Kurswoche 1 – im Zeichen der Vernetzung

Vernetzung

Vernetzung. Neben dem Studium des Online-Marketing habe ich mir weiters sechs Wochen vorgenommen, um mich mit Aspekten des Community Managements auseinanderzusetzen. (Ja, ich bin mal wieder in Studier- und Ausprobierlaune.)

Was für Kurse

Links und Hintergrunddaten dazu findet ihr ab nächster Woche Mittwoch hier, da ich gerade mobil poste und zu feiertagsfaul zum Verlinken und ausführlich Tippen bin.

Quintessenz Woche 1

Hauptergebnis der Woche 1 war für mich die Freude er intensiven Vernetzung.

Netz

Von anderen zu erfahren, wo sie stehen und wie sie zu inhaltlichen Aspekten stehen, über sie zu recherchieren, sie auf den selbst frequentierten Plattformen Kontakten, Feedback geben und kriegen. Ich freue mich nun mit dem Trupp tiefer einzusteigen. Und erahne neue Möglichkeiten zukünftiger Zusammenarbeit. 😉

Das habe ich lange nicht mehr in meinem Alltag praktiziert. Und das werde ich wohl in nächster Zeit etwas in den Fokus nehmen.

Frohe Pfingsten euch

Eure @mons7

Was ein Community Manager so wirklich macht – Bruno Kollhorst im Blitz-Interview

Community Manager

Bruno,

Du warst ja schon fast 5 Jahre Leiter Social Media bei der Techniker Krankenkasse (bei der ich im Übrigen auch seit Kurzem versichert bin 🙂 ), und bist kürzlich in die Abteilung Content Marketing gewechselt, um dort die Leitung zu übernehmen.

Bruno Kollhorst bei XING

Bruno Kollhorst bei LinkedIn

Von daher ein professioneller “alter Hase”, wenn es ums Thema Internet, Social Media und Community Management geht. Deshalb die 5 Fragen zum Thema an Dich.

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1 – Was hat Dich in dieses Arbeitsfeld getrieben, in dem nicht konstant bleibt als der Wandel?

Ich war schon immer ein Onliner. Zu frühen Zeiten noch mit Akkustikkoppler oder BTX. Zunächst auf der technischen Seite der Macht. Als das Web dann bunt wurde, habe ich mein Interesse an Werbung & Marketing mit der Affinität fürs Digitale gekoppelt. Ich war dann zwar von 2006 bis 2011 im klassischen Marketing unterwegs, aber für mich war immer klar, dass es wieder zurück zu Online gehen wird. Als dann die Frage aufkam, ob ich Social MEdia bei uns aufbauen möchte, war es passiert 😉

2 –  Welches sind aus Deiner Erfahrung die drei Aufgaben eines Community Managers, die die meiste (Arbeits-)Zeit beanspruchen?

  1. Die Abstimmung mit Fachbereichen bei Serviceanfragen
  2. Den Dialog zu führen, auch bei kritischen Usern
  3. Das Generieren von Content

3 – Was ist Deine persönliche Lieblings-Aufgabe im Job?

Als Leiter eines Teams bin ich nicht oft dabei wenn Content entsteht, kümmere mich mehr um das Strategische. Ich schreibe aber immer noch gern selbst und freue mich über jede Redaktionssitzung an der teilnehmen kann.

4 – Braucht eine Community Deines Erachtens einen virtuellen Ort?

Früher hätte man gefragt: braucht die Gesellschaft wirklich ein Telefon um sich zu unterhalten? Ich denke es entspricht dem Zeitgeist und in einer globalisierten Gesellschaft geht Kommunikation nun mal am Besten virtuell. Betrachten wir als die Community global, dann lautet die Antwort: Ja.

5 – Wie hälst Du es privat mit den Sozialen Medien?

Ich nutze hauptsächlich Facebook und Instagram (privat), Whats App (beruflich und privat) Xing (beruflich) und selten Twitter (mal so mal so). Ist bei mir von Anfang an unverzichtbarer Teil der Kommunikation, vor allem da ich viele Verwandte im Ausland habe.

Danke für die Insights und Dir wie auch allen Leserinnen und Lesern ein fulminantes Pfingstwochenende

Dir auch, Danke!

die @mons7

Soziale Medien: In den Sozialen Medien mitspielen – mit den Sozialen Medien spielen.

Soziale Medien!

Soziale Medien. Eine ganze Zeit lang habe ich entsagt. Aber jetzt mache ich mal wieder einen Kurs mit. Als E-Learning. 😉 In einem Moodle. 🙂 🙂 🙂
Und einen Aspekt, den wir dort diskutieren, sind die Merkmale von Sozialen Medien. Ich habe die Frage/Aufgabe für mich ein wenig umgewandelt und möchte meine Gedanken dazu auch hier mit euch teilen.

Und was ist jetzt (nochmals) die Frage?

Es gab eine Zeit an die ich mich erinnern kann, während der ich in den Sozialen Medien (wie auch immer Du die jetzt definieren magst) nicht aktiv mitgemischt habe. Jetzt tue ich das aber. Mal mehr, mal weniger. Was ist anders, im Vergleich?

These 1 – Standardisierung wird zu Vielfalt

Früher sahen wir fern

Nehmen wir Bewegbild her. Da gab es einst vorwiegend das klassische Fernsehen. Und die Filme waren (meist) alle in professioneller Manier hergestellt. Mit einem ganz schönen Aufwand an Produktionsprozess. Aber wie gesagt, das Ergebenis war meistens (vom Inhaltlichen mal abgsehen) Qualitätsarbeit.
Im Vergleich dazu jetzt Youtube.

Jetzt sehen wir Youtube

Natürlich verfolge ich den Tatort noch in der Mediathek. Aber viel öfter frequentiere ich YouTube. Beispiele gefällig?

Die Minimal Mimi z.B., die hat ihren ganz eigenen Video-Stil entwickelt, den ich auch zu schäzten weiß, so als eine, die über Minimalismus auf der Minimause nachdenkt. Sie ist besonders.

Oder der Andi Dietrich. Aka Finanzielle Freiheit. Nicht genau das, wie ich mit Geld umgehe,… aber triggert mich eben gerade an, weil das Thema Geld für mich und meinen Minimalismus eben auch ein Thema ist. Er ist erfrischend eigen.

Ergo

Bewegtbild – aber nicht nur das! – ist vielfältiger geworden. Und meine Sehgewohnheiten entwickeln sich mit.

Vielfalt in bunt

These 2 – Erleben von Kontrollverlust, aber damit bin ich nicht alleine

Ich poste ja echt viel in dieses Web. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht (milde ausgedrückt), wenn Menschen von mir hässliche Fotos da rein stellen, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, mich zu fragen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Und wohl diejenigen, mit denen ich persönlich verkehre auch. Fast gibt es mir zu denken, ob ich in realiter nicht auch so aussehe, und nur denke, die ungefragten Fotos bildeten mich in hässlich ab. 😉

Und so muss es wohl Firmen eine Zeit lang auch gegangen sein. Früher hat man in mühevoller Kleinarbeit Testimonials auf der Unternehmens-Homepage veröffentlicht. Heute bewerten einen diese User einfach so und auf allen möglichen Portalen. Da muss man sich gleich mal wehren. Und Bewerter (Bewerber) einkaufen. Aber das bleibt ja dann auch nicht immer so unentdeckt.

Kontrollverlust

Kontrollverlust hier und da, aber alle versuchen wir damit umzugehen oder zumindest uns damit zu arrangieren. Auch das ist Social Media.

These 3 – Macht macht auch im Kleinen eines: Arbeit

Seit ich aktiv in den Sozialen Medien mitmische, fühle ich mich in eine Community eingebunden. In eine ganz besondere. Die sich mit Lernen, Bildung, Arbeiten in diesem Internet beschäftigt. Eingebunden deshalb, da ich Antworten bekommen, wenn ich auf Twitter frage, und auch wenn ich noch so blöde Thesen aufbringe, antwortet mir jemand aus dem Kreis der Interessierten, auch wenn er oder sie mich widerlegt. 😉

Das gibt irgendwie ein Gefühl, dass man mehr “Macht” hätte als früher. Nicht Macht im negativen Sinne. Sondern eben im Sinne von eigebungen sein. Aber das *macht* auf der anderen Seite auch wieder Arbeit. Man versucht, nicht allzu belanglose Nachrichten weiterzugeben, sondern das, was man als selbst relevant empfindet. Ich versuche, wenn ich mich zu was äußere, das nach Nachdenken und fundiert zu tun. Ich versuche, auch wenn ich flugs mal ein Video erstelle, dass es nicht allzu schlecht vom Design wird. Obwohl ich nicht der visuelle Typ bin.

Arbeit

Tja, und das sieht zwar auf diesem Bildchen schön aus, macht aber halt Arbeit.

Soviel dazu und für heute. Mehr zum Kurs und meinen ersten Eindrücken zum nächsten Wochenende.

Wir lesen uns dann

@mons7