Zur UTB-Programmkonferenz (Teil 1): Impulse aus dem Netz … oder was man nicht alles machen könnte.

Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/
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Lektoren sind (auch) kreative Querdenker

Kürzlich an einem Mittwoch war ich auf der UTB-Programmkonferenz in Stuttgart, um einen kleinen aber feinen Workshop abzuhalten. Ja, ihr lest richtig.

Kennen gelernt habe ich dabei ein paar schlaue Köpfe, Querdenker par excellence. Und bin mit dem Eindruck heimgekommen, dass das was Mitarbeiter von Verlagen können mehr denn je gefragt sein wird. Ich wünschte mir eine etwas andere „Schneidung“ des Service-Angebotes. Aber das ist eine andere Geschichte und dazu mehr in einem anderen Post.

Warum Teil 1??

Als Workshop-Input habe ich etwas mitgebracht. Jedoch war das von meiner Spielwiese mitgebrachte mitnichten das, was das Wissensbegehr der Gruppe. Trotzdem sollt ihr es vorgestellt bekommen. Da ich es schon einmal zusammengestellt habe. Teil 2 behandelt dann, was wirlich von Begehr war. Nämlich Webinare und Google Hangouts + Alternativen. Aber jetzt erst einmal, was ich „im Köfferlein“ dabei hatte…

Von der Spielwiese mitgebracht

Das Netz ist ja bekanntlich eine recht große Spielwiese. Täglich entdecke ich neue Nettigkeiten, was man/ich (!) nicht alles machen könnte. Aber gemach nach und nach. Hier die kleine Ideensammlung.

PodCasting – YouTuben – Bloggen – Twittern – Slideshare – Pinterest.

PodCasting – Die Stimme aus dem Off –

Eine PodCasterin setzt voll auf die Stimme. Tolles Beispiel: Der Kulturkapital PodCast von @tinowa; zu einer Episode, dessen und zwar der zu MOOCs, durfte ich Gast sein. In diesem Falle von ganz schöner Länge und im Interviewformat. Aber es geht auch kürzer und alleine. Und mit weniger professioneller Ausstattung. Z.B. via Audioboo. Hier sind die Aufnahmen auf mittlerweile 3 Minuten begrenzt, außer man gönnt sich – wie ich z.Zt. – die plus-Version. Alternative Soundcloud, hier hat man erst einmal 2 Stunden frei und kann dann zubuchen.

Beispiel-PodCasts

Ist das schwer und wie geht das?

Das kommt darauf an, was man will. Es geht einfach, und es geht auch komplizierter. Mit ein bisschen komplizierter bekommt man dann als Belohnung z.B. einen Jingle voran dazu, wenn man noch anfängt sprachliche Ecken und Kanten rauszuschneiden, kann’s richtig in Arbeit ausarten.

Leicht geht’s z.B. mit dem oben bereits vorgestellten Audioboo. Handy schnappen, App aufrufen, loslegen, posten. Tatsächlich: Und da ist sie, die Episode in 4 Schritten. Wie auch hier vom @herrlarbig (mit Tipps und Tricks & Mehr) beschrieben.

Was brauche ich dazu?

Am leichtesten geht’s mit dem Smartphone. Alternativ mit dem Laptop. Wenn man Freude am PodCasten gefunden hat, kann man sich auch wie ich ein schickes Diktiergerät/Mikrofon anschaffen, die fangen ab 50 EUR aufwärts an. Immer schön drauf achten, dass alles an den Laptop angestöpfselt werden kann. (Am einfachsten via USB).

Gesicht zeigen – auf YouTube

Auf YouTube gibt es mittlerweile alles zu finden! Mein Favorit: How-to-ScreenCasts zu allem nur möglichen, das ich gerade wissen will. In meinem eigenen Channel zu finden 4 Hangouts on Air die wir im Rahmen des #mmc13 veranstaltet haben. Hat man einen solchen veranstaltet findet sich die Konserve nur wenige Minuten nach Beendigung im Channel/Kanal der Einladenden.

Toll bei auf YouTube zur Verfügung stehenden Videos ist ja nicht nur, dass diese zum Anschauen bereit stehen, SONDERN, dass man die Einbinden kann, und teilen auf allen gerade relevanten Kanälen. Und warum nicht auch gleich mal nicht eins einbinden.

Beispiel-Video

Ist das schwer und wie geht das?

Auch hier wieder. Wie perfektionistisch bin ich, wie perfektionistisch will ich sein? Falls man auch nur im Ansatz perfektionistisch ist, kann man mal ganz schön viel Geld in die Hand nehmen, um ein Profi-Video zu erhalten. Bin ich es nicht, kann es sein, ich produziere was Witziges, kann aber auch sein, ich blamiere mich. Und dazwischen ist es halt eine Gratwanderung.

Vielleicht doch besser Text?

Ich mag aber lieber Text! Dann blog doch 😉 – auf WordPress

Während ich jetzt (und das ist jetzt eine Art Outing) ja mehr Text mag, denn Audio. Und schon gar nicht Video. Und deshalb blogge ich auch so gerne. Bloggen ist wie die unfertige Version eines „richtigen“ Textes. Es ist so eine Mischung zwischen dem gesprochenen Wort und dem geschriebenen Text. Es ist eigen. Aber eben textlich. Und das mag ich. Und andere offensichtlich auch.

Beispiel-Blogs

Ein paar Beispiel-Blogs gefällig? Dann einfach mal fröhlich in der Spalte rechts durch die Blog-Roll geklickt!

Zu viel Arbeit, weil Texte letztendlich doch ganz schön lang/eben erstellt werden müssen?

Ich hab‘ da mal ’ne Anmerkung – auf Twitter

Wer auch Text mag, aber dem das Blog-Posts produzieren zuviel texten ist – oder einfach zu viel Zeit in Anspruch nimmt (was es in der Tat manchmal tut), der kann sich vielleicht, nach einer gewissen Anwärmphase, mit Twitter anfreunden. Der einzelne Post ist dort nämlich schneller verfasst, umfasst er doch nur 140 Zeichen, und das maximal.

Weitere Infos zum Twittern

Da ja das Twittern meine erklärte Leidenschaft ist, habe ich die alle schon mal irgendwo hingeschrieben, die weiteren Infos. Z.B.

  • Auf meinem Learni.st-Board zu Twitter-Essentials hier.
  • Im Blog z.B. hier, hier und hier, … oder einfach rechts in den Tags auf „twitterlektionen“ klicken.

Aber es gibt noch mehr. Zum Beispiel Möglichkeiten, Präsentationen und längere Texte zu Teilen.

Texte und Präsentationen wieder- und weiterverwerten – Scibd und Slideshare

So richtig viele Präsentationen habe ich ja nicht (mehr). Dies insbesondere, da ich alle meine Präsentation hier im Blog gedanklich vorbereite. Oder nachträglich niederlege. Wie über vorliegenden Post. Das habe ich im Übrigen auch das erste Mal während eines Vortrages von @herrlarbig gesehen. Dem hiermit die Ehre der ersten Idee gebührt. Und war so fasziniert, dass sogleich adaptiert. Nichts desto trotz gibt es Branchen, Arbeitsplätze, an denen die eigenen Präsentationen in PowerPoint-Format ein absolutes Muss. Und warum die dann im Unter-Unter-Ordner versauern lassen? Raus damit. Z.B. auf Slideshare. Weiterer Vorteil: Kann man dann gleich auch noch in den eigenen Blog leichtens einbinden 😉 .

Unsere kleine Reise hat uns jetzt vom Hören über Hören plus Sehen hin zum Lesen geführt. Fehlt nur noch das Anschauen.

Ein Bild sagt mehr als … – Pinterest

Pinterest ist was für visuell veranlagte Typen. Also nicht unbedingt so mein Ding, wie ja schon formuliert. Nämlich da. Dachte ich. Nun habe ich aber mittlerweile doch das eine oder andere Board entdeckt, das ich gar nicht so uninteressant/schlecht gemacht fand. Allen voran das weiter unten vorgestellte von Audible.

Und da wir mir auch wieder klar, wie stark ich in den Sozialen Medien an den einzelnen Persönlichkeiten interessiert bin. An den Menschen in ihrer Art. Und aus Informationen zu deren Alltag. Was man sich, der/die den Alltag lebt, so gar nicht vorstellen mag. Aber genau das ist es wohl, was einen (auch) im Social Web erfolgreich macht.

Beispiel eines Boards: Audible

Hier wird das Team von Audible vorgestellt, auch sehr nett die Interview-Reihe „Backstage“.

Und hiermit sind wir am Ende unserer kleinen Rundreise durch die Welt der Produktionsmöglichkeiten im Social Web. Wahrscheinlich die meisten Leser auf dem Weg wahrscheinlich über den einen oder anderen Link eh abgeboten. 😉 Auf einen aufregenden und anregenden Teil 2 zu Webinaren und Google Hangouts plus Alternativen freut sich

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2 Antworten auf „Zur UTB-Programmkonferenz (Teil 1): Impulse aus dem Netz … oder was man nicht alles machen könnte.“

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