Category Archives: MOOCs

Zwischen den Jahren-Gedanken

Rückblick - Ausblick … oder einfach nur ein paar Gedanken

Fernrohr

Warum wimmelt es zwischen den Jahren eigentlich immer so von Rück- und Ausblicken in den Blogs, die ich frequentiere? Meine Vermutung ist, weil wir in der Zeit mal wieder richtig Zeit haben. Und was macht man/frau, wenn er/sie so richtig Zeit hat? Richtig. Kriegt Lust aufs Bloggen und Sinnieren. So auch ich, von mir allerdings keine wie auch immer gearteten Blicke, sondern einfach nur ein paar Gedanken zur Lernspielwiese.

Bildung & MOOCs, warum bei mir die Luft mittlerweile draußen ist

Seinerzeit (ist es 10 oder 15 Jahre her?) gab es wohl einen rechten Hype ums E-Learning. Menschen fühlten sich von einer für sie neuen Idee angefixt, begannen Dinge auszuprobieren und hatten (ganz verschiedene) Hoffnungen. Institutionen wie Hochschulen machten sich diese Aufbruchstimmung für eine innere Erneuerung zunutze, setzten aber nicht die ganz gleichen Hoffnungen in diesen damals neuen Begriff. Weder die Hoffnungen der einen noch der anderen haben sich bisher realisieren lassen, die Menschen sind jedoch zum Teil in den Institutionen mit neuen Aufgaben untergekommen.

Eine analoge Entwicklung meine ich bei der Sache mit den #MOOC s beobachtet zu haben. Der anfängliche Spirit ist lange abgelöst von Fragen wie man denn jetzt diese #MOOC s ins Semester integrieren könne, wie diese CP-fähig werden (könnten), wie man eine sog. „Abbrecherquote“ mit welchen Mittelchen beeinflussen könnte. Gähn.

Ich schaue mich um nach dem „next interesting thing“ in diesem Bildungsbereich, aber entweder ist es mir entgangen oder es entwickelt sich erst noch. Also #MOOC s, es war recht schön mit euch und tschüss? Die kleinen positiven Effekte, die der ganze Hype doch gebracht hat mitnehmen und froh sein, dass überhaupt etwas davon weiterlebt/ -geht?

Oder vielleicht doch nicht?

Immer noch gespannt bin ich jedenfalls auf den #A40MOOC. (Mehr über die Macher und Macherinnen findet sich im Übrigen hier.) Und mindestens darüber werde ich noch berichten.

A4.0 MOOC

Das werden voraussichtlich die Themen sein:

  1. Arbeitskultur: Umgang mit Entgrenzung & Mobilität
  2. Arbeitsorganisation: Papierloses Büro und gelebte Kollaboration
  3. Abbau der Hierarchien: Neue Organisationsformen und Wege dorthin
  4. Bildung: Arbeiten = Lernen 4.0
  5. Networking: Transformation der Orte und Beziehungen
  6. Mensch-Maschine: Plattformen und Internet of Things
  7. Creative Thinking: Bedeutung von User Experience und kreativer Umgebung

Spannend, dass jedermann/-frau jetzt schon und demnächst die heiße Phase der Vorbereitungen auf (in?) Slack mitverfolgen und besser noch mit gestalten kann. Wer im neuen Jahr mit reinspringen will, in das Abenteuer, der kann hier mehr dazu erfahren wie.

Ansonsten habe mich aber entschlossen, zukünftig meinem gesamtem Themenspektrum den Raum hier einzuräumen. Also nicht nur Bildung, Digitales und Lernen. Sondern vielmehr auch meinem Ringen und Erforschen einer minimalistischen Lebenshaltung. Mein Sinnieren darüber, was ein gutes Leben bedeutet. Und wie das eine mit dem anderen zusammenhängt/zusammenhängen könnte. Das habe ich bisher eher drüben auf der Minimamuse ausgelebt. Wer einen kleinen Vorgeschmack davon kriegen will, sei eingeladen, sich mit etwas Muse mal umzuschauen.

Themenwechsel oder doch nur Verbreiterung?

Da möchte ich mich gar nicht mal so festlegen müssen. Ich bin selbst gespannt, und tippe anstatt eines programmatischen Statements lieber an einem nächsten Blogbeitrag.

Auf dass das Leben und Bloggen weiters aufregend bleibe und ich auf welchen Kanälen auch immer mit euch in bereichernder Weise verbunden bleiben mag, das wünsche ich mir für 2016. Und euch das, was auch immer euer Begehr sein mag.

SEKT

Einen guten Rutsch!

Eure @mons7.

 

4 Comments

Filed under MOOCs, Weblog

Selbstdarstellung und Profile im Netz - mein Beitrag zum #ichMOOC

#ichMOOC?

Der #ichMOOC ist ein Massive Open Online Course, bei dem es ums digitale Selbst geht. Wie - noch nicht dabei? Dann flugs hier entlang. ——->>>>>>>>>>HIER GEHT’S ZUM #ichMOOC<<<<<<<<<<<<<<———

#ichMOOC konkret - die Woche 1

In der ersten Woche ging’s um die eigene Selbstdarstellung… und die Profile, die man im Netz von sich so angelegt hat. Wer sich im #ichMOOC nicht unbedingt anmelden mag, kann die Videos  im Übrigen auch auf YouTube anschauen.

——->>>>>>>>>>HIER GEHT’S ZUR Playlist<<<<<<<<<<<<<<———

Und natürlich gibt’s auch Aufgaben. Eine wahrlich geballte Ladung. Zwei davon habe ich versucht, über YouTube zu beantworten, denn YouTube ist meine neue Lernspielwiese. 😉

.

„Nenne zwei oder drei deiner digitalen Identitäten, gerne mit Link und kurzer Beschreibung, inwieweit sie sich unterscheiden“, so lautet die Aufgabe konkret. Die eine kennt ihr ja als Leserinnen der Lernspielwiese schon. Das ist die @mons7. Und die andere? Die stelle ich euch (auch) in dem kleinen Video vor.

P.S.: Bitte seid gnädig, wegen des Tippfehlers, das hätte irre Arbeit gemacht, den zu eliminieren!

.

„Schreibe hier einen kurzen Beitrag: Bei welchem Anlass hast du bisher die größte digitale Resonanz erhalten? Woran lag’s?“

 Die größte digitale Resonanz habe ich definitiv (wenn auch nicht mehr Zugriffszahlen mäßig so doch von der Anzahl der Kommentare her) mit diesem Blog-Artikel erfahren. Woran lag’s? Nun, ich habe wohl eine ganze Branche, zwar freundlich aber dennoch, angegriffen. Die mussten ihren Ruf verteidigen. Was auch noch wohl geholfen hat, ich war so geschockt und neugierig, ob alle so sind, dass ich einzelne angesprochen habe und gefragt, ob sie mir einen Kommentar aus deren Perspektive geben können.
Ergo: Leicht trolliges Verhalten plus Direktansprache. Bringt offensichtlich Aufmerksamkeit.
.

Zwar heisst die genaue Frage, WO ich wie wahrgenommen werden möchte. Da mache ich aber gar nicht so einen Unterschied. Zwischen online und offline, oder zwischen den verschiedenen Plattformen. Ich möchte gerne - und das überhaupt - wahrgenommen werden als Menschen, dem nichts Menschliches fremd. Der gerne dazulernt. Der aber auch (einige wenige) Grundsätze hat. (Die wir hier wahrscheinlich alle teilen, wie z.B. keinem andern Schaden zufügen, aber auch den andern begrenzen, wenn er/sie jemandem extrem schadet.)

.

Hier das zwar aufgabenmäßig zweite Video, das ich jedoch zeitlich vor dem oberen aufgenommen habe. Welches findet ihr - so ganz spontan - ansprechender? (Dazu würde mich ein Kommentar freuen!)

.

Dazu habe ich zwei Gedanken.

Gedanke 1: Zur Transparenz.

Sicher gibt es die eine oder andere Information (oder insbesondere das eine oder andere Kinderbild!!!!), die (das) ich nicht unbedingt im Internet von mir finden möchte. Deshalb stelle ich das nicht rein. Was andere über mich schreiben, habe ich nicht unter Kontrolle. Deshalb poste ich die Dinge, die mir wichtig sind, regelmäßig und auch einigermaßen viel davon, um so eine Art „Agenda Setting“ zu betreiben. Will sagen, ich möchte das Bild von mir, das sich im Internet konstruieren lässt, maximal mitbestimmen.

Gedanke 2: Zur Dauerhaftigkeit.
Das Internet ist meiner Erfahrung nach in dieser Beziehung launisch. Bestimmte Kamellen behält es ewiglich, andere tauchen unvermittelt mal wieder aus einem gefühlten Nirvana auf. Extrem irritiert bin ich z.B. wenn irgendjemand einen Tweet von mir retweetet, den ich vor über einem Jahr abgesetzt hatte. Kommt vor. Kein Scherz! Andererseits habe ich mir aber auch schon Quellen gebookmarked, die auf einmal nicht mehr exisiteren (oder vielleicht umgezogen sind, ohne Weiterleitung). Das Schlimmste hat mich getroffen, dass ein Video „Mons7 tanzt die Bildung“, das ich mir nie angesehen hatte, ich mir mal nach zwei Jahren doch anschauen wollte - und es war wie vom Erdboden verschwunden. Nicht mehr aufzufinden.

Will meinen Dauerhaftigkeit im Netz? Pah! Und von wegen!

.

„Dein Profilbild für den Kurs hast du schon eingestellt? Dann erkläre hier im Forum, warum du dieses Bild benutzt.“

Ich nutze immer das gleich Bild in den Netzwerken, die ich gerade aktiv besuche. (Kann also sein, dass noch olle Kamellen von mir in Netzwerken bestehen, die ich irgendwann … vergessen ? habe.) Wechsle ich also ein Foto, wechsle ich es gleich gefühlt überall.

Hier dasjenige, das ich zuvor hatte (und das mir in Wahrheit besser gefällt als mein jetziges).

mons7

Das finde ich wirkt offen auf mein Gegenüber aber dennoch professionell.

Zwei Gründe, warum ich das nicht mehr habe. Erstens hatte ich in den letzten Monaten eine Art „Altersschub“ (kennt ihr das? Ihr seht ewig gleich aus und auf einmal verändert ihr euch - ganz schnell). Das bin also (leider) nicht mehr ich heute auf dem Foto. Zweitens muss ich heutzutage nicht mehr so professionell wirken, weil ich beruflich den Bereich gewechselt habe. Ich habe also  ein Foto geknipst, ein bisschen körniger gemacht… und rausgekommen ist… ähem… wo isses denn, … egal, es ist das, das ich auch hier als Profilbild verwende. Ah, da ist es ja! :)

mons7 verpixelt

Na? Was meint ihr? Doch lieber wieder das alte?

.

[Hier fehlt noch was]

„Stelle hier besonders gute, schlechte oder lustige Pseudonyme vor. (Es müssen nicht unbedingt Deine eigenen sein.)

Ich persönlich mag das nicht so, wenn andere Pseudonyme verwenden. Deswegen folge ich solchen von vornherein nicht,… und kenne deshalb auch keine schlechten oder lustigen.

Obwohl - Asche auf mein Haupt - ich habe zu meinen Internet-Anfangszeiten selbst eines verwendet habe. Marianne (wie Marianne Rosenberg. 😉 )

.

Spannend übrigens die Bandbreite der Antworten, nachzulesen im jeweiligen (oben verlinkten) Forum.

Aber dazu in einem anderen Post.

Eine entspannte Woche euch wünscht

die @mons7

 

 

Leave a Comment

Filed under #ichMOOC

Erklärvideos, Legetechnik, animierte Videos

… so lautete der Titel der montäglichen Multimediawerkstatt. Und die war innert 10 Minuten ausgebucht. Weshalb ich mich wie eine Königin freue, über die Nachrückerliste doch noch einen Platz ergattert zu haben. Die Multimedia-Werkstatt war in zwei Teile aufgeteilt, einmal den Bericht zweier Damen aus dem Schreibzentrum der Goethe-Uni, die zwei Videos und einen Making-of-Beitrag im Rahmen eines Projektes erstellt haben. Die sollten und wollten uns von ihren Erfahrungen, Irrwegen, Erfolgen berichten, und wie es letztendlich zu diesem gelungenen Produkt gekommen ist. Im Teil II berichtet Zakharia mit dem unaussprechlichen Nachnamen von seinen Bemühungen, an ein Video zu kommen, welches in kurz und knackig den Studiengang Empirische Sprachwissenschaft vorstellt. Dabei kam er vom eventuell Kaufen aufs Selbermachen und will jetzt doch wieder zum Kaufen zurück. Denn ein Video zu erstellen, das als einigermaßen gelungen herauskommen soll, das kostet richtig, und zwar eben (wenn man es selber machen kann) auch Zeit.

Teil I - die Expertinnen des Schreibzentrums der Uni: Dr. Stephanie Dreyfürst und Birte Svea Philippi

Hier das m.E. wirklich gelungene Endprodukt.

 

Es sollte eine Anfassästhetik erschaffen werden, so Birte, die selbst Kunst und Lehramt studiert hat. Sie ist auch jene, die die Zeichnungen erstellt hat, außerdem war eine Studentin im Team, die Radio macht. So konnte auf deren Equipment in einem Aufnahmestudio zurückgegriffen werden. Zur Verfügung standen und zusammen kamen um die 5.000 EUR, wenn ich das richtig verstanden habe, und eben zufälligerweise richtig Expertise in den Bereichen Kunst und Ton.

Ein wenig enttäuscht war die Zuhörerschaft als die von dem doch hohen Aufwand, sowohl an Geld als auch Zeit erfuhren. Positiv kam auf jeden Fall an, dass trotz einiger Mühen (so musste das Wegwischen und auch Hineinschieben teilweise x-Mal gedreht werden, da das um einiges leichter aussieht als es dann zu machen ist) das Team anscheinend mit Leidenschaft dabei und so der „Fun-Factor“ ziehmlich hoch war.

So eingestimmt waren wir nun gespannt, was Zakharia an Angeboten recherchiert hatte, denn er wollte ja (s)ein Video produzieren LASSEN.

Teil II - Dr. Zakharia Pourtshvanidze über ein Erklärvideo zur Struktur des Studienganges Empirische Sprachwissenschaft

Dieses Video hat er - ganz testweise - für nur sagenhafte 5$ erstellen lassen. Zwar ist die Aussage noch nicht drin, aber als Einstiegssequenz kann es sich durchaus sehen lassen, oder?

Produzenten von Erklärvideos, die er angefragt hat, waren drei. fiverr, 200$ 1 Minute Animation und 30$ weitere 15 Sekunden. simpleshow, zwischen 5.000 EUR (non-profit) und 8.000 EUR. Mein Unternehmensfilm, zwischen 2.000 und 6.000 EUR. Außerdem gebe es noch Videoboost, zwischen 2.000 und 5.000 EUR.

Letztendlich hat er es selbst Hand angelegt und es mal mit Moviestorm probiert. Und hier das innert eines Vormittages erstellte Resultat!

Wir sind gespannt auf weitere Versuche oder gekaufte Videos, bei ersterem, mit was die erstellt wurden und zweiteren natürlich neugierig auf die Kosten.

Eure @mons7 von der Video-Front.

P.S.: Im Moment läuft ja noch der Video-MOOC, wer von euch noch nicht reingeschaut hat, der klicke flugs hier.

 

 

 

 

1 Comment

Filed under MOOCs, Video. Einfach so., Workshops, YouTube

MOOC? Let’s talk about Money!

Anfang November werde ich mal wieder einen Impulsvortrag halten. Und natürlich vorbereitende Gedanken und erstellte Präse hier mit euch teilen. Hier schon mal Titel und Kurzankündigung.

Freue mich wie immer über Anregungen zur Thematik auf allen Kanälen.

MOOC? Let’s talk about Money!

A MOOC may be free of charge for the students participating, but it does cost money if you are the host.
Monika E. König, host and facilitator of the MOOC Maker Course 2013 (#mmc13) is going to

  • talk about financial aspects of MOOCs

  • present examples of total expenditures for different MOOCs and

  • give hints on what to spend your money on to get the MOOC you want to host.

2 Comments

Filed under MOOCs, Vorträge

Mitmachen beim #ldlmooc2. Der Macher @vilsrip im Interview

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Bis zum #ldlmooc2 ist nicht mehr lange hin, …

Lieber Peter, erst einmal herzlichen Dank, mir hier auf der Lernspielwiese Rede und Antwort zu stehen.

Peter Ringeisen

Folgende Fragen und mehr spuken mir im Kopf herum. Du übernimmst ja quasi die Macher-Rolle, die seinerzeit Mark Schakinnis im #ldlmooc hatte. Was hat Dich gerissen, das auf Dich zu nehmen?

Das geht auf Jean-Pol Martins Initiative zurück. Er regte in der FB-Gruppe “Lernen durch Lehren” an, man sollte doch auf den ersten #LdLMOOC möglichst bald einen zweiten folgen lassen, - man bräuchte nur noch einen, der immer wieder ein bisschen “pusht”. Daraufhin meinte ich, “ein bisschen pushen”, das könnte ich schon. Das nächste, was ich auf Jean-Pols Wikiversity-Seite zum #LdLMOOC2 las, war, dass ich der Gesamtverantwortliche bin. Das hat mich im ersten Moment sehr verblüfft - damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hätte natürlich protestieren können und von einem Missverständnis reden … aber auf den zweiten Blick fand ich, dass diese Aufgabe auf mich machbar und reizvoll wirkte (oder umgekehrt).

Ein zweiter Durchlauf ist ja immer eine nächste Version, bei der man aus dem Vorgänger lernen konnte. Was hast Du aus dem #ldlmooc mitgenommen und im #ldlmooc2 modifiziert?

Jean-Pol Martin hatte von vornherein eine Struktur im Kopf, die der des ersten #LdLMOOC weitgehend entspricht. Ich habe das einfach so von ihm übernommen, da es mir vom Aufbau und der Gewichtung her (mehr Beispiele aus der schulischen Praxis, aber auch die Übertragung von LdL auf Hochschul-Anwendung) sinnvoll erschien. Meine Modifikation war zweifach: Erstens wollte ich mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Teilnehmer, die Facebook gegenüber skeptisch sind, zum einen aus prinzipiellen Gründen (Offenheit), zum anderen, weil ich weiß, dass gerade unter den Lehrkräften die Ablehnung von Facebook sehr verbreitet ist. So habe ich bei mixxt.de eine Seite für den #LdLMOOC2 eingerichtet, die nicht nur ein Forum, sondern auch ein Wiki und weitere Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Zweitens wollte ich versuchen, ob man nicht noch mehr Teilnehmer gewinnen kann. Den ersten #LdLMOOC fand ich sehr schön, aber die Zahl der tatsächlich aktiven Teilnehmer, die Visualisierungen erstellt und LdL-Einheiten konzipiert haben, war doch klein. Vielleicht waren ja eine ganze Reihe von Teilnehmern als passive Zuschauer dabei - das weiß ich nicht; die Teilnehmerbeiträge sind auf Marc Schakinnis’ LdLMOOC-Blog verlinkt. Kurz und gut, ich wollte mehr Werbung für den MOOC machen, um mehr Kolleginnen und Kollegen an Schulen und mehr Hochschul-Lehrenden die Möglichkeiten vor Augen zu führen, die man mit LdL gewinnt.

Du hast ja ein tolles Talent, Plakate zu gestalten, auch Orga-Fähigkeiten offensichtlich, und erst recht einen wilden Haufen Motivierter zu koordinieren und immer wieder zu motivieren. Macht das nicht einen Haufen Arbeit?

Vielen Dank für die Blumen! Gestalten und Organisieren kostet sicher Arbeit - aber erstens macht mir das Spaß (und mit Übung geht alles schneller), und zweitens fiel die Hauptvorbereitungszeit ja in die Sommerferien, in denen man als Lehrer seine Zeit doch flexibel gestalten kann.

Was wünscht Du Dir für den #ldlmooc2?

Ich wünsche mir zunächst zahlreiche Anmeldungen von neugierigen, kreativen und produktiven Lehrkräften aus Schule und Hochschule und möglichst auch von Studierenden, die sich auf einen Lehrberuf vorbereiten. Während des #LdLMOOC2 wünsche ich mir, dass erstens einmal von der technischen Seite mit den Hangouts alles klappt, und zweitens, dass die Teilnehmenden in einer an LdL angelehnten Weise über “Lernen durch Lehren” soviel lernen, dass sie Freude daran haben und sehen, wie gewinnbringend die Anwendung dieses Wissens im Unterricht sein kann.

Vielen Dank, Peter, ich werde AUF JEDEN FALL mit von der Partie sein! Und freue mich schon auf das Webinar zur Vorstellung des #ldlmooc2 am 17. September. Falls ihr weitere Fragen an Peter habt, immer rein ins Kommentarfeld, … vielleicht gibt er dann ja noch ein Interview Teil 2. :)

Alle die mitmachen wollen, … oder einfach nur mal schauen, wer da so was und mitmacht, seien herzlich eingeladen.

Eure @mons7

9 Comments

Filed under #ldlmooc2

Einen MOOC geschenkt?

Einen MOOC geschenkt

wie soll denn das gehen? War mein erster Gedanke, als ich den Tweet von geschätzter @jupidu erblickte.

Wer macht mit bei meinem GeburtstagsMOOC ?? http://t.co/NsNCv5rhb8 #50erMOOC

— jupidu (@jupidu) August 8, 2014

Aber

eLearning-Menschen sind (halt) kreativ

eLearning-Menschen sind halt ein kreatives Völkchen. So hat sich das Team zum 50. Geburtstag der Chefin in der Tat etwas Geniales ausgedacht. Jede Woche gibt’s eine persönliche Frage, die zunächst in die Vergangenheit (nicht nur des Geburtstagskindes) abzielt, sondern irgendwann auch in die Zukuft. Bewegung in der ganzen Sache wird dadurch gesichert, dass schon einmal das Geburtstagskind erfreut mitmachen wird, und das ganze Team sich selbstverpflichtet hat. Wer dann noch einsteigen mag, der ist ein zusätzliches Geschenk.

Und da ich die Jutta ja sehr schätze, die Idee für überaus gewitzt halte… und noch die Frage (wenn auch persönlich, so doch) sehr gut, mache ich gleich mal mit. Und diese erste Aufgabe lautet

Ziel: Erinnere dich an deine frühe Kindheit, was ist dir in Erinnerung geblieben, woran denkst du besonders gern zurück?

Aufgabe: Suche ein Kindheitsfoto von dir und stelle es online als Kommentar unter diesem Beitrag. Deine Abteilung wird das ebenso tun.

Reaktion: Reagiere auf zumindest einen Beitrag deiner KollegInnen und erzähle ihnen was ihre geposteten Bilder bei dir auslösen.

Exkurs: Die Videos

Hier übrigens das Video, wie Jutta auf das Geschenk spontan reagiert, nämlich beherzt gerührt und anrührend anzuschauen… sowie das Video der ersten Aufgabenstellung.

Ich habe einen MOOC geschenkt bekommen

Die erste Aufgabe

Und die werde ich jetzt auch gleich mal bearbeiteten.

Meine frühe Kindheit und an was ich mich erinnere

monsi_jung

Ich erinnere mich an … bitterüße Langeweile. An eine Zeit, in der Information einfach knapp war. Weil es dieses Internet für Menschen wie mich noch gar nicht gab. Hatte man eine Frage, blätterte man im Brockhaus. Und den behandelte man ganz vorsichtig. Der sah nicht nur edel und wertvoll aus, der war es auch. Bücher gab es in dem Haushalt, in dem ich aufgewachsen bin, schon so einige. Aber ich war schon seinerzeit wählerisch in dem, was ich gerne gelesen habe. Und da waren die Bücher schon knapper. Neuigkeiten gab es aus der morgendlichen Zeitung, dem Radio zum Frühstück, der Tagesschau am Abend und dann war da natürlich noch der nicht zu vernachlässigende Dorftratsch. Was mich wirklich interessierte, davon war gar wenig bis nichts vorhanden.

Das ist auch der Grund, warum ich die Klagen über jedwede Informationsüberflutung nicht so richtig unterstützen mag. Lieber ist mir eine Überfülle, in der ich zwar das Problem habe, die Informationen, das Wissen meines Herzensbegehrs finden zu können, als gar nicht erst die Chance darauf zu haben. Auch wenn es zugegebenermaßen schon manchmal anstrengend, den ganzen Rest von sich zu weisen.

Diese bittersüß schmeckende Langeweile. Wenn ich mich lange genug hinsetze und mich dahinein versetze, … kann ich sie wider Erwarten wieder schmecken.

Glückwunsch!

Ach ja, und bevor ich es vor lauter Begeisterung ganz vergesse: Einen ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag, liebe @jupidu, und toll, dass Du uns an diesem überraschenden Geschenk teilhaben lässt. :) :)

 

4 Comments

Filed under MOOCs

Erstes Konzept eines Universitätsseminars zum Thema „Neue“ Medien - mit #ldl

Vornweg

[Vorwort aus meiner studentischen Vergangenheit - einfach überlesen, wenn nur an Konzept interessiert.]

Aus Studierendensicht fand ich die Zwangsjacke des Semesters, diese wenigen Zeiten des Zusammenkommens, immer wieder … … semioptimal. Man musste vor Ort sein. Zur ersten Sitzung, die meistens ausfiel/nicht stattfand. Also nächster Versuch. Zur nächsten Sitzung kam man nicht mehr rein. Überfüllt. Nicht schlimm, weil das legte sich alsbald im Rahmen des Verlaufs des Semesters. Aber so war wieder eine Chance auf Input und Austausch verpassst. Dann zu möglichst allen Sitzungen hin. Denn es gab keinerlei andere Chance an Information, an Austausch, zu irgend einer Fragemöglichkeit, war man nicht vor Ort.

Dass Studierende untereinander kooperiert hätten mag stimmen. In meinen Fällen waren mir die Studierenden so unbekannt an der Massenuni, ich schaffte es gerade mal Kontakte bis zum Ende des Semesters aufzubauen. Und dann waren sie schon wieder in alle Himmelsrichungen verschwunden. Erasmus in andere Länder. Die anderen in andere Seminare. Die mir inhaltlich oder formal nicht passten.

Rahmenbedingungen

Heute, aus Sicht einer Lehrenden, finde ich das System klasse. Es ist einfach. Alle die interessiert sind, müssen halt einfach nur zu einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit aufschlagen. Alles was gefragt wird, wird von mir beantwortet. Ich habe die Menschen vor mir. Kann mir einen Eindruck von ihnen machen.

Das habe ich also zur Verfügung. Je nach Semester und Hochschule so zwischen 15 und 18 vor Ort Terminen.
Und ein Thema.

Gestaltung eines Seminars am Beispiel „Neue“ Medien (ich bin Erziehungswissenschaftlerin) unter Zuhilfenahme von #ldl

Was könnte ich jetzt nicht alles daraus mit #ldl machen. :) Bei meiner nächsten Chance zu machen, mache ich Folgendes.

Startsession

Erzählen und ausprobieren, was #ldl ist, Menschen den jeweiligen Sessions zuweisen. Kurzen Einblick in Thema geben und thematische Unterbereiche anreißen.

Raster der eigentlichen Sessions

  1. Organisatorisches und Unvorhergesehenes (könnte man auch an den Schluss legen bzw. kurze Einheit an den Anfang und kurze Einheit an den Schluss)
  2. Input Studierende: Von mir vorgegebene wiss. Artikel
  3. Aktion Studierende: Praktisches Ausprobieren zu ausgewähltem Aspekt
  4. Reflexion Studierende: Eigene Haltung zur spezifischen Thematik unter Bezug auf 2.

15-18 thematische Bereich für die jeweiligen Sessions

In den 15 - 18 Sessions möchte ich bestimmte Aspekte fokussieren, und bezogen auf diese Aspekte über die Bereiche 2-4 oben vertiefen. Jedenfalls müsste dem Seminar eine rote Linie zugrunde liegen. Evtl. ein einführendes Werk der Medienpädagogik, vielleicht Süß, Lampert, Wijnen (2010)… oder vielleicht doch den Marotzki, Meder (Hg.) (2013)? (Amazon Affiliate Links). Welche Aspekte könnte man daraus extrahieren? Ein paar Beispiele.

  1. „Neue“ Medien? - Annäherung an einen unscharfen Begriff
  2. Medienkompetenz
  3. Digital Natives?!?
  4. [gestalten nach Interessen der Teilgeberinnen]
  5. Ausgewählte Empirische Forschungsergebnisse
  6. Haltungen und Positionen
  7. Medienpädagogik gestern, heute, demnächst
  8. [gestalten nach Interessen der Teilgeberinnen]
  9. Ausgewählte konkrete und aktuelle Beispiele
  10. Umgang mit Medien - Kontrolle des Zugangs
  11. Umgang mit Medien - Prosument werden, Prosument sein
  12. [gestalten nach Interessen der Teilgeberinnen]
  13. Umgang mit Medien - Nutzung und Reflektion
  14. Medienpädagogik… in der Schule
  15. Medienpädagogik… in der Hochschule
  16. [gestalten nach Interessen der Teilgeberinnen]
  17. Medienpädagogik… in der Weiterbildung
  18. Noch einmal: Schlüsselbegriffe

Letzte Session

Exklusiv dem gewidment, wie die Prüfung abläuft, was die Anforderungen an Bestehen (und gut sein) sind; es sollen keine organisatorischen oder sonstigen Unsicherheiten auf Studierendenseite bleiben.

Prüfungsleistung

Noch zu überlegen. Evtl. Entwicklung eines didaktischen Konzeptes unter Einbezug von „Neuen“ Medien. Dabei Diskussion der Chancen, Herausforderungen und möglicher Hindernisse.

#ldl hat mir tatsächlich wieder Lust auf Lehre gemacht. Wer hätt’s gedacht.

Eure @mons7 :)

2 Comments

Filed under #ldlmooc, Lehre

Lehren und von der Kunst des „Meisterpushens“

Der #ldlmooc ist rum. Zum Schluss gibt es, wie bei vielen Veranstaltungen, noch einmal eine Runde, in der Wertschätzung ausgesprochen wird, dem einen oder anderen ein Danke zugeworfen. Weil wir seinen/ihren Beitrag eben schätzen und deshalb wertschätzen wollen. Eine Person, die viele von uns wirklich angestoßen, motiviert, weitergebracht, ermutigt hat, ist Jean-Pol Martin. Seines Zeichen auch gleichzeitig Begründer von #ldl.

Dies drückt sich beispielhaft, aber auf den Punkt treffend, im Tweet von Peter Ringeisen aus. Der dehalb auch schon vielfach retweetet, weil so einigen aus dem Herzen sprechend.


Was aber meinen wir mit „Meisterpusher“, was ist das für ein Verhalten, Tun, das uns da so bedankenswert erscheint? Können wir es eventuell nachtun, in unseren eigenen Lehr-Lern-Settings? Zwar nach unserer Facon, aber angeregt und inspiriert davon? Ich versuche die Gabe des Meisterpushens einmal in kleinere Einheiten zu zerlegen.

Bildschirmfoto 2014-06-20 um 22.37.02

Meisterpushen ist (auch)

1. Präsent sein/Präsenz zeigen

Wie auch immer man das macht, ohne dem Burn Out zu erliegen. Wahrscheinlich vergleichbar mit Professoren und Professorinnen an der Uni. Da gibt es solche, die einem immer mal wieder über den Weg laufen. Und andere, die man - obwohl aus dem gleichen Fachbereich - höchstens als Namen auf der Telefonliste kennt. Ersteren vertraut man natürlich eher mal, spricht sie eher an, arbeitet auf den kurzen Wegen zusammen. Analoges gibt es wohl auch im Netz. Da kommt einem immer mal wieder ein Tweet unter. Man bezieht sich in einem Blog-Post aufeinander. Läuft sich vielleicht auch mal bei einer Offline-Veranstaltung über den Weg. Je öfter diese kleinen Begegnungen, desto eher und mehr hat man das Gefühl der Präsenz einer Person im Netz. Verstärkt wird das auf jeden Fall über ähnliche Interessen- un Erforschungsgebiete.

Jean-Pol war während des #ldlmooc (und auch schon davor) auf jeden Fall präsent! Wahrnehmbar, ansprechbar.

2. Potentielle Teilgeberinnen direkt ansprechen

Dass diese Direktansprache funktioniert, kennen wir von offline. Diese Direktansprache wird versucht maschinell zu imitieren z.B. über MOODLE, wenn man sich erstmals in einen Kurs einschreibt und dann diese lieblose Mail kommt, man solle doch bitte ein Profilbild hochladen. Damit man besser zusammenarbeiten könne. So in der Art. Aber das ist etwas anderes.

Etwas anderes, als wenn Herr Larbig oder der Tastenspieler einen im #edchatde begrüßt. Nämlich so, dass man gemeint ist. Mit kleinem Hinweis auf Gemeinsamkeit oder kürzliches Ereignis, auf etwas, das einen gemeinsam beschäftigt. Kaum wahrnehmbar für Menschen, die beide Seiten nicht kennen. Aber wahrnehmbar dennoch die Intention. Ich meine DICH. Du bist ein wertvolles Mitglied unserer Community. So bestärkt legt man sich in den kommenden 60 Minuten doch maximal ins Zeug.

Oder wenn einer der beiden fragt, ob man denn nicht einen #edchatde Summer Special übernehmen mag. Vorher hat man sich (ich mir) vielleicht schon mal gedacht, oh, das würde mich auch interessieren. Aber noch nicht gehandelt. Das Handeln wird durch das Ansprechen wie aktiviert/angeschalten. Es funktoniert. Weil es ehrlich gemeint und von Herzen (und nicht einer Maschine) kommt.

Direktansprache, die funzt, das ist, wenn ein @mschaki die @mons7 fragt, ob sie nicht die Twitter-Fee im #ldlmooc sein mag. Aber das ist eigentlich Aspekt 3.

3. Aufgaben vergeben/anfragen

So ein Lehrender, der (noch) ganz auf Produktion, Verteilung, Aufbereitung von Content geeicht, hat unglaublich viel zu tun. Kommen jetzt andere Aufgaben in Zusammenhang mit dem Social Web noch dazu, ist das m.E. nicht mehr zu schaffen. Deshalb müssen die Aufgaben auf die Teilgeberinnen verteilt geben. Was auch sein Gutes hat, denn - ganz im Sinne von #ldl - komme ich als Teilgeberin dann aus meiner passiven Rolle heraus. Ich schaue nicht mehr Fernsehen, sondern ich gestalte mein Lernen und das meiner Mitlerner mit!

Ich kann als MOOC-Macher nicht auch noch die Twitter-Fee sein. Finde eine Twitter-Fee. Und schenke ihr damit ein Lernabenteuer! Danke Marc. :)

4. Roten Faden „verteidigen“

Wenn aber die Teilgeberinnen aktiv werden. Aufgaben annehmen. Vielleicht sich eigene Aufgaben stellen. In ihre eigenen Richtungen diskutieren. Dann braucht es auch wieder jemanden, der „die Spur“, die wichtigen Teile des Inhaltlichen, das Relevante kennt. Und alle wieder zurückbringt, von den Abwegen ins Zentrum lockt. Sozusagen den roten Faden verteidigt. Wenn ihr wisst was ich damit sagen will.

5. Produkte weiterteilen

Entlang dieses roten Fadens (und auch in Nebenbereichen) gibt es - hoffentlich und dieserlei viele -Artefakte. Artefakte von Teilgeberinnen. Artefakte von gerade vorbei Kommenden. Artefakte von irgend jemandem. Teile die weiter, wenn Du sie gut findest. Und die meisten sind meinstens ziemlich gut!

Und die teilt ein Meisterpusher wie der @jeanpol in sein riesiges Netzwerk mit einigen Kommentaren zum Kontext weiter.

6. Provozieren

Gibt es nichts zu teilen, dann kann man das Teilen durch Provozieren anregen. Wie der @jeanpol dann und wann auch kann. Und das hat er garselbst zugegeben, in einem der #ldlmooc Hangouts on Air, dass er die Kontroverse mag. Und das vielmehr als Langeweile oder kein Geschehen. Was dem noch kommenden Punkt Nr. 7 ja schon irgendwie widerspricht. Oder doch nicht?

7. Zurücktreten und geschehen lassen

Insofern nicht, als man das ab und zu machen kann. Also geschehen lassen. Z.B. hat auch Jean-Pol in einer Endphase des MOOCs und auch einmal zwischendurch sich ganz stark und bewusst zurückgenommen. Um die Teilgeberinnen atmen zu lassen. Um sie machen zu lassen.

Und nicht nur das ist ihm gelungen.

Danke auch von mir

m

 

 

2 Comments

Filed under #ldlmooc, Lehre, Lernen 2.0, MOOCs

Was ein Tag. #web20k und #ldlmooc im Doppelpack!

Was für ein aufregender Tag, vor diesem Feiertag!

Da gab es einmal und zunächst die #web20k Session zu Twitter in Bildungskontexten am Beispiel des #edchatde. In der wir den einen und anderen Blick hinter die Kullisse des #edchatde werfen durften, die Macher mal persönliche (an)sprechen und anschauen konnten und wir eine Vielzahl von Inputs zu Mikrofortbildungen abgreifen konnten. Wer nicht dabei sein konnte, einfach nachschauen. Es lohnt auf jeden Fall. Denn es werden von @herrlarbig und @Tastenspieler Fragen beantwortet wie…

  • was der #edchatde denn überhaupt so ist.
  • wie der entstanden.
  • wie so ein #edchatde konkret abläuft.
  • wie und ob da überhaupt was gelernt wird. (Oder haben die da einfach nur Spass?)
  • was es sonst noch für Mikrofortbildungen und -formate gibt…

… und noch viele mehr! Aber seht(s euch einfach) selbst (an).

Gleich darauf, die fulminante Abschluss-Session zum #ldlmooc. Ein wirklich auch nachsehenswerter Abschluss. Aber - so haben wir darin erfahren dürfen - ist es gar nicht wirklich zu Ende. Die Community soll auf Facebook weitergehen. #ldl wird von so einigen jetzt in ihre persönlichen Bildungsbereiche hinein- und weitergetragen. Und vielleicht gibt es sogar noch eine Fortsetzung des #ldlmooc… sozusagen einen Teil 2. Wir dürfen gespannt sein.

Jetzt aber einfach nochmals genießen….

Genau wie ich den Feiertag morgen… aber das kann ich auch gebrauchen. :)

Wir lesen uns und sehen uns online

Eure m

1 Comment

Filed under #ldlmooc, #web20k, Video. Einfach so., Web 2.0

… und nochmals … 7 Antworten …. diesmal von @iqberatung

Vornweg

Der @iqberatung folge ich auf Twitter. Und ich kenne natürlich ihre Website! Von daher ist es mir eine besondere Freude, von ihr Antworten auf die 7 Fragen bekommen zu haben.

Bildschirmfoto 2014-06-10 um 22.30.38

7 Fragen - 7 Antworten

Liebe Christine, das würde mich brennend interessieren, wie Du das siehst!!!!

An welcher Stelle hast Du persönlich das ergreifendste/begreifendste Lernen im Rahmen des MOOCs erlebt?

Der Anlass beim LdL-MOOC mitzumachen war die Absicht, die Methode und ihre Einsatzmöglichkeiten kennen zu lernen. Inzwischen habe ich verstanden, - wenn auch nur von der Theorie her - dass LdL ein Verfahren ist, das es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Inhalte nachhaltig zu lernen. Gut geeignet z.B. zur Vorbereitung auf Prüfungen, bei denen viele Inhalte/Stoff abgefragt werden.

 An welcher Stelle hast Du Dir gedacht, och nö, das ist mir jetzt nichts mehr?

Als mir klar wurde, dass es im wesentlichen um die Vermittlung von Inhalten geht. Meine Vorstellung von Unterricht ist, dass dieser mit der Lebenswelt von Schülerinnen und Schüler zu tun hat, sie Erkenntnisse und Erfahrungen gewinnen, die sie befähigen bei anderen Problemstellungen Lösungswege zu finden. Fachkompetenz ist nur ein Teil davon, ganz wichtig ist mir vor allem, dass es Möglichkeiten gibt, bei denen sich Team- und Konfliktfähigkeit entwickeln. Letzteres habe ich hier kaum wahrgenommen.

 Wie hältst Du es damit, in der Öffentlichkeit zu lernen?

Man muss sehr darauf achten, was man schreibt, da ja alles “in Ewigkeit” gespeichert und im Prinzip von jedem lesbar ist.

 Was hat Dich motiviert, bis hierher, immerhin Woche 5, an der Stange zu bleiben?

Ich mache gerne bei BarCamps, MOOCs, Seminaren u.a. mit, die sich mit dem Lernen im digitalen Zeitalter beschäftigen.

 Hat Dir etwas gefehlt? War Dir etwas zuviel?

Wie schon gesagt: ich wollte LdL erstmal von der Theorie her kennen lernen, werde es aber bei nächster Gelegenheit gerne im Unterricht einsetzen. Von daher freue ich mich, dass es hier viele Links auf Materialien und Videos gibt, aber war jetzt noch nicht in der Lage selbst z.B. ein Video über den Einsatz zu erstellen.

Wie hast du die Mit-Teilgeberinnen im MOOC wahrgenommen?

kaum, bedingt im Video sichtbar, im Hangout wenn live dabei

Wie viel % der geteilten Inhalte hast Du Dir genauer angeschaut, schätzungsweise?

Da ich LdL - so wie hier gelehrt - erst in der Zukunft anwenden möchte, habe ich ca. 30% der Materialien angeklickt, überflogen, angeschaut, gelesen.

Leave a Comment

Filed under #ldlmooc, Menschen