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Twitter-Experimente und Erkenntnisse daraus

Seit zwei Tagen experimentiere ich mit einem zweiten Account.

Kein Thema, das euch Bildungsmenschen interessierte (eCommerce), und keines, mit dem ich mich schon auskennte. Ein wenig inspiriert hat mich vor kurzer Zeit ein MOOC, der auf canvas gelauen ist, gestört hat mich allerdings das Übliche an xMOOCs (und von mir schon vielfach hier Wiederholte, weshalb ich es mir jetzt mal – ausnahmsweise – verkneife. ;) ) Also erstelle ich mein Profil… und folge erst einmal 50 bis 60 Menschen, von denen ich annehme, dass diese eine Ahnung zur Thematik haben könnten.

Wem folgen

Irgendwie merkt Twitter (wahrscheinlich, weil ich über die App in beiden Accounts angemeldet), dass ich eins bin. Deshalb bekomme ich auf Account 2 ziemlich viele Gesichter empfohlen, denen ich mit meinem eigentlichen Account folge. Aber die will ich ja gerade nicht! Außerdem (wahrscheinlich) gesponsorte Empfehlungen, ich greife also auf meine altbewährte Taktik zurück, solchen zu folgen, denen jemand folgt, den ich toll finde. Nur DEN muss mal als Initial-Zündung auch erst mal ausmachen. ;)

Wen entfolgen

Einem der ersten Accounts, dem ich folgte, war mein eigener. Und den habe ich dann auch ganz schnell wieder entfolgt. Grund:

  1. Die beiden Themen passen einfach sowas von gar nicht zusammen, und mit Verlaub, wenn ich im eCommerce-Modus denke, dann stört micht das ganze “Bildungs-Gedöns”. ;)
  2. Wenn man erst mal nur Wenigen (also so 20 bis 50 Accounts folgt) und einer, dem man folgt, twittert so viel wie ich, dann nimmt dieser Account einen unverhältnismäßig großen Platz in der Timeline ein. Ich kenne aber schon, was ich da vertwittere. Meine eigenen Tweets verlängern also, wenn ich gerade in meine andere Timeline schaue, den Weg zu aufschlussreicherer Information, zu spannenderen Hinweisen.
  3. Wem ich auch ziemlich alsbald wieder entfolgte, das waren so unpersönliche Accounts. Die Massen an Followern haben, eine große Bandbreite von Interessen innerhalb des Themengebiets haben, aber im Grunde einfach nur Aggregatoren sind, die Weiterverbreitetes gar nicht werten, nicht in Kontext stellen, nicht kommentieren. Einfach eben weiterverteilen.

Was ich auch und immer noch nicht mag, und bei anhaltendem Tun mit Enfolgung strafe, sind diese leidigen Satzanfänge (von Überschriften?), bei denen man dann auf den Link am Ende drücken muss, um zum Text zu kommen. Das hat sowas von entweder Faulheit (Automatisierung!) oder mangelnder Intelligenz, einen kurzen Satz zu produzieren, der abschließend in 140 Zeichen passt (oder besser in etwas weniger, denn der Link muss ja auch noch rein).

Informationen auf Wert abklopfen

Ganz ganz schwierig in einem Feld, in das man sich erst einmal hineindenkt, hineinlernt, das man wenig (nun ja, immerhin bin ich selbst Käuferin und kaufe überwiegend online) aus der Praxis kennt, verbratene Information auf deren Wert abzuklopfen. Klingt das zwar interessant, sind aber alte Hüte? Ist das ein Aspekt, der schon seit einigen Tagen/Wochen durchs Social Web getrieben wird, schon am Auslaufen, ich hab nur jetzt – am Ende der Kette – erst jetzt was davon mitgekriegt?

Im ganzen muss ich – im Vergleich zu Bildungsthemen – kritisieren, dass

  1. Die Überschriften beim Themenbereich eCommerce ganz oft reißerisch formuliert sind, dann aber nicht viel Erläuterungstext hinterherkommt. Hat man die Überschrift – oder den Teaser auf Twitter – gelesen, kann man sich ganz oft den Text dahinter sparen. Die Info an sich ist in den 140 Zeichen schon drin.
  2. Auch einige Male gesehen, dass auf Studien sich bezogen wird, es aber keine Quelle der Studie zu finden. Ganz zu schweigen von der Studie in Langform an sich.

Die Art von 140-Zeichen-Information

Ich mag’s witzig. Wortspielerisch. Und trotzdem auf die Quelle verwiesen, auf die hingedeutet wird. Ich mag sozusagen, wenn der Zeiger humorig intelligent ist.

Doch nochmals zu den Inhalten, auf die verwiesen wird.

Information, die mir fehlt

Was mir definitv an den Quellen fehlt, die ich bisher gesichtet (und da waren einige!), ist sowohl Breite als auch Tiefe. Ich sollte mir ein paar Lehrbücher zum Thema ausleihen. ;) :) :)

Wer oder was folgt mir?

Von den neun Followern, die sich mir spontan angehängt haben, würde ich sagen, dass die eine Hälfte mir folgt, weil sie gerne möchten, dass ich die befolge, die andere Hälfte, weil es mutige Twitterer sind, die irgendwie das Gespür dafür haben, dass der Account – zumindest langfristig – interessant werden könnte. Die schauen sich das halt mal ein paar Tage an.

Über die Wichtigkeit von Themenexpertise

Follower folgen einem, so erfahre ich jetzt wieder, wenn aus den Tweets, dem In-Kontext-Setzen, selbst in der Auswahl der Verweise, die eigene Expertise durchscheint. Zu einem Thema. Und die eigne ich mir ja gerade erst an. Von daher wäre es vielleicht schlauer gewesen, zunächst einmal nur zu lernen, also auf einem bestimmten Niveau mit dem Themen-Twittern anzufangen.

Oder doch nicht. Denn wie lernt eine mons7 am schnellsten? Indem sie es tut. Und jeden Tag besser versucht. ;)

Trotzdem: Kennt ihr gute Accounts, gute Quellen zum Thema eCommerce?

Über die Rolle einer eigenen Örtlichkeit, in diesem Internetz

Und noch eine zweite alte Gewissheit spüre ich nochmals am eigenen Leibe. Was soll man denn in den Ring werfen (wenn man nicht wirklich Qualitatives oder Elaboratives, Aufschlussreiches gefunden hat), wenn man keinen Platz hat, der einem selbst gehört und den man mit zusammenfassenden Überlegungen, Eindrücken befüllen kann? Eben wie die Lernspielwiese? (Nur dass ich mich auf der mit einem so ganz anderen Themenfeld befasse.)

Blog und Micro-Blog gehören für mich untrennbar zusammen. Im Blog findet sich halb Ausgebrütetes. Via Twitter schließe ich das an eine in der Luft liegende Diskussion an.

Am Feintuning arbeite ich – und zwar in beiden Accounts – noch.

Jetzt aber erst mal gute Nacht

Eure mons7

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Nachzeichnung eines Diskurses auf Twitter. Ein Beispiel.

Vorab: Ein Diskurs ist ein Diskurs ist ein…

Im wissenschaftlichen Sinne ist Diskurs zwar etwas anderes, im vorliegenden Sinne soll es jedoch als Austausch, als ein hin- und her- ein immer weiter argumentieren zu einem Thema aufgefasst werden, bis dieses für die am Verargumentieren Beteiligten erschöpft. Teil eines solchen Austausches und Austauschens kann ein einzelner Tweet sein.

Die Rolle eines einzelnen Tweets

Insofern ist es gelegentlich schwierig bis unmöglich, einen einzelnen abgesetzten Tweet zu interpretieren, da dieser aus einem Gesamtzusammenhang gerissen, der für den Rezipienten nicht unbedingt ersichtlich. Ersichtlich ist das Austauschen lediglich für die daran Beteiligten bzw. solche im näheren Umfeld der sich Austauschenden, wenn sie einem Großteile folgen. Denn nur von denjenigen sich Austauschenden, denen man beiden folgt bekommt man z.B. @-replies mit.

Ein Verfolgen von Außen ist – sofern wie so oft nicht spontan ein Hashtag für die Diskussion bestimmt und auch bei allen Tweets von den Beteiligten eingesetzt – so gut wie unmöglich. Auch das Nachvollziehen, wie ich es jetzt an einem konkreten Beispiel versuche, ist – je länger der Zeitpunkt des Geschehnisses zurückliegt – schwierig bis irgendwann nicht mehr möglich.

Deshalb flugs, bevor der konkrete Austausch, um den es gehen soll, tatsächlich ins Twitter-Nirvana abgetaucht.

Exemplarisches Nachzeichnen eines Austauschens auf Twitter… und was man dabei lernen kann

Der Anlass

Anlass war der Klappentext des gerade frisch herausgekommenen Grundlagen-Werkes zu MOOCs (herausgegeben von Schulmeister, Rolf), der hier in Gänze nachlesbar und dessen erster Absatz lautet

“Massive Open Online Courses (MOOCs) bezeichnen Kurse, die online stattfinden und auf Grund fehlender Zugangsbeschränkungen und kostenfreien Zugangs sehr hohe Teilnehmerzahlen erreichen. Der erste MOOC wurde 2011 durch Sebastian Thrun, Professor für Informatik an der Stanford University, zum Thema der Künstlichen Intelligenz angeboten und hatte 160.000 Teilnehmende. In der Folge wurden MOOCs als die revolutionäre Lehr-/Lerninnovation gepriesen, immer mehr Unternehmen gründeten MOOCs-Plattformen. Seit Ende 2012 bieten auch in Deutschland erste Institutionen eigene Plattformen mit MOOCs an.”

Wie be- und geschrieben ist schon jetzt der ganze Austausch für mich nicht mehr im Zusammenhang zu rekonstruieren. Die Highlights und was ich daraus gelernt habe, die konnte ich noch zusammensuchen. Und das waren?

Gerlernt: Es gibt zwei Stränge von MOOCs; Rezipienten blenden anderen Strang i.d.R. aus.

Meine ursprüngliche Kritik am Text via Tweet war jene, dass ich einen Satz als absolut falsch empfand, des oben zitierten Absatzes. Und zwar jenen, dass der erste MOOc 2011 angboten wurde. #falsch. Meine Aussage regte Martin zu einer ganz differenzierten Sichtweise auf das Phänomen an.

 

Aber das war nur das inhaltliche Lernen, auch Nebenbereiche wurden über die weitere Diskussion berührt.

Gelernt: Zur Arbeitsweise von Verlagen

Als ich seinerzeit mein (einziges) Buch veröffentlichte, musste ich meinen Klappentext selber schreiben. Das ist aber wohl gar nicht so üblich. Ganz im Gegenteil, wie ich von der Anja Lorenz lernen durfte.

Von daher gelernt… wenn ich irgendwann mal in die Lage komme, dass mir meine Klappentexte geschrieben werden, lese ich die nach. :)

Gelernt: Veröffentlichung des Interesses gibt’s frei im Internet

Ein ganz erfreuliches Ergebnis des Diskurses auf Twitter war – und ich meine mich zu Erinnern, dass ich das auch der Anja zu verdanken habe? – die Info, dass es das ganze Buch als pdf zum Downlowd gibt. Für frei. Dafür mein Dank an den Herausgeber. Aus ganzem Herzen. Wer es lesen und/oder einsehen mag, der klicke hier.

Gelernt: Wir (der #mmc13) wurden verwurstelt

Und wer auch noch inhaltlich darin eintauchen mag, der findet, dass es zwar im Grunde um xMOOCs geht und dreht, aber auch eine cMOOC-Einlage enthält (ab S. 161). Mitgeschrieben vom hochgeschätzten @jowede. Und darin ist sogar – *stolzstolz* – der #mmc13 verwurstelt. Ihr seid in die Basis-Literatur eingegangen, ihr MOOC-Maker. Wenn das keine zeitverzögerte Freude ist. :)

Gelernt: Gedanken in den Twitter-Raum zu stellen erweitert

Gedanken auf Twitter zu äußern, mögen sie auch noch so spontan und unfertig sein, haben in diesem Einzelfalle mir also schon dreierlei gebracht. Differenzierte Sichtweise auf die Sache, Information über eine ganz andere … und die Quelle in Gänze und im Original.

Danke an euch auf #twitter. Ich weiss eure Hinweise, Rückmeldung und Antworten zu schätzen. #echt.

Eure m

 

 

 

 

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Das #clc13 – eine kleine Twitter-Nachlese

Fleissig getwittert wurde auf dem #clc13, das steht schon einmal fest. Wie fleissig, das versuche ich über ein paar Tools nachzuvollziehen, was getwittert wurde, dazu weiter unten.

Die Twitter-Wall

Alle Tweets, die mit #clc13 “gehashtagt” waren, wurden via TweetWally-Twitterwall an die Wand des Selbstlernzentrums geworfen. So konnten auch die Nicht-Twitterer nach- und mitlesen, über was so getwittert wurde.

 

 

Wie viel an der Zahl?

Das habe ich heute, am 2.10., mal über den Tweet Archivist versucht herauszubekommen. Angezeigt wurden mir 908 an der Zahl (s. Screenshot). Als pdf-Datei sind das mal schlappe 61 Seiten, die ihr euch über diesen Link herunterladen könnt.

908

Und wer war das alles?

Danke an die fleissigen Viel-Twitterer (hehe, 29 der Tweets gehen offensichtlich auf mich ;) ), die man aus folgendem Screenshot herauslesen kann.

fleissig

#clc13 Trending-Topic!

Und das hat gereicht, das #clc13 für mehr als 5 Stunden in die Trending Topics (via Trendinalia) für Deutschland zu befördern, nur wenige Plätze nach dem Oktoberfest. ;) (s. Screenshot)

5Stunden

Und über was wurde so getwittert?

Hier das via Tweet Archivist generierte pdf Dokument für Tweets im Überblick.

Was man auf so einer Veranstaltung so twittert, das mögen sich nun insbesondere die Nicht-Twitterer fragen. Speziell für euch, eine klitzekleine Auswahl, um einen Eindruck der Vielfalt zu erhalten. Es wird getwittert über….

  •  Organisatorisches (was eher die Menschen vor Ort interessiert)
  • Inhalte von Sessions
  • Zitate
  • Links auf Fotos oder andere Internet-Quellen
  • Eindrücke
  • …… & mehr.

Bis auf Weiteres von hier und auf Twitter

Eure mons7

 

 

 

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Twitter-Anleitung von Anfang an. 10 Schritte. Fertig.

Das hatte ich doch schon lange mal vor. Mir hat nur noch ein letzter Anlass gefehlt, da kam mir doch der Tweet von @OpenReli gerade recht… und da ich gerade auch noch Urlaub habe, es draußen regnet…. ;)

Willkommener Tweet-Anlass

 

Schritt 1 – Anmeldegedöns. Leicht. Kann jede/r

Hier kannst Du Dich für Twitter registrieren. Alles was Du brauchst ist Deinen Namen, eine eMail-Adresse (man kann pro eMail-Adresse nur einen Twitter-Account anlegen. Wenn Du einen zweiten haben wolltest, müsstest Du den unter einen zweiten Addi anlegen). Ach ja. Und ein Passwort.

Wichtig: Es lohnt vielleicht den einen oder anderen Gedanken, unter welchem Account-Namen Du twittern möchtest. Ich z.B. heisse @mons7. Was ich im Nachhinein als nicht so günstig empfinde. Im Folgenden ein paar Hinweise zu einem guten/tollen Namen, mit dem man lange zufrieden ist.

  • Wenn mich nicht alles täuscht kann der Account-Name 15 Zeichen lang sein.
  • monikaekoenig ging z.B. für mich. Je länger Du twitterst, desto eher willst Du als Du erkannt werden. Glaub mir. ;)
  • Wenn Du eh’ ein Pseudonym im Netz hast, das Du immer verwendest, dann schau, ob das noch frei ist.
  • Besser sind jedenfalls m.E. eingängige Worte/Namen.
  • Zahlen sind eingetlich nicht so gut, weil man die sich als gegenüber schlecht merken kann. Es sei denn es ist sowas wie 4711. ;)

Lade auf jeden Fall ein Foto oder ein anderes gutesd Bildchen (Achtung! Urheberrecht beachten) von Dir hoch. Die Eierköpfe erkennt man nämlich gleich als Anfänger die’s nicht ernst meinen wollen. ;)

Und füll Deine Bio (ein paar Sätze zu Dir) unbedingt aus. Wir wollen was über Dich wissen.

Und bei allem keine Angst. Twitter-Accounts sind irgendwie beta. Du kannst Deine Angabe über Dich – ja sogar Deinen Account-Namen (aber nicht zu empfehlen) ändern. Namen die aber einmal benutzt worden sind und die Du nicht mehr willst sind weg. Für immer.

Also. Nach dieser langen (viel zu langen) Vorrede. Namen gefunden? Dann los!

Schritt 2 – Folge jemandem. Gleich.

Du legst Dir ja wahrscheinlich einen Twitter-Account WEGEN jemandem an. Oder? Z.B. wegen @openreli. Dann folge dem oder der einfach mal. Und schau, wem der so folgt. Das machst Du, indem Du auf der Seite von demjenigen auf “Following” drückst. Als das ist dann, wem der folgt. Tu’s einfach. Dann kommt eine Liste. Gefällt Dir da jemand? Dann einfach daneben auf “Follow” drücken. Dann wird der Button blau. Und dann steht da “Following”. Und keine Sorge, jedem dem Du folgst, kannst Du – wenn Dich die Tweets nerven – wieder entfolgen. Zwar sollte man nicht an dauernd folgen, entfolgen, wieder folgen… man braucht schon ein paar Tage, um ein Gefühl dafür zu kriegen, ob die jeweils hereingespülten Tweets einem gefallen. Aber wenn nicht, dann tu Dir auch keine Zwang an, jemandem nachzufolgen, dessen Verlautbarungen nicht interessieren. Twitter ist ständige Veränderung. Ständige Anpassung. Und zwar nach DEINE Interessen.

Schritt 3 – Verfass Deinen 1. Tweet. Sofort.

Los! Trau Dich! Und wenn es auch was ganz Banales ist. Egal! :) (Den ersten Tweet von Dir nimmt wahrscheinlich eh’ keiner wahr. ;) ). Was geht Dir durch den Kopf? Einfach bei Dir auf der Seite (da kommst Du hin, wenn Du denk linkesten Button eingeloggt auf Twitter drückst. Ich habe die englische Version und da steht “Home”) Worte eingeben… und dann (bei mir steht) “Tweet” drücken. Du wirst Dich wundern… es ist gar nicht so leicht, sich kurz zu fassen. Du hast nur 140 Zeichen zur Verfügung. Und wen Du da drüber bist, dann befindet sich unter dem Kasten so eine rote Zahl mit einem Minus davor. Z.B. -14 bedeutet, 14 Zeichen zuviel. Das heisst kürzen! ;) Und? Geschafft?

Schritt 4 – Antworte jemandem. Einfach so.

Egal wo Du auf Twitter und eingeloggt bist. Drück nochmal den linken “Home”-Button. So. Wenn Du Schritt 2 befolgt hast … und schon einigen Twitterern – die auch aktiv was getwittert haben müssen! – folgst, dann findest Du im rechten Bereich deren Tweets alle durcheinander nacheinander. Keine Sorge. Man gewöhnt sich mit der Zeit an das Durcheinander. Und das eigene Hirn gibt dieser “Timeline” nach und nach seinen eigenen Sinn. Was später ganz komisch sein wird, ist jemandem beim Twittern über die Schulter zu schauen. DENN: Jederfraus Twitter sieht anders aus! O.k.

Suche Dir jetzt einen Tweet aus, der Dir einigermaßen gefällt. Fahre mit der Maus über diesen… und es erscheinen unter dem Text ein paar Begriffe. Bei mir z.B. “Reply”. Drück dadrauf. Und jetzt antworte. Los! Und nicht vergessen, wenn Du die Antwort eingetippt hast… auf “Tweet” zu klicken! :)

Schritt 5 – Logge Dich aus. Und wieder ein. Weil Du es kannst.

Ja. Vielleicht magst Du mich jetzt für verrückt halten. Aber es ist ganz gut, wenn man sich schon mal aus- und wieder eingeloggt hat. Dann wird es wahrscheinlicher, dass Du Morgen wieder in Twitter reingehst. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Na ja. Und nach dem 50. Mal bist Du dem Twittern eh’ verfallen. ;)

Schritt 6 – Kannst Du noch? Gut so! Dann retweete einen Tweet, der Dir gefällt.

Wieder auf den “Home” Button klicken. So. Wieder einen Tweet, der Dir gut gefällt aus Deiner Auswahl raussuchen. Dann mit der Maus drüberfahrn… und huch! Ein Retweet-Button erscheint. Einfach draufklicken. Wenn recht die Ecke von dem Tweet grün wird…. hast Du alles richtig gemacht. :) Was ein Retweet ist? Kannst Du genauer – also jetzt nicht, am besten später - da nachlesen.

Schritt 7 – Todemutig geworden? Dann twitter ein Foto!

Probier mal ein Foto zu Twittern. “Home”-Button drücken. Links Text einfügen. Darunter ist so ein Foto-Button. Draufdrücken. Foto anhängen, das Du auf der Festplatte hast. Und ab geht die Post. Also damit meine ich “Tweet” drücken. Du merkst schon, langsam beginnt sich die Sache zu ähneln, zu wiederholen. Du kannst jetzt eigentlich schon alles. Und was Du noch nicht gemacht hast, kannst Du selber ausprobieren. Oder im Kommentar nachfragen. Hier wird geantwortet im Blog!

Schritt 8 – Zurückgelehnt. Nachgedacht. Warum willst Du eigentlich twittern?

Ja. Warum eigentlich? Um es mal auszuprobieren? Oder hast Du eine Leidenschaft? Ich z.B. twittere liebend gerne Links weiter. Übers Lernen. Und zu meinem Blog. Ja. In Wahrheit will ich nur die ganze Twitter-Welt auf meinen Blog locken. Und bei Dir ist mir das ja offensichtlich auch gelungen.

Du so? Gibt es einen Grund, warum Du twittern willst? Komm! Verrat ihn mir im Kommentar. Oder vielleicht entwickelt sich ja übers Twittern eine thematische Leidenschaft. Man weiß ja nie.

Schritt 9 – Schreib’ ne DM. Geht nicht?

Das ist jetzt echt echt für Fortgeschrittene. Und geht vielleicht noch nicht. Weil Du kannst so eine DM (das heißt eine private Nachricht, die nur an den Empfänger geht) nur an einen schicken, der Dir auch folgt. Folgt Dir schon jemand? Dann klick auf den Account-Namen von der-/demjenigen. Und dann geht ein Fenster auf, und neben dem blauen Following-Button befindet sich so ein Pfeil. Geh drauf und ein drop-down-Menü öffnet sich. Zweiter posten von oben: “Send a direct message” … auswählen… und dann siehst Du schon, wie’s weiter geht. Immer wieder dasselbe in grün. Oder na ja, auf Twitter eher in  blau.

Schritt 10 – @mons7 folgen!

Genau. Das hab’ ich mir ja jetzt verdient, oder? … Und wie unter Schritt 2 bemerkt. Wenn meine Tweets nerven, … einfach entfolgen. Wie? Du weißt nicht wie? Wenn’s richtig nervt, findest Du’s schon raus!

Alles klar? Irgendwas unverständlich? Geht nicht so, wie’s da steht? Rein in den Kommentar. Ich freu’ mich drauf. Denn Deine Kommentare machen meinen Blog-Beitrag besser.

Herzlich

@mons7

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Twitter & ich. Ein kleiner Rundumschlag.

Meinen herzlichen Dank an den @cfreisleben, für das kurzweilige Interview. Gerne mehr davon, mit weiteren Interviewpartnerinnen!

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Und das Blog-Twitterstöckchen geht weiter an….

… wo kam es her? Von diesem Ralph dort über unsere KristineHonig da. Jetzt hier.

Vorstellung – Stell Dich vor

1.) Wer bistBildschirmfoto 2013-04-25 um 11.36.37 Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?

Ich bin auf Twitter die @mons7, und manchmal sogar im realen Leben. Denn so ein Avatar ist man ja irgendwie auch selber. Seit wann? Au weija. Da muss ich doch gleich mal eines der genialen Analysetools zu Rate ziehen. Was sagt denn z.B. Foller.me. Follower.me behauptet, ich sei erstmals – zumindest via Account mons7 am 30. Juni 2009 auf Twitter aufgetaucht. Na. Auf dass ich diesmal mal meinen Twitter-Geburtstag nicht verpasse. ;) Wo wir schon beim Stichwort wären, ich nutze nämlich Twitter sowohl zum Feiern, als auch für Inhalt und was ich professionell so mache, also #privatberuflich.

Einblicke

2.) Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?

Und was sind so meine #privatberuflich en Themen so? Das Oberthema ist das Lernen aus Leidenschaft, thematische Ballungen denke ich gerade zu entdecken beim Thema MOOCs, online lernen, Medienproduktion. Aber ob mein subjektiver Eindruck mit meinem objektiven inhaltlichen Twittern sich auch wirklich deckt, lässt sich doch bestimmt auch durch ein nettes Twitter-Tool herausfinden. Jemand gerade eins in petto? Da geisterte doch erst kürzlich entsprechendes durch Twitter? ;)

3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?

Zeit nehmen ist vielleicht ein unpassendes Konzept, um mein Twitterverhalten abzubilden. Ich würde es eher nennen… ich lebe Twitter. Das heisst, sofern ich im Internet am Laptop sitze, ist ein Tab für Twitter reserviert. Unterwegs habe ich mein Twitter in Form meines Smartphones in der Hosentasche mit dabei.

4.) Auf welchen weiteren Social Media-Kanälen bist Du aktiv?

Ein bisschen auf’m Blog, der Lernspielwiese hier. Schon seltener auf Facebook, gelegentlich auf G+. Und noch gelegentlicher auf dem ganzen Rest.

5.) Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?

Twitter ist mein buchstäblicher HUB. Alles läuft da drüber. Über Twitter krieg ich mich Interessierendes rein, über Twitter gebe ich mich Interessierendes an meine Twitter-Welt weiter. Fast fällt mir der Begriff des Durchlauferhitzers ein. Was via Twitter verteilt wird.. ist hot. ;)

6.) Organisierst Du Tweetups bzw. nimmst Du daran teil?

Ich war bisher – Asche auf mein Haupt – bisher lediglich auf einem einzigen Tweetup, der jede Minute wert war. Geballte Kultur, geballte Vernetzung, lecker Essen. Wenn ich so drüber nachdenke, habe ich direkt mal Lust auf einmal wieder.

7.) Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?

Ich verwende Twitter …

  • um in Kontakt mit meiner Community zu sein.
  • um Neues in meinem Interessenfeld gleich als eine der ersten mitzubekommen.
  • um von querschlagenden Gedanken zu profitieren.
  • um Veröffentlichungen, Offline-Termine, überhaupt konstanten inhaltlichen Input zu erhalten.
  • um Spass zu haben.
  • um über Schreibblockaden, Unwissenheit und andere Hürden rüberzukommen (Stichwort: #followerpower).
  • [to be continued]

8.) Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?

1-. Die 1, weil Twitter einfach meine 1. Wahl in diesem Internetz ist. Die Minus und ohne Stern, weil sich Twitter anscheinend gerade abschotten mag, ich will’s aber wieder hin auf offen gepolt sehen.

9.) Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?

Meistens nutze ich Twitter tatsächlich “ganz normal” via Laptop, Browser und dann die ganz normale Webseite. Unterwegs via Smartphone, dann aber über die (wieder “ganz normale”) Twitter-App.

An sie reiche ich dieses Blog-Twitterstöckchen weiter

An @redaktion42. An @KhPape. An @jowede. Weil die alle drei anders twittern als ich. Aber alle drei faszinierend für mich.

Nehmt ihr das Stöckchen auf/an?

Eure m

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Team-Twittern in Aktion

Twittering Times Bildquelle. Twittern ist ja per se kein einsames Geschäft. Denn es ergibt ja (zumindest i.d.R.) lediglich dadurch Sinn, dass man nicht nur Tweets absetzt, sondern auch die Tweets anderer liest. Dann und wann auf diese – in welcher Form auch immer – reagiert. Twittern kann man aber auch im oder als Team. Was es in seiner Art besonders macht.

Serielles Team-Twittern

Serielles Team-Twittern ist, wenn man die Tätigkeit des Führens eines Accounts weitergibt. So wie beim Twitter-Account @weareffm. Hier gibt ein twitternder Frankfurter “den Staffestab” nach einer Woche des Frankfurt-Twitterns an die nächste Frankfurt-Twittererin weiter.

Man nennt das auch “Rotation Curation”. Was das ist? Das beschreibt @khpape in hervorragender Weise hier.

“Im Dezember 2011 begann das schwedische Tourismusbüro, dieses Twitter-Informationsprinzip ganz anders zu nutzen. Nicht viele gleichzeitig, sondern viele nacheinander sollten ein Bild von Schweden zeichnen: Jede Woche bekommt ein Anderer den Twitter Account @sweden zur Verfügung gestellt. Das hat den Vorteil, ich brauche nur noch einem Account zu folgen, und bekomme im Laufe der Zeit trotzdem ein Bild mit verschiedenen Perspektiven von Schweden.

Jeder, der den Account hat, ist völlig frei, all das zu schreiben, was er oder sie für richtig hält – natürlich im Rahmen der gesetzlichen Regeln. Pünktlich am Ende der Woche übernimmt der nächste, usw. Schweden hat damit über 65.000 Follower gewonnen. Die Idee hat bis heute weltweit schon 70 Nachahmer gefunden, davon 8 in Deutschland. Fast alle übernehmen die Aufgabe eine Region oder einen Ort darzustellen. Interessant ist, dass bis auf Schweden alle anderen Accounts von Privat-Personen eingerichtet wurden und gepflegt werden. Die ebenfalls private Webseite http://rotationcuration.com/ gibt weitere Infos zu der wachsenden Bewegung.”

Der gemeinsame Nenner und die persönliche Note

Gemeinsamer Nenner ist also immer eine Örtlichkeit, vorstellbar sind aber auch gemeinsames Thema, gemeinsames Ziel etc. Was den jeweiligen Account dann so besonders macht, ist, dass sich die persönliche Note des Twitterns von Sequenz zu Sequenz (das muss ja nicht immer eine Woche sein) ändert, ebenso die Perspektive auf das “Gleiche”. Dadurch entsteht ein umfassenderes Mosaik verglichen zu sonst üblichen Einzelaccounts. Netter Nebeneffekt: Man lernt den einen oder die andere Twittererin über serielles Team-Twittern kennen, auf die man auf den üblichen Wegen noch nicht gestoßen ist.

Gestaltung der Übergabe

Trotzdem scheint es nötig zu sein, einen “Kümmerer” des Projektes zu haben, der den/die Neuen einweist, für Fragen zur Verfügung steht, einfach den Hut aufhat und das Heft in der Hand. Verantwortung für das Gesamtprojekt übernimmt. Im Falle von @weareffm seines Zeichens der @alexschnapper, große Respektbekundung und ein Danke dafür.

Synchrones Team-Twittern

Beim synchronen Team-Twittern, wie z.B. dem Account @howtomooc wird ein Account von einem Team zur gleichen Zeit befüllt. Das heisst, eigentlich weiss man nicht genau, von wem genau ein Tweet jetzt kommt. Das ist natürlich total intransparent. Und Transparenz ist (eigentlich) ein hohes Gut, zumindest in der Netzwelt. ;)

^ für Transparenz

Da man den Followern also gerne transparent machen möchte, wer jetzt genau vom Team gerade twittert, setzt man hinter den Tweet in der Regel ein ^ und ein Namenskürzel dahinter. Kürzel deshalb, damit nicht zu viele Zeichen verloren gehen. Denn immerhin sind manchmal 140 schon ganz schön knapp. Ich z.B. twitterere als ^mo, wie Monika.

Da über das Team-Twittern nicht alle Tweets z.B. des @howtomooc auf “meine Rechnung” gehen … muss ich mich natürlich auf dem Laufenden halten, was auf dem Account so läuft. Immerhin soll dieser nach Außen hin immer noch in seiner Art als konsistent erscheinen/wirken. Die “Stimme” @howtomooc sich möglichst nicht selbst widersprechen. Dies kann ich sichern durch z.B.

Nachlesen oder followen

Nachlesen heisst, bevor man sich hinreißen lässt, etwas mit dem Team-Account zu posten, zu retweeten oder zu kommentieren, erst einmal schauen, was die letzten abgesetzten Tweets denn so waren, und zwar soweit zurück, bis man wieder auf bekannte oder eigene stößt. Einfacher (will heißen schneller) geht’s natürlich, wenn man mit seinem Haupt-Account dem mit-kuratierten ohnehin folgt. Dann muss man nicht groß zurückscrollen, die Tweets sind dann ohnehin in der eigene Timeline aufgelaufen, es dürfte sich also um mehr oder weniger Bekanntes handeln.

Also alles gut. Nachgelesen und abonniert. War’s das dann jetzt?

Meta-Diskussion

Im Team synchron zu twittern funktioniert analog zu sonstigem Zusammenarbeiten im Team. Und das erfordert eben dann und wann mal eine Absprache, Sichtung der bereits abgesetzten Posts… und gegenseitiges (mündliches) Kommentieren, aus welchem Beweggrund diese dann und genau so abgesetzt wurden, wie das in die Gesamtstrategie passt (haben wir eine und wie sieht die aus?) und wie “erfolgreich” im Sinne von dadurch bekommen Antworten, Retweets etc. die jeweils abgesetzten Posts so waren.
Klar. Übertreiben muss man das ganze mit dem Abstimmen nicht. Aber ab und zu mal praktizieren ist gut für die gemeinsame Strategieentwicklung… und fürs Teambuilding.

Na? Lust gemacht? Auch mal ausprobieren?

Falls ihr leider keine Frankfurter seid, könnt ihr es ja mal mit @I_amGermany probieren. Weitere laufende Aktionen sind auch hier zu finden. Nichts dabei? Dann hilft immer noch selber ein Gemeinschafts-Twitter-Projekt starten.

Viel Spass dabei wünscht
Eure m

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Ich bin Viele. Zumindest eine Woche lang. #mmc13 #weareffm

Bildquelle.

Außer einer kleinen Eskapade als die_bueroputze seinerzeit war ich immer nur die @mons7. Die Ereignisse haben sich jedoch dieses Wochenende überschlagen.

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Die Ereignisse überschlagen sich

Erst ging ganz frisch unser #MMC13 Blog an den Start, gleichzeitig mit dem zugehörigen Twitteraccount.

Dort heisst es und dort

entsteht ein Open Course über Open Courses – für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, selbst diese offene Lehr-Lernform einzusetzen/anzubieten. Wir planen zurzeit das Kursdesign und suche Partner/innen für dieses Projekt = über Anregungen und Vorschläge zur Beteiligung freuen wir uns! Wir, das sind Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink. Geplanter Start des MOOC ist Mitte Januar 2013, als Kursdauer sind vier Wochen angedacht…

Als ob dies nicht Aufregung genug wäre.

Und dann wird mir noch – ganz spontan – die kommende (also derzeitige9 Woche als Kuratorin des @WeareFfm angetragen. Todesmutig wie ich bin… steige ich drauf ein. Dazugehörig ebenso ein Blog.

Ich bin also diese Woche Viele, oder genauer gesagt 3 an der Zahl.
Das fühlt sich neu an.

Meine Timeline ist nicht meine Timeline ist meine Timeline

Meine Timeline war ja bisher eine Timeline. Und seine Timeline kennt man ja mit der Zeit. Man kontextualisiert hereinkommende Tweets in nanosekundenschnelle, liest Untertöne, Launen, Sarkasmus heraus, die für einen Nichtfollower nicht nachvollziehbar wären. Der beobachtete Stream ist einem vertraut.
Die eigene Timeline sind nun aber (auch) noch zwei andere Timelines. Und die fühlen sich zunächst… ziemlich fremd an. Langsam wärmt man sich dann mit dem neuen Blick an,… und schon ist es soweit. Es kommt wie es kommen muss. Es ist einfach unvermeidlich. Der Eintritt der Online-Identitätsverwirrung. Ich poste den richtigen Tweet in die falsche Timeline.
Irgendwie merke ich es. Die rettende Idee. Ich retweete die den Tweet “falscher” Identität mit der “richtigen”. Gleichsam mich selbst in anderer Manifestation.

Trotzdem. Es muss gesichert werden, dass mir das nicht nochmal passiert. Nur wie?

Die nächste Stufe der SoMeSelbstorganisation

Da ich (in diesem Falle mal wieder zum Glück) ein Spielkind bin, hatte ich ja diverse Tools (wie Hootsuite und TweetDeck und drei weitere, deren Namen bereits wieder vergessen habe) schon durchprobiert, mit denen man mehrere Accounts verwalten kann. Mangels Zweit- und Dritt-Accounts bin von diesen jedoch wieder abgekommen, hatte beständig die ganz normale Twitter-App in Gebrauch, sitze ich am Laptop oder PC – ich traue es mich ja kaum zu verlautbaren – logge ich mich ganz normal via www.twitter.com ein. Und ja, ich finde, dass das durchaus Vorteile hat, da man z.B. und u.a. die netten Hintergrundbilder der einzelnen Twitterer anschauen kann, was einem bei der Benutzung von Clients ja meistens abgeht.

Ja wo postet sie denn

Ich entscheide mich als spontan und ohne groß nachzudenken für das von allen meinen Spielereien am längsten bentzte (“was der Bauer kennt”) TweetDeck, lade mir die App (wieder) auf mein Smartphone runter, setze mich aufrecht hin, mache ein paar Fingerübungen…. und stehe vor dem nächsten Problem. Jetzt weiss sie, also ihre jeweilige Manifestation, wo sie posten will. Aber sie weiss nicht was. Hat sie doch früher gerade mal 5 Tweets pro Tag abgesetzt (also die mons7-Manifestation) und bräuchte jetzt im Idealfall 15 Ideen.

Von 5 auf 15 – in 5 Minuten

Ich sinniere ein bisschen vor mich hin. Also ich als realo ich. Woher kommt denn eigentlich meine Inspiration für meine Tweets? Sie kommt aus mir heraus/ die 140 Zeichen kommen aus mir heraus. Sie sind mir ein inneres Bedürfnis. Weil ich gerade etwas Interessantes lese, in diesem Internetz. Weil ich mich gerade etwas wundert, in diesem Internetz. Oder auch gelegentlich, weil mich etwas aufbringt, in diesem Internetz. Das passiert so durchschnittlich eben 5 Mal am Tag. Und dann sind sozusagen die Anlässe all/verbraucht.

Nach einigem Hin- und Herwägen, schnacken mit Vieltwitterern und prokrastinierendem Surfen kommt mir die rettende Idee. Von der Leserin aus denken! Was interessiert Dich, die Du den Account  @howtomooc abonnierst? Logisch. Alles rund um die und den MOOC(s). Und was interessiert Dich, die Du den Account @WeAreFfm abonnierst? Na klar! Meine Perspektive auf Frankfurt! :)

Den Blick dieser Art geschärft, gehe ich ganz anders durch und sehe ich ganz anders auf Frankfurt. Mir fällt dieses “Kunstwerk” (eine Bome?) vor der FH auf, der verrostete ewige Student vor der Mensa. Mir fällt auf, dass auf den Pappbechern in der Mensa das Wort “Aphrodisiakum” steht. Ich nehme alles in mich auf, fotografiere, kommentiere, poste. Wie, nur 5 Tweets? Ich habe von heute Morgen 25 in petto! Fange nach und nach an, (m)eine Art von Lokalpatriotismus zu entwickeln. Und mein Frankfurt noch ein bisschen lieber zu mögen.

Die Werbeeinlage

Aber nicht nur ich mag und bin (auch) Frankfurt. Die eine oder andere Leserin hier doch auch, oder? Deshalb… gleich mal hier bewerben und selber ausprobieren. Folgen tue ich Dir ja dann schon. Und retweeten tue ich Dich dann auch! :)

Es grüßt euch die eine und einzige m aus Frankfurt.

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Eine kurze Anleitung zum Twittern, die so ziemlich alles erklärt

Bildquelle.

Laut @heinz ist es _nur_ dreierlei, das uns  netzfähig macht, nämlich

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  1. Info literacies oder data literacies als die Fähigkeiten, mit Informationen oder Daten im Web umzugehen;
  2. Content literacies oder die Kompetenzen, die nötig sind, um Inhalte für das Web zu erzeugen (in einer Organisation ist das die Fähigkeit, eine Content-Strategie zu formulieren und zu verwirklichen);
  3. Network literaciesoder die Fähigkeiten, sein Netzwerk zu organisieren, in ihm zu kooperieren und seine eigene Identität oder Reputation zu gestalten.

    Quelle.

Wenn dem so ist, dann besteht die Kunst des Twitterns in ebenso 3erlei: Zum einen die Tweets der andern zu nehmen, zum zweiten eigenen Inhalt zu generieren und drittens mit den anderen auf Twitter umzugehen.

So einfach wie kompliziert. Aber versuchen wir es. Zumindest versuche ich es auf Twitter zu beziehen, zu konkretisieren, herunterzubrechen.

1. Twitter rezipieren können (lesen)

Stufe 1.1 (Von Twitter gehört haben.)

Schon von Twitter gehört? Na dann… das ist ja schon einmal was! WAS man so hört, ist immer das Gleiche. Da reden welche in kurzen (ganz kurzen) Sätzen darüber, was sie so machen (“Ich bin jetzt mal…”), fotografieren was sie so essen und schreiben sonstiges dummes Zeug, das die Welt nicht interessiert. Und ja, das machen wir auch. Aber nicht nur. Wer sich vom in der nicht twitternden Öffentlichkeit gemalten Bild anlocken bzw. nicht abschrecken lässt, meldet sich mal versuchsweise an und erklimmt wenn’s gut geht

Stufe 1.2 (Erste Twitterer abonniert haben.)

Mit der puren Anmeldung ist es nämlich mitnichten getan. (Obwohl dies auch schon einen Leistung ist, man bedenke nur die Schwierigkeit der Namensgebung.) Die nächste Hürde ist jene, Twitterer zu abonnieren. Und auch hier wieder verschiedenste beobachtbare Vorgehensweise. Die einen abonnieren mal alles, was ihnen so vorgeschlagen wird, die anderen erst einmal nur Accounts, von denen sie die realen Menschen dahinter kennen. Andere folgen mal gleich einer ganzen Liste, für deren Thema sie sich interessieren. Wie auch immer man zu seiner Timeline kommt (und ob die einem dann auch gleich so gefällt sei einmal dahingestellt), gut gemacht! Aber es kann noch besser kommen. Mit der

Stufe 1.3 (Erstmals entfolgen.)

Ja. Trennen tut weh. Aber sich von Accounts zu trennen, die einem doch nicht so liegen ist unabdingbare (ja, das glaube ich WIRKLICH) Voraussetzung, um mit Spass beim Twittern zu bleiben bzw. überhaupt erst Spass daran zu entwickeln. Denn die Inhalte, die durch unsere Timeline spülen und die Tonalität, mit der uns diese um Aufmerksamkeit werben, müssen uns berühren, anfixen, zum Lachen bringen, uns überhaupt weiterbringen. Die Auswahl der Twitterer, die uns diese schenken, geschieht nicht über Nacht. Sondern sind diejenigen, die wir uns in einem nie endenden Prozess aus der Masse der zur Verfügung stehenden Accounts herausgefiltert haben. Gerne die und dort zu lesen heisst aber noch (lange) nicht, ebenso gerne zu schreiben.

2. Auf Twitter posten können (schreiben)

Wie fängt man an, auf Twitter zu schreiben? Ganz einfach. Mit

Stufe 2.1 (Der allererster Tweet.)

Und der handelte bei mir, wer hätt’s gedacht – ums Lernen. Und zwar mein eigenes. (Erster Tweet ausfindig gemacht über Tweet#1; Screenshot.)

Und den klimperte ich mal gar nicht locker flockig in die Tasten! Und das aus mehreren Gründen. Ich war noch immer relativ ungeübt, spontane Äußerungen ins Internet einzuspeisen, ungeübt, mich auf 140 Zeichen zu beschränken und nicht zuletzt ungeübt in der Denke, dass nicht ich den Empfänger fände, sondern vielmehr der Empfänger mich. Oder besser gesagt meinen Tweet. Nun ja, mittlerweile hatte ich ja fast 10.000 Zeit zum üben… und will euch sagen, es klappt immer besser, mit dem mich kurz halten. ;)

Stufe 2.2. (Den eigenen Stil finden.)

Irgendwann spielt sich dann ein Twittern ein, das einem entspricht. Man könnte es gar nicht so spontan beschreiben, schaut man jedoch – das man selten genug tut – seine verflossenen Tweets einmal nach diesem Kriterium durch, so erhält man eine Ahnung wie man zumindest gerne twitterte. Ich: Von 10 Tweets 7 mit aufschlussreichen Bildungslinks, sprachlich nett verpackt, 2 Kommentare zu aktuellem Bildungs-Netz-Geschehen und 1 Guten Abend oder Guten Morgen, von all diesen einen mit angehängtem Schnappschuss.

Soweit die Theorie.

Stufe 2.3 (Dem eigenen Stil untreu werden.)

Praktisch gibt es aber dann immer mal wieder Phasen, seiner Twitter-Schreibe untreu zu werden. Ich z.B. wenn ich von Konferenzen twittere oder mich in spontan entstehende Gespräch auf Twitter hineinziehen lasse. (Die #SoMM #Clique, @designeon oder auch @AChristofori sind da die üblichen Anstifter. ;) )

Sehen wir es mal nicht als gelegentliche Ausrutscher, sondern reif sein für

3. Mit und in Twitter netzwerken, Teil des Twitter-Netzwerkes werden und sein (teilen)

Stufe 3.1 (Rezipieren und produzieren leichthändig praktizieren.)

Und das geht nur, wenn einem das “Konsumieren” von Tweets und das Produzieren eigener keinerlei Kummer und Mühen mehr bereitet. Wenn es einem im Gegensatz dazu so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass es einem fehlt, so man für längere Zeit ohne Internet.

Stufe 3.2 (Retweeten und faven was das Zeug hält.)

Dann gerät nämlich das Wie und Was des Twitterns in den Hintergrund, die Menschen, die Beziehungen, die Beziehungen der Menschen zum Getwitterten (wieder) in den Focus. Nachrichten und insbesondere Nachrichten von Menschen, die einem wichtig sind, verbreitet man weiter über Retweets, Schätze, die man sich merken möchte oder für die man die Schreiberin belohnen möchte versieht man mit Sternchen. Aber zu diesen sozialen Tätigkeiten habe ich mich an anderer Stelle bereits ausführlich ausgelassen. Wen’s interessiert, der klicke auf die entsprechenden Links.

Stufe 3.3 (auch mal @-replies schreiben.)

Noch persönlicher wird es mit der @reply. M.E. die Krönung eines Twitterdaseins, da hier die Begrifflichkeiten von privat, öffentlichkeit, persönlich & noch viel mehr nicht mehr greifen. Es vielmehr etwas entsteht, was – zumindest ich – vor meinem Eintritt ins Twitterverse in dieser Form nicht kannte.

Du kennst und kannst das alles schon? Dann bleibt Dir nur noch übrig, auf Stufe 4 zu klettern… diejenige derjenigen, die meinen schon alles zu wissen und zu können, die sog. Twitter-Arroganz. Willkommen im Club. ;)

Eure @mons7


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Von der Einmaligkeit jeglicher Twitter-Erfolgsstory

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Was ist schon Erfolg? Den Porsche in der Garage stehen zu haben? Den Porsche zu fahren? Wie auch immer geartete Momente – wie z.B. im Porsche fahren – mit jemandem teilen zu können? Oder doch lieber von ausgeglichenem und zuvorkommendem Wesen zu sein? Oder alles zusammen? Alles Porsche fahren UND ausgeglichen sein? Oder doch lieber weil?
Und das alles auch noch zur gleichen Zeit … oder hat jegliche Erfolgsart ihre Zeit?

Erfolg zu bestimmen, zu benennen, zu beziffern ist schon individuell zu einem gegebenen Zeitpunkt bezogen auf ein Leben schwerlich zu definieren. Und genau so schwer ist es diesen zu bestimmen für einen (eigenen oder fremden) Twitter-Account.

Deshalb meine These:

Jede Twitter-Erfolgsstory ist in ihrer Art einmalig.

Jedoch gibt es in der Tat benennbare Kriterien, an denen man Erfolg – in unterschiedlicher Auswahl und Gewichtung – individuell festmachen kann. Einige dieser – in der Hoffnung auf Ergänzung via Kommentare – im Folgenden benannt und erläutert.

Erfolgskriterium: Interaktion

Ich kann mich noch genau erinnern. Ich war einige Wochen bei Twitter. Klickte da und dort, einfach um die (damals noch recht einfach gehaltenen) Funktionalitäten zu erforschen. Klicken. Schauen was passiert. Immer wenn ich auf diesen @mons7-Button klickte passierte – - – - – - nichts. Und das diese Woche. Morgen. Die nächste Woche. Ich hatte jedoch den Eindruck, es sollte etwas passieren. Man sollte, wenn man darauf klickte, keine leere Timeline erhalten. Drei Monate später. Wieder mal auf Twitter. Ich klicke erneut – warum auch immer – auf den @mons7-Button. Und dann geschah es.

Jemand hatte mir geantwortet. Der Tweet enthielt ein @mons7. Er war natürlich schon wieder ein paar Tage (oder Wochen?) alt. Aber ich verstand das Prinzip dahinter. Irgend jemand hatte auf einen meiner Tweets reagiert. Mir geantwortet… und dieses Reagieren konnte man abrufen über den Button @mons7, weil ein @-reply.
Eines meiner Schlüsselerlebnisse auf Twitter. Vor diesem Moment dachte ich, ich hätte Twitter an sich und alles was damit zusammenhängt verstanden. Das Prinzip Twitter durchdrungen. Vollständig. Immerhin gab es ja nicht viel Auswahl, was man anklicken bzw. viele Stellen, an denen man etwas einfügen konnte.
Nach dem Klick auf das @mons7 damals und der Erscheinung daraufhin war ich mir jedoch zutiefst sicher, … es gibt noch Welten zu erforschen. Auf Twitter.

Wiederum drei Monate später.

Ich komme nach und nach in einen Zwickmühle. Auf der einen Seite freue ich mich über Interaktion (und dazu zähle ich sowohl @-replies, erhaltene Favs, Retweets), auf der anderen Seite mag ich es gar nicht, so ich (und oder oder mit) andere(n) Twitter als Chat-Tool mißbrauche. Vielmehr strebe ich insgeheim an, dass jeder meiner Tweets aus sich selbst heraus, ohne groß nachzurecherchieren, verstanden werden kann.

Ergo: Interaktion kann sich wie Erfolg anfühlen, weil man sich wahrgenommen fühlt und INDIVIDUALISIERTE Hinweise bekommt.

Erfolgskriterium: Anzahl der Follower

Auch wieder eine mir ureigene Geschichte. Ja. Ich bekenne, mir ist (war) die Anzahl meiner Follower (aus Reputationsgründen?) wichtig. Aber nur bis zur ca. 300. Danach wird die “persönliche Erfolgs-Quote” (zumindest m.E. nach) immer schlechter. Da gibt es dann die Spammer, die sich regelmäßig an einen dranheften. Einige bleiben “hängen”, wahrscheinlich weil sie bevor sie sich wieder abdocken “sterben”. Dann gibt es die Follower, die folgen, weil sie erst mal gar nicht wissen, wem sie folgen sollen, hören wieder auf zu twittern, aber man hat sie immer noch anhängen. Die, deren das Input – aus welchen Gründen auch immer – gefällt, die sich dafür interessieren, sind bei 1.000 Followern gerade so viele wie bei 300. Zumindest meine Vermutung, die ich nicht wirklich empirisch überprüft habe.

Ergo: Gefühlte Followerzahl 300 entspricht genau gefühlter Followerzahl 1.000.

Erfolgskriterium: Zeitliche Zugehörigkeit

Twittern ist – in gewisser Hinsicht – wie in einer Beziehung leben. Je länger man sich kennt, miteinander umgeht, desto (zumindest im Idealfalle) verbundener fühlt man sich. Dies fällt mir (z.B.) immer mal wieder auf, wenn jemand seinen “Twittergeburtstag” auf Twitter feiert. Und das gibt dann meist ein gleiches “Hallo” wie dann, wenn derjenige seinen eigenen Geburtstag feiert.

Ergo: Erfolg beim Twittern ist (auch), immer noch dabei zu sein.

Erfolgskriterium: Zugehörigkeit zu einer Community

Zu einer – wie auch immer gearteten Gemeinschaft – die einem liegt dazu zu gehören. Das hört sich vielleicht jetzt nach nicht viel an. Ist aber mehr, als man denkt. Ich selbst z.B. fühle mich – mittlerweile – - und bin sogar richtig stolz darauf – als Teil einer, ich will sie mal nennen Edu-Community. Und das ist wohl auch eine der schwierigsten Hürden, die es zu überwinden gilt, so man erstmals mit Twitter konfrontiert ist und dies nutzen will. Diejenigen Menschen zu finden und auszumachen, mit denen man sich gerne – sei es aus thematischen Gründen, aufgrund deren Humor oder was auch immer – zusammerotten möchte. Ist das geschafft, fühlt man sich Twitter zutiefst verbunden, empfindet dessen Nutzung als Erfolg. Im Grunde ist es aber nicht das Medium, es sind die Menschen.

Ergo: Sich auf einer Plattform aufzuhalten, auf der ich Gleichgesinnte finde, Menschen mit denen ich gerne zusammen bin, fühlt sich gut an. Und (auch) das ist Erfolg.

Erfolgskriterium: Postingfrequenz

Mit diesem Kriterium habe ich jetzt schon einige Probleme, ich selbst bei mir halte  nämlich die Postingfrequenz nicht (mehr) für ein Erfolgskriterium. Von mir weiß ich aber, dass wenn ich Menschen folge, die wenig oder unregelmäßig posten, ich die nich so leicht wahrnehme und damit schneller mal entfolge. P.S.: Das gilt natürlich nicht für Dich @nele_we. Du darfst auch mal 2 Tage nix posten. ;) Aber im Ernst. In der Tat trifft dies lediglich für Accounts zu, zu denen ich (noch) keine feste Verbindung aufgebaut habe, will meinen, die mir – aus welchen Gründen auch immer – am Herzen liegen.

Ergo: Erfolg könnte auch quantitativ messbar sein. ;)

Erfolgskriterium: Sprache

Sprachwitz ist bei Twitter wirklich ein Kriterium. Und ich folge so ein zwei Accounts, da geht es mir mitnichten um die Inhalte, sonder deswegen, weil die Inhalte so sprachlich ansprechend vertwittert. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, so ein geflügeltes Wort. Wer (witzig) schreiben kann, ist auf Twitter klar im Vorteil. Doch das ist ein Talent, das gar wenigen eigen.

Ergo: Wer eine flotte Schreibe hat, braucht sich um seine Follower(zahlen) keinerlei Sorgen zu machen.

Erfolgskriterium: Content

Gleichsam lediglich und nur mit Sprachwitz und gar ohne Inhalte geht’s natürlich (langfristig) auch nicht. Und die Inhalte, die potentielle Follower interessieren (könnten) könne gar unterschiedlich sein. Ich gebe es zwar nicht gern zu, aber ich stehe z.B. auf Stellenangebote (im eLearning- und Social Media-Bereich). Oder auch auf Links zu wissenschaftlichen Studien zu Lernen mit Social Media. Oder auch auf Hinweise zu (für meine Interessen, also Lernen, Social Media etc.) interessanten Tagungen, ja auch CfPs…, Hinweise auf neue Plattformen, Einladung zum Beta-Testing. Na ihr wisst schon. ;)

Ergo: Nicht nur die Masse und die Verpackung (sprich: Sprache) macht’s, sondern (auch) die Inhalte/Informationen, die rüberkommen.

Erfolgskriterium: Verweise auf Visualisierungen

Manche haben auch noch Erfolg mit dem Posten von Instagrams und/oder Infografiken. Nicht meine Welt. Ich bin ganz Text. Und da ich jetzt nichts mehr zu sagen habe, schließe ich hier… und hoffe auch eure Ergänzungen via Kommentar.

Eure

mons7

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