Soziale Medien: In den Sozialen Medien mitspielen – mit den Sozialen Medien spielen.

Soziale Medien!

Soziale Medien. Eine ganze Zeit lang habe ich entsagt. Aber jetzt mache ich mal wieder einen Kurs mit. Als E-Learning. 😉 In einem Moodle. 🙂 🙂 🙂
Und einen Aspekt, den wir dort diskutieren, sind die Merkmale von Sozialen Medien. Ich habe die Frage/Aufgabe für mich ein wenig umgewandelt und möchte meine Gedanken dazu auch hier mit euch teilen.

Und was ist jetzt (nochmals) die Frage?

Es gab eine Zeit an die ich mich erinnern kann, während der ich in den Sozialen Medien (wie auch immer Du die jetzt definieren magst) nicht aktiv mitgemischt habe. Jetzt tue ich das aber. Mal mehr, mal weniger. Was ist anders, im Vergleich?

These 1 – Standardisierung wird zu Vielfalt

Früher sahen wir fern

Nehmen wir Bewegbild her. Da gab es einst vorwiegend das klassische Fernsehen. Und die Filme waren (meist) alle in professioneller Manier hergestellt. Mit einem ganz schönen Aufwand an Produktionsprozess. Aber wie gesagt, das Ergebenis war meistens (vom Inhaltlichen mal abgsehen) Qualitätsarbeit.
Im Vergleich dazu jetzt Youtube.

Jetzt sehen wir Youtube

Natürlich verfolge ich den Tatort noch in der Mediathek. Aber viel öfter frequentiere ich YouTube. Beispiele gefällig?

Die Minimal Mimi z.B., die hat ihren ganz eigenen Video-Stil entwickelt, den ich auch zu schäzten weiß, so als eine, die über Minimalismus auf der Minimause nachdenkt. Sie ist besonders.

Oder der Andi Dietrich. Aka Finanzielle Freiheit. Nicht genau das, wie ich mit Geld umgehe,… aber triggert mich eben gerade an, weil das Thema Geld für mich und meinen Minimalismus eben auch ein Thema ist. Er ist erfrischend eigen.

Ergo

Bewegtbild – aber nicht nur das! – ist vielfältiger geworden. Und meine Sehgewohnheiten entwickeln sich mit.

Vielfalt in bunt

These 2 – Erleben von Kontrollverlust, aber damit bin ich nicht alleine

Ich poste ja echt viel in dieses Web. Trotzdem bin ich immer wieder überrascht (milde ausgedrückt), wenn Menschen von mir hässliche Fotos da rein stellen, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, mich zu fragen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Und wohl diejenigen, mit denen ich persönlich verkehre auch. Fast gibt es mir zu denken, ob ich in realiter nicht auch so aussehe, und nur denke, die ungefragten Fotos bildeten mich in hässlich ab. 😉

Und so muss es wohl Firmen eine Zeit lang auch gegangen sein. Früher hat man in mühevoller Kleinarbeit Testimonials auf der Unternehmens-Homepage veröffentlicht. Heute bewerten einen diese User einfach so und auf allen möglichen Portalen. Da muss man sich gleich mal wehren. Und Bewerter (Bewerber) einkaufen. Aber das bleibt ja dann auch nicht immer so unentdeckt.

Kontrollverlust

Kontrollverlust hier und da, aber alle versuchen wir damit umzugehen oder zumindest uns damit zu arrangieren. Auch das ist Social Media.

These 3 – Macht macht auch im Kleinen eines: Arbeit

Seit ich aktiv in den Sozialen Medien mitmische, fühle ich mich in eine Community eingebunden. In eine ganz besondere. Die sich mit Lernen, Bildung, Arbeiten in diesem Internet beschäftigt. Eingebunden deshalb, da ich Antworten bekommen, wenn ich auf Twitter frage, und auch wenn ich noch so blöde Thesen aufbringe, antwortet mir jemand aus dem Kreis der Interessierten, auch wenn er oder sie mich widerlegt. 😉

Das gibt irgendwie ein Gefühl, dass man mehr “Macht” hätte als früher. Nicht Macht im negativen Sinne. Sondern eben im Sinne von eigebungen sein. Aber das *macht* auf der anderen Seite auch wieder Arbeit. Man versucht, nicht allzu belanglose Nachrichten weiterzugeben, sondern das, was man als selbst relevant empfindet. Ich versuche, wenn ich mich zu was äußere, das nach Nachdenken und fundiert zu tun. Ich versuche, auch wenn ich flugs mal ein Video erstelle, dass es nicht allzu schlecht vom Design wird. Obwohl ich nicht der visuelle Typ bin.

Arbeit

Tja, und das sieht zwar auf diesem Bildchen schön aus, macht aber halt Arbeit.

Soviel dazu und für heute. Mehr zum Kurs und meinen ersten Eindrücken zum nächsten Wochenende.

Wir lesen uns dann

@mons7

Webinare abhalten – Kosten vs. (mögliche) Einnahmen

In meinem letzten Beitrag habe ich ja einige Schmankerln kurz vorgestellt, an denen man sich als Trainer online mal versuchen könnte. Auf die Rückfrage von @redaktion hin hier, gibt’s heute nochmals einen ausführlicheren Beitrag zu Edudip.

Die (berechtigte) Rückfrage

Kannst du was über die Kosten von Webinar sagen? Bei eBooks ist das Verhältnis 30:70 prima.

Das Paket, das ich im Moment verwende

Ich verwende im Moment das Free Paket. Das Gute daran wie bereits der Name impliziert, es kostet nix. Das Schlechte daran, man kann keine kostenpflichtigen Webinare damit anbieten. Trotzdem bietet es so einiges, wie der folgendes Screnshot zeigt.

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Die Pakete, die man buchen muss, wenn man damit Geld verdienen möchte

Geld verdienen geht aber erst ab knapp 10 EUR im Monat, aber erfreulicherweise monatsweise kündbar. Details im Folgenden.

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Der Support

… scheint recht gut zu sein, so ich aus meiner Community gehört habe.

Mögliche Einnahmen

… dazu gibt’s hier ein Beispiel.

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Resumée

Scheinbar steht und fällt das Webinar-Konzept mit der Möglichkeit, eigene zahlende Kunden zu akquirieren. Und was das “bis zu 95% Ausschüttung” bedeutet, also das bis zu, das bin ich auch noch am Recherchieren. Vermute aber, wenn Buchung über einen Link von Dir kommt, dann 95%, wenn Buchung über einen Affiliate-Link, dann entsprechend weniger. Aber wie geschrieben, werde recherchieren.

Ein wunderbares Wochenende euch allen da draußen in diesem Internet

wünscht

@mons7

6 Fragen zu MOOCs – Mein Input zum Webinar der Virtuellen PH

Am Donnerstag bin ich zu Gast in einem Webinar der Virtuellen PH. Emsige Teilnehmerinnen haben schon einmal ein paar Fragen vorab formuliert. Worüber ich überglücklich, da ich mich auf Diskussion dazu vorbereiten kann. Nämlich auf der Lernspielwiese.

Die 6 (wirklich interessanten und gar nicht leicht zu beantwortenden) Fragen (sowie bereits eingefügte Gedanken dazu, die habe ich in Klammern und kursiv darunter gesetzt) habe ich aus dem Piratenpad zur Vorbreitung hier entnommen [Stand: 06.11. ca. Tagesmitte].

Frage 1: Moocs haben eine geringe Absolventenquote. Ich habe mehrmals im Internet davon gelesen, dass von den Angemeldete nicht einmal 10 % der Teilnehmer den Kurs erfolgreich abschließen. Stimmt das? Welche Gründe gibt es dafür?

(Langatmig – Motivation lässt nach?, Kosten für das Zertifikat?, Teilnehmer stellen fest, dass es zu schwierig oder zu zeitraubend ist, als ursprünglich angenommen? Schlechtes didaktisches Design?)

Ja. Da ich ja was so über MOOCs und das MOOCen an sich so veröffentlicht, verbloggt und geforscht wird gerne verfolge, sind mir auch vermehrt solcherlei Berichte untergekommen.

Es stellt sich mir jedoch die Frage, wann jemand überhaupt erfolgreich an einem MOOC teilgenommen hat? Bitte folgende Beispiele sich vorstellen und dann für sich beurteilen. War genau DIESE Teilnahme erfolgreich? Oder handelt es sich dabei um einen Drop-Out? Aus wessen Perspektive beurteilt jeweils?

Beispiel 1 – meine derzeitige Teilnahme am #design101 (iversity)

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Im Grunde kann man durch dreierlei dorten aktiv werden. Erstens die Videos anschauen. Zweitens an einem Wochen-Quiz mitmachen und zuletzt eigens erstellte Aufgaben in einer Art Blog-System über Antworten einstellen, diese werden z.T. von Peers kommentiert. Also zum Abschließen “zählen” zunächst, zumindest wenn man den Screenshot links betrachtet, lediglich das Anschauen der Videos und das Klicken des Quizzes (pro Woche). Versteht mich nicht falsch, ich finde den MOOC (beinahe hätte ich Kurs geschrieben) so wie er aufgemacht ist witzig. Die Videos sind von Design-Aspekten richtig richtig gut gemacht (soweit ich das überhaupt beurteilen kann), zumindest sprechen sie mich an. Aber sie sind nicht so Inhaltsvoll, dass ich mir gerne alle anschauen möchte. Also starte ich die, surfe in anderen Tabs weiter… und irgendwann (ziemlich schnell) sind die dann durchgelaufen. Angeschaut habe ich davon aber nur ein Drittel. Bin ich jetzt erfolgreich im MOOC?

Beispiel 2 – der #opco11

Das war, wenn ich mich richtig erinnere, der erste MOOC, an dem ich wirklich und umfassend teilgenommen habe. Die Teilnahme war aufregend, abenteuerlich, ich habe eine Menge Kontakte gemacht, mit denen ich noch hinterher zusammen was gemacht. Aktiv konnte ich werden indem ich die Synchron-Sessions kommentierend verfolgt, und zu den Themen in andern Blogs kommentiert oder sogar selbst was dazu geschrieben habe. Aber nicht in allen Wochen. Ich mache mal kurz eine Abfrage, wie viele Blog-Posts hier mit #opco11 getaggt sind. Moment. Auf jeden Fall über 10. Beiträge. Ist das jetzt gut oder schlecht? Muss man sich den Inhalt der Beiträge zu Gemüte führen, um das zu beurteilen? Oder ab wann war ich erfolgreich dabei? Ab wann habe ich erfolgreich “abgeschlossen”?

Beispiel 3 – der #opco12

Da hab ich nicht mehr mitgemacht. Beim #opco11 hat mich interessiert, was für ein Format dieses #mooc Zeugls da ist. Beim #opco12 hätte mich das Thema reizen müssen. Hat es aber nicht. Es ging um den aktuellen Horizon Report. Aber den finde ich ja… aber das gehört nicht hierher. Ein andermal. Ein anderer Post.

Also. Und da gab es Badges. Aber da das mit dem Badges zuteilen gar nicht so leicht ging, ging es so aus, dass man das Badge – so man meinte Voraussetzungen erfüllt zu haben – sich anfordern musste/nehmen durfte. Wenn man meinte, man verdiene es… MOOC erfolgreich absolviert?

Beispiel 4 – Gundlagen des Marketings (iversity)

Apropos Thema nochmals. Grundlagen des Marketings habe ich mittlerweile schon 2 x in verschiedenen Settings über mich ergehen lassen (müssen). Also das Thema interessiert mich nicht (mehr). Insbesondere nicht, da ich es nicht in meine Lebenswelt übertragen konnte. Aber das ist ja eine andere Geschichte.

Allerdings wollte ich mal schauen, wie der MOOC aufgezogen ist. Also habe ich mich eingeschrieben, und hier auch drüber berichtet. Und mich nicht mehr ausgetragen. Aber das geholt, was ich wollte. Ich zähle jetzt wohl offiziell als Abbrecherin. Aber bin ich eine? Und das ist ohne Polemik, sondern frank und frei heraus gefragt.

Beispiel 5 – Oder doch nur erfolgreich, wenn am Schluss Zertifikat in der Hand, wie auch immer errungen?

Also doch nur erfolgreiche Teilnahme, wenn ich ein Zertifikat dabei abgreife?

Frage 2: Welchen Wert haben die Zertifikate? Bekommt man dafür European Credits (ECTS)?

Ein Zertifikat ist je etwas, was man hinterher in der Hand hat, sich an die Wand hängen kann, einer Bewerbung beilegen, oder in einen Ordner abheften. Es ist eine Art Nachweis. Welche Nachweise für die Teilnahme bzw. das sich Einbringen in MOOCs gibt es überhaupt? Hier einige Beispiele.

Beispiel 1 – Ich behaupte es einfach. #mmc13

Das mache ich ja als Veranstalterin genau so. Und wenn einer einen Nachweis will, verlinke ich halt auf die Veranstalterseite. Falls einer als Teilnehmerin einen Nachweis wollte, verlinkte ich z.B. auf einen meiner Blog-Beiträge dazu. Oder aber ich erzähle einfach davon. Das geht aber auch nur, wenn das Gegenüber interessiert ist, es wissen will… und zuhören kann.

Beispiel 2 – Teilnahmebescheinigungen und/oder Badges

Das war mir ja gestern ganz schön viel Arbeit, das nachzurecherchieren, da kam mir (die brilliante 🙂 ) Idee, ich könne ja mal meine Twitter-Follower fragen. Und die Ausbeute war in der Tat gigantisch. Aber seht selbst.

Hier vorläufig erst mal auf die schnelle Resultat verlinkt, werde aber noch die entsprechenden Tweets noch embedden bzw. Screenshots hier nachträglich einfügen. Versprochen.

Beispiel 4 – ECTS-Punkte

Die gibt es – je nach Angebot – auch. [Beispiele suche ich noch raus.]

Beispiel 5 – ?

Hat jemand weitere Beispiele? Dann ab ins Kommentarfeld damit!

Frage 3: Gibt es Qualitätsüberprüfungen bzw. Qualitätsrankings, um sich als Lernender vor einem mooc ein Bild zu machen?

Gegenfrage. Wie ist das z.B. Universitätsseminaren? Man hat sich – zumindest war das bei mir früher so (mein letzter Beurteilungsstand aus Studi-Sicht 10 Jahre her.;) ) ein Bild gemacht, indem man Geschichten und Kommentare von Kommilitonen aufgeschnappt, heutzutage geht das wahrscheinlich auch virtuell über meinProf.de oder so, … oder sich einfach mal in die erste und zweite Veranstaltung reingesetzt (weswegen immer am ANFANG des Semesters die Räume zu klein waren).

Genau so mache ich das mit MOOCs. Ich lasse mich von meinem Netzwerk inspirieren, lese Blog-Beiträge dazu (schreibe auch meine Eindrücke in die Lernspielwiese ein) … und schaue in (fast) jeden MOOC, der mir unterkommt, mal rein.

Meine Qualitätsansprüche:

  • Interessiert mich das Thema? (Format duch auch, zumindest rudimentär, da ja alle MOOCs doch irgendwie unterschiedlich)
  • Verstehe ich Inhalt (fast), denn ich will ja noch was lernen
  • Wenn ich inhaltliche Interaktion initiiere, kommt dann ein Diskurs zustande? (Will meinen, was ist mit den Menschen, die da auch noch lernen)

Eure perönlichen Qualitätsansprüche, so ihr sie nennen müsstet?

Frage 4: Wie werden die moocs finanziert?

(Durch die bezahlten Zertifikate kann das ja nicht funktionieren, wenn nur ein kleiner Prozentsatz abschließt, oder?
Gibt es Sponsoren/Investoren?
Durch Werbung?)

Beispiel 1 – #mmc13

Wir haben für den MOOC nur die Website gebraucht. Und unsere Arbeitszeit. Und die ging auf unsere eigene Kappe. Das war’s.

Beispiel 2 – Verbuchung unter Marketing

Die amerikanischen Elite-Unis verbuchen das erst einmal unter Marketing. Da bin ich mir sicher.

Beispiel 3 – Auslobung

Bei #iversity hat der Stifterverband 10.000 EUR pro den 10 MOOCs ausgelobt, die gewinnen (wie auch immer gewinnen ging). Und die 10.000 EUR hat einen Haufen von Uni- und FH-Lehrenden dazu gebracht, ihren Vorschlag dort einzureichen.

Beispiel 4 – Mitlaufen neben normalem Tagesgeschäft

Z.B. Cogneon. Der #mgmgt20 ist gerade zu Ende gegangen. Ein Nachruf hier. Und der wurde mal neben dem normalen Tagesgeschäft abgewickelt, z.T. in dieses integriert.

Beispiel 5 – weitere Geschäftsmodelle

Ja. Einfach mal hier reinsurfen, in die Woche 4 des #mmc13. 🙂 (Impulsbeiträge).

Beispiel 6 – Weitere Informationen/Ideen? Her damit!

Klassische Unis, weg damit?

Frage 5: Haben moocs Potential klassische Unis zu verdrängen?

(Z. B. die sowie so bereits blended learning module anbieten? Oder wandeln die Unis zukünftig ihre Seminare um zu moocs, um diesem Hype aufzuspringen? (Ich persönlich glaube, dass die klassischen Unis nicht verdrängt werden können, da in Österreich immer noch Zeugnisse, Credits und Titeln zählen. Um einen Karrieresprung zu schaffen, muss man einen ordentlichen Studiengang absolvieren …  ))

Meiner (ganz persönlichen und subjektiven) Meinung nach: Nein. Wenn Unis ihre Bedeutung verlieren werden, dann nicht wegen dem Aufkommen von MOOCs. Eher, weil sie sich selbst totverwalten. 😉

Frage 6: Wer beurteilt Lernerfolge in einem MOOC mit über 2000 TeilnehmerInnen? Sind das Prof. der Universitäten oder reicht hier eine reine Peer-Review?

(Ich studiere (berufsbeigleitend) seit Mai 2012 an der Donau-Universität Krems (eEducation M.A.). Das Ganze ist ein blended Learning System, an dem Studenten und Studentinnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz teilnehmen. In der letzten Woche habe ich mir ein paar moocs im Internet angesehen und ich musste feststellen, dass mein derzeitigs Studium ähnlich aufgebaut ist, wie die angebotenen moocs im Internet, nur das ich dafür über 7000€ bezahlen muss…. hmmm.

Studienabbrecher gibt es so gut wie keine (ein paar burn-out Fälle sind bekannt, was mich nicht wundert …. ), da vorab die Studiengebühren zu zahlen sind. Also ein bloßes hineinschnuppern in den Studiengang ist nicht möglich. Anders bei den moocs,
da schauen viele Interessierte hinein, machen auch ein paar Aufgaben, … und wenn man nicht mit vollem ernst dahinter ist, verpasst man den Anschluss, Motivation ist weg,…. nicht so schlimm, da man kein Geld investiert hat.)
Zunächst einmal generell, wer könne überhaupt einen Lernerfolg beurteilen? Wie bewerte ICH, die Leserin diese Möglichkeiten?
  • Zunächst einmal ich selbst. Kann ich selbst das beurteilen? In cMOOCs ist es immer so, dass man ganz zu Beginn bloggen soll, was man denn so will, mit dem MOOC. Das passt man dann im Laufe des MOOCs an, das Wollen. Nach unten oder nach oben. Beides möglich. Aber man hat zumindest dann mal eine Latte sich selbst gelegt. Und kann Begehr und das was dabei rauskam gegeneinander abgleichen, denn beides (im Idealfalle) dokumentiert.
  • Der/die Lehrende. Wie in der Schule. Und dann in der Uni. Frage: Wie “gerecht(fertigt)” empfanden Sie die Notengebungen von den unterschiedlichen Lehrenden bis hierher? Von meiner subjektiven Warte aus kann ich konstatieren, dass nicht nur an den verschiedenen Universitäten, wo ich eingeschrieben war, sondern auch innerhalb dieser sehr verschiedene Maßstäbe angelegt waren, was zu einer Bestnote führt.
  • Ein vom Lerngeschehen an sich unabhängiger Dritter. Dies z.B. ein potentieller Arbeitgeber. Ich habe meinen Magister-Abschluss z.B. letztendlich von der FernUni Hagen erhalten. Je nach dem, an welchen Personaler ist gerade kommt, kann das ein dicker Pluspunkt sein (Disziplin, Durchbeißen, neben der Arbeit etc.) oder auch ein Minuspunkt (z.B. unterstellte fehlende mündliche Diskursfähigkeit).
  • Ein automatisierter Feedback-Geber. Ein Multiple-Choice-Text o.ä., allerdings muss der richtig gut gemacht sein, um überhaupt aussagekräftig zu sein.

Soweit für heut.

Just habe ich gesehen, es sind noch ein paar Fragen mehr dazu gekommen, die hebe ich mir aber für einen Teil II auf. 🙂

 

Herzlich

m

UTB-Programmkonferenz (Teil 2): Von Webinaren und Google Hangouts (plus)

UTB[Der Teil 1 findet sich hier.]

Von ganz besonderem Interesse waren während des Workshops Webinare und Google Hangouts. Dabei Webinare angedacht als Events, während der Autorinnen mit ihren Leserinnen z.B. in Form eines Crashkurses zum Thema interagieren könnten, Google Hangouts eher für den spontanen aber auch geplanten Austausch von Verlagsmitarbeiterinnen untereinander zu bestimmten alle betreffenden Themenkontexten.

Webinare

Ein Webinar – was ist das eigentlich?

“Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird. Der Neologismus Webinar ist ein Kofferwort aus den Wörtern Web (von World Wide Web) und Seminar.

Im Unterschied zum Webcast auf Abruf, bei dem die Information nur in einer Richtung übertragen wird, ist ein Webinar interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Ein Webinar ist „live“ in dem Sinne, dass die Information entsprechend einem Programm mit einer festgelegten Start- und Endzeit übermittelt wird.” So sagt die Wikipedia (Quelle).

Oder schauen wir mal auf YouTube nach, was es da so zum Thema gibt. Z.B.

Webinar – noch praktischer

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es wirklich und körperlich so ist, hilft alle Theorie nichts. Es braucht die Erfahrung.

Warum also nicht einfach mal selbst ausprobiert, ich mache auch gerne mit, sowohl in der Rolle der Teilnehmerin als auch der Lehrenden. Wo? An einem Ort, den ich ganz gerne mag.

Und zwar Edudip. Da kann man Webinare mitmachen – auch kostenlose. Da kann man Webinare abhalten. Auch kostenlos. Sich aber auch professionalisieren.. und … ach, seht und erfahrt selbst.

Die der Rolle der Teilnehmerin

Wie gesagt, einfach mal einen kostenlosen Kurs raussuchen. Kann ja sogar ein Thema sein, dass einen gar nicht unbedingt so interessiert. Sondern einfach mal zum Gucken, wie’ so ist. Hat es gut geklappt, das nächste Thema/die nächste Referentin ausgesucht… und schon eine zweite Vergleichsmöglichkeit. Denn wie beim Unterrichten gibt es immer zwar grundsätzliche Gemeinsamkeiten, in der individuellen Durchführung kann sich der eine Unterricht vom andern jedoch so ziemlich unterscheiden.

In der Rolle der Lehrenden

Genug Mut durch einfach Mitmachen geschaffen? Dann los. Einfach mal was selbst angeboten, und wenn es auch erst einmal nur für die beiden Kolleginnen aus dem Büro gegenüber ist. Im Gegenzug dazu dürfen die dann auch mal Webinar-Leitung üben.

Beipiele für derzeit angebotene Webinare

Google Hangouts und Hangouts on Air

Das einfach mal (mit-)machen gilt nicht nur für Webinare, sondern auch Google Hangouts.

Könnt ihr euch noch an das erste Mal zusammen skypen erinnern? So hat sich das erste Mal Google Hangouten auch für mich angefühlt. Nur, dass man das jetzt zu mehrt macht… und sich dabei trotzdem sehen kann! 🙂

Zu Google Hangouts on Air habe ich mich anderweitig schon ausgelassen, deswegen lese die interessierte Leserin hier weiter.

Bevor ich zu meinem Angebot komme, kennt jemand von euch Google Hangout Alternativen, insbesondere eine, während der man sozusagen privat sich zusammen austauscht… und das ganze später – nach Bedarf und evtl. Bearbeitung posten kann? Die Community poste in Kommentarform. 😉

Mein Angebot

Will sich jemand mit mir mal zusammen ausprobieren? Gerne lasse ich mich auf ein gemeinsames Abenteuer dazu ein. Einfach im Kommentarfeld entsprechende Anmerkung hinterlassen, ich melde mich. Umgehend.

Es verabsentiert sich für den #tatort und grüßt

Monika E. König

Google Hangout on Air: Das Los hat entschieden, wir sehen uns auf der #rp13!

Google Hangout on Air gefällt mir immer besser.

[Nochmals zur Erinnerung: Einen Google Hangout zu machen ist so etwas wie skypen mit bis zu insgesamt 10 Personen, nur dass jeder jeden sieht, Google Hangout on Air ist das gleiche, allerdings überträgt man das was man da sieht ins Netz und andere können einem dabei zuschauen.]

Gefällt mir immer besser, da so vielseitig und -fältig einsetzbar. Sogar zu einer … öffentlichen Verlosung! 🙂
So geschehen gar heute.

Der Hauptgewinn

Der Hauptgewinn waren in Wirklichkeit 2 Hauptgewinne. Und zwar Eintrittskarten zur re:publica, die zwischen dem 6. und 8. Mai in Berlin stattfindet. Diese wurden an Studierende des Fernlehrgangs zum Social Media Manager/ Social Media Managerin verlost, von denen sich 7 dafür interessiert hatten. Keine schlechten Gewinnchancen also! Das ist um einiges besser als Lotto-Spielen. 😉

Die edle Verleiherin

Die edle Verleiherin ist die Dörte Giebel (aka @dieGoerelebt), die die ihrige Eintrittskarte nicht mehr benötigt, da sie ja eine aufgrund Ihres Vortrages (im Übrigen mit Heinz Wittenbrink und mir zusammen) übrig hatte. Zur Freude der Mitspieler und Steigerung der Gewinnchancen hat sie freundlicherweise noch eine zweite draufgelegt.

Das Komittee

Als Komittee das sicherstellen sollte, dass auch sicher alles mit rechten Dingen zugehe, waren sowohl Anja (besser bekannt als die @schreibmamsell), ihres Zeichens abgeschlossene Social Media Managerin, der Jörg Eisfeld, Autor, Fernlehrer, ikosom’ler und meine Wenigkeit zugegeben. Sowohl die Losziehung als auch die Sicherstellung sind aufgezeichnet und mit einem Klick oben anschaubar.

Die glücklichen Gewinner

Die Erstgezogene ist eine Gewinnerin, und zwar Andrea Zehendner, die zweite ebenso und zwar Anna-Leia Strobelt. Meine herzlichen Glückwünsche an euch nochmals!

Kein Ticket gewonnen aber trotzdem auf der re:publica? Dann freue mich auf ein persönliches Treffen mit euch. Macht doch was spontan mit mir aus, oder am besten gleich als Kommentar.

Wir sehen uns in Berlin!

Eure m (Monika E. König)