Vom Online-Lernen zum #weblernen

#weblernen. Der erste Begriff, der wie damals beim Akronym MOOC nach gefühlt sehr langer Zeit einmal mehr eine Art Hoffnung auszulösen imstande ist, dass sich im Bereich Lernen, Internet, Medientechnologie, Online-Lernen und was sich alles an Begriffen tummelt, um auf einen schwammigen Bereich zu verweisen, etwas zu bewegen scheint.

#weblernen – was soll das sein?

Bisher habe ich mir Claim Your Domain noch nicht besorgt. Dies deshalb, weil es bisher lediglich als Hard-Copy verfügbar ist. Ich warte auf die eVersion.
Und lasse euch hier in den Kommentaren wissen, sobald diese verfügbar ist. (Oh, sie ist DA! 🙂 )

Das ist einen Zeichnung eines Computers, an dem ein Kind sitzt. Auf dem Bildschirm befindet sich ein sehr interessantes Bild, das etwas Organisches oder Technisches sein könnte, auf jeden Fall nach Wissenschaft aussieht.

Ohne wie gesagt die Programmschrift mir schon reingezogen zu haben, hier spontan mein magisches Dreieck, das so etwas wie Web-Lernen für mich persönlich ausmacht.

1 – Inspiration durch Fragen

Und dabei sind Fragen in mehrere Richtungen gemeint. Irritiert, interessiert, animiert mich irgend etwas, so kann ich meinen ersten emotionalen Eindruck über das was auch immer, das ich kennen lernen – oder besser gesagt erlernen will – über

  1. Fragen an ein Gegenüber versuchen zu strukturieren. Aber auch je nach Reflektonsfähigkeit und Mut über
  2. Fragen an mich selbst.
  3. Diese Irritation etc. kann aber auch erst ausgelöst werden, durch eine Frage, Fragen, die an mich herangetragen werden. Wenn ich für die Thematik offen bin.

Alle drei Punkte betreffen jedoch, und das ist in diesem Falle einschränkend, eine bebgrenzte Anzahl von Perspektiven, die ich einbeziehen kann, um zu lernen. Deshalb entsteht beim dann schon lernenden und lernwilligen Individuum der Bedarf nach aggregierten Quellen, nach Kompendien, nach historischen Analysen zur Thematik. Ja, schlicht und einfach eben Quellen. Beim #weblernen Quellen, die im Web zu finden sind.

2 – Quellen im Web, frei verfügbar und divers

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Aber einfach nicht nur einfach im Web zu finden. Sondern frei verfügbar, oder zumindest unter Creative Commons Lizenzen, am liebsten wenn es nach mir – als lernendem Subjekt – geht entweder als CC0-Lizenzen (oder die mit Namensnennung).

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Beim #weblernen spielt m.E. aber noch ein weiterer Aspekt eine entscheidende Rolle, nämlich dass dadurch, dass das Web von allen Seiten unkontrolliert bespeisbar ist und dies bisher (mittlerweile?) auch in gewissem Maße genutzt wird, das Individuum unter diversen Angeboten wählen kann. Stichwort Vielfalt!

3 – Selbst eingeübte und gelebte Praxis von Anfang an

Aus dieser Vielfalt wähle ich als Lernerin mir nun – gezielt, beraten, zufällig? – das aus, was mir hilft und mich dazu befähigt, praktisch tätig zu werden. Und wenn es zunächst auch nur über das öffentlich machen geschieht, dass ich mit einer bestimmten Thematik beschäftige. Praxis sozusagen als tätig werden. Erst in für Experten in einem Gebiet nicht wahrnehmbaren Maße, aber potentiell in einem, das Expertentum erreicht.

#weblernen, wie ich es definiere. Umso mehr warte ich auf o.g. #ebook.

 

Euch Lernern da draußen im Netz einen guten Rutsch wünscht

@mons7

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