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Einen eigenen Work-Flow “Rapid Video Production” entwickeln

Toll war er, der Workshop mit Claudia Heydolph, zum Thema Rapid Video Production. Viel gelernt, nicht nur durch deren Input und Kommentare, sondern auch über die Werke der anderen Teilnehmerinnen. Und nun ist es soweit. Habe ich einen eigenen persönlichen Workflow entwickeln können, der es mir ermöglicht, eigene Produktionen, relativ schnell und im Ergebnis perfekt unperfekt bereitzustellen? Einen, der langfristig trägt… und sich immer weiter anpassen und verbessern lässt? Hier der derzeitig Stand der Dinge.

Die Rahmung – das Intro und Outro

Ich habe mir ein Intro und ein Outro erstellt, die ich immer wieder nutzen möchte. Wichtig war mir, dass beim Intro direkt ein konkreter Titel angeschlossen werden kann (egal ob mündlich, als Text oder als hineinzusetzende Folie), dass das Outro insofern veränderbar, als ich da die “Credits” einfügen kann, also die Quellen unter Creativ Commons-Lizenz (z.B. Hintergrundmusik etc.), die ich eingebaut und benutzt habe, sowie Namen von Personen, bei denen ich mich fürs Mitwirken bedanken möchte.

Diese ein Video einrahmenden Sequenzen haben zumindest zweierlei Vorteile. Einmal muss ich Anfang und Ende nicht immer neu erstellen, zum Zweiten haben diese (hoffentlich) mit der Zeit eine Art Wiedererkennungseffekt für Zuschauerinnen. Doch weiter zum Dazwischen.

Nur die Besten bleiben im Kasten – zum Aufnehmen vor Ort

Vom einfach mal alles, viel, hauptsache was im Kasten, bin ich mittlerweile abgekommen. Ich überlege mir sehr genau, wen ich in welcher Einstellung zu was filmen möchte. Von sechs kurzen Sequenzen sind in der Regel mittlerweile vier (nach meinem Geschmack)  brauchbar, die, die nicht brauchbar sind, versuche ich zumindest schon vor Ort zu erkennen und gleich wieder zu löschen. Keine Zumüllung des Smartphones, zwar wäre da – theoretisch – noch genug Platz drauf, praktisch jedoch mag ich keine Zumüllung mit Material, da schlechtes Material zwei mal zu sichten schon einmal gesichtet zu viel.

Die magischen Vier – oder in der Kürze liegt die Würze

Wie viele Sequenzen braucht es nun, um damit eine Geschichte erzählen zu können? Da ich im Ganzen langatmige Videos nicht kurzweilig genug empfinde bin ich (bisher) bei der Anzahl vier gelandet. Diese hat mehrere Vorzüge.

  1. Es sind genügend Sequenzen, um eine Geschichte daraus zu bauen.
  2. Es sind nicht so viele Sequenzen, dass man beim Hochladen (s. nächsten Abschnitt) nicht den Überblick verliert.
  3. Das Gesamtprodukt wird nicht zu lange.
  4. Vier verschiedenen Einstellungen sind immer zu finden.

Aber wie kommt man jetzt von den Einzelteilene zu einem Ganzen?

Die Ingredenzien verbacken – oder wie aus vielen Teilen ein Ganzes wird

Neben den genannten Intro und Outro sowie möglichst vier gute Sequenzen erstelle ich einige Folien für vor und hinter sowie zwischen den Sequenzen mit kurzem Text. Alles habe ich zuvor in einen Ordner gepackt. Den gesamten Inhalt lade ich nun (Achtung: vorher nicht vergessen beim Hochladen auf privat zu stellen) auf YouTube hoch. Dazu klicke ich zunächst auf den Video-Manager und dann auf Bearbeiten unter dem Button Video-Editor. Sobald alle Einzelteile in der richtigen Reihenfolge in den Bearbeitungsbereich gezogen auf Erstellen klicken… und schon wird alles zusammengebacken.

Vielleicht sollte ich das ganze mal als kleinen ScreenCast erstellen, denn in Form von Text klingt es komplexer als getan.

Und die immer wiederkehrende Frage – ist das Ergebnis gut (genug)?

Nun. Mit der Zeit wachsen meine Ansprüche. Was ich anfangs als ganz passabel beurteilt habe, erscheint mir nach weiteren Fingerübungen eben als das. Anfängerhaft. Und genau deshalb plädiere ich dafür, es immer und immer wieder zu versuchen. Einstellungen zu variieren. Neue Ideen einzubringen. Vielleicht aber immer nur eine. Denn dreht man an mehr als einem Rädchen, ist schwer zu beurteilen, an was es denn jetzt genau liegt, dass das nächste Video-Experiment besser oder schlechter wirkt, als vorherige.

Ergo

Moderates Experimentieren macht erstellte Videos besser. Dazu muss man aber erst einmal regelmäßig welche produzieren. Hat man dann noch das Glück auf ehrliches und offenes Feedback aus der Community hoffen zu können, kommt alsbald auch was heraus, das vorzeigbar.

Ein kreatives Rest-Wochenende wünscht mir und euch und ist gespannt darauf, wie ihr gerade so euren Rapid Video Production-Work Flow gestaltet…

Eure mons7

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Monitoring in a Nutshell – schnell, kostenlos, funktioniert

MonitoringBildquelle. Spätestens seit meinem Engagement als (Mit-)Veranstalterin des #howtomooc wurde es höchste Zeit, (m)eine Art Monitoring zu installieren. Denn sonst kriegt man nicht nur nicht mehr alles mit, sondern nur noch einen Bruchteil dessen, was im Rahmen und rund um den MOOC abgeht. Und selbst das kann schon zuviel sein, sich nicht nur zusammensuchen zu müssen, denn man will seine Fundstücke ja letztlich auch (1) rezipieren, (2) auswerten, (3) weiter verarbeiten und verwerten.

Ich habe mir deshalb einige Gedanken zum Thema Monitoring gemacht, dies und das ausprobiert, was ich auch gerne mit euch teilen und euch nach und nach vorstellen möchte.

Um Feedback und Info zu eigenem Monitoring-Vorgehen freue ich mich wie immer in Kommentar- oder jeglichen Form.

Vorab – Was will ich überhaupt?

Ich wollte insbesondere, aber nicht nur, möglichst umfassend mitbekommen, was wo seinerzeit zum #mmc13 geschrieben wurde (jetzt zu meinen anderen mich interessierenden Themen). Das Mitkriegen dabei am besten

  • mit möglichst geringem zeitlichen Aufwand
  • gerne kostengünstig bis kostenlos (Hootsuite z.B. kann u.U. je nach Nutzung ganz schön teuer sein)
  • funktionierend (Ergebnisse also für mich leicht interpretierbar und umfassend).

Kostenlos

Hier haben dankenswerter Weise  die hochgeschätzen @t_krischak und @punktefrau schon hervorragend recherchiert!

**TIPP**  

Eine wirklich wirklich klasse Liste ist auch hier beim Wolfgang Gumpelmaier (@gumpelmaier) zu finden.

**TIPP**

Eine weitere hier vom BVCM.

**TIPP** 

Zwar auf Englisch aber immerhin mehr als 50 Tools dieser Art finden sich hier.

Es steht also einige “Gerätschaft” zur Verfügung. Jetzt: Welche nehmen und

Wie weiter?

Man ahnt es schon. Gleichzeitig überwältigt von der Vielfalt und Fülle der Möglichkeiten, stellt sich ein alt bekanntes Gefühl ein.

Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor.

Goethe (Faust)

Hier half mir, mich auf meine ursprünglichen Fragen an das Netz zu entsinnen.

Leitfragen

  1. Was will ich eigentlich wissen? (In einem Satz formuliert)
  2. Was will ich eigentlich wissen? (in ca. 10 Schlagworten formuliert)
  3. Welche Plattformen interessieren mich mehr als andere? (Und warum?)
  4. Welche Personen/Personengruppen, die darüber ins Netz hinein publiziert haben, interessieren mich besonders/sind mir wichtig?
  5. Welche perspektivischen Schwerpunkte kann ich ausmachen?
  6. Wie relevant ist das Aufgefundene für mich?

Konkretes Beispiel gefällig?

Aber gerne. Demnächst auf diesem Bloglein. Stay tuned. ;)

Eure m (Monika E. König)

** Der Tweet zum Thema zum guten Schluss**

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Zur UTB-Programmkonferenz (Teil 1): Impulse aus dem Netz … oder was man nicht alles machen könnte.

Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/

Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/

Bildquelle.

Lektoren sind (auch) kreative Querdenker

Kürzlich an einem Mittwoch war ich auf der UTB-Programmkonferenz in Stuttgart, um einen kleinen aber feinen Workshop abzuhalten. Ja, ihr lest richtig.

Kennen gelernt habe ich dabei ein paar schlaue Köpfe, Querdenker par excellence. Und bin mit dem Eindruck heimgekommen, dass das was Mitarbeiter von Verlagen können mehr denn je gefragt sein wird. Ich wünschte mir eine etwas andere “Schneidung” des Service-Angebotes. Aber das ist eine andere Geschichte und dazu mehr in einem anderen Post.

Warum Teil 1??

Als Workshop-Input habe ich etwas mitgebracht. Jedoch war das von meiner Spielwiese mitgebrachte mitnichten das, was das Wissensbegehr der Gruppe. Trotzdem sollt ihr es vorgestellt bekommen. Da ich es schon einmal zusammengestellt habe. Teil 2 behandelt dann, was wirlich von Begehr war. Nämlich Webinare und Google Hangouts + Alternativen. Aber jetzt erst einmal, was ich “im Köfferlein” dabei hatte…

Von der Spielwiese mitgebracht

Das Netz ist ja bekanntlich eine recht große Spielwiese. Täglich entdecke ich neue Nettigkeiten, was man/ich (!) nicht alles machen könnte. Aber gemach nach und nach. Hier die kleine Ideensammlung.

PodCasting – YouTuben – Bloggen – Twittern – Slideshare – Pinterest.

PodCasting – Die Stimme aus dem Off -

Eine PodCasterin setzt voll auf die Stimme. Tolles Beispiel: Der Kulturkapital PodCast von @tinowa; zu einer Episode, dessen und zwar der zu MOOCs, durfte ich Gast sein. In diesem Falle von ganz schöner Länge und im Interviewformat. Aber es geht auch kürzer und alleine. Und mit weniger professioneller Ausstattung. Z.B. via Audioboo. Hier sind die Aufnahmen auf mittlerweile 3 Minuten begrenzt, außer man gönnt sich – wie ich z.Zt. – die plus-Version. Alternative Soundcloud, hier hat man erst einmal 2 Stunden frei und kann dann zubuchen.

Beispiel-PodCasts

Ist das schwer und wie geht das?

Das kommt darauf an, was man will. Es geht einfach, und es geht auch komplizierter. Mit ein bisschen komplizierter bekommt man dann als Belohnung z.B. einen Jingle voran dazu, wenn man noch anfängt sprachliche Ecken und Kanten rauszuschneiden, kann’s richtig in Arbeit ausarten.

Leicht geht’s z.B. mit dem oben bereits vorgestellten Audioboo. Handy schnappen, App aufrufen, loslegen, posten. Tatsächlich: Und da ist sie, die Episode in 4 Schritten. Wie auch hier vom @herrlarbig (mit Tipps und Tricks & Mehr) beschrieben.

Was brauche ich dazu?

Am leichtesten geht’s mit dem Smartphone. Alternativ mit dem Laptop. Wenn man Freude am PodCasten gefunden hat, kann man sich auch wie ich ein schickes Diktiergerät/Mikrofon anschaffen, die fangen ab 50 EUR aufwärts an. Immer schön drauf achten, dass alles an den Laptop angestöpfselt werden kann. (Am einfachsten via USB).

Gesicht zeigen – auf YouTube

Auf YouTube gibt es mittlerweile alles zu finden! Mein Favorit: How-to-ScreenCasts zu allem nur möglichen, das ich gerade wissen will. In meinem eigenen Channel zu finden 4 Hangouts on Air die wir im Rahmen des #mmc13 veranstaltet haben. Hat man einen solchen veranstaltet findet sich die Konserve nur wenige Minuten nach Beendigung im Channel/Kanal der Einladenden.

Toll bei auf YouTube zur Verfügung stehenden Videos ist ja nicht nur, dass diese zum Anschauen bereit stehen, SONDERN, dass man die Einbinden kann, und teilen auf allen gerade relevanten Kanälen. Und warum nicht auch gleich mal nicht eins einbinden.

Beispiel-Video

Ist das schwer und wie geht das?

Auch hier wieder. Wie perfektionistisch bin ich, wie perfektionistisch will ich sein? Falls man auch nur im Ansatz perfektionistisch ist, kann man mal ganz schön viel Geld in die Hand nehmen, um ein Profi-Video zu erhalten. Bin ich es nicht, kann es sein, ich produziere was Witziges, kann aber auch sein, ich blamiere mich. Und dazwischen ist es halt eine Gratwanderung.

Vielleicht doch besser Text?

Ich mag aber lieber Text! Dann blog doch ;) - auf WordPress

Während ich jetzt (und das ist jetzt eine Art Outing) ja mehr Text mag, denn Audio. Und schon gar nicht Video. Und deshalb blogge ich auch so gerne. Bloggen ist wie die unfertige Version eines “richtigen” Textes. Es ist so eine Mischung zwischen dem gesprochenen Wort und dem geschriebenen Text. Es ist eigen. Aber eben textlich. Und das mag ich. Und andere offensichtlich auch.

Beispiel-Blogs

Ein paar Beispiel-Blogs gefällig? Dann einfach mal fröhlich in der Spalte rechts durch die Blog-Roll geklickt!

Zu viel Arbeit, weil Texte letztendlich doch ganz schön lang/eben erstellt werden müssen?

Ich hab’ da mal ‘ne Anmerkung – auf Twitter

Wer auch Text mag, aber dem das Blog-Posts produzieren zuviel texten ist – oder einfach zu viel Zeit in Anspruch nimmt (was es in der Tat manchmal tut), der kann sich vielleicht, nach einer gewissen Anwärmphase, mit Twitter anfreunden. Der einzelne Post ist dort nämlich schneller verfasst, umfasst er doch nur 140 Zeichen, und das maximal.

Weitere Infos zum Twittern

Da ja das Twittern meine erklärte Leidenschaft ist, habe ich die alle schon mal irgendwo hingeschrieben, die weiteren Infos. Z.B.

  • Auf meinem Learni.st-Board zu Twitter-Essentials hier.
  • Im Blog z.B. hier, hier und hier, … oder einfach rechts in den Tags auf “twitterlektionen” klicken.

Aber es gibt noch mehr. Zum Beispiel Möglichkeiten, Präsentationen und längere Texte zu Teilen.

Texte und Präsentationen wieder- und weiterverwerten – Scibd und Slideshare

So richtig viele Präsentationen habe ich ja nicht (mehr). Dies insbesondere, da ich alle meine Präsentation hier im Blog gedanklich vorbereite. Oder nachträglich niederlege. Wie über vorliegenden Post. Das habe ich im Übrigen auch das erste Mal während eines Vortrages von @herrlarbig gesehen. Dem hiermit die Ehre der ersten Idee gebührt. Und war so fasziniert, dass sogleich adaptiert. Nichts desto trotz gibt es Branchen, Arbeitsplätze, an denen die eigenen Präsentationen in PowerPoint-Format ein absolutes Muss. Und warum die dann im Unter-Unter-Ordner versauern lassen? Raus damit. Z.B. auf Slideshare. Weiterer Vorteil: Kann man dann gleich auch noch in den eigenen Blog leichtens einbinden ;) .

Unsere kleine Reise hat uns jetzt vom Hören über Hören plus Sehen hin zum Lesen geführt. Fehlt nur noch das Anschauen.

Ein Bild sagt mehr als … – Pinterest

Pinterest ist was für visuell veranlagte Typen. Also nicht unbedingt so mein Ding, wie ja schon formuliert. Nämlich da. Dachte ich. Nun habe ich aber mittlerweile doch das eine oder andere Board entdeckt, das ich gar nicht so uninteressant/schlecht gemacht fand. Allen voran das weiter unten vorgestellte von Audible.

Und da wir mir auch wieder klar, wie stark ich in den Sozialen Medien an den einzelnen Persönlichkeiten interessiert bin. An den Menschen in ihrer Art. Und aus Informationen zu deren Alltag. Was man sich, der/die den Alltag lebt, so gar nicht vorstellen mag. Aber genau das ist es wohl, was einen (auch) im Social Web erfolgreich macht.

Beispiel eines Boards: Audible

Hier wird das Team von Audible vorgestellt, auch sehr nett die Interview-Reihe “Backstage”.

Und hiermit sind wir am Ende unserer kleinen Rundreise durch die Welt der Produktionsmöglichkeiten im Social Web. Wahrscheinlich die meisten Leser auf dem Weg wahrscheinlich über den einen oder anderen Link eh abgeboten. ;) Auf einen aufregenden und anregenden Teil 2 zu Webinaren und Google Hangouts plus Alternativen freut sich

m

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#DNLE Assignment #1 – Scoop.it, edcanvas, Learni.st – environments or education technologies which might be of educators’ interest?

“Find 3 interesting learning environments or education technologies, and explain 3 positive aspects and 3 negative aspects for each (500-800 words total for the entire Assignment).” That’s the task I was telling you about over there lately. As you are some faithful reader of my blog and not being interested in posts written in English, please ignore. There won’t be too many of them. ;)

Scoop.it, Learni.st, edcanvas, all three of them are kind of social bookmarking tools, and ones working (more or less) with visualization of content you are collecting. But let’s start from the very beginning.

Social Bookmarking is …

Women (and may be men) tend to collect not only shoes but all kind of “things”, since they are surfing the internet even and also hyperlinks. This being pretty easy. You bookmark websites of your interest via your browser, the more sophisticated browser user even groups them to create bunches of hyperlinks dealing with same subject. “Just as long as those hyperlinks (or let’s call them plain old links) are managed, tagged, commented upon, and published onto the Web, they represent a user’s own personal library placed on public record, which – when aggregated with other personal libraries – allows for rich, social networking opportunities.” (Hammond et al., 2005) Such opportunities could be – compared to search engines – better/enhanced search results if it comes to special interests e.g. via tagging.

Excursus: Tagging

Tagging is basically assigning a peace of meta-data to a piece of information. As I did to this blogpost by the way. It helps describing this post to enable me to find and access it quick and easily lateron. Though tags are chosen personally often can be found some effect called folksonomie, an emerging form of shared vocabulary.

… and what is it used for in education?

It’s similar to thousands of other so-called web 2.0 tools. The more creative you are, the more ways you may find to use them for any purpose you’re up to, e.g. education. Just to give you an example. You may – together with your students – create a collection of high quality web sources dealing with a certain subject, those being easily accessed via smartphones thus supporting mobile learning of your students. For further inspiration have a look there.

Visualized bookmarking – a new generation of bookmarking services?

Starting with Pinterest bookmarking has become a form of arts. This as by bookmarking created pages are using pictures from the source and arranging them in an aestetic way.

Examples

(Schreenshot) A Pinterest for learning, that’s learnist. “Learnist lets you create learning boards that are essentially digitally curated silos of information. But since Learnist was built with education in mind from the start, the learning boards are easy to use in the classroom, assign as homework, or simply share on other social networks”, so Dunn (2012).

Three most positive aspects about Learnist are (1) that you may follow a board, (2) as a reader you may commenting on so-called boards and (3) to work together as collaborators to create a board together. The negative aspects are e.g. that (1) a learner may not be able to distinguish between important and less important information, als all of it is arranged in the same way, (2) learning by sources (texts) provided via a board is a pretty passive way to acquire information and (3) it’s suggesting that all kind of knowledge is already there and just have to be picked up instead of integrated into your own life.

(Source) “Scoop.it is based around what they call Topics.  A Topic is the page that they generate for you with a permanent URL and title. Each Topic is made up of Scoops.  The Scoops are essentially the articles that make up the content of your Topic. ” (Tschoegl, 2012) Positive aspects are as Tschoegl is mentioning (1) the range of sharing functionalities, (2) possibility to publish a magazine for colleagues or like-minded types and (3) organizing in one location materials that you might need across different situations. The negative aspects to be mentioned by using this tool as an educator are 1:1 that same already mentioned above.

(Screenshot) This one – I have to admit – I love best. Thus it’s easy to find three positive aspects: (1) You may not only share links but also YouTube videos, upload documents, share documents from your dropbox, or Google Drive documents all of them easily can be integrated into a “canvas”. (2) Due to the drag-and-drop function it’s pretty easy to use and (3) you may comment on every single ressource you share to put it into a context/explain why you choose to add. Especially for you I just added three sources dealing in any way with MOOCs. To have a look at just click here. Negative aspects are that (1) a collection doesn’t necessarily make the person looking at it reading the sources, (2) the collection’s just as good as the sources provided within and (3) it’s just that, a collection of sources. Not more and not less.

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Auf der Suche nach … der _perfekten_ Twitterwall

mauer

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Der Anlass

Das Mitorganisieren dürfen des #clc12 hat mir so manche Herausforderung angetrangen, die ich zu bewältigen nie zu hoffen gewagt hätte. Denn es gibt Tätigkeiten von denen ich sicher wusste, dass ich für die _nicht_ gemacht bin. Aber da ich ja unterschwellig und beständig das Lebenslange Lernen predige  – genau – sollte ich da ja mit mir keine Ausnahme machen. Außerdem hatte ich ja einen gar erfahrenen Mentor (Twitter/Blog) an meiner Seite, es konnte/ ja kann also eh’ nichts schief gehen. Auch wenn sich das alles durch diese Gewissheit nicht weniger aufregend anfühlt. Und wohl in verarbeitender Weise noch Grund für den einen oder anderen Blogpost zum Thema BarCamp-Orga.
Aber zum Detail.

Auf der Suche nach der _perfekten_ Twitterwall

Das #clc12 soll eine Twitterwall bekommen. Eine solche ist ja nun – eigentlich – schnell erstellt. Man muss _nur_ das geeignete Tool aufrufen, die rudimentären Details wie Hashtag der Veranstaltung eingeben und flugs bekommt man die Adresse/URL der gerade noch als Idee vorhandenen Twitterwall als handfeste Webseite aus dem Internet herübergereicht.

Das Problem. Welches ist das geeignete Tool? Denn da gibt es so einige. Damit ihr bei nächster BarCamp-Gelegenheit nicht auch in die Verlegenheit kommt, die tiefsten Tiefen des Internets nach Optionen zu durchforsten, stelle ich euch – social wie ich bin ;) – eine kleine Auswahl meiner Fundstücke im Folgenden zur Verfügung. In der Reihenfolge des Auffindens im Übrigen. Ohne Priorisierung zunächst.

Zu meinen Auswahlkriterien

  1. Ich will mir KEIN Programm runterladen müssen. Nein.
  2. Einfach zu erstellen sein, im Idealfalle Hashtag eingeben, Enter drücken, fertig. Und sich selbst regelmäßig und in kurzen Abständen aktualisieren. Aber das sollte wohl selbstverständlich sein.
  3. Einigermaßen gut ausschauen. Nein, nicht nur gut ausschauen, sondern übersichtlich und aufgeräumt wirken.
  4. Nicht zwangsweise moderierbar sein, wenn sie es ist, sei’s drum, aber Sinn und Zweck soll einfach das nebenbei mitlaufen auf der Veranstaltung sein, irgendwelche Hashtag-Kapereien werden nicht erwartet, die Diskussionen sollen in die Richtungen gehen dürfen, in die sie sich eben entwickeln.

Die Nr. 1 – Twitterwall.me

Erstes – und m.E. bestens geeignet: www.twitterwall.me. Sieht so aus. Avatare als kleine Icons abwechselnd links und rechts, Tweet als Sprechblase dargestellt. Der graue Hintergrund könnte mit einem hochzuladenden Bild indivudualiert werden, was ich allerdings nicht gemacht habe. Oben mittig und ins Auge stechend: Hashtag, der entscheidet, um welche Auswahl an Tweets es sich im Folgenden handelt.

Nr. 2 – Visible Tweets – Die Schöne – aber Schönheit ist eben nicht alles

Als zweites bin ich auf Visible Tweets gestoßen. Visible Tweets hat drei verschiedene Arten, die Einblendung jeweils einen Tweets zu animieren. Der Screenshot, den ich euch hier zur Verfügung stelle, spiegelt mitnichten die ganze Schönheit der Art der Einblendung wider; um euch einen kleinen Eindruck von dieser zu geben, habe ich eine kurze Sequenz mit Screenr hier aufgezeichnet.

Schönheit ist jedoch – wie man so schön sagt – nicht alles. Was (mir) spontan fehlt? Mir fehlt (1) Reihenfolge und (2) Überblick. Da die Tweets anscheinend von der Reihenfolge her willkürlich eingeblendet werden, fehlt es beim Anschauen an der _offensichtlichen_ (zu 1) Aktualität. Zwar erkennt man unter dem eingeblendeten Tweet, wann dieser abgesetzt wurde, darauf achtet man jedoch m.E. nicht unbedingt. Zum zweiten dient eine Twitterwall für viele auch festzustellen, wer noch alles vor Ort bzw. wen das Thema von außen so umtreibt, wem man also (wenn auch von Fall zu Fall nur für die Zeit der Veranstaltung) noch so spontan folgen könne, um von anderer Perspektive aus bereichernde Tweets in die (dann eigene) Timeline gespült zu bekommen. Und um in dieser Hinsicht Anregung zu bekommen, muss man sich schon eine ganze Weile vor die Twitterwall stellen.

Aller guten Dinge sind 3, so dachte ich mir da, und stieß auf

Die Nr. 3 – Twittbee – So basic wie geradlinig

Alles was ich soeben bemängelt, ist hier wiederum zu finden. Reihenfolge und Überblick. Die Tweets vielleicht ein bisschen eng untereinander geklebt – was Vor- wie Nachteil haben kann. Vorteil: Mehr Tweets passen drauf, zum Nachteil gereicht, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass man diese dann auch liest. Denn wo sollte das Auge anfangen wollen? Wahrscheinlich orientiert sich dieses an den Avataren links gleich neben den Texten in 140 Zeichen, so zumindest meine Vermutung. (Aber man soll nicht immer von sich auf andere schließen. ;) )

Die Nr. 4 – Twitterwallr – auch nicht schlecht

Twitterwallr verspricht mir mit seinem Wölkchen-Design schon auf den ersten Blick den Himmel auf Erden. Und erfüllt mir in der Tat nicht nur meine gesetzten Anforderungen, sondern wirkt, wie auch das zuvor betrachtete TwittBee aufgeräumt,  Tweets werden in der zeitlichen Reihenfolge eingeblendet, in der sie abgesetzt wurden. Etwas störend – denn nichts kann perfekt sein – der Block rechts neben den Tweets, der mit “Melde dich an und nutze alle Möglichkeiten!” überschrieben. Aber vielleicht ist es ja möglich, diesen Block loszuwerden, so man sich nur anmeldet. Das könnte ich nochmals versuchen.

Aber ich weiss auch nicht.
Irgendwie fühle ich mich wie beim Einkaufen von irgendeinem Kleidungsteil. Schuhen, Jacke wie Hose. Ich weiss, es gibt noch eine Unzahl weiterer der gleichen Art zur Auswahl. Aber irgendwie zieht es mich nach dem Teil, das ich zu aller erst in der Hand gebhabt. In diesem Falle Twitterwall.me. Oder gefällt mir diese Twitterwall nur eben aus diesem einen Grunde, weil ich als erste ihrer Art bewusst darauf gestoßen?

Ihr seid gefragt!
Eure m

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Faven wie die Weltmeister – und dann? #twitterlektionen

Bildquelle.

Faven – warum macht frau das überhaupt?

Kürzlich hatte ich eine kleine aber feine, weil bereichernde, Diskussion auf Twitter. Beteiligt daran waren u.a. die Anja Lorenz, die Sabine Hüber und auch Andrea Brücken. (Da waren doch noch mehr… Wen habe ich vergessen?) Ausgangsfrage war, warum wir denn (überhaupt) Tweets favten. Also auf das Sternchen darunter klickten, damit es gelb werde, und genau jene Tweets sich seperat nochmals auflisten ließen.

Dabei heraus kamen zweierlei Motivationsbündel: Wir faven anscheinend als eine Art der Wertschätzung an den Ersteller. Als Aussage(n) in der Art “gut gemacht”, “mehr davon”, “gefällt mir”, “super auf den Punkt gebracht”, “meine Worte”. Wir faven aber auch, weil wir uns die so markierten Tweets aus irgendeinem Grund nochmals anschauen wollen. Also z.B. weil der Link darin interessant ist und die Inhalte dessen nochmals näher studiert werden wollen, weil wir die Aussage/Quelle für unseren nächsten Blog-Post verwenden wollen, oder gar für die derzeit laufenden wissenschaftlichen Überlegungen oder die gar praktische Berufsarbeit von uns. In kurz zusammengefasst: Wir möchten den Input weiterverarbeiten.

Faven als virtuelle Merkliste, aber wie geht’s weiter damit?

Die Benutzung als individuelle Merkliste ist ja schön und gut, wie sichern wir nun aber, dass wir die so gemerkten Schätze auch wirklich weiterverarbeiten? Hier haben wir anscheinend ganz unterschiedliche Strategien, und alle sind wir noch am Herumprobieren, am Suchen nach der optimalen Art und Weise. Wie wir damit umgehen? Was wir ausprobieren, schon ausprobiert haben? Meine ureigenen Erfahrungen damit im Folgenden, in der Hoffnung auf eure wie immer inspirierenden Anmerkungen!

Fakt ist jedenfalls, ich brauche so eine Art “Zwischenlager”, über das ich idealerweise auch Ordnung (z.B. via Tags) in meine Schätze bringen kann.

1. Die gefavten Tweets versinken im Twitter-Nirvana

Mittlerweile habe ich auf meiner Favoriten-Liste etwas mehr als 4000 Favs, und gerade versucht diese via Twitter aufzurufen. Erwartet hatte ich, dass Twitter mir nur die geschätzten 25 letzten von mir favorisierten Tweets anzeigt, aber dem ist mitnichten so. Ich bin just schon über weiterscrollen bis in den Januar diesen Jahres rückwärts gelangt… und es scheint, das System ist immer noch willig, weiterzugraben und die favorisierten Tweets auch noch davor nach und nach herauszurücken. Und mich zu beglücken.

Die favorisierten Tweets sind also nur von mir gefühlt im Twitter-Nirvana gelandet – weil ich diese eben NICHT, wie mir selbst vorgenommen, ordentlich weiterverarbeitet hatte, ja dies immer rückwirkend nur bis ein zwei Wochen versucht hatte.

2. Die gefavten Tweets werden in ein Bookmarking-System eingespeist

Auch das mache ich. Da ich ja von Delicious zu gegebener Zeit auf Diigo umgestiegen bin (#ausgründen), speise ich meine favorisierten Tweets auch in Diigo ein. Das geht ganz leicht einzurichten, indem man auf “Tools” drückt und dann die Verlinkung “Save Favorite Tweets”, automatically save your favorite tweets to Diigo. (Ziemlich) Blöd dabei finde ich, dass die Bookmarks automatisch mit den Tags “twitter” und “rss” versehen werden, was bedeutet, dass wenn ich mir meine von mir (vorher und schon immer) per Hand mit twitter getaggten Bookmarks anschauen will, ich diese jetzt natürlich nicht mehr finde, da jetzt nicht nur die Quellen aufscheinen, bei denen es um Twitter im wissenschaftlichen Sinne geht (meine vorherige Intention). Aber sei’s drum. Dann muss ich mir eben ein neues Tag für diesen Zweck ausdenken.

Aber wie ihr euch schon denken könnte, auch diese Quellen verarbeite ich nicht in befriedigender Art und Weise weiter. (Vielleicht liegt es ja nicht am sichern der entsprechenden Tweets, sondern am nächsten Schritt??)

3. Die gefavten Tweets werden automatisch via #ifttt (“if this then that”) in einen anderen Dienst (welchen?) eingespeist

#ifttt (If this then that) ist ein gar mächtiges und ganz cooles Tool… allerdings, so man “dies und das” an Regeln einfach mal einrichtet und ausprobiert, so kann das ganze einen ganz schönen Information Overload produzieren… meine persönliche Empfehlung also: Entweder gut überlegen, was man sich da einrichtet, … oder aber immer nur bis zu drei Regeln einrichten, ein paar Tage beobachten, was passiert… und zur Not wieder rückgängig machen. Hier einige vorkonfigurierte Beispiele, welch nette Spielereien damit möglich.

Selbst einrichten kann man sich z.B. solche Nettigkeiten wie immer wenn ich einen Tweet fave, schicke mir eine Google Mail… oder immer wenn ich einen Tweet fave, retweete diesen… etc. und und.

4. Die gefavten Tweets werden via RSS-Feed abonniert

Sehr charmant. Bis heute meine Favoritenlösung ;) … Zwar muss man sich entsprechende Feed-URL erst herleiten, dies ist jedoch in einem Tweet erklärt:

Nutzt man z.B. GoogleReader, so würde man alle Tweets, die man auch nach zweitem Sichten noch weiterverarbeiten will mit “Als ungelesen markieren” kennzeichnen und könnte gleich entsprechende Tags hinzufügen.

5. Via Hootsuite

Alternativ habe ich mir auch noch eine Spalte in Hootsuite angelegt, das geht ganz flugs über “Add Stream” -> Select Profile -> Select type fo stream -> Fertig. Wie aber schon unter 4 bemerkt …. gefällt mir die RSS-Feed-Lösung (bisher) am Besten.

Ergebnis

Ich muss nur jetzt, am Ende meiner Ausführungen angekommen, bemerken, dass es offensichtlich – zumindest in meinem Falle – mitnichten an der Abrufbarkeit der Favoriten bzw. deren Zwischenlagerung hängt. Vielmehr … an der Weiterverarbeitung.

Aber die ist wohl – …. einen eigenen Beitrag wert.

Ich empfehle mich für heute aus diesem Internetz.

Eure mons7.

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Das Tool für zwischendurch. Heute: Mendeley

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Das Tool für zwischendurch. Heute: Screenr.com

Einer der Gründe, warum ich nicht wirklich diese Learning Management Systeme mag ist derjenige, dass diese alle möglichen Bedürfnisse erfüllen und Funktionen zur Verfügung stellen wollen … aber letztendlich in jedem ihrer Aspekte schlechter sind, als das, was es “draußen” und “für umme” gibt.

Und was es alles “draußen” und “für umme” für kleine schlanke und schlagkräftige Schätzchen gibt, möchte ich in der (hiermit neu angelegten Rubrik) von Zeit zu Zeit vorstellen.

So heute: Screenr.com. Seht selbst. Geht’s einfacher? P.S.: Für alle, die’s kürzer mögen, gibt es eine 1-minütige Einführung auf screenr.com.

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Apps ohne die ich nicht mehr will!

Quelle.

Wie ihr ja wahrscheinlich twitterlesend und facebookend mitbekomen habt – nerv nerv ;) – ist mir mein Smartphone VERlustig gegangen. Was ich ja gar nicht lustig finde. Immerhin bin ich mittlerweile so verzweifelt, dass ich mir von meinem Mobilfunkanbieter eine neue SIM-Karte habe zusenden lassen… mir ein (altes aber wunderschön designtes) Mobiltelefon meiner Kollegin ausgeliehen habe… und nun darüber brüte, was es denn für ein Nachfolgemodell sein werden soll. Ob es nun iPhone oder Galaxy II werden wird… oder aber gar das Nexus… Fakt ist, mir fehlen bestimmte Apps. Sozusagen nicht die Spielereien, sondern die schnöde Grundausstattung, sonst immer in der Hosen-/Mantel- sonstwas Tasche dabei.

Bei App Besprechungen finden ja in der Regel jene die meiste Beachtung, die Spielereien sind, “nice to have”, irgendwie auffällig. Zu kurz kommen – wie im Leben – diejenigen, die man irgendwann als selbstverständlich erachtet. Weil so ins Leben integriert. Weil so … ja, eben selbstverständlich und integriert. Und die möchte ich hiermit wertschätzen. Und natürlich gleichzeitig eine Liste generieren, was ich mir gleich als erstes aus irgendwelchen Market Places oder App Stores herunterladen werde, so sie nicht schon ohnehin ab Werk welchen Mobile Phones auch immer enthalten.

Aber langer Rede, kurzer Sinn. Mons7 präsentiert:

Meine 10 am selbstverständlichsten Genutzen und am wenigsten Gewertschätzten.

1. Eine App für Twitter – Twitter oder Tweetdeck

Unterwegs hat man nicht viel Zeit. Aber immer mal wieder. In der Schlange im Supermarkt. In der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Es sind nicht wirklich Zeiten, die ich habe. Eher Zwischenzeiten. Die zu Zwitscherzeiten werden können. Denn zwischendurch twittere ich gerne ein bisschen. Oder lese zumindest gerne eure Tweets. Links die mich mehr interessieren, die markiere ich einfach als Favoriten. Denn manchmal passen eben nur die 140 Zeichen und nicht mehr davon mal schnell dazwischen.

2. Location Based Services – es kann nur einen geben ;)Foursquare
Aufgrund meiner Autorinnenschaft des Studienbriefes “Location Based Services und Marketing” habe ich mich ja vertieft mit den verschiedenen Location Based Services auseinander gesetzt. Und für mich persönlich beschlossen: Es kann zur Zeit nur einen geben, und das ist (derzeit) Foursquare. Aber wie im Leben allgemein und im Feld SoMe insbesondere… alles (bleibt) im Fluss. Die anderen – neu aufkommende wie die alten bestehenden – werden von mir immer mal wieder ausprobiert. Und wer weiss, vielleicht geht ja auch in punkto LBS der Trend zur Zweit-App. ;)

3. Evernote - das Blöckchen im Smartphone
Ich fotografiere Information damit ab, die ich mir früher per Hand abgeschrieben, versucht zu merken und doch vergessen hätte oder die ich immer wieder neu recherchieren hätte müssen. Ihr glaubt mir nicht? Hier meine eingängigen Beispiele. Ich vergesse immer den Namen meines Hausarztes. Und die Öffnungszeiten sowieso. Bin ich aber dann doch mal krank, ist es leichter in Evernote nach dem #tag #arzt zu suchen, als … na, ihr wisst schon. Überhaupt. Öffnungszeiten. Sobald die irgnedwie relevant für mich sind (Bibliothek, Supermarkt um die Ecke, ..). Fahrpläne. Ich fahr normalerweise mit dem Fahrrad, aber wenn nicht…. #klick #tagg… und hoffen, … dass nicht das nächste Fahrplanhalbjahr bereits angebrochen ist ;) .

4. Telefonieren und besser telefonieren – vom Telefon zu Skype und wieder zurück
Wer mich näher kennt, kennt die eine meiner Marotten. Ich mag nicht gerne telefonieren. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich am Telefonieren so stört. Ich tippe mal auf die Synchronität. Skype nun löst genau jenes Problem. Über die Chat-Funktion kann man es auch asynchron nutzen… und falls es doch mal synchron sein soll… kann es das ja (bekanntlich) auch ;)

5. Dropbox - Über die Kiste ab in die Cloud
Rein damit, raus damit. Das rein ist immer in die blaue Kiste. Die erinnert mich an Sterben (“ab in die Kiste”) und Himmel (“So blau wie der Himmel.”). Und das raus damit an Wiederauferstehung. Dabei geht es ja nur um Dokumente, die ich von überall her bearbeiten kann. Aber na ja. Dokumente führen ja von Zeit zu Zeit halt auch ihr Eigenleben.

6. Zugang zu Mails – so überholt wie notwendig
Wie an anderer Stelle bereits im Rahmen des WebmasterFriday deutlichst geäußert, halte ich E-Mail-Verkehr für (mittlerweile) verkehrt. Solange es allerdings die andern nutzen (Umwelt), möchte ich noch ein bisschen “kompatibel” bleiben. Wenn auch über eine schicke E-Mail-App.

7. Und? Immer noch Facebook?
So richtig mochte ich Facebook ja von Beginn an. Nicht. Und – ganz anders wie bei Menschen – gewöhnte ich mich zwar daran, aber mochte es mittlerweile immer noch nicht mögen. Aber auch was man nicht wirklich mag fehlt einem seltsamerweise, wenn man es gerade mal nicht hat. Von daher bleibt die Facebook-App auf der Liste der Top10 – zumindest so lange, bis ich es durch ein anderes ungeliebtes Netzwerk ersetzt habe.

8. Wunderlist - für die Listenliebhaberin
Ja, ich liebte Listen. (Aber überhaupt was kümmert mich mein Geschwätz von gestern – bloß weil es dokumentiert ist? ;) ) In letzter Zeit lebe ich vollkommen frei von Listen. Warum ich trotzdem Wunderlist als App nicht nur behalte, sondern schätze? Weil sie so schlicht und schön ist. Und weil ich ja einmal rückfällig werden könnte! ;)

9. Den guten alten Terminkalender - mit Erinnerungsfunktion, natürlich
Genauso wie Listen mag ich ja Terminkalender. Früher lag meinem Terminkalender meist (mindestens) eine aktuelle Liste ein. Nachdem ich jedoch die Liste zunächst verwundert virtualisiert hatte, war irgendwann auch noch der gute alte Terminkalender dran in die Cloud zu wandern. Ich habe es nicht bereut, nutze zur Zeit GoogleCalender. Am besten gefällt mir die vertonte Erinnerungsfunktion. Die hatte nämlich weder mein LöhnMethode-Bändchen, noch mein FiloFax.

10. Audioboo. Vom Bloggen zum Audio-Bloggen.
Auch wenn ich es nicht so oft nutze wie ich es nutzte, so es in meinem Alltag integriert wäre. Ich mag es. Und es wird – sofern als App dabei – zukünftig mein Tool der Wahl sein, so ich schnell und unkompliziert einen kleinen PodCast erstellen möchte.

Welche sind eure?

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Stirb, E-Mail, stirb!

Quelle zum Bild.

Eigentlich bin ich über den Beitrag von Claudia Klinger auf den (heutigen) Webmaster Friday gestoßen.  Zunächst hatte ich ihre Überschrift nämlich für eine ironische Art von Scherz gehalten, die da nämlich lautet: E-Mail: verlässlich, nachhaltig und unverzichtbar.  Aber das war die Aussage mitnichten, wie ich über interessierte und eingehende Lektüre des Textes erfahren durfte.

Der Inhalt in aller Kürze (bitte aber Langfassung dort nachlesen). E-Mails seien verbindlicher, was sie sehr eingängig  mit folgendem Satz unterstreicht und ergänzt:

Man könnte sagen: mit Menschen, mit denen mich ein TUN verbindet, kommuniziere ich per E-Mail.

Per E-Mail zu kommunizieren schaffe eine Art Beichtstuhlatmosphäre, die erlaube, “[t]iefer schürfende, sehr persönliche Themen komplett angstfrei zu besprechen”. Dies und alles was ihr wichtig sei, sei zudem auf der eigenen Festplatte gespeichert, die sie als Teil ihres Gedächtnisses versteht in dem sie schnell zu finden vermag, was sie – sogar vor langer Zeit – mit Menschen ausgetauscht habe. Mobil werde dieses Gedächtnis – zur Not – über die Speicherung auf Stick.

Ich stehe – nur um hier keinen falschen Eindruck zu erwecken – auch auf verlässlich – nachhaltig und unverzichtbar. Bei mir sieht dieses verlässlich – nachhaltig – unverzichtbar hingegen (gänzlich) anders aus.

Aber zunächst zu meinen E-Mail-Erfahrungen. Die sind nämlich gar unverlässlich, gar nicht nachhaltig und absolut verzichtbar. Unverlässlich insofern, als

1. ich auf die meisten (Geschäfts-)E-Mails (hausintern) sowieso keine Antwort bekomme. Das bedeutet dann meistens entweder “nein” oder “nicht interessiert” (Ausnahmen bestätigen die Regel!). Ist man aber selbst an einem Projekt/einem Sachverhalt/einer Frage interessiert, so ist man gut beraten zumindest zum Telefon zu greifen, besser jedoch den- oder diejenige auf dem Gang abzupassen. E-Mail? Leider bei der Masse der Anfragen und Anliegen untergegangen. ;)

2. Apropos persönlich. Von wegen “Beichtstuhlcharakter”. Da werden E-Mails munter (sofern sie von gewissem (mir oft uneinsichtigem) Interesse sind) weitergeleitet, in cc oder bcc an Hinz und Kunz (meistens die wichtigeren Hinze und Kunze) (weiter-)geschickt, auch mal nur in Auszügen weitergeleitet…. da meistens sowieso nicht bis unten gelesen. Also Persönliches würde ich unter diesen Umständen dann doch lieber auf meinem Blog verbreiten (den liest von den Hinzen und Kunzen eh’ keiner ;) ).

3. Die Nachhaltigkeit. Ca. alle drei Monate bekomme ich eine Systemmeldung, dass ich zuviel Platz vom vorhandenen Speicher für meine E-Mails verwende. Solange ich das nicht änderte, wäre es mir nicht erlaubt, auch nur ein E-Mail mehr zu verschicken. Ich suche also spontan und fieberhaft (da ich ja just gerade dann was rausschicken will) nach Ordnern und Unterordnern, die Projekten gewidment sind, bei denen alles gut läuft, ich mich also auf die Gutwilligkeit aller Beteiligten verlassen kann. Weg damit. Und wieder freie Fahrt für die elektronische Kommunikation.

Wie stelle ich nun diese Verbindlichkeit, diese Privatheit, diese Nachhaltigkeit, von der Claudia Klinger schreibt her, wenn nicht via E-Mail? Genau das (zumindest) versuche ich via Social Media. Wie das gehen soll?

Verbindlichkeit.
Ich sage was ich meine, dies aber in gewohnter mons-Freundlichkeit. Oder zumindest ist das was ich anstrebe. Mein Ideal. Vereinbarungen, die geregelt sein wollen, niedergeschrieben und definitv wichtig sind, lasse ich mir in Dokumentenform in die Dropbox einliefern.

Privatheit.
Privatheit ist etwas, was mit der Zeit entsteht. Über ein gegenseitiges Lesen oder Anhören von Haltung(en), über Andeutungen, über persönliche Gespräche, über zusammen Arbeiten und Zusammenarbeit. Vertrautheit und Privatheit heisst für mich “Dechiffrierbarkeit” von Aussagen. Ob diese als Text, mündlich, sich gegenüberstehend … oder wie auch immer gemacht werden.

Nachhaltigkeit.
Nachhaltig werden diese freilich erst, indem man sie beständig betreibt. Reisst eine gute Beziehung jäh ab, weil sich die begangenen Wege auseinanderentwicklen, so knüpft man an der verbliebenen Erinnerung an, sollten sich diese eine Weile später wieder kreuzen. Nachlesen wäre hier m.E. kontraproduktiv, da man an dieser Kreuzung mit einer Persönlichkeit zu tun hat, die eben mittlerweile weitergegangen war, sich im Idealfalle weiterentwickelt hat… und die man in diesen Aspekten neu kennenlernen will. Anstatt auf Aussagen zu bestehen, die aus der Vergangenheit stammen. Stehen diese jedoch in Bezug mit den präsenten, langt mir die gefühlte Nachhaltigkeit. Nachlesen unnötig.

Aufgrund des selben Begehrs von mir also die mitnichten ironisch gemeinte Überschrift “Stirb, E-Mail stirb! Obwohl ich die andere Ansicht von Claudia Klinger so nachvollziehen kann wie schätze. Ich schätze nur, sie mailt unter anderen (Rahmen-)Bedingungen.

Einen schönen Freitag wünscht euch

die Monsi

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