausgebrauch – seltsame Funktion. Ich habe mir die jetzt ein wenig näher angeschaut, und bin zu folgenden Erkenntnissen gekommen (danke David Weiß, für den einen oder anderen Hinweis.)

Was die Q&A-Funktion nicht ist

Das erste Mal, als die mir unterkam, hatte ich die Vorstellung (ach, wäre das schön), dass es sich dabei um das Gleiche in grün wie die Chat-Funktion handele. Bei der eigentlichen Chat-Funktion nämlich das (gelegentlich empfundene) Manko, dass man damit nur untereinander im Hangout drin kommunizieren kann. Die die “draußen” zuschauen, kriegen also nichts davon mit. (Außer vielleicht, man hört den Sprecher tippen oder so. ;) ) Das kann gut oder schlecht sein, je nach Situation, ist aber einfach mal so.

Ich hoffte also, man könne jetzt – über die Q&A-Funktion – gleichzeitig mit innen und außen chatten. (Oder vielleicht auch nur nach außen, wer weiß?)

Gemerkt habe ich aber recht schnell, dass ich von innen da gar nichts reinschreiben kann, nicht plussen kann, nichts.

Genau – und für was ist das Plussen dann?

Das Plussen einer Frage geht wiederum “nur” als aktiver Zuschauer von außerhalb des übertragenen Hangouts. Man stelle sich vor, dass hunderte von Menschen zuschauen. Die Referentin kann aber in der vorgesehenen Zeit nur sagen wir mal 10 Fragen abarbeiten. Dann will sie natürlich nicht die 10 ersten Fragen abarbeiten, sondern vielmehr die 10, die den meisten Zuschauenden am wichtigsten sind. Dafür gibt es die Plus-Funktion. Sobald eine Frage mehr Plusse hat, springt sie nach oben. Es ist also mitnichten so, dass die Fragen da chronologisch rechts stehen, sondern nach Wichtigkeit fürs “Publikum” geordnet und immer wieder angepasst. Je mehr Plusse, desto weiter oben.

Und was kann ich dann überhaupt von “innen” machen?

Gute Frage. Man drückt von innen (kam ich aber bisher aufgrund anderer Aktivitäten nicht zu und schon gar nicht zuverlässig) auf just die Frage, die jetzt aktuell im Hangout on Air beantwortet werden soll. Wenn man das von innen tut, setzt man sozusagen einen Sprungmarke. Will heißen, wenn sich jemand HINTERHER den Hangout on Air anschaut und sich die Q&A-Funktion beim Anschauen anzeigen lässt, dann kann er auf eine der Frage klicken. Und wenn alles gut läuft, springt das Video dann zur entsprechenden Antwort hin.

Soviel zu meinen Erkenntnissen zu dieser Google HOA eigenen Funktion. Jemand anderes und/oder mehr dazu rausgekriegt, beim Gebrauch?

Es freut sich wie immer auf und über anreichernde Kommentare

Eure @mons7

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Einen eigenen Work-Flow “Rapid Video Production” entwickeln

Toll war er, der Workshop mit Claudia Heydolph, zum Thema Rapid Video Production. Viel gelernt, nicht nur durch deren Input und Kommentare, sondern auch über die Werke der anderen Teilnehmerinnen. Und nun ist es soweit. Habe ich einen eigenen persönlichen Workflow entwickeln können, der es mir ermöglicht, eigene Produktionen, relativ schnell und im Ergebnis perfekt unperfekt bereitzustellen? Einen, der langfristig trägt… und sich immer weiter anpassen und verbessern lässt? Hier der derzeitig Stand der Dinge.

Die Rahmung – das Intro und Outro

Ich habe mir ein Intro und ein Outro erstellt, die ich immer wieder nutzen möchte. Wichtig war mir, dass beim Intro direkt ein konkreter Titel angeschlossen werden kann (egal ob mündlich, als Text oder als hineinzusetzende Folie), dass das Outro insofern veränderbar, als ich da die “Credits” einfügen kann, also die Quellen unter Creativ Commons-Lizenz (z.B. Hintergrundmusik etc.), die ich eingebaut und benutzt habe, sowie Namen von Personen, bei denen ich mich fürs Mitwirken bedanken möchte.

Diese ein Video einrahmenden Sequenzen haben zumindest zweierlei Vorteile. Einmal muss ich Anfang und Ende nicht immer neu erstellen, zum Zweiten haben diese (hoffentlich) mit der Zeit eine Art Wiedererkennungseffekt für Zuschauerinnen. Doch weiter zum Dazwischen.

Nur die Besten bleiben im Kasten – zum Aufnehmen vor Ort

Vom einfach mal alles, viel, hauptsache was im Kasten, bin ich mittlerweile abgekommen. Ich überlege mir sehr genau, wen ich in welcher Einstellung zu was filmen möchte. Von sechs kurzen Sequenzen sind in der Regel mittlerweile vier (nach meinem Geschmack)  brauchbar, die, die nicht brauchbar sind, versuche ich zumindest schon vor Ort zu erkennen und gleich wieder zu löschen. Keine Zumüllung des Smartphones, zwar wäre da – theoretisch – noch genug Platz drauf, praktisch jedoch mag ich keine Zumüllung mit Material, da schlechtes Material zwei mal zu sichten schon einmal gesichtet zu viel.

Die magischen Vier – oder in der Kürze liegt die Würze

Wie viele Sequenzen braucht es nun, um damit eine Geschichte erzählen zu können? Da ich im Ganzen langatmige Videos nicht kurzweilig genug empfinde bin ich (bisher) bei der Anzahl vier gelandet. Diese hat mehrere Vorzüge.

  1. Es sind genügend Sequenzen, um eine Geschichte daraus zu bauen.
  2. Es sind nicht so viele Sequenzen, dass man beim Hochladen (s. nächsten Abschnitt) nicht den Überblick verliert.
  3. Das Gesamtprodukt wird nicht zu lange.
  4. Vier verschiedenen Einstellungen sind immer zu finden.

Aber wie kommt man jetzt von den Einzelteilene zu einem Ganzen?

Die Ingredenzien verbacken – oder wie aus vielen Teilen ein Ganzes wird

Neben den genannten Intro und Outro sowie möglichst vier gute Sequenzen erstelle ich einige Folien für vor und hinter sowie zwischen den Sequenzen mit kurzem Text. Alles habe ich zuvor in einen Ordner gepackt. Den gesamten Inhalt lade ich nun (Achtung: vorher nicht vergessen beim Hochladen auf privat zu stellen) auf YouTube hoch. Dazu klicke ich zunächst auf den Video-Manager und dann auf Bearbeiten unter dem Button Video-Editor. Sobald alle Einzelteile in der richtigen Reihenfolge in den Bearbeitungsbereich gezogen auf Erstellen klicken… und schon wird alles zusammengebacken.

Vielleicht sollte ich das ganze mal als kleinen ScreenCast erstellen, denn in Form von Text klingt es komplexer als getan.

Und die immer wiederkehrende Frage – ist das Ergebnis gut (genug)?

Nun. Mit der Zeit wachsen meine Ansprüche. Was ich anfangs als ganz passabel beurteilt habe, erscheint mir nach weiteren Fingerübungen eben als das. Anfängerhaft. Und genau deshalb plädiere ich dafür, es immer und immer wieder zu versuchen. Einstellungen zu variieren. Neue Ideen einzubringen. Vielleicht aber immer nur eine. Denn dreht man an mehr als einem Rädchen, ist schwer zu beurteilen, an was es denn jetzt genau liegt, dass das nächste Video-Experiment besser oder schlechter wirkt, als vorherige.

Ergo

Moderates Experimentieren macht erstellte Videos besser. Dazu muss man aber erst einmal regelmäßig welche produzieren. Hat man dann noch das Glück auf ehrliches und offenes Feedback aus der Community hoffen zu können, kommt alsbald auch was heraus, das vorzeigbar.

Ein kreatives Rest-Wochenende wünscht mir und euch und ist gespannt darauf, wie ihr gerade so euren Rapid Video Production-Work Flow gestaltet…

Eure mons7

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Monitoring in a Nutshell – schnell, kostenlos, funktioniert

MonitoringBildquelle. Spätestens seit meinem Engagement als (Mit-)Veranstalterin des #howtomooc wurde es höchste Zeit, (m)eine Art Monitoring zu installieren. Denn sonst kriegt man nicht nur nicht mehr alles mit, sondern nur noch einen Bruchteil dessen, was im Rahmen und rund um den MOOC abgeht. Und selbst das kann schon zuviel sein, sich nicht nur zusammensuchen zu müssen, denn man will seine Fundstücke ja letztlich auch (1) rezipieren, (2) auswerten, (3) weiter verarbeiten und verwerten.

Ich habe mir deshalb einige Gedanken zum Thema Monitoring gemacht, dies und das ausprobiert, was ich auch gerne mit euch teilen und euch nach und nach vorstellen möchte.

Um Feedback und Info zu eigenem Monitoring-Vorgehen freue ich mich wie immer in Kommentar- oder jeglichen Form.

Vorab – Was will ich überhaupt?

Ich wollte insbesondere, aber nicht nur, möglichst umfassend mitbekommen, was wo seinerzeit zum #mmc13 geschrieben wurde (jetzt zu meinen anderen mich interessierenden Themen). Das Mitkriegen dabei am besten

  • mit möglichst geringem zeitlichen Aufwand
  • gerne kostengünstig bis kostenlos (Hootsuite z.B. kann u.U. je nach Nutzung ganz schön teuer sein)
  • funktionierend (Ergebnisse also für mich leicht interpretierbar und umfassend).

Kostenlos

Hier haben dankenswerter Weise  die hochgeschätzen @t_krischak und @punktefrau schon hervorragend recherchiert!

**TIPP**  

Eine wirklich wirklich klasse Liste ist auch hier beim Wolfgang Gumpelmaier (@gumpelmaier) zu finden.

**TIPP**

Eine weitere hier vom BVCM.

**TIPP** 

Zwar auf Englisch aber immerhin mehr als 50 Tools dieser Art finden sich hier.

Es steht also einige “Gerätschaft” zur Verfügung. Jetzt: Welche nehmen und

Wie weiter?

Man ahnt es schon. Gleichzeitig überwältigt von der Vielfalt und Fülle der Möglichkeiten, stellt sich ein alt bekanntes Gefühl ein.

Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.

Goethe (Faust)

Hier half mir, mich auf meine ursprünglichen Fragen an das Netz zu entsinnen.

Leitfragen

  1. Was will ich eigentlich wissen? (In einem Satz formuliert)
  2. Was will ich eigentlich wissen? (in ca. 10 Schlagworten formuliert)
  3. Welche Plattformen interessieren mich mehr als andere? (Und warum?)
  4. Welche Personen/Personengruppen, die darüber ins Netz hinein publiziert haben, interessieren mich besonders/sind mir wichtig?
  5. Welche perspektivischen Schwerpunkte kann ich ausmachen?
  6. Wie relevant ist das Aufgefundene für mich?

Konkretes Beispiel gefällig?

Aber gerne. Demnächst auf diesem Bloglein. Stay tuned. ;)

Eure m (Monika E. König)

** Der Tweet zum Thema zum guten Schluss**

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Zur UTB-Programmkonferenz (Teil 1): Impulse aus dem Netz … oder was man nicht alles machen könnte.

Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/

Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/

Bildquelle.

Lektoren sind (auch) kreative Querdenker

Kürzlich an einem Mittwoch war ich auf der UTB-Programmkonferenz in Stuttgart, um einen kleinen aber feinen Workshop abzuhalten. Ja, ihr lest richtig.

Kennen gelernt habe ich dabei ein paar schlaue Köpfe, Querdenker par excellence. Und bin mit dem Eindruck heimgekommen, dass das was Mitarbeiter von Verlagen können mehr denn je gefragt sein wird. Ich wünschte mir eine etwas andere “Schneidung” des Service-Angebotes. Aber das ist eine andere Geschichte und dazu mehr in einem anderen Post.

Warum Teil 1??

Als Workshop-Input habe ich etwas mitgebracht. Jedoch war das von meiner Spielwiese mitgebrachte mitnichten das, was das Wissensbegehr der Gruppe. Trotzdem sollt ihr es vorgestellt bekommen. Da ich es schon einmal zusammengestellt habe. Teil 2 behandelt dann, was wirlich von Begehr war. Nämlich Webinare und Google Hangouts + Alternativen. Aber jetzt erst einmal, was ich “im Köfferlein” dabei hatte…

Von der Spielwiese mitgebracht

Das Netz ist ja bekanntlich eine recht große Spielwiese. Täglich entdecke ich neue Nettigkeiten, was man/ich (!) nicht alles machen könnte. Aber gemach nach und nach. Hier die kleine Ideensammlung.

PodCasting – YouTuben – Bloggen – Twittern – Slideshare – Pinterest.

PodCasting – Die Stimme aus dem Off -

Eine PodCasterin setzt voll auf die Stimme. Tolles Beispiel: Der Kulturkapital PodCast von @tinowa; zu einer Episode, dessen und zwar der zu MOOCs, durfte ich Gast sein. In diesem Falle von ganz schöner Länge und im Interviewformat. Aber es geht auch kürzer und alleine. Und mit weniger professioneller Ausstattung. Z.B. via Audioboo. Hier sind die Aufnahmen auf mittlerweile 3 Minuten begrenzt, außer man gönnt sich – wie ich z.Zt. – die plus-Version. Alternative Soundcloud, hier hat man erst einmal 2 Stunden frei und kann dann zubuchen.

Beispiel-PodCasts

Ist das schwer und wie geht das?

Das kommt darauf an, was man will. Es geht einfach, und es geht auch komplizierter. Mit ein bisschen komplizierter bekommt man dann als Belohnung z.B. einen Jingle voran dazu, wenn man noch anfängt sprachliche Ecken und Kanten rauszuschneiden, kann’s richtig in Arbeit ausarten.

Leicht geht’s z.B. mit dem oben bereits vorgestellten Audioboo. Handy schnappen, App aufrufen, loslegen, posten. Tatsächlich: Und da ist sie, die Episode in 4 Schritten. Wie auch hier vom @herrlarbig (mit Tipps und Tricks & Mehr) beschrieben.

Was brauche ich dazu?

Am leichtesten geht’s mit dem Smartphone. Alternativ mit dem Laptop. Wenn man Freude am PodCasten gefunden hat, kann man sich auch wie ich ein schickes Diktiergerät/Mikrofon anschaffen, die fangen ab 50 EUR aufwärts an. Immer schön drauf achten, dass alles an den Laptop angestöpfselt werden kann. (Am einfachsten via USB).

Gesicht zeigen – auf YouTube

Auf YouTube gibt es mittlerweile alles zu finden! Mein Favorit: How-to-ScreenCasts zu allem nur möglichen, das ich gerade wissen will. In meinem eigenen Channel zu finden 4 Hangouts on Air die wir im Rahmen des #mmc13 veranstaltet haben. Hat man einen solchen veranstaltet findet sich die Konserve nur wenige Minuten nach Beendigung im Channel/Kanal der Einladenden.

Toll bei auf YouTube zur Verfügung stehenden Videos ist ja nicht nur, dass diese zum Anschauen bereit stehen, SONDERN, dass man die Einbinden kann, und teilen auf allen gerade relevanten Kanälen. Und warum nicht auch gleich mal nicht eins einbinden.

Beispiel-Video

Ist das schwer und wie geht das?

Auch hier wieder. Wie perfektionistisch bin ich, wie perfektionistisch will ich sein? Falls man auch nur im Ansatz perfektionistisch ist, kann man mal ganz schön viel Geld in die Hand nehmen, um ein Profi-Video zu erhalten. Bin ich es nicht, kann es sein, ich produziere was Witziges, kann aber auch sein, ich blamiere mich. Und dazwischen ist es halt eine Gratwanderung.

Vielleicht doch besser Text?

Ich mag aber lieber Text! Dann blog doch ;) – auf WordPress

Während ich jetzt (und das ist jetzt eine Art Outing) ja mehr Text mag, denn Audio. Und schon gar nicht Video. Und deshalb blogge ich auch so gerne. Bloggen ist wie die unfertige Version eines “richtigen” Textes. Es ist so eine Mischung zwischen dem gesprochenen Wort und dem geschriebenen Text. Es ist eigen. Aber eben textlich. Und das mag ich. Und andere offensichtlich auch.

Beispiel-Blogs

Ein paar Beispiel-Blogs gefällig? Dann einfach mal fröhlich in der Spalte rechts durch die Blog-Roll geklickt!

Zu viel Arbeit, weil Texte letztendlich doch ganz schön lang/eben erstellt werden müssen?

Ich hab’ da mal ‘ne Anmerkung – auf Twitter

Wer auch Text mag, aber dem das Blog-Posts produzieren zuviel texten ist – oder einfach zu viel Zeit in Anspruch nimmt (was es in der Tat manchmal tut), der kann sich vielleicht, nach einer gewissen Anwärmphase, mit Twitter anfreunden. Der einzelne Post ist dort nämlich schneller verfasst, umfasst er doch nur 140 Zeichen, und das maximal.

Weitere Infos zum Twittern

Da ja das Twittern meine erklärte Leidenschaft ist, habe ich die alle schon mal irgendwo hingeschrieben, die weiteren Infos. Z.B.

  • Auf meinem Learni.st-Board zu Twitter-Essentials hier.
  • Im Blog z.B. hier, hier und hier, … oder einfach rechts in den Tags auf “twitterlektionen” klicken.

Aber es gibt noch mehr. Zum Beispiel Möglichkeiten, Präsentationen und längere Texte zu Teilen.

Texte und Präsentationen wieder- und weiterverwerten – Scibd und Slideshare

So richtig viele Präsentationen habe ich ja nicht (mehr). Dies insbesondere, da ich alle meine Präsentation hier im Blog gedanklich vorbereite. Oder nachträglich niederlege. Wie über vorliegenden Post. Das habe ich im Übrigen auch das erste Mal während eines Vortrages von @herrlarbig gesehen. Dem hiermit die Ehre der ersten Idee gebührt. Und war so fasziniert, dass sogleich adaptiert. Nichts desto trotz gibt es Branchen, Arbeitsplätze, an denen die eigenen Präsentationen in PowerPoint-Format ein absolutes Muss. Und warum die dann im Unter-Unter-Ordner versauern lassen? Raus damit. Z.B. auf Slideshare. Weiterer Vorteil: Kann man dann gleich auch noch in den eigenen Blog leichtens einbinden ;) .

Unsere kleine Reise hat uns jetzt vom Hören über Hören plus Sehen hin zum Lesen geführt. Fehlt nur noch das Anschauen.

Ein Bild sagt mehr als … – Pinterest

Pinterest ist was für visuell veranlagte Typen. Also nicht unbedingt so mein Ding, wie ja schon formuliert. Nämlich da. Dachte ich. Nun habe ich aber mittlerweile doch das eine oder andere Board entdeckt, das ich gar nicht so uninteressant/schlecht gemacht fand. Allen voran das weiter unten vorgestellte von Audible.

Und da wir mir auch wieder klar, wie stark ich in den Sozialen Medien an den einzelnen Persönlichkeiten interessiert bin. An den Menschen in ihrer Art. Und aus Informationen zu deren Alltag. Was man sich, der/die den Alltag lebt, so gar nicht vorstellen mag. Aber genau das ist es wohl, was einen (auch) im Social Web erfolgreich macht.

Beispiel eines Boards: Audible

Hier wird das Team von Audible vorgestellt, auch sehr nett die Interview-Reihe “Backstage”.

Und hiermit sind wir am Ende unserer kleinen Rundreise durch die Welt der Produktionsmöglichkeiten im Social Web. Wahrscheinlich die meisten Leser auf dem Weg wahrscheinlich über den einen oder anderen Link eh abgeboten. ;) Auf einen aufregenden und anregenden Teil 2 zu Webinaren und Google Hangouts plus Alternativen freut sich

m

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#DNLE Assignment #1 – Scoop.it, edcanvas, Learni.st – environments or education technologies which might be of educators’ interest?

“Find 3 interesting learning environments or education technologies, and explain 3 positive aspects and 3 negative aspects for each (500-800 words total for the entire Assignment).” That’s the task I was telling you about over there lately. As you are some faithful reader of my blog and not being interested in posts written in English, please ignore. There won’t be too many of them. ;)

Scoop.it, Learni.st, edcanvas, all three of them are kind of social bookmarking tools, and ones working (more or less) with visualization of content you are collecting. But let’s start from the very beginning.

Social Bookmarking is …

Women (and may be men) tend to collect not only shoes but all kind of “things”, since they are surfing the internet even and also hyperlinks. This being pretty easy. You bookmark websites of your interest via your browser, the more sophisticated browser user even groups them to create bunches of hyperlinks dealing with same subject. “Just as long as those hyperlinks (or let’s call them plain old links) are managed, tagged, commented upon, and published onto the Web, they represent a user’s own personal library placed on public record, which – when aggregated with other personal libraries – allows for rich, social networking opportunities.” (Hammond et al., 2005) Such opportunities could be – compared to search engines – better/enhanced search results if it comes to special interests e.g. via tagging.

Excursus: Tagging

Tagging is basically assigning a peace of meta-data to a piece of information. As I did to this blogpost by the way. It helps describing this post to enable me to find and access it quick and easily lateron. Though tags are chosen personally often can be found some effect called folksonomie, an emerging form of shared vocabulary.

… and what is it used for in education?

It’s similar to thousands of other so-called web 2.0 tools. The more creative you are, the more ways you may find to use them for any purpose you’re up to, e.g. education. Just to give you an example. You may – together with your students – create a collection of high quality web sources dealing with a certain subject, those being easily accessed via smartphones thus supporting mobile learning of your students. For further inspiration have a look there.

Visualized bookmarking – a new generation of bookmarking services?

Starting with Pinterest bookmarking has become a form of arts. This as by bookmarking created pages are using pictures from the source and arranging them in an aestetic way.

Examples

(Schreenshot) A Pinterest for learning, that’s learnist. “Learnist lets you create learning boards that are essentially digitally curated silos of information. But since Learnist was built with education in mind from the start, the learning boards are easy to use in the classroom, assign as homework, or simply share on other social networks”, so Dunn (2012).

Three most positive aspects about Learnist are (1) that you may follow a board, (2) as a reader you may commenting on so-called boards and (3) to work together as collaborators to create a board together. The negative aspects are e.g. that (1) a learner may not be able to distinguish between important and less important information, als all of it is arranged in the same way, (2) learning by sources (texts) provided via a board is a pretty passive way to acquire information and (3) it’s suggesting that all kind of knowledge is already there and just have to be picked up instead of integrated into your own life.

(Source) “Scoop.it is based around what they call Topics.  A Topic is the page that they generate for you with a permanent URL and title. Each Topic is made up of Scoops.  The Scoops are essentially the articles that make up the content of your Topic. ” (Tschoegl, 2012) Positive aspects are as Tschoegl is mentioning (1) the range of sharing functionalities, (2) possibility to publish a magazine for colleagues or like-minded types and (3) organizing in one location materials that you might need across different situations. The negative aspects to be mentioned by using this tool as an educator are 1:1 that same already mentioned above.

(Screenshot) This one – I have to admit – I love best. Thus it’s easy to find three positive aspects: (1) You may not only share links but also YouTube videos, upload documents, share documents from your dropbox, or Google Drive documents all of them easily can be integrated into a “canvas”. (2) Due to the drag-and-drop function it’s pretty easy to use and (3) you may comment on every single ressource you share to put it into a context/explain why you choose to add. Especially for you I just added three sources dealing in any way with MOOCs. To have a look at just click here. Negative aspects are that (1) a collection doesn’t necessarily make the person looking at it reading the sources, (2) the collection’s just as good as the sources provided within and (3) it’s just that, a collection of sources. Not more and not less.

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Auf der Suche nach … der _perfekten_ Twitterwall

mauer

Bildquelle.

ACHTUNG! DER ARTIKEL IST NICHT MEHR AKTUELL. AKTUELLSTES zu heute (03. September 2014) bei Anja Lorenz zu finden!!!!!!!

 

Der Anlass

Das Mitorganisieren dürfen des #clc12 hat mir so manche Herausforderung angetrangen, die ich zu bewältigen nie zu hoffen gewagt hätte. Denn es gibt Tätigkeiten von denen ich sicher wusste, dass ich für die _nicht_ gemacht bin. Aber da ich ja unterschwellig und beständig das Lebenslange Lernen predige  – genau – sollte ich da ja mit mir keine Ausnahme machen. Außerdem hatte ich ja einen gar erfahrenen Mentor (Twitter/Blog) an meiner Seite, es konnte/ ja kann also eh’ nichts schief gehen. Auch wenn sich das alles durch diese Gewissheit nicht weniger aufregend anfühlt. Und wohl in verarbeitender Weise noch Grund für den einen oder anderen Blogpost zum Thema BarCamp-Orga.
Aber zum Detail.

Auf der Suche nach der _perfekten_ Twitterwall

Das #clc12 soll eine Twitterwall bekommen. Eine solche ist ja nun – eigentlich – schnell erstellt. Man muss _nur_ das geeignete Tool aufrufen, die rudimentären Details wie Hashtag der Veranstaltung eingeben und flugs bekommt man die Adresse/URL der gerade noch als Idee vorhandenen Twitterwall als handfeste Webseite aus dem Internet herübergereicht.

Das Problem. Welches ist das geeignete Tool? Denn da gibt es so einige. Damit ihr bei nächster BarCamp-Gelegenheit nicht auch in die Verlegenheit kommt, die tiefsten Tiefen des Internets nach Optionen zu durchforsten, stelle ich euch – social wie ich bin ;) – eine kleine Auswahl meiner Fundstücke im Folgenden zur Verfügung. In der Reihenfolge des Auffindens im Übrigen. Ohne Priorisierung zunächst.

Zu meinen Auswahlkriterien

  1. Ich will mir KEIN Programm runterladen müssen. Nein.
  2. Einfach zu erstellen sein, im Idealfalle Hashtag eingeben, Enter drücken, fertig. Und sich selbst regelmäßig und in kurzen Abständen aktualisieren. Aber das sollte wohl selbstverständlich sein.
  3. Einigermaßen gut ausschauen. Nein, nicht nur gut ausschauen, sondern übersichtlich und aufgeräumt wirken.
  4. Nicht zwangsweise moderierbar sein, wenn sie es ist, sei’s drum, aber Sinn und Zweck soll einfach das nebenbei mitlaufen auf der Veranstaltung sein, irgendwelche Hashtag-Kapereien werden nicht erwartet, die Diskussionen sollen in die Richtungen gehen dürfen, in die sie sich eben entwickeln.

Die Nr. 1 – Twitterwall.me

Erstes – und m.E. bestens geeignet: www.twitterwall.me. Sieht so aus. Avatare als kleine Icons abwechselnd links und rechts, Tweet als Sprechblase dargestellt. Der graue Hintergrund könnte mit einem hochzuladenden Bild indivudualiert werden, was ich allerdings nicht gemacht habe. Oben mittig und ins Auge stechend: Hashtag, der entscheidet, um welche Auswahl an Tweets es sich im Folgenden handelt.

Nr. 2 – Visible Tweets – Die Schöne – aber Schönheit ist eben nicht alles

Als zweites bin ich auf Visible Tweets gestoßen. Visible Tweets hat drei verschiedene Arten, die Einblendung jeweils einen Tweets zu animieren. Der Screenshot, den ich euch hier zur Verfügung stelle, spiegelt mitnichten die ganze Schönheit der Art der Einblendung wider; um euch einen kleinen Eindruck von dieser zu geben, habe ich eine kurze Sequenz mit Screenr hier aufgezeichnet.

Schönheit ist jedoch – wie man so schön sagt – nicht alles. Was (mir) spontan fehlt? Mir fehlt (1) Reihenfolge und (2) Überblick. Da die Tweets anscheinend von der Reihenfolge her willkürlich eingeblendet werden, fehlt es beim Anschauen an der _offensichtlichen_ (zu 1) Aktualität. Zwar erkennt man unter dem eingeblendeten Tweet, wann dieser abgesetzt wurde, darauf achtet man jedoch m.E. nicht unbedingt. Zum zweiten dient eine Twitterwall für viele auch festzustellen, wer noch alles vor Ort bzw. wen das Thema von außen so umtreibt, wem man also (wenn auch von Fall zu Fall nur für die Zeit der Veranstaltung) noch so spontan folgen könne, um von anderer Perspektive aus bereichernde Tweets in die (dann eigene) Timeline gespült zu bekommen. Und um in dieser Hinsicht Anregung zu bekommen, muss man sich schon eine ganze Weile vor die Twitterwall stellen.

Aller guten Dinge sind 3, so dachte ich mir da, und stieß auf

Die Nr. 3 – Twittbee – So basic wie geradlinig

Alles was ich soeben bemängelt, ist hier wiederum zu finden. Reihenfolge und Überblick. Die Tweets vielleicht ein bisschen eng untereinander geklebt – was Vor- wie Nachteil haben kann. Vorteil: Mehr Tweets passen drauf, zum Nachteil gereicht, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass man diese dann auch liest. Denn wo sollte das Auge anfangen wollen? Wahrscheinlich orientiert sich dieses an den Avataren links gleich neben den Texten in 140 Zeichen, so zumindest meine Vermutung. (Aber man soll nicht immer von sich auf andere schließen. ;) )

Die Nr. 4 – Twitterwallr – auch nicht schlecht

Twitterwallr verspricht mir mit seinem Wölkchen-Design schon auf den ersten Blick den Himmel auf Erden. Und erfüllt mir in der Tat nicht nur meine gesetzten Anforderungen, sondern wirkt, wie auch das zuvor betrachtete TwittBee aufgeräumt,  Tweets werden in der zeitlichen Reihenfolge eingeblendet, in der sie abgesetzt wurden. Etwas störend – denn nichts kann perfekt sein – der Block rechts neben den Tweets, der mit “Melde dich an und nutze alle Möglichkeiten!” überschrieben. Aber vielleicht ist es ja möglich, diesen Block loszuwerden, so man sich nur anmeldet. Das könnte ich nochmals versuchen.

Aber ich weiss auch nicht.
Irgendwie fühle ich mich wie beim Einkaufen von irgendeinem Kleidungsteil. Schuhen, Jacke wie Hose. Ich weiss, es gibt noch eine Unzahl weiterer der gleichen Art zur Auswahl. Aber irgendwie zieht es mich nach dem Teil, das ich zu aller erst in der Hand gebhabt. In diesem Falle Twitterwall.me. Oder gefällt mir diese Twitterwall nur eben aus diesem einen Grunde, weil ich als erste ihrer Art bewusst darauf gestoßen?

Ihr seid gefragt!
Eure m

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Faven wie die Weltmeister – und dann? #twitterlektionen

Bildquelle.

Faven – warum macht frau das überhaupt?

Kürzlich hatte ich eine kleine aber feine, weil bereichernde, Diskussion auf Twitter. Beteiligt daran waren u.a. die Anja Lorenz, die Sabine Hüber und auch Andrea Brücken. (Da waren doch noch mehr… Wen habe ich vergessen?) Ausgangsfrage war, warum wir denn (überhaupt) Tweets favten. Also auf das Sternchen darunter klickten, damit es gelb werde, und genau jene Tweets sich seperat nochmals auflisten ließen.

Dabei heraus kamen zweierlei Motivationsbündel: Wir faven anscheinend als eine Art der Wertschätzung an den Ersteller. Als Aussage(n) in der Art “gut gemacht”, “mehr davon”, “gefällt mir”, “super auf den Punkt gebracht”, “meine Worte”. Wir faven aber auch, weil wir uns die so markierten Tweets aus irgendeinem Grund nochmals anschauen wollen. Also z.B. weil der Link darin interessant ist und die Inhalte dessen nochmals näher studiert werden wollen, weil wir die Aussage/Quelle für unseren nächsten Blog-Post verwenden wollen, oder gar für die derzeit laufenden wissenschaftlichen Überlegungen oder die gar praktische Berufsarbeit von uns. In kurz zusammengefasst: Wir möchten den Input weiterverarbeiten.

Faven als virtuelle Merkliste, aber wie geht’s weiter damit?

Die Benutzung als individuelle Merkliste ist ja schön und gut, wie sichern wir nun aber, dass wir die so gemerkten Schätze auch wirklich weiterverarbeiten? Hier haben wir anscheinend ganz unterschiedliche Strategien, und alle sind wir noch am Herumprobieren, am Suchen nach der optimalen Art und Weise. Wie wir damit umgehen? Was wir ausprobieren, schon ausprobiert haben? Meine ureigenen Erfahrungen damit im Folgenden, in der Hoffnung auf eure wie immer inspirierenden Anmerkungen!

Fakt ist jedenfalls, ich brauche so eine Art “Zwischenlager”, über das ich idealerweise auch Ordnung (z.B. via Tags) in meine Schätze bringen kann.

1. Die gefavten Tweets versinken im Twitter-Nirvana

Mittlerweile habe ich auf meiner Favoriten-Liste etwas mehr als 4000 Favs, und gerade versucht diese via Twitter aufzurufen. Erwartet hatte ich, dass Twitter mir nur die geschätzten 25 letzten von mir favorisierten Tweets anzeigt, aber dem ist mitnichten so. Ich bin just schon über weiterscrollen bis in den Januar diesen Jahres rückwärts gelangt… und es scheint, das System ist immer noch willig, weiterzugraben und die favorisierten Tweets auch noch davor nach und nach herauszurücken. Und mich zu beglücken.

Die favorisierten Tweets sind also nur von mir gefühlt im Twitter-Nirvana gelandet – weil ich diese eben NICHT, wie mir selbst vorgenommen, ordentlich weiterverarbeitet hatte, ja dies immer rückwirkend nur bis ein zwei Wochen versucht hatte.

2. Die gefavten Tweets werden in ein Bookmarking-System eingespeist

Auch das mache ich. Da ich ja von Delicious zu gegebener Zeit auf Diigo umgestiegen bin (#ausgründen), speise ich meine favorisierten Tweets auch in Diigo ein. Das geht ganz leicht einzurichten, indem man auf “Tools” drückt und dann die Verlinkung “Save Favorite Tweets”, automatically save your favorite tweets to Diigo. (Ziemlich) Blöd dabei finde ich, dass die Bookmarks automatisch mit den Tags “twitter” und “rss” versehen werden, was bedeutet, dass wenn ich mir meine von mir (vorher und schon immer) per Hand mit twitter getaggten Bookmarks anschauen will, ich diese jetzt natürlich nicht mehr finde, da jetzt nicht nur die Quellen aufscheinen, bei denen es um Twitter im wissenschaftlichen Sinne geht (meine vorherige Intention). Aber sei’s drum. Dann muss ich mir eben ein neues Tag für diesen Zweck ausdenken.

Aber wie ihr euch schon denken könnte, auch diese Quellen verarbeite ich nicht in befriedigender Art und Weise weiter. (Vielleicht liegt es ja nicht am sichern der entsprechenden Tweets, sondern am nächsten Schritt??)

3. Die gefavten Tweets werden automatisch via #ifttt (“if this then that”) in einen anderen Dienst (welchen?) eingespeist

#ifttt (If this then that) ist ein gar mächtiges und ganz cooles Tool… allerdings, so man “dies und das” an Regeln einfach mal einrichtet und ausprobiert, so kann das ganze einen ganz schönen Information Overload produzieren… meine persönliche Empfehlung also: Entweder gut überlegen, was man sich da einrichtet, … oder aber immer nur bis zu drei Regeln einrichten, ein paar Tage beobachten, was passiert… und zur Not wieder rückgängig machen. Hier einige vorkonfigurierte Beispiele, welch nette Spielereien damit möglich.

Selbst einrichten kann man sich z.B. solche Nettigkeiten wie immer wenn ich einen Tweet fave, schicke mir eine Google Mail… oder immer wenn ich einen Tweet fave, retweete diesen… etc. und und.

4. Die gefavten Tweets werden via RSS-Feed abonniert

Sehr charmant. Bis heute meine Favoritenlösung ;) … Zwar muss man sich entsprechende Feed-URL erst herleiten, dies ist jedoch in einem Tweet erklärt:

Nutzt man z.B. GoogleReader, so würde man alle Tweets, die man auch nach zweitem Sichten noch weiterverarbeiten will mit “Als ungelesen markieren” kennzeichnen und könnte gleich entsprechende Tags hinzufügen.

5. Via Hootsuite

Alternativ habe ich mir auch noch eine Spalte in Hootsuite angelegt, das geht ganz flugs über “Add Stream” -> Select Profile -> Select type fo stream -> Fertig. Wie aber schon unter 4 bemerkt …. gefällt mir die RSS-Feed-Lösung (bisher) am Besten.

Ergebnis

Ich muss nur jetzt, am Ende meiner Ausführungen angekommen, bemerken, dass es offensichtlich – zumindest in meinem Falle – mitnichten an der Abrufbarkeit der Favoriten bzw. deren Zwischenlagerung hängt. Vielmehr … an der Weiterverarbeitung.

Aber die ist wohl – …. einen eigenen Beitrag wert.

Ich empfehle mich für heute aus diesem Internetz.

Eure mons7.

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Das Tool für zwischendurch. Heute: Mendeley

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Das Tool für zwischendurch. Heute: Screenr.com

Einer der Gründe, warum ich nicht wirklich diese Learning Management Systeme mag ist derjenige, dass diese alle möglichen Bedürfnisse erfüllen und Funktionen zur Verfügung stellen wollen … aber letztendlich in jedem ihrer Aspekte schlechter sind, als das, was es “draußen” und “für umme” gibt.

Und was es alles “draußen” und “für umme” für kleine schlanke und schlagkräftige Schätzchen gibt, möchte ich in der (hiermit neu angelegten Rubrik) von Zeit zu Zeit vorstellen.

So heute: Screenr.com. Seht selbst. Geht’s einfacher? P.S.: Für alle, die’s kürzer mögen, gibt es eine 1-minütige Einführung auf screenr.com.

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