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UTB-Programmkonferenz (Teil 2): Von Webinaren und Google Hangouts (plus)

UTB[Der Teil 1 findet sich hier.]

Von ganz besonderem Interesse waren während des Workshops Webinare und Google Hangouts. Dabei Webinare angedacht als Events, während der Autorinnen mit ihren Leserinnen z.B. in Form eines Crashkurses zum Thema interagieren könnten, Google Hangouts eher für den spontanen aber auch geplanten Austausch von Verlagsmitarbeiterinnen untereinander zu bestimmten alle betreffenden Themenkontexten.

Webinare

Ein Webinar – was ist das eigentlich?

“Ein Webinar ist ein Seminar, das über das World Wide Web gehalten wird. Der Neologismus Webinar ist ein Kofferwort aus den Wörtern Web (von World Wide Web) und Seminar.

Im Unterschied zum Webcast auf Abruf, bei dem die Information nur in einer Richtung übertragen wird, ist ein Webinar interaktiv ausgelegt und ermöglicht beidseitige Kommunikation zwischen Vortragendem und Teilnehmern. Ein Webinar ist „live“ in dem Sinne, dass die Information entsprechend einem Programm mit einer festgelegten Start- und Endzeit übermittelt wird.” So sagt die Wikipedia (Quelle).

Oder schauen wir mal auf YouTube nach, was es da so zum Thema gibt. Z.B.

Webinar – noch praktischer

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es wirklich und körperlich so ist, hilft alle Theorie nichts. Es braucht die Erfahrung.

Warum also nicht einfach mal selbst ausprobiert, ich mache auch gerne mit, sowohl in der Rolle der Teilnehmerin als auch der Lehrenden. Wo? An einem Ort, den ich ganz gerne mag.

Und zwar Edudip. Da kann man Webinare mitmachen – auch kostenlose. Da kann man Webinare abhalten. Auch kostenlos. Sich aber auch professionalisieren.. und … ach, seht und erfahrt selbst.

Die der Rolle der Teilnehmerin

Wie gesagt, einfach mal einen kostenlosen Kurs raussuchen. Kann ja sogar ein Thema sein, dass einen gar nicht unbedingt so interessiert. Sondern einfach mal zum Gucken, wie’ so ist. Hat es gut geklappt, das nächste Thema/die nächste Referentin ausgesucht… und schon eine zweite Vergleichsmöglichkeit. Denn wie beim Unterrichten gibt es immer zwar grundsätzliche Gemeinsamkeiten, in der individuellen Durchführung kann sich der eine Unterricht vom andern jedoch so ziemlich unterscheiden.

In der Rolle der Lehrenden

Genug Mut durch einfach Mitmachen geschaffen? Dann los. Einfach mal was selbst angeboten, und wenn es auch erst einmal nur für die beiden Kolleginnen aus dem Büro gegenüber ist. Im Gegenzug dazu dürfen die dann auch mal Webinar-Leitung üben.

Beipiele für derzeit angebotene Webinare

Google Hangouts und Hangouts on Air

Das einfach mal (mit-)machen gilt nicht nur für Webinare, sondern auch Google Hangouts.

Könnt ihr euch noch an das erste Mal zusammen skypen erinnern? So hat sich das erste Mal Google Hangouten auch für mich angefühlt. Nur, dass man das jetzt zu mehrt macht… und sich dabei trotzdem sehen kann! :)

Zu Google Hangouts on Air habe ich mich anderweitig schon ausgelassen, deswegen lese die interessierte Leserin hier weiter.

Bevor ich zu meinem Angebot komme, kennt jemand von euch Google Hangout Alternativen, insbesondere eine, während der man sozusagen privat sich zusammen austauscht… und das ganze später – nach Bedarf und evtl. Bearbeitung posten kann? Die Community poste in Kommentarform. ;)

Mein Angebot

Will sich jemand mit mir mal zusammen ausprobieren? Gerne lasse ich mich auf ein gemeinsames Abenteuer dazu ein. Einfach im Kommentarfeld entsprechende Anmerkung hinterlassen, ich melde mich. Umgehend.

Es verabsentiert sich für den #tatort und grüßt

Monika E. König

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Google Hangout on Air: Das Los hat entschieden, wir sehen uns auf der #rp13!

Google Hangout on Air gefällt mir immer besser.

[Nochmals zur Erinnerung: Einen Google Hangout zu machen ist so etwas wie skypen mit bis zu insgesamt 10 Personen, nur dass jeder jeden sieht, Google Hangout on Air ist das gleiche, allerdings überträgt man das was man da sieht ins Netz und andere können einem dabei zuschauen.]

Gefällt mir immer besser, da so vielseitig und -fältig einsetzbar. Sogar zu einer … öffentlichen Verlosung! :)
So geschehen gar heute.

Der Hauptgewinn

Der Hauptgewinn waren in Wirklichkeit 2 Hauptgewinne. Und zwar Eintrittskarten zur re:publica, die zwischen dem 6. und 8. Mai in Berlin stattfindet. Diese wurden an Studierende des Fernlehrgangs zum Social Media Manager/ Social Media Managerin verlost, von denen sich 7 dafür interessiert hatten. Keine schlechten Gewinnchancen also! Das ist um einiges besser als Lotto-Spielen. ;)

Die edle Verleiherin

Die edle Verleiherin ist die Dörte Giebel (aka @dieGoerelebt), die die ihrige Eintrittskarte nicht mehr benötigt, da sie ja eine aufgrund Ihres Vortrages (im Übrigen mit Heinz Wittenbrink und mir zusammen) übrig hatte. Zur Freude der Mitspieler und Steigerung der Gewinnchancen hat sie freundlicherweise noch eine zweite draufgelegt.

Das Komittee

Als Komittee das sicherstellen sollte, dass auch sicher alles mit rechten Dingen zugehe, waren sowohl Anja (besser bekannt als die @schreibmamsell), ihres Zeichens abgeschlossene Social Media Managerin, der Jörg Eisfeld, Autor, Fernlehrer, ikosom’ler und meine Wenigkeit zugegeben. Sowohl die Losziehung als auch die Sicherstellung sind aufgezeichnet und mit einem Klick oben anschaubar.

Die glücklichen Gewinner

Die Erstgezogene ist eine Gewinnerin, und zwar Andrea Zehendner, die zweite ebenso und zwar Anna-Leia Strobelt. Meine herzlichen Glückwünsche an euch nochmals!

Kein Ticket gewonnen aber trotzdem auf der re:publica? Dann freue mich auf ein persönliches Treffen mit euch. Macht doch was spontan mit mir aus, oder am besten gleich als Kommentar.

Wir sehen uns in Berlin!

Eure m (Monika E. König)

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Video-Conferencing in Lehr-Lern-Settings. Vortrag und Diskussion bei der MultimediaWerkstatt der Goethe-Uni

In Vorbereitung auf die MultimediaWerkstatt heute Nachmittag beglücke ;) ich euch noch flugs mit einem Post dazu.

Um was geht’s?

Hier der Ankündigungstext von der MultimediaWerkstatt-Seite.

Lernen in Virtual Classrooms mittels synchroner Videokommunikation, Vortragsfolien bis hin zu interaktiver Gruppenarbeit ist in eLearning-Settings seit langem keine Unbekannte mehr. Ihre Verbreitung fanden Virtual Classrooms bisher verstärkt in Firmenkontexten oder als meist kostenlose Webinare (Seminare mit Virtual Clasrooms) zur Kundenakquise sowie als freies Informationsangebot. Seit einiger Zeit etablieren sich diese Werzeuge nun auch in Bildungskontexten.

So setzte die VHS Frankfurt seit mehr als acht Jahren auf das Tool Centra 7 in ihren Veranstaltungen und führt momentan das Virtuelle Managemensystem (vms) vitero ein. Das eLearning-Portal eTeaching.org veranstaltet regelmäßig Webinare zu Fachthemen mit Adobe Connect und studiumdigitale setzte diese Software in den Massive Open Online Courses (MOOC) 2011 und 2012 ein.

Im außerinstitutionellen Rahmen, mit noch geringerem bis keinem Budget für Technik, sorgen Tools wie Google Hangouts dafür, dass sich virtuelle Lern- und Arbeitsgruppen vernetzen können. Hieraus ergeben sich durchaus Chancen. Die praktische Verwendung eines solchen Angebotes konfrontieren die Nutzer jedoch ebenso mit neuen Hindernissen (der Teufel liegt eben oftmals im Detail) wie mit neuen Risiken.

Welche Ansätze sie mit welchen Erfahrungen praktisch verfolgen, zeigen und diskutieren auf der Multimediawerkstatt am 18.2.2013 Danijel Dejanovic (VHS Frankfurt), David Weiß (studiumdigitale ) und Monika König (FH Frankfurt).

Mein Part: Google Hangout und Google Hangout on Air

… die ich in fünf Punkten abzuhandeln gedenke.

Beispielsequenz 0 (so fing alles an)

Beispielsequenz 1

Beispielsequenz 2

1. Aus der Not heraus geboren

Einleitend zuerst ein Geständnis. Für mich war der Gebrauch von Google Hangout (und on Air) aus der Not heraus geboren, da uns für den #mmc13 – da eine “Privatveranstaltung” die FH-Struktur und damit Adobe Connect eben nicht zur Verfügung stand. Dörte und Heinz sind da schon von einem anderen Kaliber, die waren scharf darauf, mal ein neues Tool in neuem Kontext auszutesten.

2. Kleine Aufregung vorab: Brauchen wir eine Sendeerlaubnis?

Nach der Ankündigung, die Live-Veranstaltungen via Google Hangout on Air zu streamen schon die erste Aufregung. Brauchen wir eine Sendeerlaubnis? Meine Recherchen haben zum Glück ergeben, dass dies lediglich der Fall ist, so man zu einem beliebigen Zeitpunkt der Veranstaltung über 500 Zuschauer hat UND es sich um ein journalistisches Angebot handelt. Während ich mir bei zweiterem nicht so ganz sicher bin, was das genau beinhaltet, waren wir aber glücklicherweise wegen der 500 Zuschauer aus dem Schneider. Wir hatten ja unter 400 Anmeldungen.

Quelle 1 dazu

Quelle 2 dazu

Quelle 3 dazu

3. Die “Technik”. Alles ganz easy!

Erste Versuche haben uns Mut gemacht. Denn einen Hangout zu starten geht einfach nur “easy”.

  • Ins G+ Profil gehen
  • Auf “Hangout starten” klicken
  • Los geht’s!

4. Der Teufel, der liegt wie immer im Detail

Und zwar nicht nur in den technischen Feinheiten, sondern auch der menschlichen Psyche, erster von Heinz hier und zweiteres von Heinz da beschrieben.

5. Mein Fazit: Gut? Schlecht? Herausforderungen und sonstige Problemchen

Da ich nur 20 Minuten zur Verfügung haben werde (es soll ja noch Raum für Diskussion bleiben!), mein Fazit in Stichpunkten.

Gut!

  • Moderatoren haben schnell dazu gelernt und Verbesserung zeitnah  umgesetzt! (z.B. Bauchbinden einblenden, per Hand Hauptvideobild umschalten, Mikro aus als Versuch)
  • Gute Stimmung, gute Laune, damit mehr Motivation zum Mitmachen
  • Persönlichen Eindruck von Facilitators und Mitmoocern bekommen; das ist  vielleicht auch besonders für die Teilnehmer wichtig, die nicht zur schon  vorher vernetzten Community gehören.
  • Nach Anfangsproblemen schien mir die Technik ganz stabil zu laufen.
  • Mach wenigen Sekunden als Mitschnitt online – das ist schon klasse!

Schlecht!

  • Das mit den live Fragen der Teilnehmer hat m.E. nicht so geklappt. m.E. auch nicht notwendig, ist für mich auch so eine Art TV-/Radio-Mimikry :)
  • Mir fehlte ab und zu ein Text oder eine Folie oder eine Zeichnung.
  • Zu sehr Talkshow
  • Zu langatmig, wenn man nicht hinterher schneidet.
  • rechtes Namenslabel war oft unscharf
  • Mehr Infos wie Link zum Blog/Twitter des Teilnehmers
  • Technik: wenn man die HOA-URL auf der mmc13-Seite kurz vor  Beginn aufruft kommt eine Meldung wie: gleich gehts los… Das tut es aber  nicht automatisch. Höchst wahrscheinlich ist das so, dass wenn man dann  nicht die Seite reloaded, merkt man nicht, dass der Hangout bereits  angefangen hat.
  • Kontext bei Google – nach einem Hangout kotzende Comix-Figur (siehe  unten) oder anderer weniger intelligenter Content.
nachdemHOA
Button “Hangout starte” rechts im Eck
Hangout1
Hangout starten
HAstarten

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Das #mmc13 Veranstalter-Team in Klausur. Ein Bericht

[(Beweis-)Fotos kommen noch, das ist hiermit feierlich versprochen. Die werden nur im Moment noch von @heinz unter Verschluss gehalten, ausgewählt und retouchiert. ;) ]

Ein Arbeits- und überhaupt auch sonst sehr intensives Wochenende neigt sich seinem Ende zu. Angefangen hat dies bereits am Donnerstag Abend, als @dieGoerelebt mit einem kleinen Koffer gepackt mit Übernachtungszeugs und einer noch kleineren Tasche, die ihr ganzes Büro enthielt, in den Frankfurter Hauptbahnhof einrollte.

Donnerstag Abend im Zeichen des Team-Building

Online und von gelegentlichen Treffen “kannten” wir uns ja schon. Und wir hatten definitv das Gefühl nicht nur zusammen arbeiten zu können, sondern so ein Projekt … oder besser gesagt unsicheres und unsicher machendes Unterfangen wie einen cMOOC zusammen zu wuppen. Wir treffen aufeinander. Des Abends. Bei leckerem Essen im nachweihnachtlichen Bad Vilbel. Nach dem zweiten Glas Wein zusammen kommen die ersten Abgründe zum Vorschein, werden von den Gegenüber ausgeleuchtet, miteinander abgeglichen. Kommentiert. Wir mögen uns noch. Der MOOC muss also nicht abgesagt werden. Wir beschließen, zusammen die vorbereitenden Arbeiten zu beginnen. Schluss mit lediglich Socializing.

Schluss mit Socializing – jetzt wird was geschafft

Es folgen auf diesen folgenschweren Entschluss zwei Tage konzentriertes Arbeiten bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit. Um die jeweils als “das ist kein Ding, ganz flugs erledigt” bezeichenten Klenigkeiten und sich zum Teil zu “das ist noch nicht ausgereift, da müssen wir uns grundsätzlich was Anderes ausdenken” Monster zu besiegen.

Aber jetzt mal konkret. Was für Monster haben wir besiegt? Wir haben… konzipiert, getextet, expliziert, ausprobiert, gespielt… und noch viel mehr.

Konzipieren.

Fragen wie wären Umfragen angebracht treiben uns um, wie die Fragen darin gestaltet und was genau gefragt werden könnte/sollte. In wie großen Happen und wann genau abgesetzt. Wann stehen welche Blog-Posts welchen groben Inhaltes an und wer soll diese schreiben bzw. übernimmt dafür zu Zeiten die Verantwortung? Und geschrieben/getextet wollen die ja auch noch werden.

Texten.

Und getextet haben wir bzw. vorwiegend die Dörte z.B. diesen und jenen Post. Und ein paar Teile zu später folgen sollenden haben wir auch noch vorgeschrieben, wobei wir gemerkt haben, dass mitnichten alle und vollständig vorgeschrieben werden kann. Zumindest nicht bei einem so sich dynamisch entwickelnden MOOC und Thema.

Trotzdem haben wir – zwischendurch und in Stillarbeit – getextet wie die Wilden. Und das nicht nur für den Blog, sondern auch eine Einreichung für die #rp13. Und diverse E-Mails, an die Impulsgeberinnen, Expertinnen on Air, an die Reflektorinnen und an die WIKI-Experten.

Explizieren.

Aber das klingt so leicht und fluffig. Mal einen Post schreiben geht ja noch. Das machen wir ja schließlich andauernd. Einen (ganzen) Post vorschreiben? Das ist schon schwieriger. (Probiert das mal!). Oder auch nur Passagen schreiben, die man später defnitiv verwenden wollen wird. Und dann haben wir – wie oben angemerkt -  die eine oder andere E-Mail getextet.

Aber die ist (auch) nicht einfach mal so hingeschrieben. Es hat gebraucht, sich darüber zu verständigen, im Team, wie man die Rollen stricken wollte, könnte, sollte. Heraus gekommen sind letztendlich die Explikationen an die Expertinnen on Air, Impulsgeberinnen, Reflektorinnen und WIKI-Expertinnen.

Administrieren.

Dazwischen immer mal wieder ganz schnödes administrieren. Das gehört nämlich auch dazu, so als MOOC-Veranstalter. Zu meiner Freude war sich keiner von uns zu keiner Zeit zu fein dazu. Da wurden fleissig, sobald sich einen Teilnehmerin angemeldet, die Teilnehmerliste aktualisiert, die eine oder andere Information auf den feststehenden Seiten des Blogs ebenso aktualisiert. Nichts was Ruhm und Ehren einbringt, halt einfach nur gemacht werden muss. Ach ja. Und die E-Mail-Verteiler für Expertinnen on Air und Reflektorinnen wie auch die anderen Gruppen zusammengestellt. Aber da fing es schon wieder an, sich von der (schlicht) administrativen Ebene zu lösen. Und hinüberzugleiten in Diskurs und Ausprobieren.

Ausprobieren.

Sollen wir mit einer #howtomooc E-Mail-Adresse Impulsgeberinnen & Co. mit unseren Explikationen beglücken? Kann man aus unsrer Google+ Community heraus Hangouts ON AIR starten? Je tiefer wir uns in unsere (potentielle) Google+ und YouTube-Präsenz vertiefen, desto mehr kommen wir vom Diskutieren über das Ausprobieren ins…

Spielen.

Immer weiter spielend landen wir letztendlich sogar bei SoundCloud mit einem gar eigenen #howtomooc Account. Den müssen wir jetzt nur noch bespielen. ;) … vielleicht sollten wir noch den ultimativen #howtomooc #jingle vom @Tastenspieler abwarten!

Zum guten Schluss. Die Gesamtwürdigung

Das (von vorne her verlängerte) Wochenende endete für mich am gleichen Ort an dem es begann. Ich schubse die Dörte in den Zug und ziehe von dannen. Ich kann Abschiede an Bahnhöfen nicht gut ertragen. Da steht mir gleich immer die Träne im Knopfloch. So auch heute. Bevor der Zug Gelegenheit hat abzufahren, bin ich deshalb schon wieder am Südausgang angelangt. Auf meinem langen Fußweg nach Hause ziehe ich nochmals Resümée. Und das lautet zusammengefasst, so ganz kurz und knapp in unter 140 Zeichen: “Work hard, play hard”. Und … der MOOC (und überhaupt alles) wird gut. :)

Einen schönen Sonntach euch noch

Eure m

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Antworten finden via #mmc13

FragezeichenBildquelle.

Letzte Woche formulierte auf Education Dive “8 questions MOOCs face in 2013″, davon ausgehend, dass das kommende Jahr entscheidend für die Zukunft dieses Lern-Lehr-Formats werden wird: “While MOOCs are already being touted as the solution to age-old problems in education, they have yet to solve seemingly simple problems, such as producing a sustainable business model and evaluating student performance in a meaningful way.” (ebd.)

Wir wollen Euch seine 8 Fragen hier auf deutsch – und mit unseren eigenen Kommentaren versehen – präsentieren, als Anregung und nicht als Vorwegnahme unserer gemeinsamen Suche nach Antworten im Rahmen des #MMC13. (Vielen Dank auf diesem Wege auch an Ellen Trude, die uns auf Twitter (@e_trude) auf den Artikel aufmerksam gemacht hatte.)

Die 8 Fragen an MOOCs von Davide Savenije

….. Weiterlesen? …… DANN BITTE HIER ENTLANG!

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Filed under E-Learning, Lehre, MMC13, MOOCs, Online Veranstaltungen, Social Learning, Social Networking, Web 2.0, Wissenschaft

Wie man einen MOOC plant. Gelesen beim Siemens. Ausformuliert hier im Blog.

Ja.
So langsam (oder auch ganz schön schnell!) macht es die Runde, dass die Dörte, der Heinz und ich – eventuell supported von unseren jeweiligen Institutionen (FH Frankfurt, Euro-FH Hamburg und FH Joanneum, Graz, aber das ist noch nicht (ganz) sicher) einen weiteren deutschsprachigen MOOC starten. Und zwar den MOOC Maker Course, also in Hastag-Form #howtomooc (oder #MMC13).

Erste konkrete Gedanken hat sich die Dörte, ihres Zeichens Funkengeberin und Inspiratorin des Ganzen, schon hier im September gemacht.
Was das genau für einer sein soll, das sei im Folgenden geklärt in 9 Schritten, in den 9 nämlich, die der Siemens in seiner Präse hier (S. 27) als Strukturierung vorschlägt.

1. Topic & Audience

Unser Topic/Thema ist die Ausrichtung eines MOOCs, bei dem MOOC handelt es sich also um eine Art Meta-MOOC. Wer wir uns vorstellen, der mitmacht/mitmachen könnte sind im Grunde alle an eben dieser Thematik Interessierte, wobei meine Vermutung ist, dass dies hauptsächlich Lehrende sein werden. Die Bereiche, aus denen diese kommen, können jedoch stark variieren, wobei ich eine Zusammenballung von Hochschulangehörigen und eine kleinere Gruppe von aufgeschlossenen betrieblichen Weiterbildnern erwarte.

Ich würde mich schon einmal auf alle “üblichen Verdächtigen” freuen. Mich aber auch gerne durch ein paar weniger Internet affine Teilnehmerinnen herausfordern lassen.

2. “Teachers”

“Never teach alone”, so Siemens in seiner Präse. Und weiter “Bring in guest speakers, video interviews”. Ich kann mir gut vorstellen, so zumindest meine Erfahrung aus MOOCs, an denen ich teilgenommen bzw. bei denen ich gelurked ;) habe, dass in der Teilnehmerschaft immer (auch) extreme Experten-Menschen zum jeweiligen Thema zugange. Die erkennt man auch relativ schnell. An den Beiträgen. Ansprechen, als guest speaker verhaften.

Aber wir haben auch vorgeplant! Einige (zwar wenige, aber es gibt sie) deutschsprachige Experten gibt es ja schon, zum Thema wie organisiere ich einen MOOC. Dass sich z.B. @jowede, der @jrobes oder auch der @mebner bereit erklärt haben, ihre Erfahrung mit uns zu teilen (siehe mehr hier), beglückt mich außerordentlich.
Kommen wir von den Menschen zum Inhalt.

3. The Content

Es gibt durchaus bereits hervorragenden “Content” zum Thema, allerdings ist der in Englisch. Nehmen wir die besten Teile davon doch als Ausgangspunkte. Dörte hat ja bereits schon einmal fleissig gesammelt, und zwar hier: How to design, develop and run a MOOC.

Was ich allerdings gerne im Hinterkopf behalten möchte ist der Hinweis von Siemens auf Seite 30 der Präse: “Leave room for learners to create”.
Und wo hinein kreieren, erstellen, entwickeln sie denn?

4. Spaces of Interaction

Obwohl ich zutiefst überzeugt bin, dass jede Teilnehmende genau ihren Ort auch finden wird, möchte ich hier die drei Örtlichkeiten meiner persönlichen Wahl (noch) einmal festhalten. Und das sind, wer hätt’s gedacht: Twitter (mit dem Hashtag #howtomooc bzw. #MMC13), unser Blog und geplant: ein WIKI. Aber das ist (zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, s. unter Woche 5 hier). Was mein ihr?
(In Frage käme als Produkt z.B. auch ein ebook im epub-Format…. oder….. oder…. )
Bei Klärung dieser Frage hoffe ich (auch) auf euch.

5. Interaction (live and/or asynch)

Obwohl der MOOC ja eben von euch, als Teilgeber, bestritten wird … wollen wir auch ein Live-Event anbieten… und zwar in Form eines Hangouts on Air, zur besten Web-Sendezeit. Und wann (glauben wir) ist die? Das twittert die Dörte hier:

Nein. Keine Angst. ;) … letztendlich haben wir uns als Tag und Zeit für den Hangout grundsätzlich für den Freitag entschieden, und zwar immer zwischen 5 und 6 abends. Da wir aber schon einen Ausnahme eingeplant haben, haben wir einen Google Calender angelegt, den wir nach und nach befüllen…. und immer aktuell halten werden.

.
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6. My personal presence

“In an open course, you are not the central node, but you remain an important node. Be active in forums, blogs, twitter, email, whatever” so schreibt Siemens in seiner Präse weiter. Nun zum Glück sind wir zu dritt. Wir arbeiten zwar alle drei tagsüber, aber nicht abends und wochenends. Und in diesen Zeiten sehe ich meine Rolle im Rezipieren dessen, was ihr schreibt. Und ich schreibe dann lediglich die Zusammenfassung dazu. :) So der Plan.

7. Learner creation (activities)

Wie schon unter 6. erwähnt. Ihr seid die Macher. Ohne euch macht’s kein Spass. Ich bin gespannt.

8. Promoting & Sharing

Wo haben wir den #howtomooc #mmc13 bisher bekannt gemacht? Es gibt einen Blog, ein Twitteraccount und dann natürlich über unser aller drei Facebook-, Google+-, Twitter-, Blogpräsenz (wie hier). Das langt natürlich nicht. Deshalb: **Spread the word**, so euch Konzept, Inhalte, Menschen gefallen. Das täte mir gefallen. :)

9. Iterating & Improving

Dann.

Man widerspreche mir in den Kommentaren (oder pflichte mir auch bei ;) )… insbesondere meine Mit-MOOC-Organisatoren, ob ihr das auch so seht bzw. ob euch das – als Teilnehemr/Teilgeber/ und -innen in der vorgestellten Form “anfixen” könnte.

Mich tut’s.

Eure m

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Freunde, Bekannte, Friends…. wo seid ihr eigentlich was für mich? Ein Follow-up-Beitrag zu #fkmedien

FreundeBildquelle. Auf meinen Wochenbeitrag zur ersten Woche von #fkmedien hin hat Thorsten da kommentiert, und zwar folgendermaßen.

“Was Nobert Bolz partout nicht versteht ist die Auswirkung der unterschiedlichen Verwendungkontexte des Begriffs “Freundschaft”. Keine Menschenseele würde allen Ernstes jede*n seiner Facebook-Freund*Innen auch im real life anderen Menschen mit Zuhilfenahme des Begriffs “Freund” vorstellen.”

Das hat mich (ja erst) auf die Idee gebracht, dass es in der Tat sein kann, dass derjenige, der nicht aktiv auf Facebook & Co. agiert unter Freund eben das versteht, was er immer unter Freund verstanden hat. Dass also der geänderte Kontext, da kein Kontext in dem jener zugange, als nicht vorhanden wahrgenommen.

Ein Versuch einer Explizitmachung

Deshalb versuchsweise eine Beschreibung, was eine Freundschaft/Verknüpfung/Verbandelung auf den verschiedenen Plattformen für mich bedeuten (kann). Beziehungsarten im Internet. Was – nach nochmaligem Korrekturlesen – sich als gar nicht so einfach beschreibbar herausstellt.

Freunde auf Facebook

Auf Facebook mache ich nicht viel. Neuigkeiten (wie meine Blog-Beiträge) werfe ich – im Vergleich zu meiner Gewohnheit auf Twitter – lediglich willkürlich hinein. Gelegentliches und zufälliges Lesen.

Mit den Freundschaften ist’s ähnlich (zufällig und willkürlich). Grundsätzlich wird gar jeder akzeptiert, es sei denn er wirkt wie ein Fake-Account, … oder irgendwie jemand, der sich mit seiner Anfrage irgendwie vertan haben könnte.

Also alles ganz easy. Alles ganz locker. Gefallen mir die Postings nicht, kann ich sie ja immer noch wegblenden bzw. zur Not denjenigen wieder “entfrienden”. Dies aber nur, da – wie vielleicht schon durchgekommen – Facebook nicht mein Ort der Wahl ist, mich gerne und viel aufzuhalten.

Und genau so sehe ich meine Freundschaften da. Relativ. Und relativ unverbindlich.

Ergo: “Friends” sind (relativ) unverbindlich.

Follower und Followees auf Twitter

Bei Twitter sind die Verhältnisse klarer. Jetzt wo ich es mir so überlege, ist das wahrscheinlich der den Begriff “Freundschaft” im ursprünglichen Sinne verwässernde Aspekt, als auf Facebook beide Seiten ein “Ja, ich will” äußern müssen, um eine Verbindung einzugehen, und das will man(ch einer) eben nicht in der Anzahl. Also definiert man schon von daher automatisch den Begriff um, … sonst hätte ja jeder nur um die 5 Kontakte auf Facebook. Und das Prinzip Facebook funktionierte nicht.

Aber Facebook war ja eigentlich schon weiter oben abgefrühstückt. Wieder zu Twitter. Bei Twitter sind die Verhältnisse m.E. – wie bereits angemerkt – klarer. Ich folge einem “Account”, werde zum Follower, weil mich das in 140 Zeichen geäußerte/verbreitete eben interessiert. Da sind es gar nicht so die Menschen, die Twittern, diese nur insofern, als die Persönlichkeit in Art der Formulierung und Auswahl der weiterverbreiteten Quellen und Informationen prägend ist. Aber ich würde jemandem auf Twitter jetzt nicht eben nur folgen, weil er mein (realo) Freund ist.

Und genau die gleiche Freiheit gesteht die passionierte Twittererin ihren Followern zu. Folgt man sich gegenseitig, so also insbesondere deshalb, weil man sich gedanklich mit dem gleichen Themenfeld beschäftigt (und sich einigermaßen leiden mag).

Ergo: “Friends” sind Mischungen aus Inhalt und Persönlichkeit.

Ein Kontakt auf XING

Ja. XING. Macht XING neben Facebook noch Sinn? Verknüpfe ich mich da – nicht als Freund aber in Form eines Kontaktes – ähnlich wie bei Facebook (also beide müssen zustimmen) – nicht eh’ mit denselben Personen? Nur dass sie vom Betreiber dort Freund, hier Kontakt genannt werden? Handelt es sich also nicht um das Gleiche in grün? Nicht ganz. Und zwar aus zweierlei Gründen.

Erstens.
Die Dar- und Klarstellung in beruflicher Hinsicht (also ein Teilaspekt meiner Person) ist hier etwas in den Vordergrund gerückt. Will heißen, kennt mich z.B. jemand aus dem sonstigen Social Web, bekommt derjenige schnell den Eindruck, dass Lernen und alles was damit zusammen hängt irgendwie meine Leidenschaft ist. (Was ja stimmt). Tendenziell offen und in Öffentlichkeit. Tendenziell unter Verwendung kontemporärer Lehr-Lern-Formate (wie z.B. MOOCs). Schaut man jedoch dahin, was ich genau mache, arbeite ich eher im konservativen Bildungsbereich. Über XING verorte ich mich also im beruflichen Sinne… aber…

Zweitens.
Man kann sich kontaktemäßig schon dahin orientieren, wo man als nächsten Schritt hinwill. Entweder in einen ähnlichen/nahe liegenden Bereich, eine nächste Karrierestufe etc. Dass es dabei zu plumpesten Anfrage-Versuchen kommt und man via XING breit Veranstaltungs-Einladungs-bespammt wird, stehe auf einem anderen Blatt. Sollte aber als Vorwarnung erwähnt werden.

Ergo: No “Friends” but Business.

Ein Kontakt auf Linked.in

Ist ganz ähnlich einem auf XING. Nur, dass dieser in der Regel internationaler … und die Plattform moderner wirkt. Zweiter Unterschied jedoch nur rudimentär. In den Gruppenforen scheint mehr die Post abzugehen, als in jenen auf XING. Aber hier kann ich mich täuschen und das weiß ich auch eigentlich nur vom Hörensagen. Denn das kann ich euch sagen: Ein Forentyp bin ich eher nicht.

Ergo: No “Friends” but International Business.

In meinen Kreisen auf Google+ und ich in den Kreisen von anderen

Anfangs habe ich alle bekannten Gesichter des Web – und die sind alle auf G+ draufgesprungen – irgendwie eingekreist. Nachdem alle eingekreist waren, war die Sache für mich erledigt. Hin und wieder werde ich noch eingekreist, allerdings weiß ich nicht, woher das Bedürfnis kommen mag, denn so gar viel poste ich auf G+ eher nicht. Eher ist es ein Anhängsel, wie ich Facebook als solches betrachte.

Mit zweierlei kleinen Vorteilen. Was ich dort poste – so mein Gefühl – wird schneller durch Google gefunden/indiziert. Was ist dort lese, ist thematisch fokussierter als auf Facebook und elaborierter als auf Twitter. Was Twitter jedoch nicht meine Nr. 1 streitig machen kann.

G+-Beziehungen würde ich also zusammenfassend sagen habe ich keine, außer thematisch vermittelte.

Ergo: Kontakt (fast) gleich Inhalt.

Freunde in diversen mixxt-Communities

Das sind im Grunde diejenigen Personen, die zufällig an der gleichen Veranstaltung interessiert sind bzw. zufällig zeitgleich mit mir zu einer solchen gehen UND die ich vorher schon einmal auf einer ähnlichen Veranstaltung in real getroffen habe. Sehr nervig, dass bei jeder neuen (Veranstaltungs-)Community wieder alle alten Freunde angefragt bzw. dem Kontakt mit diesen zugestimmt werden muss. Deshalb macht man das nicht mehr richtig flächendeckend, sondern vielmehr nur nach dem Zufallsprinzip, wenn man sich gerade auf der Plattform aufhält und ein bekanntes Gesicht sieht, über das man sich freut auch hier zu sein.

Ergo: “Freund” bedeutet Freund der gleichen Veranstaltung.

Noch was vergessen? Anderer Meinung?

Ihr wißt ja, dafür ist die Kommentarfunktion da. Es ist gespannt auf Input/abweichende Meinung,
die m

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#fkmedien: Was ist das Internet für Dich?

 Bildquelle.

Ein nettes Potpourri hat uns da das Funkkolleg als Start-Hörhappen zur Wirklichkeit 2.0 als PodCast ins Netz geworfen. Beim Reinhören und Besurfen der weiters zur Verfügung gestellten Materialien (Zusatzmaterialien) drängen sich mir einmal mehr wiederkehrende Fragen und Gedanken auf.

(Ver-)Leitet mich das Internet? Verleidet es mir Freundschaft? Macht es mir mittlerweile mehr Arbeit denn Freude? Oder ist beides zu so untrennbarem Amalgam verschmolzen, dass weder das eine noch das andere mehr in seiner Reinform in meinem Leben auffindbar? Der Versuch eines Auseinanderdröselns.

Ist das Internet mein Leitmedium?

Aus dem PodCast (ab ca. 00:35)
“Das Medium, das alle anderen Medien unter eine neue Struktur zwingt, unter eine neue Herausforderung setzt, das ist sicherlich das Internet, und damit auch das Leitmedium.”

Ehrlich geschrieben ist mir der Begriff “Leitmedium” zwar schon dann und wann untergekommen, ich habe mir jedoch in diesem Zusammenhang nie Gedanken dazu gemacht, was das wohl sein soll. Ein Medium, das mich “verleitet”? Sprich, mich dazu bringt, mich darin zu bewegen, anstatt … z.B. wie jetzt, mich um die Bügelwäsche, also das sog. “reale” Leben zu kümmern?
Oder aber ein Medium, das mich “anleitet”? Will heissen mich beeinflusst, indem es meine Meinungen (mit-)bildet, in dem ich Produkte kaufe, die mir darin vorgeschlagen werden, indem es mir Orientierung verschafft?
Anscheinend ist es viel banaler als das, wie ich nach kurzer Google-Suche hier herausfinden konnte. Dort wird nämlich Göttlich (2002) zitiert mit

Als Leitmedium bezeichnet man ein spezifisches dominierendes Einzelmedium in einer bestimmten historischen Phase der Medienentwicklung, welchem eine Hauptfunktion in der Konstitution gesellschaftlicher Kommunikation und von Öffentlichkeit zukommt.

In meinen Worten also lediglich ein Medium, das hier und jetzt wichtiger genommen wird, weil dadurch gesellschaftliche Öffentlichkeit hergestellt. Und die Medien die für die Auswahl der Wichtigkeit (neben dem Internet noch) in Frage kommen, sind im Grunde Zeitung, Fernsehen und Radio.

Ob das Internet von diesen jetzt wichtiger zur Herstellung von Öffentlichkeit ist als die anderen, möchte ich mir gar nicht anmaßen zu beurteilen. Für mich individuell jedoch kann ich konstatieren (ich liebe dieses Wort :) ), dass – fernseher-, radio- und zeitungslos, wie ich so lebe, das Internet besagte Medien erst wieder in meine Welt geholt hat. In Form von Mediatheken, von denen aus ich z.B. den Tatort abrufen kann (zumindest nach 8), in Form von PodCasts, hier höre ich insbesondere auf Twitter verlinkte Beiträge von hier, oder auch online verfügbare (und wiederum von Twitter aus verlinkte) Artikel aus der Welt, der FAZ  oder der Zeit. Also eher zeitungsübergreifend, aber zu thematisch  ähnlichem.

Von daher würde ich das Internet nicht als mein Leitmedium bezeichnen, schon jedoch als die Art meines Zugriffes auf Öffentlichkeit.

Meine Freundschaft vor und nach dem Internet

Aus dem PodCast (ab ca. 06:41)
“Man hat sich mit bestimmten Formen von Entfremdung angefreundet und auch der Begriff Freund selber hat heute eine Kühle und einen wenn man so will einen formalistischen Index, der mit dem Freundschaftsbegriff der Tradition gar nicht mehr zusammenzubringen ist.” (Norbert Bolz)

In dem Bereich hat das Internet – so muss ich fast mit Bedauern feststellen – wenig Änderung in mein Leben gebracht. Ich hatte früher wenige Freunde und habe heute wenige Freunde. Dies schon allein deshalb, weil m.E. zu guter Freundschaft auch – zumindest gelegentlicher – f2f Kontakt dazu gehört. Und die Zeit für solchen ist, bei 40 Stunden Erwerbsarbeit die Woche, die die meisten von uns ableisten müssen, eben relativ begrenzt.

Allerdings habe ich einige mehr Bekannte über das Internet gewonnen, die für gleiche Themen eine Leidenschaft hegen, ich kann mich inhaltlich also viel befruchtender austauschen als ohne. Und in diesem Rahmen hat das Internet vielleicht doch eine kleine aber feine Änderung in meine Leben geschleust, ohne dass ich es – bis auf heute – bemerkt hätte. Über diese Bekanntschaften kommt z.T. doch die eine oder andere Freundschaft zustande, die vorher – aufgrund des gar nicht erst in Kontakt kommens mit dem Gegenüber – nicht möglich gewesen wäre.

Von daher würde ich dem Internet in meinem Falle eine  Freundschafts-Kontakt-Anbahnungs-Ermöglichungsfunktion zugestehen.

Meine Arbeit im und mit dem Internet

Seitdem meine Tätigkeit größere virtuelle Anteile einnimmt, macht mir diese um ein Vielfaches mehr Freude. Mit zwei kleinen Wermutstropfen. Dem einen, dass ich eine Online-Aufgabe in einer Offline-Kultur bekleide, also qua Amt eine Ausnahmeposition bekleide. Dem anderen, dass sich – immer öfter – Arbeit wie Freizeit/Freude und Freizeit/Freude wie Arbeit anfühlen. Private Netzaktivitäten fließen als Wissensbasis in meine Erwerbsarbeit ein, manches Mal werden sie sogar in Form eines Projektes dazu. Routinetätigkeiten auf Arbeit verlagere ich z.T. in den Feierabend, weil ich da mehr “Zeit und Muße” habe, diese mit Ruhe zu tun.
Ich weiss noch nicht, ob ich letzteres Gut oder Schlecht finden soll. Aber vielleicht muss ich mit meiner Arbeit und meinem Sein im Netz einfach noch mehr herum probieren.

Ich werden von weiteren Experimenten berichten. Gleich hier, auf der Lernspielwiese.

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Wann ist ein MOOC ein MOOC?

Bildquelle.

Wie an anderer Stelle bereits berichtet, bin ich ja zur Zeit bei einem Stanford MOOC dabei. Das erste dafür fällige Assignment hatte ich ebenso – und zwar hier – gepostet. Nun steht zum Sonntag das zweite an, das ich mich (wahrlich und wirklich) scheue, ebenso auf meinen Blog  zu stellen.

Wie kommt’s, wo ich doch so Open sonstwas bin?

Dies deshalb, da ich denke, dass die Bearbeitung der Aufgabe meine Leser und -innen nicht interessiert. Und mich auch nicht wirklich. Nichtinteresse bedeutet dann auch, dass sich diejenigen, die meine Beiträge abonniert haben, bespamt fühlen. Nichtinteresse bedeutet dann auch, dass ohnehin keine Diskussion via Kommentarfunktion, persönliche Gespräche, eMails oder über welchen Kommunikationsweg auch immer zustande kommen wird.

Warum denn überhaupt uninteressant?

Konkret lautet die Aufgabe:

Write a description that tells a story of a real or hypothetical educational challenge or problem scenario. You can research and describe a real learning/training challenge facing a school or organization, or you can make one up of your own. Describe the learners, the learning needs, the ecosystem, infrastructure and resource factors that influence implementation, and any existing learning program (if applicable).

Das ganze soll im Rahmen von ca. 250 Wörtern stattfinden, und auf die Art, wie in drei anderen Bespielen vorgemacht.

Meine Kritik daran? Schon einmal: Erfinden Sie ein Szenario. Das ist um Stufen schlechter als Was steht bei Ihnen denn gerade als Lehr-Lern-Aufgabe an? Sicher, auch eine Problemstellung aus der Praxis zu beschreiben ist durchaus von der Aufgabenstellung her möglich. Also ist es noch etwas Weiteres, das mich stört. Nämlich, dass hier etwas geübt wird, nach bestimmtem Muster auszudrücken. Und das – davon bin ich zutiefst überzeugt – können wir alle schon. Diese Aufgabe macht im Grunde klar, dass wir die Art der Bearbeitung eines fachtypischen Problems erlernen sollen, gleichsam eine Gleichschaltung und Standardisierung der Darstellung (jetzt gar nicht mal negativ gemeint). Eine Vermittlung von Grundwissen, wie man etwas in (s)einem Fachgebiet eben tut, damit andere Fachleute die Art der Darstellung wieder erkennen und damit schnell rezipieren können. Man beschreibt zunächst mal die Ausgangslage auf die typische Art und Weise. Sammelt dazu die Eckdaten. Stellt diese also auf bestimmte Art und Weise dar. Das ist sozusagen Bachelor-Niveau.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen, sich erst einmal die Grundlagen draufzuschaffen, die die Basis für tiefergehenden Austausch bilden. Ich halte dies sogar für zwingend notwendig, um sozusagen fähig zu sein, mitspielen zu können. Das ist wie die Regeln eines Spiels erlernen, bevor man mitspielt. Das Ziel jedoch – mein Ziel zumindest – ist, auf Grundlage dieser dann mit anderen “Experten” Neues zu schaffen. Material, auf das ich dann hinterher bei meiner Arbeit zurückgreifen kann. Material, das es sich eben nicht zu erarbeiten gilt, sondern das es zu ERSTELLEN gilt. Sozusagen auf min. Master-Niveau.

Ich habe eine Weile darüber sinniert, was denn den Unterschied macht, zwischen Aufgabenstellungen und Ziele im Rahmen der einen Art von MOOC und der anderen. Dann bin ich auf die Idee gekommen, im Internet dazu zu recherchieren. ;)

Was macht den Unterschied?

Eine Gegenüberstellung eines cMOOCs und Stanford MOOCs (generell und nicht bezogen auf den speziellen Stanford MOOC, an dem ich teilnehme), gibt es (schon) hier, zitiert daraus im Folgenden:

MOOCs seem to differ from Stanford’s classes in these principle ways:

  1. Direct access to course facilitators: MOOC (yes), Stanford (no)
  2. Inclusion of all participation: MOOC (yes), Stanford (no)
  3. Ranking of performance: MOOC (no), Stanford (yes)
  4. Degree of separation between accredited and online participants: MOOC (lesser), Stanford (greater)
  5. Flexible, personalized curriculum: MOOC (yes), Stanford (no)
  6. Define or develop the field: MOOC (yes), Stanford (no)
  7. Other differences may emerge as the Stanford courses proceed.

Die für mich (persönlich) relevanten Punkte, also jene, die den Unterschied machen, sind 5 und 6. Während ich nämlich das Assignment #1 noch so beantworten konnte, dass es sowohl für mich zu bearbeiten aufschlussreich sein könnte (sieht man mal von der Vorgabe zur Länge ab), als auch (antizipiert) meine Leserinnen interessieren könnte (zur Erinnerung, es sollten 3 Lernumgebungen nach bestimmten Kriterien verglichen werden, die Auswahl der Lernumgebungen oblag einem selbst), ist dies bei Assignment #2 ganz und gar nicht mehr der Fall.

Es dient mitnichten (ja der ganze MOOC dient mitnichten) – und jetzt sind wir beim 6. Punkt, das Fachgebiet, in dem ich mich bewege, weiterzuentwickeln.

Es handelt sich also für mich um keinen “echten” MOOC im Sinne eines MOOC, wie ich ihn immer verstanden habe. Was nicht heissen soll, dass so ein Stanford MOOC nicht evtl. anderen Reiz haben könnte. Und was nicht heisst, dass ich jetzt aussteigen werde. Immerhin gibt es noch, bei bravem Abliefern und Erfüllen der Aufgabenstellungen, ein nettes Stanford-Zertifikat zu erringen. Wie früher eben an der Uni. ;) Aber bloggen darüber werde ich auf der Lernspielwiese wohl nicht mehr.

Da gibt’s Interessanteres für. Z.B. laut über Twitter nachzudenken. ;)

Ein schönes Wochenende allerseits

Eure m

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#DNLE – (M)Ein erster Eindruck vom Stanford MOOC

Die Dörte ist schuld!

Just am Freitag Morgen hatte sie mir angetragen, mich noch flugs als Teilnehmerin des #DNLE einzutragen. Was ich auch artig tat. Und geschehen war’s, um meinen freien Freitag-Abend.

#DNLE – Um was geht’s?

Der Hashtag #DNLE steht für “Designing a New Learning Environment” und ist ein kostenloses Online-Angebot der Standford University in xMOOC-Format. Ein xMOOC ist das Gegenstück zu einem cMOOC, beides MOOCs, aber jeweils eben der anderen Art. Wie anders erklärt kein weniger als George Siemens in der slideshare-Präse im Folgenden:
In meinen Worten? xMOOCs haben eine feste Stuktur, einen Plan, wie die meisten Veranstaltungen an einer Uni eben haben. Es besteht ein eher hierarchisches Verhältnis zwischen Lehrendem und Lerner, das Forum (meist abgeschieden vom sonstigen Internet zumindest duch eine zwangsweise Anmeldung, ein Passwort o.ä.) ist der Ort des Austausches. Leistungen die erbracht werden, werden irgendwie von irgendjemandem bewertet und beurteilt, bestenfalls von den Peers. Beim cMOOC (das c steht für konnektivistisch ;) ) fungiert die jeweile MOOC-Webseite lediglich als Startpunkt alles Weiteren, die Lernenden sind die wahren Experten, Inhalte werden nicht – wie beim xMOOC – im Forum/Personal Journal generiert, sondern vielmehr vorwiegend in den virtuellen Heimatorten der Teilgeber, was nicht selten einfach deren Blogs sind. Der Erfolg der Teilnahme am jeweiligen MOOC, der liegt in der Hand der Teilnehmerin. I.d.R. gibt’s also keine Teilnehmezertifikate, obwohl mit Badges und Ähnlichem experimentiert wird. Soweit die Unterschiede. Oder zumindest die konstruierten Unterschiede.
Der MOOC an dem ich hier also teilnehme ist der xMOOC-Art.

Was tue ich (mir) da (an) – und warum?

xMOOC bedeutet, hier in konkret, “4 written reflections, 2 individual assignments, and a Final Team Project evaluated by peers”. Wer’s genauer wissen will, kann ja mal in die Kursübersicht (pdf) reinschauen. Den kleinen Text zur Selbstvorstellung habe ich schon – sowohl in mein “Personal Journal” (über das Profil zu finden und so eine Art Sammelbüchse für die Einzelleistungen) als auch ins entsprechende Forum. Nun ja, eben ein xMOOC, da sollen die Einzelleistungen hinterher, so man eine Teilnahmebestätigung haben will, eben flugs gecheckt werden können (Effizienz).

Die nächste Einzelaufgabe steht schon an, zu erledigen bis zum 28. Oktober, eine Minute vor Mitternacht, nicht unsere, sondern Pacific Standard Time. Bei zu spätem Einreichen – keine Gnade und keine Diskussion – keine Teilnahmebestätigung. Aber was halte ich mich schon wieder mit dem Formalen auf, hier die (inhaltliche) Aufgabe:

Find three interesting learning environments or education technologies, explain 3 positive aspects and 3 negative aspects for each (500-800 words total), and share with peers.

Antun und näher anschauen tue ich mir das ganze auf jeden Fall einmal aus dem Grund, dass es sich dabei eben um eine MOOC-Mutation handelt, die einen MOOC “unifähig” machen soll. Also Abläufen, Vorstellungen, der Philosophie einer bestimmten Institution kompatibel. Weil man an diesem MOOC m.E. sehr gut ersehen kann, was von einem MOOC bleibt, so er von einer Institution ins Repertoire aufgenommen wird – und ob die Art des Lernens, verglichen mit Modul-Abschließen, einen Unterschied macht.

Und was ist mit meinem Englisch?

Erstaunlicherweise sowas von gar kein Problem. Wahrscheinlich deshalb, weil akademisches Schreiben (und insbesondere auch solches, wie ein Kursüberblick) so hervorsehbar ist. Ebenso die eine kleine Diskussion, die ich bisher zu LMS oder nicht LMS mit LMS-Lovern im Forum geführt habe. Die Argumente (beider Seiten) sind mir so bekannt (hervorsehbar), dass sie im Grunde nur Variationen von hundert Mal Gelesenem darstellen. Ergo: Mit (fachlichem) Englisch gar kein Problem… höchsten die andern haben eines mit meinem. ;)

Ihr werdet noch einen kleinen Geschmack davon bekommen, so ich mein erstes Assignment auch hier im Blog poste.

Ist der nicht zu “massive”?

“Massive” ist der MOOC allerdings schon. Gerade im Moment (Sonntag Morgen) befinden sich alleine im Vorstellungsforum (in dem nicht mehr viel geht, die TNs beschäftigen sich mit der Teambildung und ihrem ersten Assignment) 1314 Threads mit schlappen 3376 Beiträgen. Was mich persönlich aber nicht schockt. Ich nutze die Suchfunktion nach Begriffen, die mich interessieren, ich kann unter den TNs nach Heimatorten filtern, … und manchmal stöbere ich auch ganz sinnfrei durchs Forum, und klicke hie und da mal drauf, was mich halt spontan so anspricht. Alles wie im Internet gewohnt.

Apropos Internet. Ich geh dann mal “Learning Environments” dort suchen, sonst wird das nix, mit meinem Assignment.

Es grüßt von dort

Eure mons7

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