Lesestoff zu #MOOCs – für euch vorgelesen

… also im Sinne von vorneweg gelesen, kommentiert, um euch eine abgekürzte Inhaltsangabe, aber auch einen Vorgeschmack zu geben, ob’s Nachlesen für euch lohnt.

Der Lesestoff

Der Lesestoff ist mir über einen Google Scholar Alert, das ist so eine Benachrichtigung die ich bekomme, wenn was Wissenschaftliches zu bestimmten Schlagworten Google Scholar zur Kenntnis kommt. Die Schlagwortreihe, zu der ich Google Scholar gebeten habe mir Meldung zu machen, lautet Social Media in Hochschule. Allerdings habe ich noch andere Alerts am Laufen, einen zu Nähe und Distanz. Die Ausbeute, schwankend.

Aber konkret. Die Quelle, die es mir auf diesem Wege hereingespült hat, ist folgende.

Lehmann, B. (2013): xMOOCs – Ein Fall paradoxer Wissenskommunikation; in: Reinmann, G.; Ebner, M.; Schön, S. Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt: Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister, S. 63 – 77.

Kurzabriss

Nun. Ihr wisst (oder vielleicht auch nicht), ich bin kein (wirklicher) Luhmann-Freund. Deswegen lass‘ ich die Stellen mit der systemtheoretischen Einordnung einfach mal weg. 😉 Die beiden Stellen, die jedoch an Erkenntnis mit der meinen aus der Praxis korrespondieren, hebe ich dafür weiter unten um so deutlicher hervor. Jedoch kurz zuvor wie versprochen eine Art Kurzzusammenfassung.

Leider fehlen mir 2 Seiten, muss wohl danach in der Deutschen Bibliothek fahnden gehen. Der Kurzabriss wird hierhinein von mir nachgetragen, so getan. Solange müsst ihr euch garselbst einen kurzen Überblick verschaffen, via Link-Klick oben.

Herausgegriffen

Schon gleich herausgegriffen habe ich mir also zwei Aspekte. Und zwar die der verschiedenen angesprochenen und nicht angesprochenen Formen von Videos und eine Anmerkung zum dialogischen/kommunikativen des Lernens.

Zu den verschiedenen Formen an Videos

Der Autor kommt, von den Studienbriefen her – er nennt sie Fernlehrbriefe – über Vorlesungsaufzeichnungen zu Lehrvideos, also extra für Lehrzwecke erstellte Videos.

Was mir dabei auffällt ist, dass Videos total außen vor gelassen werden, die von den Lernern bzw. Lernern und Lehrenden als Akt des Lernens selbst produziert werden. Diese hielte ich für die fürs Lernen (an sich) intuitiv für am geeignetsten. Wie würde man die nennen? Also

  1. LDL = live digitized lecture, meint Nebenprodukt von ohnehin stattfindender Vorlesung
  2. eLecture, meint extra zu Lehrzwecken aufgenommenes Video und
  3. ??? mein als Akt des Lernens aufgenommenes Video.

Das dialogische/kommunikative von Lernen

Laut dem Autor findet lernen dialogisch/kommunikativ statt. Über die Erhöhung der Reichweite wird diese Kommunikation nun unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher würde diese also – und da komme ich wieder zu meinem ersten Aspekt, so sie im Grunde vom Lerner ausginge. Eben z.B. über Videoproduktion.

Was mich zu folgender Session-Idee für das #clc13 bringt, das ich ja vorhin in aller Vorfreude hier angekündigt hatte.

Sessionvorschlag #clc13

Bei uns allen Teilgebern handelt es sich ja gleichsam um Lernende und Lehrende. Alle von uns haben Erfahrungen mit Lernen in Verbindung mit Videos gemacht. Perspektivisch die unterschiedlichsten, was ja der Vorzug von BarCamps ist. Dass nämlich nicht nur eine Vielzahl von Perspektiven am Platze, sondern diese über das BarCamp-Format auch explizit gemacht werden (können).

Erstellen wir doch gemeinsam in einer Session ein Video zu Lernen mit/und Videos. Ein Intro könnte ich ja schon vorbereiten. Ebenso Teile des Outros (es fehlten dann nur noch die Credits und die Teilgeber, die ihren Input und ihr Gesicht beigetragen). Das dazwischen müsste inhaltlich erst generiert werden. Ebenso könnte ich eine Art Strukturierungselemente vorbereiten, die jedoch auch inhaltlich noch gefüllt werden müssten.

Hätte dazu jemand der Teilnehmerinnen Lust? Oder noch vorher, ist mein Vorschlag nachvollziehbar formuliert?

Fragt sich und euch des nachts

Eure mons7 (aka Monika E. König)

Vorfreude auf das #clc13 – Save the Date: 27. – 28. September

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#clc13 – Was gibt’s da eigentlich?

Ein BarCamp vom Feinsten. Dies m.E. deshalb, weil dorthin Menschen nicht ganz vom gleichen Schlag kommen, sondern eine gar interessante und wilde Mischung zwischen bodenständigen Lern-Verantwortlichen direkt von der Firmenfront, ein paar Hochschulleuten wie mir, ein paar Lehrern, Unternehmern, Beratern, intrinsich motivierte… ach stöbert einfach selbst mal in der Liste derer, die sich jetzt schon angemeldet haben. Ach ja, und ganz vergessen, die Sponsoren. Besonders interessant für mich dieses Mal mit dabei – so habe ich’s läuten hören – die Zeit-Akademie. Bin mal gespannt, ob Lars-Peter himself einläuft.

Und auch dieses Mal neu haben wir einen eigenen Slot für das Unter-Thema Didaktik vorgesehen.

#clc13 – Themenspektrum

Wobei wir schon beim Themenspektrum angelangt wären. Das Thema an sich ja Corporate Learning, wie schon verraten mit einem Spezial-Slot Didaktik. Was ein bunter Blumenstrauß aus den Perspektiven auf das Thema entstehen kann… beispielhaft an der Session-Planung des letzten Jahres ablesbar.

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#clc13 – Das Orga-Team dahinter

Kopf und Herz hinter und in dem Ganzen und auch Gast- und Geistgeber ist ja unser wertgeschätzter Karlheinz (Pape). Im Blog hier, twitternderweise da zu finden.

Um PR und Kommunikation kümmert sich – zum dritten Mal neu neu neu – dieses Mal der mindestens ebenso aber anders bekannte Jochen (Robes). Weiterbildungsblog da, twitternd dort zu finden.

Die Logos, Banner & Mehr stammen von Designeon. Zur Webpräsenz bitte hier entlang, Twitter-Neuigkeiten gibt’s da abzuholen.

Und von uns von FH-Seite aus wir das Ganze von Andrea Janssen, Monika Rosenberger, Onur Babat und mir geschmissen. Vier fleißige Hände für die zwei Tage des Stattfindens to come.

#clc13 – Für euch. Ein unglaubliches Angebot

Der Lutz (Berger) skyped mit euch, und macht ein Interview zur Vorbereitung eurer Session. Sozusagen nach dem Flipped Conference Prinzip. Der Vorteil ist nicht nur, dass ihr dann schon vorab ein wenig diskutieren könnt, euer Input schon am Mann der Frau ist (also Direkteinstieg in die Thematik möglich) sondern auch, da professionell gemacht … dass ihr auf dem Video unglaublich gut ausseht. Denn der Lutz ist halt ein Video-Profi. 🙂

Interesse? Dann einfach den @lutzland kontakten… hier schon einmal drei Eindrücke, was so geht.

HTML5 für die Nicht-Nerd-Ecke

Unser Lernen (in) der Zukunft

PodCast: Ganz informell gelernt

 

#clc13 – Ihr seid das Camp! Wir sind das Camp!

Seid ihr dabei? Dann flugs angemeldet, wenn nicht schon so getan. Und zwar hier.

Wir sehen uns!

Eure mons7 (aka Monika E. König)

 

 

 

#clc12 – das CorporateLearningCamp – Erlebnis

Erschöpft und glücklich liege ich auf der Couch, zugedeckt mit meinem McBook Air, den Earl Grey gut durchgezogen in Reichweite. Ich bin nicht nur geschafft, ich hab’s geschafft. Dass ich Mitglied des Orga-Teams war ist ja hinlänglich bekannt, die durchzustehenden Abenteuer bereits mündlich mehrmals durchdiskutiert, von der Community absolut gewertschätzt. 🙂 Deshalb im Folgenden die unabhängig davon gewonnen Eindrücke, die dem einen oder anderen vielleicht Lust machen, das nächste Jahr (wieder) mit dabei zu sein.

Die Teilnehmerschaft, bei der’s die Mischung macht!

BarCamps haben ja so ihren Schlag Teilnehmerschaft. Schreibe ich jetzt mal so pauschal. Und da die BarCamps auf die ich in der Regel so gehe EduCamps sind, habe ich es oft und mit ganz vielen Lehrern zu tun. Und mit dem Mittelbau aus Universitäten. Oder eben im weiteren Sinne Bildungsleuten. Beim Corporate Learning Camp sind jedoch eine große Anzahl von Menschen aus Unternehmen da. Aus dem Bereich Corporate eben. Und die sorgen, wie Martin Lindner so schön ausgedrückt, für eine Art „Erdung“. Sie konfrontierten einen mit den wirklichen Problemen, denen im hier und jetzt.

Die holen mich aus freizügigem Gedankenspinnertum mit Sätzen wie „Deine Idee  halte ich für gar wunderbar… wie unbezahlbar“ auf den Boden der Realität herunter. Bringen mich dazu just jene Gedanken einer Realitätsprüfung zu unterziehen, Ideen zu modifizieren, diese so umzustricken, dass sie in der Tat sogar realistisch umsetzbar werden. Hier komme ich mit Menschen zusammen, die Lust haben, diese in Form von dem einen oder anderen Projekt in der Zukunft zusammen umzusetzen.

Die BarCamp spezifische Atmo

Und dass es möglich wird, zusammen – auch über Unternehmensgrenzen hinweg und den unterschiedlichen Persönlichkeiten der Zusammenarbeitenden trotzend – eine Idee weiter zu betreiben, das mach nur diese ganz spezifische Atmosphäre möglich, die des gegenseitigen Respekts, der gegenseitigen Neugier aufeinander, die des sich auf den ersten Blick abwegig anhörenden Gedankens öffnen können.

Wie dies ermöglicht wird? M.E. durch zweierlei: Einer Einstimmung (wie die eines Karlheinz Pape) zu Beginn der Veranstaltung, sowie deren spezifischen Struktur/des Formats.

Ein BarCamp wie das Corporate Learning Camp startet i.d.R. mit einer kleinen Einstimmung (mit dem Inhalt was so ein BarCamp ist und welches die Regeln hier sind) und mit einer Vorstellungsrunde. Die Vorstellungsrunde soll allerdings flugs gehen, da wie beim #clc12 schon einmal 100 Menschen oder mehr teilnehmen, zum anderen die heutigen Interessen desjenigen der sich vorstellt abbilden (und nicht z.B. dessen Status). Deshalb besteht die lediglich aus dem Vornamen und drei Tags (das sind Schlagworte).

Beispiele für solche Schlagworte:

Direkt darauf stellen jene ihre Ideen für eine (oder manchmal auch eine zweite) Session vor. Finden sich per Handzeichen genügend Interessenten, so wird dem Vorschlag ein Raum und eine Zeit zugewiesen… der Gesamtplan beginnt sich zu füllen. Waren alle durch, ist der Sessionplan gefüllt, geht’s richtig inhaltlich los. Apropos Inhalt.

Die Themen(-Vielfalt)

Obwohl alle irgendwie unter dem Thema Corporate Learning subsumierbar, waren die Themen dennoch erstaunlich divers. Auch hier Beispiele gefällig?

Sind alle MOOC-Teilnehmer digitale Exhibitionisten?
Kompetenzorientiert lernen mit DIN ISO 29990
MITx Online Courses from MIT – Best Practise or Best budget?

Der beständige Rollenwechsel

Und so unterschiedlich die Themen, so unterschiedlich die Art und Weise, wie die Sessions von den jeweiligen Session-Leitern/-innen gestaltet wurden. Nicht nur, dass die Teilnehmer und -innen zu Sessionleitern und -innen wurden und wieder zurück, es fühlte sich gleichsam durch die Räumlichkeiten des #clc12 schlendernd an, als sei man fluide und an der einen Ecke Freundin, bei der nächsten Begegnung Ratgeberin, zum nächsten Kontakt zur Diskutantin mutierend… und immer ich selbst, mich ausprobierend und wandelnd.

Die Inspiration zum Mitnehmen

Diese Mischung aus Teilnehmerschaft (oder besser Teilgeberschaft), der Atmosphäre, der Themen und der spielerische Rollenwechsel (und wahrscheinlich auch des exzessiven Kaffee- und Saftkonsums) wirken wie manch realer Cocktail: zutiefst inspirierend. Und diese Inspiration lässt sich als Funke noch ein paar Tage mit heim nehmen. In die eigene Unternehmung.

In der Hoffnung dass er in die FH überspringt und einen virtuellen Flächenbrand auslöst verbleibe ich

Eure m

P.S.

Weitere Stimmen im Netz zum #clc12

… more to come…

Auf der Suche nach … der _perfekten_ Twitterwall

mauer

Bildquelle.

ACHTUNG! DER ARTIKEL IST NICHT MEHR AKTUELL. AKTUELLSTES zu heute (03. September 2014) bei Anja Lorenz zu finden!!!!!!!

 

Der Anlass

Das Mitorganisieren dürfen des #clc12 hat mir so manche Herausforderung angetrangen, die ich zu bewältigen nie zu hoffen gewagt hätte. Denn es gibt Tätigkeiten von denen ich sicher wusste, dass ich für die _nicht_ gemacht bin. Aber da ich ja unterschwellig und beständig das Lebenslange Lernen predige  – genau – sollte ich da ja mit mir keine Ausnahme machen. Außerdem hatte ich ja einen gar erfahrenen Mentor (Twitter/Blog) an meiner Seite, es konnte/ ja kann also eh‘ nichts schief gehen. Auch wenn sich das alles durch diese Gewissheit nicht weniger aufregend anfühlt. Und wohl in verarbeitender Weise noch Grund für den einen oder anderen Blogpost zum Thema BarCamp-Orga.
Aber zum Detail.

Auf der Suche nach der _perfekten_ Twitterwall

Das #clc12 soll eine Twitterwall bekommen. Eine solche ist ja nun – eigentlich – schnell erstellt. Man muss _nur_ das geeignete Tool aufrufen, die rudimentären Details wie Hashtag der Veranstaltung eingeben und flugs bekommt man die Adresse/URL der gerade noch als Idee vorhandenen Twitterwall als handfeste Webseite aus dem Internet herübergereicht.

Das Problem. Welches ist das geeignete Tool? Denn da gibt es so einige. Damit ihr bei nächster BarCamp-Gelegenheit nicht auch in die Verlegenheit kommt, die tiefsten Tiefen des Internets nach Optionen zu durchforsten, stelle ich euch – social wie ich bin 😉 – eine kleine Auswahl meiner Fundstücke im Folgenden zur Verfügung. In der Reihenfolge des Auffindens im Übrigen. Ohne Priorisierung zunächst.

Zu meinen Auswahlkriterien

  1. Ich will mir KEIN Programm runterladen müssen. Nein.
  2. Einfach zu erstellen sein, im Idealfalle Hashtag eingeben, Enter drücken, fertig. Und sich selbst regelmäßig und in kurzen Abständen aktualisieren. Aber das sollte wohl selbstverständlich sein.
  3. Einigermaßen gut ausschauen. Nein, nicht nur gut ausschauen, sondern übersichtlich und aufgeräumt wirken.
  4. Nicht zwangsweise moderierbar sein, wenn sie es ist, sei’s drum, aber Sinn und Zweck soll einfach das nebenbei mitlaufen auf der Veranstaltung sein, irgendwelche Hashtag-Kapereien werden nicht erwartet, die Diskussionen sollen in die Richtungen gehen dürfen, in die sie sich eben entwickeln.

Die Nr. 1 – Twitterwall.me

Erstes – und m.E. bestens geeignet: www.twitterwall.me. Sieht so aus. Avatare als kleine Icons abwechselnd links und rechts, Tweet als Sprechblase dargestellt. Der graue Hintergrund könnte mit einem hochzuladenden Bild indivudualiert werden, was ich allerdings nicht gemacht habe. Oben mittig und ins Auge stechend: Hashtag, der entscheidet, um welche Auswahl an Tweets es sich im Folgenden handelt.

Nr. 2 – Visible Tweets – Die Schöne – aber Schönheit ist eben nicht alles

Als zweites bin ich auf Visible Tweets gestoßen. Visible Tweets hat drei verschiedene Arten, die Einblendung jeweils einen Tweets zu animieren. Der Screenshot, den ich euch hier zur Verfügung stelle, spiegelt mitnichten die ganze Schönheit der Art der Einblendung wider; um euch einen kleinen Eindruck von dieser zu geben, habe ich eine kurze Sequenz mit Screenr hier aufgezeichnet.

Schönheit ist jedoch – wie man so schön sagt – nicht alles. Was (mir) spontan fehlt? Mir fehlt (1) Reihenfolge und (2) Überblick. Da die Tweets anscheinend von der Reihenfolge her willkürlich eingeblendet werden, fehlt es beim Anschauen an der _offensichtlichen_ (zu 1) Aktualität. Zwar erkennt man unter dem eingeblendeten Tweet, wann dieser abgesetzt wurde, darauf achtet man jedoch m.E. nicht unbedingt. Zum zweiten dient eine Twitterwall für viele auch festzustellen, wer noch alles vor Ort bzw. wen das Thema von außen so umtreibt, wem man also (wenn auch von Fall zu Fall nur für die Zeit der Veranstaltung) noch so spontan folgen könne, um von anderer Perspektive aus bereichernde Tweets in die (dann eigene) Timeline gespült zu bekommen. Und um in dieser Hinsicht Anregung zu bekommen, muss man sich schon eine ganze Weile vor die Twitterwall stellen.

Aller guten Dinge sind 3, so dachte ich mir da, und stieß auf

Die Nr. 3 – Twittbee – So basic wie geradlinig

Alles was ich soeben bemängelt, ist hier wiederum zu finden. Reihenfolge und Überblick. Die Tweets vielleicht ein bisschen eng untereinander geklebt – was Vor- wie Nachteil haben kann. Vorteil: Mehr Tweets passen drauf, zum Nachteil gereicht, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass man diese dann auch liest. Denn wo sollte das Auge anfangen wollen? Wahrscheinlich orientiert sich dieses an den Avataren links gleich neben den Texten in 140 Zeichen, so zumindest meine Vermutung. (Aber man soll nicht immer von sich auf andere schließen. 😉 )

Die Nr. 4 – Twitterwallr – auch nicht schlecht

Twitterwallr verspricht mir mit seinem Wölkchen-Design schon auf den ersten Blick den Himmel auf Erden. Und erfüllt mir in der Tat nicht nur meine gesetzten Anforderungen, sondern wirkt, wie auch das zuvor betrachtete TwittBee aufgeräumt,  Tweets werden in der zeitlichen Reihenfolge eingeblendet, in der sie abgesetzt wurden. Etwas störend – denn nichts kann perfekt sein – der Block rechts neben den Tweets, der mit „Melde dich an und nutze alle Möglichkeiten!“ überschrieben. Aber vielleicht ist es ja möglich, diesen Block loszuwerden, so man sich nur anmeldet. Das könnte ich nochmals versuchen.

Aber ich weiss auch nicht.
Irgendwie fühle ich mich wie beim Einkaufen von irgendeinem Kleidungsteil. Schuhen, Jacke wie Hose. Ich weiss, es gibt noch eine Unzahl weiterer der gleichen Art zur Auswahl. Aber irgendwie zieht es mich nach dem Teil, das ich zu aller erst in der Hand gebhabt. In diesem Falle Twitterwall.me. Oder gefällt mir diese Twitterwall nur eben aus diesem einen Grunde, weil ich als erste ihrer Art bewusst darauf gestoßen?

Ihr seid gefragt!
Eure m

#ecbi11 – kurz und intensiv –

Ich kann es kaum glauben, dass es schon wieder herum sein soll, das diesherbstliche EduCamp im sehr wohl existierenden Bielefeld #ecbi11… und noch weniger, dass ich obwohl am Freitag bereits angereist und bis Samstag am späten Nachmittag verblieben, ich lediglich an 2 Session teilgenommen habe (eine davon quasi meine eigene 😉 ).

Jedoch auch jede andere Minute meiner dort verbrachten Zeit war mir goldwert!

Für alle Daheimgebliebenen meine kurzen Nachgedanken zu genau diesen zwei Sessions:

1. „Ich drück‘ Dich, denn Dich wollte ich immer schon mal zwischen die Finger kriegen!“ Das ultimative Twitterer-Treffen von Twitterern, die sich von Twitter her „kennen“
Leider habe ich mir keine Tweet-Notizen machen können (#ausgründen), ich muss mich also auf meine Erinnerung verlassen und ermuntere hiermit ausdrücklich zu Ergänzungen als Kommentare. Zunächst einmal augeräumt mit Vorurteilen: Es handelte sich um KEINE Kuschel-Session oder etwas in der Art 😉 … das hatten wir alle zwischendurch und vorab schon hinter uns gebracht. Vielmehr entspann sich eine Austausch- und Feedback-Runde zu u.a. folgenden Aspekten des eigenen Gebrauchs von Twitter.

– Motivation, Twitter zu nutzen
Von einer gefühlten Mehrheit der Anwesenden wurde Twitter zum Austausch über ein gewisses Fachthema benutzt, von einer relevanten Minderheit als Informationsbeschaffungstool über ein gewisses Interessengebiet.

– Erste Anlaufschwierigekeiten im Gebrauch von Twitter
So gut wie alle Anwesenden konnten über anfängliche Anlaufschwierigkeiten im Umgang mit Twitter berichten, die sich nicht auf die technische Bedienbarkeit bezogen. Offensichtlich bedarf es einer gewissen Hartnäckigkeit, einer Einübung bzw. eines Entwickeln des Umgangs mit dem Tool, der für den Nutzer individuell Sinn macht.

– Wie nehme ich mein Gegenüber wahr, vormals lediglich über Twitter bekannt, jetzt wo es mir gegenüber sitzt?
Da alle Anwesenden offensichtlich eher in authentischer Art und Weise twittern, erkannte man sich gegenseitig recht schnell. Je näher der Avatar (nennt man das dem Twitter-Account zugehörige Bildchen auch schon Avatar?) optisch am Original, desto schneller. Allerdings ist mir persönlich aufgefallen, dass bestimmte Aspekte einer Person über die Twitterei verstärkt werden, im Original dann wegen des Facettenreichtums des Gegenübers dann nicht in dieser Stärke wahrnehmbar sind. Es findet also im Einzelfall anscheinend eine Art „Verzerrung“ statt.
Konkrete Beispiele:
Den @VolkmarLa empfinde ich auf Twitter wie auch f2f absolut stimmig. Er hat es weder auf Twitter noch f2f nötig, seine Kompetenz irgend jemandem verbal aufzudrücken. Die strahlt er einfach aus.
Die @_Rya_ hat durchaus Gefühl, Feuer und Pfeffer (wie man auf Twitter verfolgen kann), allerdings hat sie genauso eine sachliche, diskursive Seite.
Schade, dass man das Lachen der @dieHauteCulture über Twitter nicht hören kann, man kann gar nicht anders, als spontan einzustimmen.
Der Humor der @e_trude erfordert sowohl auf Twitter als auch f2f ein gewisses Maß an bei der Leserin vorhandener Intelligenz. F2f merkt man nur schneller, wenn man ihn mal (wieder nicht gleich) kapiert hat und mal das Hirn einschalten oder weiterdenken könnte.

– Wie viel Persönlichkeit ist zum Twittern nötig, wie viel Privatheit ist möglich?
Der Grat auf dem man sich hier bewegen kann, ist anscheinend breiter als wir denken, allerdings vermisst den jeder anders. Über ganz grundlegende Ansichten (gleichsam der Mitte des Grats) waren wir uns ziemlich einig, ging es um Spezielles kam schnell zu Tage, dass was für den einen gar notwendig war zu twittern, um Verbundenheit mit Followern und Followees zu empfinden, für den anderen schon den Absturz bedeutete.

2. #opco11 #ocwl11 #change11 … ein MOOC-Klassentreffen zum f2f-Austausch über eigene MOOC-Teilnahmen
Interessant an dieser Session waren für mich u.a. die TeilnehmerInnen. Bei einigen von ihnen handelte es sich doch in der Tat um solche, die sowohl den #opco11 mitbekommen hatten, als auch zur Zeit den #ocwl11 und den #change11 zumindest beobachteten. Sozusagen wie ich. Und trotzdem gleiche Strukturen, gleiche Sachverhalte aus deren Perspektive heraus durchaus anders bewerteten als ich das tue.

– Struktur und Regelmäßigkeit wird als essentiell angesehen
Einigkeit herrschte zumindest in dem Aspekt, dass bei einem MOOC Struktur und Regelmäßigkeit als essentiell betrachtet werden. Als positive Beispiele wurden hier die Sessions mittwochs um 17.00 Uhr während des #opco11 genannt, was eine gewisse „Vorplanung“, ein Zeit freihalten ermögliche. Negativ hingegen die Sessionplanung des derzeit laufenden #change11, bei dem man die Zeit und den Tag erst relativ kurzfristig vorher erfahre (was ich jetzt nicht bestätigen kann, da ich den #change11 nicht in der Regelmäßigkeit verfolge. Dies scheint im Übrigen – aus welchen Gründe auch immer – einigen anderen Anwesenden auch so zu ergehen, nach deren Aussage wie auch nach meiner liegt das allerdings NICHT an der englischen Sprache.).

– Zeitliche Taktung für jeden anders genehm
Bei der Taktung allerdings gingen die Meinungen schon wieder auseinander. Dem einen war die wöchentliche Taktung genehm, der nächsten hätten 2 Wochen pro Thema besser getaugt.

– MOOC eine Form des BlogCarnivals XXL?
Sehr witzig fand ich die Bezeichnung von @ralfa, der sich einen MOOC im Prinzip als einen BlogCarnival XXL vorstellte, …. was ich für ein weiterdenkenswertes (und umsetzbares) Konzept halte, das auch dem Veranstalter nicht allzu viel aufbürdet.

– Potentielle Zwei-Wege-Kommunikation wird als essentiell erachtet
Was allgemein abgelehnt wurde war das Konzept des einen Experten, der die Teilnehmerinnnen des MOOCS als zu beschulen und zu baschallen betrachte, vielmehr wurde gerade die Haltung des Experten unter Experten als fruchtbar für das eigene Lernen erachtet.

…. …. Oder habe ich da was falsch verstanden? Etwas vergessen?

Man und frau ergänze und korrigiere mich. Umgehend! 🙂