#clc13 – … und jetzt… will ich SCRUM-Masterin werden!!! :)

Teamarbeit Foto von Session 1 der Veranstalter.  Bildquelle. Unter CC BY-SA 2.0-Lizenz. Veröffentlicht von Cogneon Akademie.

Auf Anregung von @fontanefan möchte ich auch einen inhaltlichen Einblick zumindest einer der von mir besuchten Sessions geben. (Überblick Auflistung Sessions Tag 2) Derjenigen, die mir von allen und bisher am besten gefallen. Leider habe ich Session 1 (Foto) der beiden Veranstalter (Heinz Erretkamps und Sandra Claudia Weigel) verpasst, werde mich aber nichts desto trotz, da ein Großteil der Sessionteilnehmer in dieser schon gewesen, darauf beziehen können. Aber von Anfang an.

Am Anfang war der Kreis

Kalt war es in dem Raum, den wir als Session-Raum zugewiesen bekommen hatten. Richtig kalt. Damit die Gedanken nicht einfroren, sollten wir uns flugs in einen Kreis stellen. Sie machte eine Yoga-Figur vor. Wir machten nach. Die Aufgabe: Sobald jemandem die Figur zuviel wurde, solle der oder die eben etwas anderes machen, wir anderen würden uns fügen und folgen.

Die Führung zu übernehmen und wieder abzugeben ist … möglich

Mein erster Gedanke: Das klappt ja nie. Da ich die Stellung nicht halten konnte, fing ich wie wild an zu hüpfen. Die anderen folgten mir. Aber nicht allzulange, jemand anderes hatte eine andere Bewegung in die Runde eingebracht. So bewegten wir uns ein paar Minuten von Figur/Bewegungsart zur nächsten. Ohne groß miteinander in Konflikt zu geraten. Die Bewegungen der Gesamtgruppe gingen ineinander über.

Und das war meine erste Lektion (von einigen) in dieser Session.

Vom Team lernen

Als nächstes sollten die beiden Untergruppen (nämlich jene, die schon in Session 1 waren und nun wieder hier sowie jene, die erst in Session 2 dazustießen) auf den gleichen Stand gebracht werden. Dies geschah dadurch, dass die Session1er ihre Haupterkenntnisse aus dieser den anderen vorgestellt haben.

Was die da konkret gemacht haben. Was mit Klopapierbällchen. 🙂

clc13-IMG-035Weiteres Foto von Session 1 der Veranstalter.  Bildquelle. Unter CC BY-SA 2.0-Lizenz. Veröffentlicht von Cogneon Akademie.

clc13-IMG-037Weiteres Foto von Session 1 der Veranstalter.  Bildquelle. Unter CC BY-SA 2.0-Lizenz. Veröffentlicht von Cogneon Akademie.

Die Aufgabe, die dazu gestellt wurde war in der Art, dass möglichst viele Bällchen (unter bestimmten Nebenbedingungen) vom Team von links nach rechts geschafft werden sollten. Dabei hatten die Teams 5 Durchgänge, um ihre Zusammenarbeit zu optimieren.

Was das theoretische Konzept, die Begriffe dahinter

Das Team bekommt eine Aufgabe. Das ist die Anforderung. Daraufhin wird diese bzw. die Teil-Aufgaben daraus vom Team geschätzt. Dazu gibt es anscheinend verschiedene Vorgehensweisen, z.B. das „Planning Poker“. 😉 Dann kommt die Phase der Umsetzung. Meist in der Länge von zwei Wochen. Am Ende dieser wird ein Soll-Ist-Vergleich angestellt. Und das Spiel beginnt von vorne.

Die verschiedenen Durchgänge nennt man wohl Iterationen. Die Rollen, die beim SCRUMmen besetzt weden, sind einmal der Product Owner, also so eine Art Produkt-Besteller. Dann gibt es das sich selbst organisierende Team und noch den Scrum-Master, der schaut, dass die Regeln eingehalten werden, der mit dem wie immer gearteten Außen kommuniziert und der auch mal das eine oder andere Hindernis aus dem Weg räumt.

Falls ich das jetzt nicht nur verkürzt, sondern was falsch wiedergegeben haben sollte, dann mögen mir die SCRUM-Profis via Kommentarfunktion widersprechen.

Erkenntnis 1: Die Vorzüge des Großraumbüros

Besonders erstaunt hat mich die Feststellung, dass sich die Teams, die im gleichen Zimmer gearbeitet haben, alles mehr verbessert hatten als das eine Team, das draußen vor der Tür lokalisiert war. Wahrscheinlich, weil die drinnen voneinander abgucken konnten. Man lernt also ganz nebenbei. Wie bei mir im Großraumbüro. 😉

Erkenntnis 2: In vielen kleinen Schritten zum Ziel

Wesentliche Aspekte von SCRUM (für was ist das eigentlich die Abkürzung?) sind wohl, dass man

  • kleinschrittig vorgeht, denn auch eine lange Reise besteht aus kleinen Schritten.
  • immer und immer wieder überprüft wird, ob das was vorgenommen erreicht und
  • immer und immer wieder vom Auftraggeber Feedback eingeholt wird, ob das Zwischenergebnis so passt, die Anforderungen noch so sind, wie formuliert.

Und jetzt?

Die Session und das, was ich in den sage und schreibe nur 45 Minuten erfahren habe hat mir dermaßen Freude bereitet, dass ich mir jetzt mal ein Team suchen werde. Und dann? Dann will ich SCRUM-Masterin werden. ;))

 

Eure m

 

Weiterführende Links

 

 

 

 

Das #clc13 – eine kleine Twitter-Nachlese

Fleissig getwittert wurde auf dem #clc13, das steht schon einmal fest. Wie fleissig, das versuche ich über ein paar Tools nachzuvollziehen, was getwittert wurde, dazu weiter unten.

Die Twitter-Wall

Alle Tweets, die mit #clc13 „gehashtagt“ waren, wurden via TweetWally-Twitterwall an die Wand des Selbstlernzentrums geworfen. So konnten auch die Nicht-Twitterer nach- und mitlesen, über was so getwittert wurde.

 

 

Wie viel an der Zahl?

Das habe ich heute, am 2.10., mal über den Tweet Archivist versucht herauszubekommen. Angezeigt wurden mir 908 an der Zahl (s. Screenshot). Als pdf-Datei sind das mal schlappe 61 Seiten, die ihr euch über diesen Link herunterladen könnt.

908

Und wer war das alles?

Danke an die fleissigen Viel-Twitterer (hehe, 29 der Tweets gehen offensichtlich auf mich 😉 ), die man aus folgendem Screenshot herauslesen kann.

fleissig

#clc13 Trending-Topic!

Und das hat gereicht, das #clc13 für mehr als 5 Stunden in die Trending Topics (via Trendinalia) für Deutschland zu befördern, nur wenige Plätze nach dem Oktoberfest. 😉 (s. Screenshot)

5Stunden

Und über was wurde so getwittert?

Hier das via Tweet Archivist generierte pdf Dokument für Tweets im Überblick.

Was man auf so einer Veranstaltung so twittert, das mögen sich nun insbesondere die Nicht-Twitterer fragen. Speziell für euch, eine klitzekleine Auswahl, um einen Eindruck der Vielfalt zu erhalten. Es wird getwittert über….

  •  Organisatorisches (was eher die Menschen vor Ort interessiert)
  • Inhalte von Sessions
  • Zitate
  • Links auf Fotos oder andere Internet-Quellen
  • Eindrücke
  • …… & mehr.

Bis auf Weiteres von hier und auf Twitter

Eure mons7

 

 

 

Lesestoff zu #MOOCs – für euch vorgelesen

… also im Sinne von vorneweg gelesen, kommentiert, um euch eine abgekürzte Inhaltsangabe, aber auch einen Vorgeschmack zu geben, ob’s Nachlesen für euch lohnt.

Der Lesestoff

Der Lesestoff ist mir über einen Google Scholar Alert, das ist so eine Benachrichtigung die ich bekomme, wenn was Wissenschaftliches zu bestimmten Schlagworten Google Scholar zur Kenntnis kommt. Die Schlagwortreihe, zu der ich Google Scholar gebeten habe mir Meldung zu machen, lautet Social Media in Hochschule. Allerdings habe ich noch andere Alerts am Laufen, einen zu Nähe und Distanz. Die Ausbeute, schwankend.

Aber konkret. Die Quelle, die es mir auf diesem Wege hereingespült hat, ist folgende.

Lehmann, B. (2013): xMOOCs – Ein Fall paradoxer Wissenskommunikation; in: Reinmann, G.; Ebner, M.; Schön, S. Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt: Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister, S. 63 – 77.

Kurzabriss

Nun. Ihr wisst (oder vielleicht auch nicht), ich bin kein (wirklicher) Luhmann-Freund. Deswegen lass‘ ich die Stellen mit der systemtheoretischen Einordnung einfach mal weg. 😉 Die beiden Stellen, die jedoch an Erkenntnis mit der meinen aus der Praxis korrespondieren, hebe ich dafür weiter unten um so deutlicher hervor. Jedoch kurz zuvor wie versprochen eine Art Kurzzusammenfassung.

Leider fehlen mir 2 Seiten, muss wohl danach in der Deutschen Bibliothek fahnden gehen. Der Kurzabriss wird hierhinein von mir nachgetragen, so getan. Solange müsst ihr euch garselbst einen kurzen Überblick verschaffen, via Link-Klick oben.

Herausgegriffen

Schon gleich herausgegriffen habe ich mir also zwei Aspekte. Und zwar die der verschiedenen angesprochenen und nicht angesprochenen Formen von Videos und eine Anmerkung zum dialogischen/kommunikativen des Lernens.

Zu den verschiedenen Formen an Videos

Der Autor kommt, von den Studienbriefen her – er nennt sie Fernlehrbriefe – über Vorlesungsaufzeichnungen zu Lehrvideos, also extra für Lehrzwecke erstellte Videos.

Was mir dabei auffällt ist, dass Videos total außen vor gelassen werden, die von den Lernern bzw. Lernern und Lehrenden als Akt des Lernens selbst produziert werden. Diese hielte ich für die fürs Lernen (an sich) intuitiv für am geeignetsten. Wie würde man die nennen? Also

  1. LDL = live digitized lecture, meint Nebenprodukt von ohnehin stattfindender Vorlesung
  2. eLecture, meint extra zu Lehrzwecken aufgenommenes Video und
  3. ??? mein als Akt des Lernens aufgenommenes Video.

Das dialogische/kommunikative von Lernen

Laut dem Autor findet lernen dialogisch/kommunikativ statt. Über die Erhöhung der Reichweite wird diese Kommunikation nun unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher würde diese also – und da komme ich wieder zu meinem ersten Aspekt, so sie im Grunde vom Lerner ausginge. Eben z.B. über Videoproduktion.

Was mich zu folgender Session-Idee für das #clc13 bringt, das ich ja vorhin in aller Vorfreude hier angekündigt hatte.

Sessionvorschlag #clc13

Bei uns allen Teilgebern handelt es sich ja gleichsam um Lernende und Lehrende. Alle von uns haben Erfahrungen mit Lernen in Verbindung mit Videos gemacht. Perspektivisch die unterschiedlichsten, was ja der Vorzug von BarCamps ist. Dass nämlich nicht nur eine Vielzahl von Perspektiven am Platze, sondern diese über das BarCamp-Format auch explizit gemacht werden (können).

Erstellen wir doch gemeinsam in einer Session ein Video zu Lernen mit/und Videos. Ein Intro könnte ich ja schon vorbereiten. Ebenso Teile des Outros (es fehlten dann nur noch die Credits und die Teilgeber, die ihren Input und ihr Gesicht beigetragen). Das dazwischen müsste inhaltlich erst generiert werden. Ebenso könnte ich eine Art Strukturierungselemente vorbereiten, die jedoch auch inhaltlich noch gefüllt werden müssten.

Hätte dazu jemand der Teilnehmerinnen Lust? Oder noch vorher, ist mein Vorschlag nachvollziehbar formuliert?

Fragt sich und euch des nachts

Eure mons7 (aka Monika E. König)

Vorfreude auf das #clc13 – Save the Date: 27. – 28. September

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#clc13 – Was gibt’s da eigentlich?

Ein BarCamp vom Feinsten. Dies m.E. deshalb, weil dorthin Menschen nicht ganz vom gleichen Schlag kommen, sondern eine gar interessante und wilde Mischung zwischen bodenständigen Lern-Verantwortlichen direkt von der Firmenfront, ein paar Hochschulleuten wie mir, ein paar Lehrern, Unternehmern, Beratern, intrinsich motivierte… ach stöbert einfach selbst mal in der Liste derer, die sich jetzt schon angemeldet haben. Ach ja, und ganz vergessen, die Sponsoren. Besonders interessant für mich dieses Mal mit dabei – so habe ich’s läuten hören – die Zeit-Akademie. Bin mal gespannt, ob Lars-Peter himself einläuft.

Und auch dieses Mal neu haben wir einen eigenen Slot für das Unter-Thema Didaktik vorgesehen.

#clc13 – Themenspektrum

Wobei wir schon beim Themenspektrum angelangt wären. Das Thema an sich ja Corporate Learning, wie schon verraten mit einem Spezial-Slot Didaktik. Was ein bunter Blumenstrauß aus den Perspektiven auf das Thema entstehen kann… beispielhaft an der Session-Planung des letzten Jahres ablesbar.

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#clc13 – Das Orga-Team dahinter

Kopf und Herz hinter und in dem Ganzen und auch Gast- und Geistgeber ist ja unser wertgeschätzter Karlheinz (Pape). Im Blog hier, twitternderweise da zu finden.

Um PR und Kommunikation kümmert sich – zum dritten Mal neu neu neu – dieses Mal der mindestens ebenso aber anders bekannte Jochen (Robes). Weiterbildungsblog da, twitternd dort zu finden.

Die Logos, Banner & Mehr stammen von Designeon. Zur Webpräsenz bitte hier entlang, Twitter-Neuigkeiten gibt’s da abzuholen.

Und von uns von FH-Seite aus wir das Ganze von Andrea Janssen, Monika Rosenberger, Onur Babat und mir geschmissen. Vier fleißige Hände für die zwei Tage des Stattfindens to come.

#clc13 – Für euch. Ein unglaubliches Angebot

Der Lutz (Berger) skyped mit euch, und macht ein Interview zur Vorbereitung eurer Session. Sozusagen nach dem Flipped Conference Prinzip. Der Vorteil ist nicht nur, dass ihr dann schon vorab ein wenig diskutieren könnt, euer Input schon am Mann der Frau ist (also Direkteinstieg in die Thematik möglich) sondern auch, da professionell gemacht … dass ihr auf dem Video unglaublich gut ausseht. Denn der Lutz ist halt ein Video-Profi. 🙂

Interesse? Dann einfach den @lutzland kontakten… hier schon einmal drei Eindrücke, was so geht.

HTML5 für die Nicht-Nerd-Ecke

Unser Lernen (in) der Zukunft

PodCast: Ganz informell gelernt

 

#clc13 – Ihr seid das Camp! Wir sind das Camp!

Seid ihr dabei? Dann flugs angemeldet, wenn nicht schon so getan. Und zwar hier.

Wir sehen uns!

Eure mons7 (aka Monika E. König)